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  • King's Bounty II Test
    Action im Königreich Nostira
    Das Königreich Nostira wird von finsteren Mächten bedroht und unsere Aufgabe ist es, oh Wunder, eben dieses zu retten. Anders als bei Teil 1 aus dem Jahre 1990 setzen die Entwickler hier allerdings den Fokus mehr auf Action, denn das ganze Spiel ist diesmal in 3D-Grafik. Meiner Meinung nach hätte es das gar nicht gebraucht und ich hätte mich auch über ein klassisches 2D Rundenstrategiespiel á la Might and Magic gefreut. Nun ja, hier erkunden wir also die Welt zu Fuß oder zu Pferd. Das Pferd ist dabei etwas ungelenkig und kann nicht rückwärts laufen, was uns öfter dazu bringt, dass wir an Ecken hängen bleiben und wesentlich schneller ist es auch nicht, sodass wir schnell die ganze Welt zu Fuß erkunden. Es gibt dabei relativ viel zu entdecken an allen möglichen Ecken, was zum Erkunden einlädt. Die Kämpfe sind nach wie vor rundenbasiert, jedoch finde ich die Übersicht was den Kampfschaden angeht relativ schlecht. Ebenso schlecht ist die Menüführung, welche eindeutig auf den Controller ausgelegt ist. Die Kämpfe an sich machen allerdings doch irgendwie Spaß und es gibt auch viele verschiedene Einheiten, allerdings fand ich die Mischung aus Kämpfen und dem ganzen Rumgelaufe eher anstrengend. Man sollte sich hier also bewusst sein, dass Kings Bounty 2 nichts mit dem Klassiker gemein hat.
    11 min
  • JBL Quantum 600 Hardware Test
    tolles Preis-Leistungsverhältnis!
    Das JBL Quantum 600 überzeugt bei allen relevanten Kritikpunkten. Das bedeutet die Ausstattung mitsamt hochwertigem Line-, USB Kabel zum Aufladen und 2,4 Ghz Bluetooth Stick. Der Sitz des Headsets ist für kleine, wie große Köpfe gut anpassbar und man spürt das Gewicht nicht besonders. Dieses ist insbesonders für uns Gamer ja wichtig. Ob man ein blinkendes JBL Logo an der Seite benötigt sei mal dahin gestellt, cool aussehen tut es auf jeden Fall. Auch gefallen haben mir die Kunstlederohrmuscheln, welche normalerweise für diesen Preis nicht selbstverständlich sind. Das Beste kommt zum Schluss und das ist der Sound. JBL bietet DTS und 7.1 mit krachenden Bässen, sowie einer Wahl zwischen Chat-/Gamelautstärke. Das ist durchaus nützlich. Größter Kritikpunkt wäre wohl der Mikro Bügel, denn dieser fällt schon beim antippen herunter. Meiner Meinung nach viel zu wenig Widerstand und das könnte auf Dauer vielleicht zum Problem werden. Auch der Akku ist mit 14 Std. doch recht schnell leer und daher sollte man vielleicht überlegen ob man nicht in der Software die RGB Beleuchtung wieder deaktiviert. Dennoch ist es hinsichtlich des Preises sicherlich ein top Gerät.
    16 min
  • Tales of Arise Test
    Cel-Shading Grafikpracht
    Zum 25ten Geburtstag der Tales of Reihe schickt uns Bandai Namco mit Tales of Arise erneut in einen wunderbar gestalteten und Story-starken Anime Epos. Neben der wirklich wundervoll aussehenden Welt, die diesmal in einer wunderschönen Pastell-Optik daherkommt, erhalten wir im Gegensatz zu den Vorgängern auch eine sehr erwachsene Story mit einigen Twists. Mit eines der Highlights dürfte das wohl typische, aber auch aufgebohrte Kampfsystem sein. Hat man in den Vorgängern seine Kombos mehr oder weniger noch mit seinen Artes durchgeführt, sorgt das neue Boost System dafür, dass wir diese Kombos erweitern können indem wir z.B Gegnern die Zauber unterbrechen oder direkt anfälliger für unsere Attacken machen. Schade ist allerdings nur, dass mit zunehmendem Spielfortschritt die Übersicht in den Kämpfen verloren geht. Während die eigentliche Hauptstory und die der Charaktere (die sich mittels Accessoires zusätzlich optisch aufbohren lassen, Klasse!) sehr überzeugt und auch mit seinen Zwischensequenzen ebenfalls stark punktet, enttäuschen leider die Nebenaufgaben, die hauptsächlich aus langweiligen Fetch-Quests bestehen. Trotz der beiden kleinen Mankos ist und bleibt Tales of Arise allerdings ein hervorragendes JRPG, das man sich als Anime-Rollenspiel-Fan definitiv nicht entgehen lassen sollte!
