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Das Gothic-Remake wird ein gewaltiger Sprung nach vorne - nicht nur in grafischer Hinsicht, auch die Open World wächst massiv. Gothic-Producer Reinhard erklärt, wie er trotzdem den Charme des Originals bewahren will.
Über eine Million Early-Access-Keys für Path of Exile 2 wurden alleine am ersten Wochenende eingelöst, in der Spitze gingen fast 580.000 Steam-Spielerinnen und -Spieler gleichzeitig auf Monsterjagd. Man kann getrost festhalten : Path of Exile 2 ist schon vor dem offiziellen Free2Play-Release in sechs bis neun Monaten eingeschlagen wie ein Wirbelwind-Barbar in eine Tavernentür.
Mit den PoE-2-Streamern Maurice Weber (Twitch | YouTube), Jessirocks (Twitch | YouTube) und Lowepe (Twitch | YouTube) diskutiert Micha diesen Erfolg. Für Maurice ist Path of Exile 2 sogar die Wiedergeburt von Diablo 2!
Wie angekündigt legt Path of Exile 2 die Anspruchs-Messlatte nämlich enorm hoch. Selbst Kampagnen-Minibosse, die wir in herkömmlichen Action-Rollenspielen im Vorbeigehen umnieten, können sich hier als knallharte Herausforderungen entpuppen. Wer keine Geduld mitbringt, um an der eigenen Ausrüstung samt Skillset zu feilen und Angriffsmuster zu lernen, wird bestraft.
Genau dieses Feilen macht einen großen Reiz von PoE 2 aus. Das Skillsystem hat Grinding Gear Games dafür umgebaut: Statt in gesockelte Ausrüstung setzen wie Fertigkeits-Edelsteine jetzt in ein Menü ein, wo wir ihnen Unterstützungs-Edelsteine zuordnen. Das können wir sogar für zwei Waffensets machen, zwischen denen wir dann im Kampf hin- und herschalten - sehr cool!
Daraus resultiert ein interessantes Puzzlespiel, dem es jedoch noch an Balancing fehlt - der Early Access ist eben ein (kostenpflichtiger) Betatest. Auch anderen Aspekten des Spiels fehlt es noch an Feintuning, etwas dem Loot und dem Crafting.
Warum genau, und wie es jetzt weitergehen muss im Early Access - das hört ihr im Podcast.
Troy Baker spricht Indiana Jones in der englischen Version von Indiana Jones und der Große Kreis. Im Interview mit Felix erzählt Troy, warum er nicht einfach Harrison Ford nachahmen wollte - und dass Todd Howard von Bethesda ihn gar nicht haben wollte.
Kennt ihr die Leute, die mit dem Transparent »Gegen den modernen Fußball«* in Stadionkurven stehen? Ungefähr so fühlt es sich an, Stalker zu lieben. Oder Gothic. Oder Elden Ring. Spiele, die bewusst gegen moderne Konventionen verstoßen, uns Spielerinnen und Spieler ernst nehmen und Monetarisierungs-Kapriolen vermeiden.
Auch Stalker 2 will bewusst kein modernes Spiel sein, es will uns nicht jede Problemlösung auf dem Silbertablett servieren. Zugleich ist es in einem Aspekt bemerkenswert heutig: seiner Open World. 64 Quadratkilometer begehbare Zone voller Abenteuer, das ist AAA-Niveau. Oder, um bei der Fußball-Metapher zu bleiben: die Champions League.
Dadurch entsteht ein Zwiespalt: Beim Versuch, in der Open-World-Topliga zu spielen, hat es GSC Game World vernachlässigt, andere Spielsysteme gleichermaßen anzupassen.
Was das heißt, und warum uns Stalker 2 im Test trotzdem unvergessliche Momente beschert hat, bespricht Micha im Talk mit Natalie und Jonas, die Stalker 2 für GameStar getestet haben.
