gecheckt! Gesundheit und Medizin

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  • Schmerzmittel: Ibu, ASS und Paracetamol im Vergleich
    Was bei Einnahme, Dosierung und Nebenwirkungen wichtig ist

    Ob Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden oder Fieber: Rezeptfreie Schmerzmittel können schnell helfen. Doch wann ist Ibuprofen die richtige Wahl, wann Paracetamol oder Acetylsalicylsäure (ASS)? Darüber spricht Moderator Ulli Harraß mit Apotheker Rüdiger Freund, Chefredakteur von aponet.de.

    ASS, Ibuprofen und Paracetamol im Vergleich

    Alle drei Wirkstoffe lindern Schmerzen und senken Fieber. ASS und Ibuprofen wirken zusätzlich entzündungshemmend. Deshalb kann Ibuprofen bei entzündungsbedingten Gelenkschmerzen sinnvoll sein. Gegen Kopfschmerzen kommen grundsätzlich alle drei Mittel infrage. Paracetamol ist meist besser für den Magen verträglich.

    Wie oft darf man Schmerzmittel einnehmen?

    Rezeptfreie Schmerzmittel sind für die kurzfristige Anwendung gedacht. Rüdiger Freund erklärt die Faustregel: Ohne ärztlichen Rat sollten Schmerzmittel höchstens drei Tage hintereinander und an maximal zehn Tagen im Monat eingenommen werden. Wer sie zu häufig nimmt, riskiert Kopfschmerzen durch Medikamentenübergebrauch. Bei starken oder wiederkehrenden Schmerzen sollte ein Arzt die Ursache klären.

    Schmerzmittel richtig dosieren

    Entscheidend sind die empfohlene Einzeldosis und die Tageshöchstdosis. Freund rät, die vorgesehene Einzeldosis einzunehmen, statt bei starken Schmerzen mit kleinen Teilmengen zu beginnen. Die Angaben in der Packungsbeilage gelten als Orientierung für die Selbstmedikation. Individuelle Risiken und Gegenanzeigen müssen berücksichtigt werden.

    Welche Nebenwirkungen haben Schmerzmittel?

    ASS und Ibuprofen können den Magen reizen und unter anderem Sodbrennen, Übelkeit oder Bauchschmerzen verursachen. Paracetamol schont den Magen eher, kann bei Überdosierung jedoch die Leber schwer schädigen. Besonders nach Alkoholkonsum ist Vorsicht geboten.

    Welche Schmerzmittel dürfen Kinder nehmen?

    Paracetamol und Ibuprofen sind auch für Kinder geeignet. Die Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht. ASS sollte Kindern und Jugendlichen bei fieberhaften Erkrankungen wegen des seltenen, aber gefährlichen Reye-Syndroms nicht gegeben werden.

    Im Podcast erklären Ulli Harraß und Rüdiger Freund, worauf es bei der Wahl und Einnahme von Schmerzmitteln ankommt und wann ärztlicher oder pharmazeutischer Rat wichtig ist.

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    12 min
  • Vitamin-D-Mangel erkennen und behandeln
    Was Sonne, Ernährung und Präparate für den Vitamin-D-Spiegel bringen
    Wie der Körper Vitamin D bildet

    Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein: Der Körper kann es selbst bilden. Trifft ausreichend UV-B-Strahlung auf die Haut, entsteht dort Vitamin D. „Im Sommer funktioniert das meist gut, weil wir häufiger draußen und leichter bekleidet sind“, erklärt Apotheker und aponet.de-Chefredakteur Rüdiger Freund im Gespräch mit Moderator Ulli Harraß.

    Der Körper kann Vitamin D speichern. Ein im Sommer aufgebauter Vorrat hilft deshalb, sonnenärmere Wochen zu überbrücken. Im Herbst und Winter sinkt die körpereigene Bildung deutlich.

    Vitamin-D-Mangel: Diese Symptome sind möglich

    Müdigkeit, Muskelschwäche sowie Knochen- und Gelenkschmerzen können auf einen länger bestehenden Vitamin-D-Mangel hinweisen. Allerdings sind diese Beschwerden unspezifisch und können viele andere Ursachen haben.

    Vitamin D unterstützt die Aufnahme von Calcium und damit den Knochenstoffwechsel. Ein ausgeprägter, langfristiger Mangel kann die Knochen schwächen.