    20 min
  • Lost Judgment Test
    der Ernst der Lage
    Yakuzas Ableger Judgment geht in die nächste Runde! Auch hier kommen wieder die üblichen (alten) Yakuza Kämpfe zum Tragen und werden ergänzt mit simpler Detektivarbeit. Das Hauptthema dreht sich diesesmal um Mobbing und sexuellen Übergriffe. Aber wie das mit einem Mordfall zusammenhängt, möchte ich hier nicht weiter vertiefen. Das solltet ihr schon selber heraus bekommen. Die Story ist allerdings nicht so interessant gestaltet, wie es im Vorgänger der Fall war. Hier fehlt mir einfach die persönliche Note. Trotz des sehr ernsten Themas und den vielen, vielen und vielen Dialogen plätschert die Story jedoch eher dahin. Die wiederholenden Elemente wie das Kämpfen, Verfolgen oder aber das Rätseln ziehen sich etwas in die Länge und wiederholen sich einfach zu oft. Versteht mich nicht falsch, sie funktionieren, aber es fehlt mir hier die präzisere Steuerung und der eigentliche tiefere Sinn. Ab und an ist es durchaus packend und dann eher lahm. Okay, in einen Yakuza Spiel nach einem Sinn zu fragen ist schon sehr schwierig. Zumindest die zahlreichen Minispiele und die Open World gefallen mir richtig gut. Auch die grafische Präsentation ist durchaus gelungen. Gespielt wird mit Sega typischen englischen oder japanischen Synchronstimmen, die einen recht ordentlichen Job machen. Ich weiß, ich meckere hier auf einem hohen Niveau! Das Spiel weiß durchaus zu unterhalten und Yakuza Fans dürfen hier sicherlich auch wieder bedingungslos zuschlagen ähh oder doch zupacken?
    25 min
  • Deathloop Test
    spiel's noch einmal, Colt!
    Und täglich grüßt das Murmeltier, eine bessere Einleitung gibt es nicht für Deathloop. Wir wachen morgens an einem Strand auf, ohne den Hauch einer Ahnung, wo wir sind, wer wir sind und was wir hier überhaupt machen. Nach und nach holen wir uns unsere Erinnerung zurück und wissen wieder, dass wir die Zeitschleife durchbrechen wollen. Und wie wir das machen… tja das müssen wir auch noch herausfinden. Auch wenn wir fast nur Informationen am Sammeln sind, man macht das Spaß! Ein Agenten-Duell sucht seines Gleichen. Es gibt viele Wörter, die auf Deathloop zutreffen. Komplex – denn wir müssen uns gut überlegen wann wir wo wie zuschlagen. Herausfordernd – Julianna kann immer aufkreuzen und uns an den Kragen wollen, ob nun als KI oder als richtiger Gegner. Unterhaltsam – sowohl die Dialoge als auch die zahlreichen Entdeckungen. Die 20-30 Stunden, die ich nun mit Deathloop verbracht habe waren wirklich ein Meisterwerk und ich werde bestimmt noch ein paar Stunden mehr im Multiplayer verbringen.
    23 min
  • Monster Train: First Class Test
    Nintendo Switch Umsetzung im Eilexpress
    Die Hölle ist zugefroren und unser Ziel ist es, die letzte Glut des Höllenfeuers zu beschützen und das machen wir, indem wir mit unserem Monster Zug durch die Lande fahren. Das sehen die Himmlischen natürlich nicht so gerne und greifen uns an. Das Gameplay ist sehr stark mit Slay the Spire verwandt und ist dem Roguelite Card-Battler zuzuordnen. In jedem Kampf müssen wir unsere Einheiten (Karten) geschickt auf unsere drei Zugebenen verteilen, damit die Himmlischen nicht in die vierte Etage an das Höllenfeuer kommen. Es gibt dabei sehr viele Synergien aus Einheiten, Zaubern und auch Items, die wir im Laufe der Zeit sammeln. Die insgesamt sechs Stämme spielen sich alle anders und da wir in jedem Lauf zwei von ihnen wählen, gibt es auch nach vielen Stunden Spielzeit immer noch neue Synergien. Die Langzeitmotivation ist nicht zuletzt durch den enthaltenen DLC The Last Divinity unendlich groß. Die Steuerung auf der Switch funktionierte auch super und somit ist Monster Train: First Class eine absolute Empfehlung für Fans dieses Genres!
