GEDÖNS

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GEDÖNS episodes

  • #8 kreiere DEINEN persönlichen ERFOLG durch eine gute Psychohygiene
    So, wie ich mir jeden Morgen die Zähne putze oder mich unter die Dusche stelle, betreibe ich auch meine tägliche Psychohygiene.
    Ich habe festgestellt, dass nicht nur mein Körper ein wertvolles Geschenk ist, den es zu pflegen gilt, sondern auch mein Geist. Körper und Geist hängen unmittelbar zusammen - beides beeinflusst sich gegenseitig. Der Mensch an sich tut viel, damit er fit bleibt, gut aussieht, gepflegt ist. Wir Menschen gehen also ins Fitnessstudio, besuchen Sportkurse, gehen laufen, schwimmen und noch viel mehr. Es gibt Tausende von Produkten, mit welchen wir unsere Haut reinigen können und noch mal mindestens weitere tausend Produkte für trockene Haut, fettige Haut, gegen Pickel, gegen Cellulite, gegen Falten, gegen Altersflecken, gegen Hautschuppen und und und. Es gibt mindestens eine Millionen Arten von Duschbädern, Kosmetikartikeln, Lippenstiften und Makeup-Produkten. Wenn ich in eine Drogerie gehe und mir anschauen, wie vielfältig dieses Angebot an Möglichkeiten ist, mein Aussehen bzw. meinen Geruch zu optimieren, bin ich leicht überfordert. Dann wären da noch die Kleidungsindustrie. Mindestens hunderttausend Labels und Milliarden von Produkten. Versteht mich nicht falsch, ich begrüße diese Vielfältigkeit und bin selbst süchtig nach Lippenstiften, Rücksäcken, Brillen und Röcken, aber was mich dabei wundert ist: Wieso gibt es, im Verhältnis zu dieser Vielzahl an Möglichkeiten sein Äußeres zu Optimieren, kaum (erschwingliche) Angebote der Psychohygiene und wieso schenkt ihr kaum jemand Beachtung?
    Ich habe das Gefühl, dass es in unseren Zeiten wichtiger ist, gut auszusehen, als sich wirklich gut zu fühlen, bzw. liegt dahinter ja der große Trugschluss unserer Zeit, der uns von der Werbeindustrie vorgegaukelt wird: dass ein gutes Aussehen zu einem guten Gefühl führt. "Kauf dieses oder jenes Produkt und fühl dich wie ein Champion / wie eine Siegerin". Leider stimmt das nicht so ganz - oder besser gesagt: es stimmt vielleicht ein kleines bisschen. Kaufen macht bekanntlich glücklich und dieses Gefühl, das wir durch den Erwerb eines bestimmten Produktes bekommen ist einfach nicht so nachhaltig, wie wir es uns vorab ausgemalt haben. Also es kann mir keiner erzählen, dass der Kauf einer Tagescreme ihn oder sie wirklich nachhaltig glücklich gemacht hat. Zusätzlich ist es ja im Allgemeinen auch so, dass uns Menschen der reine Konsum nur eine kurzfristige Befriedigung verschafft, die schließlich schnell abflaut und immer wieder aufs Neue befüllt werden muss, damit der Glücks-Effekt nie verpufft. Wenn unser Belohnungszentrum kurzfristig getriggert wird, gibt uns das einen kleinen Boost, der leider nur viel zu kurz anhält.
    Ein großer Glaubenssatz unserer Gesellschaft ist, dass das, was wir nicht sehen können, nicht existiert. Das betrifft insbesondere unsere mentale Gesundheit, psychische Krankheiten, Depressionen, Burnouts... und auch Gefühle von Ohnmacht oder Hilflosigkeit. Das, was wir nicht sehen können, ist quasi nicht existent. Unsere Gedanken: kaum wichtig, unsere Gefühle: irrelevant. Dabei sind doch all die Ergebnisse in unserem Leben von dieser einen wichtigen Einheit - dem Gedanken - abhängig. Der Gedanke ist der Urschleim aller Dinge, die sich just in diesem Moment in unserem Leben manifestieren, damit meine ich wirklich alles: unsere Partnerschaft, unser Job, unsere Freunde, die Umstände in unserem Leben, jedes kleinen Teil, das ein Bestandteil unseres Lebens darstellt. Es sind die Gefühle, mit denen wir morgens aufstehen, die Farbe unseres Bettlakens, die Marke des Parfums, das wir auftragen, das Essen, das wir konsumieren, die Menschen, die wir unsere Freunde nennen, alles! Kurz gesagt: bist du unzufrieden mit einem kleinen oder auch mehreren großen Teilen in deinem Leben, so hat das irgendwann mal mit simplen Gedanken angefangen, die vielleicht zu Glaubenssätzen geworden sind.