    Vitamin D und Immunsystem

    Auch das Immunsystem benötigt Vitamin D. Ein ausreichender Vitamin-D-Status gehört zu einer normalen Immunfunktion. Vitamin-D-Präparate sind jedoch kein Mittel, um Erkältungen zu behandeln. Freund rät dazu, Präparate gezielt einzusetzen, wenn tatsächlich ein Mangel besteht oder ein erhöhtes Risiko dafür vorliegt.

    Welche Lebensmittel liefern Vitamin D?

    Fetter Seefisch, Leber, Pilze und Eier enthalten Vitamin D. Über die Ernährung allein lässt sich der Bedarf jedoch meist nicht vollständig decken. Die körpereigene Bildung durch Sonnenlicht spielt deshalb eine zentrale Rolle.

    Vitamin-D-Präparate richtig dosieren

    Präparate gibt es zur täglichen oder wöchentlichen Einnahme. Mehr hilft dabei nicht mehr: Eine zu hohe Vitamin-D-Zufuhr kann gesundheitliche Folgen haben. Die Dosierung sollte sich daher am individuellen Bedarf und an den Empfehlungen von Arzt oder Apotheker orientieren.

    Vitamin-D-Mangel mit Bluttest feststellen

    Ob tatsächlich ein Mangel besteht, lässt sich über einen Bluttest beim Arzt klären. Rüdiger Freund empfiehlt, bei konkretem Verdacht den Hausarzt darauf anzusprechen. Ohne medizinischen Anlass müssen gesetzlich Versicherte die Untersuchung in der Regel selbst bezahlen.

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    9 min
  • Tabletten schlucken: So geht es leichter
    Praktische Tipps für die sichere Einnahme von Medikamenten
    Tabletten richtig schlucken: Haltung hilft

    Eine Tablette herunterzubekommen, fällt manchen Menschen erstaunlich schwer. Dabei spielt häufig die Erwartung eine Rolle, erklärt Apotheker und aponet.de-Chefredakteur Rüdiger Freund im Gespräch mit Podcast-Host Ulli Harraß. Ein ausreichend großer Schluck Wasser erleichtert die Einnahme.

    Auch die Körperhaltung zählt: Tabletten am besten im Sitzen einnehmen und den Kopf beim Schlucken leicht nach vorne neigen. Dadurch lässt sich leichter schlucken. Den Kopf nach hinten zu werfen, kann dagegen hinderlich sein.

    Welche Tricks erleichtern das Tablettenschlucken?

    Freund nennt einen einfachen Flaschentrick: Tablette auf die Zunge legen, den Mund dicht um den Hals einer dünnwandigen Plastikflasche schließen und beim Trinken Wasser einsaugen und schlucken.

    Nach der Einnahme kann es außerdem einen Unterschied machen, auf welcher Seite man liegt. Auf der rechten Körperseite kann eine Tablette schneller in Richtung Dünndarm gelangen. Dort werden viele Wirkstoffe aufgenommen.

    Darf man Tabletten teilen oder Kapseln öffnen?

    Große Tabletten lassen sich manchmal teilen. Doch nicht jede Tablette darf zerkleinert werden. Ein magensaftresistenter Überzug schützt beispielsweise den Wirkstoff vor der Magensäure. Wird er beschädigt, kann das die Wirkung beeinträchtigen. Auch eine Kerbe bedeutet nicht automatisch, dass eine Tablette teilbar ist. Gleiches gilt für Kapseln: Sie dürfen nicht grundsätzlich geöffnet werden.

    Medikamente vor oder nach dem Essen einnehmen?

    Der richtige Einnahmezeitpunkt hängt vom Arzneimittel ab. Einige Wirkstoffe nimmt der Körper zusammen mit einer Mahlzeit besser auf. Andere Medikamente sollen nüchtern, häufig 30 bis 60 Minuten vor dem Essen, eingenommen werden. Auch Milch kann bei bestimmten Arzneimitteln die Aufnahme beeinflussen.

    Bei Unsicherheit empfehlen Ulli Harraß und Rüdiger Freund einen Blick in die Packungsbeilage oder die Nachfrage in der Apotheke. Dort lässt sich schnell klären, wann und wie ein Medikament richtig eingenommen wird.

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    12 min
  • Immunsystem stärken: Was wirklich hilft
    Was Vitamine, Schlaf und Heilpflanzen für die Abwehr leisten.