    8 min
  • Black Book Test
    Kombinierung Adventure und Karten-RPG
    Black Book ist eine interessante Mischung aus Adventure und Karten-RPG mit Kämpfen. Das setting ist ziemlich interessant und entführt uns in die Welt der slavischen Folklore. Die junge Hexe Vasilisa heiratet, doch ihr Mann stirbt unter merkwürdigen Umständen.Daraufhin ist ihr Ziel, die sieben Siegel des schwarzen Buches zu brechen in der Hoffnung, ihren Mann wiederzubekommen. Auf dem Weg dorthin sammeln wir Zauberkarten, die wir wiederum brauchen, um verschiedenste Dämonen zu besiegen. Dabei gibt es eine interessante und Synergien, die man bilden kann. Abseits der Kartenkämpfe kann man die einzelnen Areale auf der Karte auch noch erkunden und dabei Items oder Kräuter finden. Das Setting ist ziemlich interessant, man sollte aber gut englisch verstehen, da die Texte sowohl vertont, als auch in Textform nicht in deutsch verfügbar sind und man recht viele Dialoge hat und diese zusätzlich mit vielen fremden Begriffen aus der slavischen Folklore gespickt sind.
    7 min
  • Aliens Fireteam Elite Test
    Wer braucht schon eine Story?
    Videospiele die auf einem Film basieren sind schon eine Sache für sich. Die meisten spiegeln nicht die Qualität des Films wieder. Bei Spielen zu riesigen Franchises sieht es meist noch schlimmer aus. So viele miese Games haben Filmfans schon in die Irre geführt. Aliens: Fireteam Elite schlägt Gott sei Dank nicht in diese Kerbe, hat aber auch einiges an Verbesserungspotenzial. Es erwartet uns ein guter Koop-Shooter der viel an Fanservice bietet. Gemeinsam mit Freunden durch die Geschichte zu spielen und seine Charaktere aufzuleveln macht Spaß. Es täuscht aber nicht darüber hinweg, dass es technische Mängel gibt, und, dass es nach einmaligem Durchspielen nicht wirklich Spaß macht alleine in den Kampf gegen die Xenomorphs zu ziehen. Leider gibt es aber, wenn die Freunde einmal keine Zeit haben, nur ein automatisiertes Matchmaking bei welchem man am Ende oft nur mit Bots dasteht. Ein Browser wäre da schon viel angenehmer. Die Story ist leider lahm erzählt und lockt niemanden hinter dem Ofen hervor, aber wenn man Spaß an der Action hat kann man seine Charaktere, deren Waffen und die spezifischen Fähigkeiten mit jeder Menge cooler Features ausrüsten die in zukünftigen Kämpfen weiterhelfen. Es gibt wirklich viel zu erspielen. Insgesamt bietet Aliens: Fireteam Elite jede Menge Action für Alien und Horde-Shooter Fans. Man muss nur wissen, und akzeptieren, worauf man sich einlässt.
    25 min
  • Orcs Must Die! 3 Test
    Alle guten Dinge sind drei
    Endlich bekommen auch Nicht-Stadia-Spieler die Chance, Orcs Must Die 3 zu spielen und sich der Koop-Metzelei anzuschließen. Das Spiel lässt sich leider nur online und nur mit zwei Spielern im Koop spielen, dafür macht es hier einfach umso mehr Spaß! Geschickt müssen wir unsere zahlreichen Fallen platzieren, bevor die Gegnerhorde auf uns losstürmt und unseren Kern erreichen möchte. Wir müssen uns dabei nicht nur auf die Fallen verlassen, sondern können auch mit den Helden mitkämpfen. Leider lassen sich die Helden kaum aufleveln, was ich noch schön gefunden hätte. Lediglich die Waffen und Fallen lassen sich leveln, dafür gibt es hier sehr viel freizuschalten. Das Gameplay ist wie schon im Vorgänger ultra motivierend, wir können viele verschiedene Fallen platzieren, an den Wänden, der Decke oder auf dem Boden. Diese verlangsamen, machen Elementarschaden oder schießen Pfeile. Die Kampagne umfasst 18 Missionen, danach können wir aber im Endlos-Modus weiterspielen. Generell bekommt man hier also recht viel Koop-Spielspaß geboten. Alleine macht es dafür weniger Spaß.
    9 min

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