    32 min
  • #23 Wie DEINE GEDANKEN zu Worten werden
    Es fängt bei der scheinbar unwichtigsten Einheit, dem Gedanken, an. Gedanken sind oftmals weniger greifbar und vor allem, sind sie zunächst einmal unausgesprochen. In unserem Kopf entstehen vielleicht Bilder zu diesen Gedanken, aber solange der Gedanke noch nicht artikuliert ist, ist er eigentlich irrelevant. Wir denken viel, wenn der Tag lang ist. Viel Quatsch, viel Skurriles, viel Schönes, aber auch viel Trauriges. Wir hängen mit unseren Gedanken auch oft in der Vergangenheit fest oder sorgen uns um die Zukunft. Wenn wir das alles reflektieren würden, hätten wir echt viel zu tun und wir würden uns erschrecken, was da alles so in unserem Kopf rumgeistert. Eigentlich wäre es sogar mal ganz erhellend, einen Auszug dessen zu bekommen, was wir alles so den ganzen Tag über denken. Vielleicht würden dann mehr Menschen anfangen, ihre Gedanken zu reflektieren. Vielleicht würden dann auch mehr Menschen auf die Idee kommen, dass das was sie denken, nicht sonderlich förderlich für ihr Glück ist und, dass ihre Gedanken möglicherweise der Ursprung der Ergebnisse in ihrem Leben sind.
    Der Gedanke ist also der Ursprung. Doch wie entsteht er und wie kann man schon vorher Schlimmeres verhindern?
    Ein Gedanke ist ein Fragment unseres Unterbewusstseins. Die wenigsten unserer Gedanken werden uns wirklich bewusst. Immerhin sind es 60.000 solcher Fragmente pro Tag, die durch uns durch schießen. Warum eigentlich „schießen“ und nicht „wandern“? Meistens sind Gedanken so kurz und bruchstückhaft, dass sie scheinbar keinen Anfang und kein Ende haben. Sie kommen plötzlich und unerwartet daher: 90% dieser Gedanken-Fragmente nehmen wir noch nicht einmal bewusst wahr. Doch wie soll es dann möglich sein, seine Gedanken zu kontrollieren bzw. zu steuern?
    Das, was wir bewusst wahrnehmen, ist nur ein Bruchstück dessen, was unser Unterbewusstsein wirklich an Informationen verarbeitet. Die bewussten Gedanken sind höchstwahrscheinlich diejenigen, die wir schon sehr häufig gedacht haben., denn von den 60.000 Gedanken, die wir so am Tag haben, ist der Großteil nämlich ein „Wiederholungstäter“. Dass Gedanken sich in unserem Unterbewusstsein immer und immer wieder wiederholen ist das Ergebnis jahrelanger neuronaler Vernetzungen, denn  diese Gedanken, die wir da haben, sind meistens das Resultat jahrelanger Arbeit. Mit jahrelanger Arbeit meine ich: Glaubenssätze, die eine oder mehrere Person auf uns übertragen haben, Erfahrungen, die wir gemacht haben und von denen wir nun denken, dass sie das Maß aller Ding sind bzw., dass sie nun unser weiteres Leben bestimmen, unsere Werte und Normen, die wir in uns tragen und letztendlich die Dinge, die wir so tagtäglich konsumieren. Ja, auch das! All das, was wir so den ganzen Tag an Informationen in uns „reinschaufeln“ prägt unsere Gedanken und somit auch langfristig unsere komplette Persönlichkeit. Kurz gesagt: Je toxischer dein Umfeld, desto schlechter geht es dir. Du kannst dich gar nicht komplett davor schützen, sondern einfach nur sehr weise darauf achten, welche Menschen du in dein Umfeld lässt und welche nicht. Achte doch einmal darauf, ob in deinem Umfeld viel gemeckert und sich beschwert wird, dann kannst du schon erahnen, was in dir so an Gedanken rumspukt.
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    22 min
  • #28 Wie du durch die VERBINDUNG zu anderen dein GLÜCK findest (Teil 3: Anleitung zum Glücklichsein)
    Verbindung? Was heißt das eigentlich? Freundschaft? Familie? Anwesenheit? Zeit zu zweit? Zeit in der Gruppe? Wir Menschen sehnen uns nach sozialen Kontakten, weil wir soziale Wesen sind und nur in der Gruppe überleben konnten. Wie viel Wert ist ein sozialer Kontakt, wenn es um die reine physische Anwesenheit geht? Reicht Anwesenheit um eine Echte Verbindung zu kreieren?
    Was meine ich jetzt genau mit Verbindung? Es beschreibt für mich das beidseitige Interesse und das Gefühl, dass ich von der anderen Person gesehen und gehört werde. Also wenn ich bspw. etwas erzähle und die Person geht darauf ein: Ich habe dann das Gefühl, sie hört mich und sie geht nicht in dem Sinne darauf ein, dass sie mir erzählt, wie es bei ihr ist, sondern sie geht auf meins ein, nämlich das was ich gerade empfinde. Also wenn ein Mensch wirklich bei mir ist.
