GEDÖNS

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GEDÖNS episodes

  • #3 Was sind Glaubenssätze?
    In dieser Folge möchte ich ein paar Begriffe klären. Glaubenssätze, innerer Kritiker, innerer Antreiber, NLP. 
    Schreibt mir gern, wenn ihr Fragen habt: 
    https://www.instagram.com/sinaihalbinsel/
    Ich freue mich über euer Feedback.
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    Send in a voice message: https://anchor.fm/spracheunddenken/message
    23 min
  • #2 Nicht getadelt ist Lob genug
    Ich bin ganz ehrlich: ich hasse dieses Sprichwort. Nicht nur, weil mir persönlich Wertschätzung ein großes Anliegen ist, sondern auch weil es dazu führt, dass Menschen irgendwann nur noch stumpf nebeneinander her leben (egal, ob in einer Beziehung oder am Arbeitsplatz).
    Da wo kein Tadel ist, gäbe es ein unausgesprochenes Lob. Aber warum bleibt es unausgesprochen? Wieso verbleibt es als Gedanke und Gefühl und wird nicht verbalisiert? Weil wir den anderen sonst verhätscheln? Weil wir uns sonst selber schlecht fühlen? Weil wir vielleicht selbst gern mal ein Lob hätten und uns ja auch niemand sagt, dass wir etwas toll machen?
    Ich hatte neulich ein Gespräch mit jemandem, dem ich meinen Gedanken, dass Lob in der Arbeitswelt besonders wichtig sei, damit Mitarbeiter nicht verbrennen, mitteilte. Er reagierte darauf mit einem interessanten Gedanken: "Ja, aber die Leute sind doch zum Arbeiten eingestellt. Die kriegen dafür Geld. Warum denn jetzt noch zusätzlich dafür loben, dass sie ihre Arbeit verrichten?". Im gleichen Atemzug kam mir folgender Gedanke auf: Denkt er auch, dass seine Frau mit ihm Sex haben muss, ihn lieben muss, ihn wertschätzen muss (...), weil sie ihn ja schließlich geheiratet hat und nun seine Ehefrau ist? Ich gebe zu, diese Übertragung klingt ein wenig übertrieben, aber jetzt mal ernsthaft: Wo ist das großes Problem, andere Menschen zu loben?
    Jeder Mensch sehnt sich doch nach Anerkennung. Das tiefe Bedürfnis, für das was wir tun und wer wir sind anerkannt zu werden ist ein fester Bestandteil in uns. Menschen kaufen sich Häuser, teure Uhren, Autos, Fahrräder, haben vielleicht sogar ganz besondere Hobbies, verhalten sich auf eine bestimmte Art und Weise, um (und jetzt kommt meine waghalsige These) dafür von anderen Menschen anerkannt zu werden. Natürlich nicht nur. Da ist auch noch dieser kleine Funken namens Selbstverwirklichung, der natürlich auch eine Rolle spielt.
    Jeder Mensch sehnt sich doch nach Anerkennung. Das tiefe Bedürfnis, für das was wir tun und wer wir sind anerkannt zu werden ist ein fester Bestandteil in uns. Menschen kaufen sich Häuser, teure Uhren, Autos, Fahrräder, haben vielleicht sogar ganz besondere Hobbies, verhalten sich auf eine bestimmte Art und Weise, um (und jetzt kommt meine waghalsige These) dafür von anderen Menschen anerkannt zu werden. Natürlich nicht nur. Da ist auch noch dieser kleine Funken namens Selbstverwirklichung, der natürlich auch eine Rolle spielt.
    Eins steht fest: Anerkennung ist wichtig. Und das nicht, weil wir alle Egomanen sind, die gerne rumprahlen, sondern, weil es früher unser Überleben sicherte, wenn wir in unserer Gemeinschaft anerkannt wurden. Wurden wir aus der breiten Masse verstoßen, konnte dies unseren Tod bedeuten. Anerkennung signalisiert immer auch ein Stück weit "Ich bin okay". Sie gibt uns die Bestätigung, dass mit uns alles in Ordnung ist.
    Wenn wir uns mal fragen würden, was wir so kaufen würden, wie wir leben würden, was wir erzählen würden, wie wir uns verhalten würden (...), wenn all das keine Rolle spielen würde, kämen wir schnell den Kern unserer Persönlichkeit.
    Aber andere dafür anzuerkennen, dass sie etwas gut gemacht haben oder aber, dass sie es überhaupt gemacht haben, fällt vielen so unglaublich schwer. Vielleicht, weil es ihnen selbst fehlt und sie sich denken "Ach, mich lobt auch keiner" oder, weil es vielleicht mit Schwäche verbunden wird, andere zu loben. Möglich, dass man sich dadurch auf eine "niedere" Position begibt, weil man ja den anderen erhöht? Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass insbesondere Arbeitgeber sich denken "Hm, wenn ich die Ute jetzt für ihre Arbeit lobe, dann denkst sie vielleicht, dass das was sie da tut ausreicht, aber mehr geht immer". Ich denke außerdem, dass die Sozialisation eine große Rolle spielt. Wer mit wenig Lob aufgewachsen ist und dies nie hinterfragt, wird später auch nicht mit Lob um sich werfen.
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    22 min
  • #1 Erste Folge

    Die erste Folge von dem Podcast, der dich glücklich macht.  Ich erzähle ein bisschen was über mich und meine Motivation, diesen Podcast zu starten. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr mich gern kontaktieren.

    Connecte dich mit mir:

    https://www.instagram.com/sina.dreier/

    6 min

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GEDÖNS ist unnötiges Zeug, das irgendwo rumliegt. Dieser Podcast ist auch unnötig und langweilig. Selbst schuld, wenn du dir den anhörst.