Es bringt nichts, gegen die eigenen Gefühle zu kämpfen, denn sie zeigen uns, welche Bedürfnisse in unserem Leben momentan zu kurz kommen. Sie regelmäßig wahr- bzw. ernst zu nehmen verhilft uns langfristig zu mehr Glück und Selbstliebe, weil wir dabei lernen, für uns selbst zu sorgen. Sieh deine Gefühle also nicht als Feinde , sondern lieber als Wegweiser an.
Kommt dir das bekannt vor?
Du kommst abends nach der Arbeit nach Hause, schleppst dich vielleicht noch mit letzter Kraft zum Supermarkt, um dann etwas Essbares zu zaubern.
Im Alltag und Job bekommst du kaum Anerkennung für all die wertvollen Dinge, die du tust. Du opferst dich bis auf’s Hemd für andere auf und kriegst nichts zurück.
Die paar Urlaubstage reichen kaum aus, damit du dich mal richtig erholst.
Du weißt gar nicht, wie du Zeit für deine Selbstliebe und Selbstfürsorge finden sollst, weil dein Job / deine Familie und deine Verpflichtungen so viel Zeit fressen, dass du froh bist, wenn du mal ein paar Sekunden hast, um deine Batterien wieder aufzuladen.
Du bist froh, wenn mal niemand etwas von dir will.
Früher hast du in deiner Freizeit:
Spannende Bücher verschlungen
Ein kreatives Hobby gehabt
Viele soziale Kontakte gepflegt
Sport gemacht
Heute verbringst du die verbleibende freie Zeit dann damit, durch Social Media Feeds zu scrollen oder eine Netflix-Serie zu suchten, obwohl du insgeheim weißt, dass du zu so viel mehr mit deiner Zeit anfangen könntest.
Das fühlt sich falsch an? Aber du denkst dir: „Das ist halt normal. Das ist jetzt mein Leben. So ist das, wenn man … arbeiten geht / Kinder hat / erwachsen ist, also beiß die Zähne zusammen und hab dich nicht so“.
Lass dir gesagt sein: Deine Gefühle sind richtig. Das was du da fühlst, haben Millionen von Menschen. Das heißt aber nicht, dass es „normal“ und somit in Ordnung ist. Das, was du da fühlst ist okay!
Die eigenen Gefühle regelmäßig wahr- bzw. ernst zu nehmen verhilft uns langfristig zu mehr Lebensfreude. Erst dann können wir erkennen, was uns in unserem Leben wirklich fehlt.
Nichts ist einfach so „normal“. Keiner hat je festgelegt, dass es normal ist, sich selbst im Alltag zu verlieren und nur noch eine Hülle seiner selbst zu sein. Es gibt kein Gesetz darüber, dass der Alltag nun mal das Leben auffrisst.
Das einzige, was wirklich gut und normal ist, sind deine Gefühle.