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    26 min
  • #26 BEFREIE DICH von Bewertungen (Teil 1: Anleitung zum Glücklichsein)
    Wie häufig streiten sich Menschen darüber, wer nun recht hat? Ja, es sind schon ganze Kriege entstanden, weil Menschen sich uneinig waren. Ich war zeitlebens auf der Suche nach dem "Richtig" und dem "Falsch" und es hat mich totunglücklich gemacht, weil ich nun feststellen durfte, dass jeder Mensch per se in seiner Ansicht über die Welt erst mal recht hat. Eine Meinung darf jeder haben, aber die Frage ist, ob das tiefe Bedürfnis, richtig zu sein, dazu führt, anderen diese Meinung aufzwingen zu wollen und somit ans Limit der eigenen Ressourcen zu gelangen. Wäre es nicht leichter, einfach anzunehmen, anstatt den Kampf um richtige und falsche Ansichten auszufechten? 
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    21 min
  • #22 Warum müssen wir immer KRITIKFÄHIG sein?
    Wir müssen kritikfähig sein. Das wird von uns erwartet - vor allem in der Arbeitswelt. Dabei soll Kritik ja eigentlich motivieren. Das, was sie eigentlich in den meisten von uns auslöst, ist Widerstand und im schlimmsten Fall sogar Resignation. Ich finde, dass (vornehmlich negative) Kritik oft nicht das bewirkt, was sie eigentlich bewirken soll und bin der Meinung, dass Motivation anders funktioniert. Wie wir Kritik besser formulieren können, kläre ich in dieser Folge.
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    13 min
  • #21 Glaubenssatz: Wer hoch fliegt kann tief fallen
    Ist es immer so, dass jemand, der "hoch" fliegt, automatisch danach wieder tief fällt? Was bedeutet es eigentlich hochzufliegen? 
    Hinter diesem Sprichwort steckt die Vorstellung, dass ein hoher "Flug" grundsätzlich IMMER von einem tiefen Fall gefolgt ist. Woher kommt diese Vorstellung? Es könnte ja auch einfach heißen "Im Leben geht es immer mal hoch und runter". Die Vorstellung, dass nach einem großen Erfolg bzw. großen und guten Gefühlen grundsätzlich ein großes Scheitern folgt hemmt uns Menschen unterbewusst in unserer Risikobereitschaft. Es ist schlichtweg falsch, dass nach einem Erfolg immer ein Scheitern folgt. 
    Wie viele andere Sprichworte soll es uns vor zu großen Risiken bewahren, weil der Fall nach dem hohen Flug sehr schmerzhaft sein könnte. Je mehr Erfolg man also anstrebt, desto größer ist die Gefahr, damit wieder ganz schnell auf dem Boden der Tatsachen aufzuprallen. Das Problem dabei ist, dass bei diesem Sprichwort zu sehr von der Perspektive desjenigen ausgegangen wird, der es ausspricht und nicht von der anderen Perspektive. Vielleicht ist da jemand, der sich gern weiterentwickeln möchte, erfolgreich sein will und dadurch gehemmt wird, dass andere ihm vor dem Fall bewahren wollen. 
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    16 min
  • #7 Macht Geld allein wirklich nicht glücklich?
    Heute geht es mal wieder um einen Glaubenssatz, welcher sich in einem Sprichtwort versteckt. Wieviel ist da wirklich dran, dass Geld allein nicht glücklich macht? Was passiert, wenn wir diesen Glaubenssatz so verinnerlichen, dass er beim Gedanken an große Geldsummen Widerstände in uns weckt? Wie können wir diesen Glaubenssatz positiv für uns nutzen?
    18 min
  • #6 Einschränkende Glaubenssätze zum Thema "Arbeit"
    Vielleicht wunderst du dich ja auch, dass du in deinem "Arbeitsleben" immer an denselben Punkt kommst, wo du möglicherweise nicht so zufrieden bist, wie du es gern sein würdest. Vielleicht denkst du aber auch "Warum schaffen es die anderen, so happy zu sein in ihrem Job, nur mir bleibt das Ganze vergönnt?" - vielleicht liegt da ja ein einschränkender Glaubenssatz dahinter, ja ganz wahrscheinlich sogar! Ich spreche heute darüber, welche Glaubenssätze mir das Leben manchmal schwer gemacht haben und wie ich sie nach und nach hinterfrage, damit sie sich langsam aber sicher in Luft auflösen. 
    Wir alle tragen Glaubenssätze in uns, die uns übrigens mehr oder weniger in unserem Glücklichksein beschränken. Wir haben sie von unserem Umfeld erlernt oder einfach von anderen Menschen übernommen. Sobald ein Glaubenssatz uns in der Freiheit unserer Möglichkeiten und unseres Denkens einschränkt, ist er eher hinderlich als förderlich. Indem wir den Wahrheitsgehalt des Glaubenssatzes hinterfragen, beschäftigen wir uns bewusst damit und beginnen, ihn aufzulösen. Durch das bewusste Auseinandersetzen mit einem bestimmten Thema reflektieren wir und nehmen die Dinge in unserem Leben nicht mehr als gegeben hin.
    19 min

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GEDÖNS ist unnötiges Zeug, das irgendwo rumliegt. Dieser Podcast ist auch unnötig und langweilig. Selbst schuld, wenn du dir den anhörst.