Neben der schwierigen Entwicklungsgeschichte von Stalker 2 inmitten des Ukraine-Krieges, angesichts derer wir GSC umso mehr einen Erfolg gewünscht hätten, sprechen wir dabei auch über die kreative Vision. Denn die scheint bei Stalker 2 nicht von Anfang an stringent gewesen zu sein.
Das und mehr hört es ihr im Podcast.
*Oft ein Missverständnis: Das Transparent richtet sich nicht gegen moderne Spielweisen und Taktiken, sondern die Kommerzialisierung des Fußballs, bei dem das Geld oft eine wichtigere Rolle zu spielen scheint als das Geschehen auf dem Platz.
Über 80 Prozent seines Börsenwerts hat Ubisoft in den letzten vier Jahren verloren, von einst über 10 Milliarden Euro sind aktuell noch knapp 1,8 Milliarden übrig. Zugleich beklagt der aktuelle Geschäftsbericht über 270 Millionen Euro Verlust für das vergangene Business-Halbjahr - und das nach einem vermeintlich starken Release wie Star Wars Outlaws.
Der Publisher steckt tief in der Krise - nicht nur in einer wirtschaftlichen, sondern vor allem einer kreativen.
Vom einst mutigen Ubisoft, das nicht nur ein Herz, sondern auch ein Händchen für kleine Spiele hatte - nicht umsonst entstanden hier Millionenerfolge wie Rayman und Let's Dance -, ist nichts mehr übrig. Das Unternehmen wirkt zerfahren, die Service-Game-Experimente reichen nicht mal ansatzweise an den Erfolg von an Rainbow Six Siege heran und vor allem das einstige Kronjuwel, die Open-World-Sparte, stagniert.
Wie es soweit kommen konnte, und was nun passiert (oder passieren muss), bespricht Micha im Talk mit Ubisoft-Experte Dimi sowie Human Nagafi, Unternehmensberater bei 1789 Innovations und Podcaster bei Corporate Therapy.
Gemeinsam schauen wir auf Ubisofts kreative Misere - sowie hinüber nach China. Denn dort sitzt mit Tencent einer der weltgrößten Spielehersteller, der seit 2022 stark bei Ubisoft (beziehungsweise bei einem Unternehmen der Gründerfamilie Guillemot) investiert ist und nun als potenzieller Retter gehandelt wird.
Denn mit Tencents finanzieller Hilfe könnte sich Ubisoft von der Börse »freikaufen«, was auch zuletzt ein slowakischer Investmentfonds in einem offenen Brief gefordert hatte. Nur: Was würde das bedeuten?
Und: Was hätte Tencent davon? Nun, wir hätten da eine Theorie - aber keine, die euch gefallen dürfte.
Keine neue Konsolengeneration, aber doch eine neue Konsole: Statt direkt zur PlayStation 6 zu springen, spendiert Sony der PS5 erneut ein Mid-Generation-Upgrade zur PS5 Pro. Der Haken an der Sache: der happige Preis von 800 Euro zuzüglich 120 Euro für das optionale (und aktuell ausverkaufte) Blu-ray-Laufwerk.
Ist die Kiste so viel Geld wert? Nun, wie immer lautet die Antwort: Kommt drauf an, was ihr für das Geld erwartet. Worauf genau es ankommt, besprechen Daniel Feith und Jan Stahnke aus unserem Tech-Team im Talk.
Denn beide haben die PS5 Pro bereits getestet, Jan hat auch den Test der PS5 Pro für GameStar Tech geschrieben.
Erwartungsgemäß ist die neue Sony-Konsole auch die bislang stärkste - und überraschend leise, was Menschen erfreuen wird, die bei voller Rechenlast den Eindruck vermeiden wollen, in ihrem Spielezimmer kreise gerade die Hindenburg.
Das Technik-Upgrade macht sich natürlich bei der Bildqualität bemerkbar, die neue Upsampling-Technik PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution) reduziert Pixelschlieren und unscharfe Kanten, im Leistungs-Modus sind stabile 60 fps selbst bei aktiviertem Raytracing machbar.