    Ein starkes Immunsystem entsteht nicht über Nacht. Ernährung, Schlaf, Bewegung und Stress beeinflussen die körpereigene Abwehr langfristig. Im Podcast erklärt Rüdiger Freund, Apotheker und Chefredakteur von aponet.de, welche Faktoren besonders wichtig sind und was Vitamine und Heilpflanzen leisten können.

    Schwaches Immunsystem: Häufige Ursachen

    Schlafmangel, chronischer Stress, wenig Bewegung und eine unausgewogene Ernährung können die Abwehrkräfte schwächen. Auch ein Mangel an bestimmten Nährstoffen sowie einige Krankheiten und Medikamente spielen eine Rolle. Freund betont besonders Schlaf und Bewegung: Wer dauerhaft zu wenig schläft oder sich kaum bewegt, beeinträchtigt damit seine Immunabwehr.

    Welche Vitamine stärken das Immunsystem?

    Vitamin C schützt die Zellen vor oxidativem Stress. Zink und Selen sind unter anderem für die Bildung und Funktion von Abwehrzellen wichtig. Studien deuten zudem darauf hin, dass Zink bei Atemwegsinfekten Beschwerden lindern und die Krankheitsdauer verkürzen kann. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse bildet die Grundlage für eine gute Versorgung.

    Vitamin D: Im Winter kann die Versorgung sinken

    Vitamin D bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht in der Haut. Gerade im Winter kann die Versorgung schlechter werden. Bei älteren Menschen besteht ebenfalls ein erhöhtes Risiko für einen Mangel. Rüdiger Freund rät, bei Unsicherheit den Vitamin-D-Spiegel ärztlich bestimmen zu lassen, bevor gezielt ergänzt wird.

    Ingwer und Echinacea bei Erkältungen

    Auch Heilpflanzen können die Abwehr unterstützen. Ingwer besitzt antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften. Echinacea, auch Purpur-Sonnenhut genannt, kommt vor allem zu Beginn einer Erkältung infrage. Ginseng und Taigawurzel werden unter anderem bei Erschöpfung eingesetzt.

    Abwehrkräfte langfristig stärken

    Ein kurzfristiger „Immunboost“ lässt sich nicht erzwingen. Entscheidend sind ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und weniger Dauerstress. Gute Händehygiene senkt zusätzlich das Risiko, Krankheitserreger über Hände und Gesicht aufzunehmen.

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    14 min
  • Blasenentzündung: Was hilft wirklich?
    Apotheker Rüdiger Freund erklärt Behandlung und Vorbeugung.

    Eine Blasenentzündung kann mit Brennen beim Wasserlassen sehr unangenehm werden. Apotheker und aponet.de-Chefredakteur Rüdiger Freund erklärt im Gespräch mit Moderator Ulli Harraß, was Betroffene selbst tun können und wann ein Arztbesuch sinnvoll ist.

    Warum Kälte eine Blasenentzündung begünstigen kann

    Verursacht wird eine Blasenentzündung durch Keime. Kälte kann laut Freund jedoch dazu beitragen, dass die örtliche Durchblutung nachlässt und die Immunabwehr weniger schlagkräftig ist. Deshalb können etwa nasse Badekleidung oder starkes Auskühlen eine Infektion begünstigen.

    Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Ein Grund: Ihre Harnröhre ist kürzer, sodass Bakterien schneller in die Blase gelangen können.

    Was bei einer Blasenentzündung helfen kann

    Leichte Blasenentzündungen können von selbst abklingen. Rüdiger Freund empfiehlt vor allem, ausreichend zu trinken. Dadurch werden die Harnwege durchgespült. Gegen Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen können Schmerzmittel helfen.

    Auch Blasen- und Nierentees werden angeboten. Sie enthalten beispielsweise Birkenblätter, Goldrute oder Bärentraubenblätter. Wie gut solche Tees tatsächlich gegen Blasenentzündungen helfen, lässt das Gespräch offen.

    Wann ein Arztbesuch wichtig ist

    Bei stärkeren Beschwerden sollte ein Arzt entscheiden, welche Behandlung nötig ist. Das gilt besonders bei Blut im Urin, Fieber oder starken Unterleibskrämpfen. Denn die Infektion kann Richtung Niere aufsteigen und dort eine Nierenbeckenentzündung verursachen.

    Antibiotika können bakterielle Infektionen behandeln. Welche Dauer nötig ist, legt der Arzt individuell fest. Ein zurückhaltender Einsatz ist wichtig, weil Bakterien Resistenzen gegen Antibiotika entwickeln können.

    Blasenentzündung vorbeugen: Tipps für den Alltag

    Wer häufiger Blasenentzündungen bekommt, kann versuchen, regelmäßig ausreichend zu trinken. Freund nennt außerdem D-Mannose als mögliche Unterstützung. Nach dem Sex kann es für Frauen sinnvoll sein, die Blase zu entleeren.

    Auch eine schonende Intimhygiene spielt eine Rolle: Reinigungsmittel, die die natürliche Vaginalflora aus dem Gleichgewicht bringen, sollten vermieden werden.

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    9 min
  • Gürtelrose: Symptome erkennen, richtig handeln
    Anzeichen, Behandlung und Schutz durch die Impfung
    Gürtelrose: Warum das Virus plötzlich wieder aktiv wird

    Eine Gürtelrose entsteht durch das Varizella-Zoster-Virus, das bereits die Windpocken verursacht hat. Nach der ersten Infektion bleibt der Erreger lebenslang in den Nervenzellen. Wird das Immunsystem schwächer, kann das Virus erneut aktiv werden und entlang der Nerven zur Haut wandern. Moderator Ulli Harraß spricht mit Dr. Frank Schäfer darüber, warum vor allem ältere Menschen häufiger betroffen sind.

    Typische Symptome einer Gürtelrose früh erkennen

    Zu den ersten Anzeichen gehören brennende oder stechende Schmerzen, eine starke Berührungsempfindlichkeit sowie gerötete Haut mit bläschenförmigem Ausschlag. Die Hautveränderungen verlaufen meist gürtelförmig entlang eines Nervs. Häufig kommen Müdigkeit, Krankheitsgefühl oder Fieber hinzu. Die Bläschen enthalten Viren und können Menschen anstecken, die noch keine Windpocken hatten.

    Komplikationen: Warum schnelles Handeln wichtig ist

    Besonders im höheren Alter steigt das Risiko für die sogenannte Post-Zoster-Neuralgie. Dabei bleiben starke Nervenschmerzen noch Wochen oder Monate nach dem Abheilen der Haut bestehen. Befällt die Gürtelrose Gesicht oder Kopf, können Augen oder Ohren betroffen sein. Bei stark immungeschwächten Menschen sind sogar schwere Komplikationen wie eine Hirnhautentzündung möglich.

    Behandlung der Gürtelrose: Frühzeitige Therapie verbessert die Heilung

    Dr. Frank Schäfer erklärt, warum Betroffene möglichst innerhalb von 48 bis 70 Stunden nach Beginn der Beschwerden einen Arzt aufsuchen sollten. Virenhemmende Medikamente können den Krankheitsverlauf abschwächen, ergänzt durch schmerzlindernde Behandlungen. Je früher die Therapie beginnt, desto besser sind die Erfolgsaussichten.

    Gürtelrose-Impfung: Für wen sie empfohlen wird

    Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Gürtelrose-Impfung allen Menschen ab 60 Jahren. Wer aufgrund einer chronischen Erkrankung oder einer Immunschwäche ein erhöhtes Risiko hat, sollte sich bereits ab 50 Jahren beraten lassen. Nach einer überstandenen Gürtelrose kann die Impfung nach ärztlicher Rücksprache helfen, das Risiko eines erneuten Ausbruchs zu senken.

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    8 min
  • Wie gut ist Leitungswasser wirklich?
    Die wichtigsten Fragen rund um das Trinkwasser beantwortet ein Apotheker.
    Wie gut ist Leitungswasser in Deutschland?

    Leitungswasser gehört in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Moderator Ulli Harraß spricht mit Rüdiger Freund, Apotheker und Chefredakteur von aponet.de, darüber, wie regelmäßig Wasserversorger das Trinkwasser auf Reinheit, Schadstoffe und Qualität prüfen. Außerdem erfahren Sie, wo Sie die Analysewerte für Mineralstoffe und Spurenelemente Ihres Wohnorts finden.