Allerdings nicht in allen Spielen, die wir bislang ausprobieren konnten - Elden Ring etwa zeigt ebenfalls optische Verbesserungen, schrammt aber manchmal an der 60er-Marke vorbei, wir die GamePro im PS5 Pro Test gemessen hat.
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Die PS5 Pro ist eine sehr starke Konsole, im Vergleich zur PS5 aber keine Revolution. Was Jan und Daniel unterm Strich davon halten, hört ihr im Podcast.
Mehr Gameplay von der PS5 Pro gibt's bei GameStar auf Twitch.
Biowares Schicksalsspiel - so haben wir Dragon Age 4 schon vor Jahren getauft. Nachdem Anthem abgestürzt ist und Mass Effect: Andromeda zumindest Electronic Arts' kommerzielle Erwartungen verfehlt hat, musste sich das Studio neu finden - und beweisen. Können die überhaupt noch Singleplayer-Rollenspiele wie früher?
Nun ist Dragon Age: The Veilguard erschienen - und wir können diese Frage differenziert beantworten. denn ja, sie können noch Singleplayer-Rollenspiele. Aber mit dem "wie früher" ist es so eine Sache.
Dragon Age: The Veilguard ist in vielerlei Hinsicht ein anderes Spiel als die Wurzeln der Serie erwarten lassen - aber ein schlechtes Spiel ist es deshalb keineswegs. Der Knackpunkt ist die Erwartungshaltung - an Rollenspiele im Allgemeinen und ein neues Dragon Age im Besondern. Insbesondere, nachdem Baldur's Gate 3 im Vorjahr weltweit zu spontanen Rollenspiel-Freudentänzen geführt hat.
Was das bedeutet, und wie wir Dragon Age finden, bespricht Dragon-Age-Urgestein Micha (der nicht alles an The Veilguard gutheißen kann) im Talk mit zwei Gästen:
Unsere Meinungen hört ihr natürlich im Podcast.
Bei Gaming-Monitoren ist der OLED-Boom ausgebrochen: Strahlende Farben, knackiges Schwarz und das endlich zu einem bezahlbaren Preis. Braucht es da heute überhaupt noch andere Displays? Ist euer Geld bei anderen Highlights wie Ultrawide-Format oder hoher Hertzzahl vielleicht viel besser aufgehoben? Wir haben die Antwort für euch.
Smartphones sind heute so gut, dass sie eine Menge Hardware oft mühelos ersetzen: Taschenrechner, Laptops – und sogar Kameras! Was brauchen wir da überhaupt noch, wenn Handys heute sogar Konsolen den Rang ablaufen wollen?
Cities Skylines 2? Miserabel gestartet und bis heute weder gänzlich fehlerfrei noch für Konsolen erhältlich. Der vermeintliche Sims-Rivale Life By You? Eingestampft und abgeschrieben. Vampire: The Masquerade - Bloodlines 2? Hinterließ bei der Gameplay-Präsentation keinen sonderlich guten Eindruck oder sah zumindest nicht aus wie ein Nachfolger zum legendären ersten Bloodlines.
Dazu gesellen sich schwache Releases wie Empire of Sin und kommerzielle Flops wie The Lamplighter's League, dessen Verkaufszahlen Paradox als »große Enttäuschung« beschrieben hat.
Was läuft nur schief beim schwedischen Publisher Paradox Interactive, für den all diese Projekte ausgesprochen wichtig sind oder waren?
Darüber hat GameStar-Autor Reiner Hauser mit den Schweden gesprochen, woraus gleich zwei Artikel geworden sind: Eine Bitte um Geduld und Paradox' Rückbesinnung aufs Wesentliche.
Im Talk diskutiert Reiner seine Erkenntnisse mit den nicht minder paradox-affinen Strategie-Koryphäen Maurice Weber, Steinwallen und RangerArea. Die findet ihr natürlich auch auf Twitch:
Was genau bei Paradox los ist, wie sich die Schweden aus dieser Misere retten wollen und wie es nun für sie weitergeht, hört ihr natürlich im Podcast.
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