    Leitungswasser, Mineralwasser und Tafelwasser: Die Unterschiede

    Nicht jedes Wasser ist gleich. Rüdiger Freund erklärt, worin sich Leitungswasser, Mineralwasser und Tafelwasser unterscheiden. Mineralwasser stammt aus geschützten Quellen und besitzt einen konstanten Mineralstoffgehalt. Tafelwasser wird aus verschiedenen Wasserarten gemischt und kann zusätzlich Mineralstoffe enthalten. Die Folge ordnet außerdem ein, worauf Verbraucher beim Kauf von Mineralwasser achten sollten.

    Wasser richtig lagern und frisch genießen

    Wie lange ist Wasser haltbar? Warum spielt die Verpackung eine Rolle? Im Podcast geht es um Mindesthaltbarkeitsdaten, den Einfluss von Kohlensäure und die richtige Aufbewahrung geöffneter Flaschen. Auch Leitungswasser sollte möglichst frisch getrunken werden.

    Wasserfilter: Wann sie sinnvoll sind

    Viele Haushalte nutzen Wasserfilter gegen Kalk oder Schadstoffe. Doch bringen sie wirklich Vorteile? Rüdiger Freund erklärt, warum Wasserfilter in Deutschland oft nicht notwendig sind, wann sie trotzdem sinnvoll sein können und weshalb mangelnde Reinigung das Risiko für Keime erhöht.

    Richtig trinken: So bleibt der Körper gut versorgt

    Zum Abschluss gibt der Apotheker praktische Tipps für den Alltag. Wie viel Wasser braucht der Körper? Warum sollte die Trinkmenge über den Tag verteilt werden? Und zählen Kaffee, Tee oder Saftschorlen ebenfalls zur Flüssigkeitsaufnahme? Die Podcastfolge liefert verständliche Antworten und räumt mit verbreiteten Irrtümern auf.

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    14 min
  • Calcium: Mangelsymptome richtig erkennen
    Den lebenswichtigen Mineralstoff für Knochen, Muskeln und Nerven. brauchen wir jeden Tag.
    Calciummangel: Welche Symptome auftreten können

    Ein Calciummangel entwickelt sich oft schleichend und bleibt anfangs unbemerkt. Im Podcast erklärt Rüdiger Freund, Apotheker und Chefredakteur von aponet.de, im Gespräch mit Moderator Ulli Harraß, warum der Körper kleine Defizite zunächst ausgleichen kann: Er setzt Calcium aus den Knochen frei. Erst bei einem länger anhaltenden Mangel zeigen sich Beschwerden wie trockene, schuppige Haut, brüchige Nägel, strohiges Haar oder Muskelkrämpfe.

    Warum Calcium für Knochen, Muskeln und Herz wichtig ist

    Calcium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff. Es sorgt für stabile Knochen und Zähne und unterstützt außerdem die Muskelarbeit, die Reizweiterleitung der Nerven, den Herzschlag und die Blutgerinnung. Erwachsene benötigen täglich etwa 1000 Milligramm Calcium, um den Bedarf zu decken.

    Wer ein erhöhtes Risiko für Calciummangel hat

    Besonders gefährdet sind Schwangere, Stillende, Jugendliche im Wachstum sowie ältere Menschen. Auch eine vegane Ernährung oder eine Laktoseintoleranz können die Calciumversorgung erschweren, wenn calciumreiche Lebensmittel fehlen.

    Calcium über die Ernährung aufnehmen

    In den meisten Fällen reicht eine ausgewogene Ernährung aus. Gute Calciumquellen sind Milch, Joghurt und Käse. Auch calciumreiches Mineralwasser, Grünkohl, Brokkoli, Nüsse und Samen tragen zur Versorgung bei.

    Wann Calciumpräparate sinnvoll sind

    Von einer vorsorglichen Einnahme von Calciumpräparaten rät Rüdiger Freund ab. Zu viel Calcium kann unter anderem das Risiko für Nierensteine erhöhen. Nahrungsergänzungsmittel sollten deshalb nur nach ärztlicher Diagnose eines Mangels eingenommen werden. Eine Blutuntersuchung hilft dabei, den Calciumstatus zu überprüfen.

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    9 min
  • Salmonellen: So schützen Sie sich
    Die Bakterien aus der Nahrung betreffen Magen und Darm.
    Salmonellen: Symptome früh erkennen und richtig handeln

    Durchfall, Erbrechen und Fieber: Eine Salmonelleninfektion beginnt oft mit Beschwerden, die leicht mit anderen Magen-Darm-Infekten verwechselt werden. In dieser Folge spricht Moderator Ulli Harraß mit Rüdiger Freund, Apotheker und Chefredakteur von aponet.de, darüber, woran man eine Infektion erkennt und wann ein Arztbesuch wichtig ist. Hohes Fieber oder Beschwerden, die länger als zwei bis drei Tage anhalten, sollten ärztlich abgeklärt werden.

    Wer bei einer Salmonelleninfektion besonders gefährdet ist

    Vor allem kleine Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf. Gelangen Salmonellen in die Blutbahn, können ernste Komplikationen entstehen, die eine schnelle medizinische Behandlung erfordern.

    Behandlung bei Salmonellen: Flüssigkeit und leichte Kost

    Eine Salmonelleninfektion führt häufig zu starkem Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust. Rüdiger Freund erklärt, warum ausreichendes Trinken besonders wichtig ist und wann Elektrolytlösungen aus der Apotheke sinnvoll sein können. Leicht verdauliche Lebensmittel wie Toast, Zwieback oder Brühe entlasten den Darm. Auf fettige Speisen sollte zunächst verzichtet werden. Ganz auf Essen zu verzichten, ist dagegen meist keine gute Idee, weil der Körper Energie für die Genesung braucht.

    Salmonellen vorbeugen: Küchenhygiene schützt

    Salmonellen gelangen häufig über rohe Eier oder rohes Fleisch in die Küche. Getrennte Schneidebretter und Messer für rohe und verzehrfertige Lebensmittel helfen, Kreuzkontaminationen zu vermeiden. Fleisch sollte vollständig auf mindestens 70 Grad erhitzt werden. Außerdem erklärt Rüdiger Freund, warum Küchenhandtücher regelmäßig bei mindestens 60 Grad gewaschen werden sollten und weshalb tiefgekühltes Fleisch am besten im Kühlschrank auftaut.

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    9 min
  • Entzündete Mückenstiche: Tipps vom Apotheker
    Ab wann wird es gefährlich, wenn Stiche stark anschwellen?
    Warum entzünden sich Mückenstiche?

    Ein Mückenstich juckt oft tagelang. Gefährlich wird es, wenn die Haut stark anschwillt oder sich entzündet. In dieser Podcastfolge spricht Moderator Ulli Harraß mit Rüdiger Freund, Apotheker und Chefredakteur von aponet.de, über Ursachen, Warnzeichen und die richtige Behandlung.

    Mückenstich entzündet: Häufige Ursachen

    Die häufigste Ursache für einen entzündeten Mückenstich ist Kratzen. Dabei können Bakterien in die Haut gelangen und eine Entzündung auslösen. Manche Menschen reagieren außerdem besonders stark auf Mückenstiche. Dermatologen beobachten, dass solche ausgeprägten Reaktionen in Deutschland zunehmen. Als mögliche Gründe gelten neue Mückenarten, Veränderungen der Mückengifte oder Umweltfaktoren wie Insektizide.

    Symptome: Wann ein Mückenstich gefährlich wird

    Eine normale Rötung und leichter Juckreiz sind meist harmlos. Alarmzeichen sind dagegen eine handtellergroße oder größere Schwellung, eine warme Hautstelle, ein starkes Spannungsgefühl oder Eiter. Auch Fieber kann auf eine stärkere Reaktion hinweisen. Treten diese Beschwerden auf, sollte der Stich ärztlich untersucht werden.

    Behandlung bei entzündetem Mückenstich

    Gegen Juckreiz helfen Kühlen mit einem Coolpack oder kalten, feuchten Tüchern sowie kühlende Gele aus der Apotheke. Bei allergischen Reaktionen kommen häufig Cortison-Gele zum Einsatz, in schweren Fällen auch Tabletten. Liegt eine bakterielle Entzündung vor, kann der Arzt Antibiotika verordnen.

    Mückenstiche vorbeugen: Repellentien richtig anwenden

    Der beste Schutz ist, Mückenstiche möglichst zu vermeiden. Repellentien mit pflanzlichen oder chemischen Wirkstoffen halten Mücken fern, müssen aber regelmäßig erneut aufgetragen werden. Welche Produkte für Urlaub, Garten oder Wald geeignet sind, erklärt Rüdiger Freund im Podcast und empfiehlt eine individuelle Beratung in der Apotheke.

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    8 min

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