gefühlt gedacht

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gefühlt gedacht episodes

  • Vermeidung können wir nicht vermeiden
    Über Angst, Selbstschutz und bewusste Entscheidungen

    In dieser Folge erfährst du:

    • warum Vermeidung immer einen guten Grund hat
    • weshalb wir Vermeidung nicht vermeiden können
    • wie Angst und Schutzmechanismen unser Verhalten steuern
    • warum Druck selten zu nachhaltiger Veränderung führt
    • wie bewusste Entscheidungen an die Stelle automatischer Reaktionen treten können
    • Eine Folge über den Unterschied zwischen Selbstschutz, Selbstsabotage und darüber, warum Selbstakzeptanz oft der erste Schritt aus der Vermeidung ist.

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      46 min
    • Als ich begann, nach meiner eigenen Wahrheit zu leben
      Von Hausgeburt, Amerika und dem Mut, den eigenen Weg zu gehen.

      Shownotes

      In dieser Folge sprechen wir über:

      • Warum Erfahrungen unsere Überzeugungen verändern können
      • Hausgeburt nach einem Kaiserschnitt
      • Auswandern, Zurückkommen und Neuanfänge
      • Freiheit, Familie und ortsunabhängiges Leben
      • Den Mut, den eigenen Weg zu gehen
      • Warum wir nicht an unsere Vergangenheit gebunden sind
      • Dies ist der letzte Teil von Julias persönlicher Geschichte und gleichzeitig der Anfang eines neuen, spannenden Kapitels.

        1 hr 6 min
      • Es gibt nicht den einen richtigen Weg
        Über Therapie, Coaching und warum Veränderung so individuell ist.

        In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

        • Warum das Nervensystem mehr beeinflusst, als wir oft glauben
        • Weshalb Somatic Experiencing den Blick auf Veränderung erweitert
        • Die unterschiedlichen Grundlagen von Verhaltenstherapie, psychodynamischen und systemischen Ansätzen
        • Warum es nicht die eine Methode für alle Menschen gibt
        • Die Bedeutung von Beziehung, Sicherheit und Vertrauen in Veränderungsprozessen
        • Weshalb manche Menschen Erklärungen brauchen und andere vor allem neue Erfahrungen
        • Wie sich Coaching, Therapie, Mentoring und Beratung voneinander unterscheiden
        • Weshalb verschiedene Professionen sich sinnvoll ergänzen können
        • Warum echte Veränderung oft dort entsteht, wo Menschen sich gesehen und sicher fühlen
        • Unsere wichtigste Erkenntnis dieser Folge:

          Nicht die Methode verändert Menschen, sondern die Erfahrung, die sie innerhalb einer sicheren Beziehung machen.

          ⸻

          💬 Wie siehst du das?

          Hast du schon erlebt, dass eine Methode dir unglaublich geholfen hat, während sie für jemand anderen gar nicht gepasst hat? Oder gab es einen Moment, in dem nicht eine Antwort, sondern eine neue Erfahrung den entscheidenden Unterschied gemacht hat?

          Wir freuen uns, wenn du deine Gedanken mit uns teilst oder uns eine Bewertung auf deiner Podcast-Plattform dalässt.

          1 hr 7 min
        • Der Moment, in dem ich aufgehört habe, gegen mich zu arbeiten
          Von Amerika, Selbstzweifeln und dem Vertrauen in meinen eigenen Weg – Julia's Geschichte, Teil 4

          Julia hat gekündigt. Ohne Sicherheitsnetz. In Amerika.

          Und dann kam das, womit sie nicht gerechnet hatte: der Druck, sich zu positionieren. Die Selbstzweifel. Das Gefühl, nicht schnell genug zu sein, nicht klar genug, nicht weit genug.
          In dieser Folge erzählt Julia, wie sie in Amerika angefangen hat, eine Selbstständigkeit aufzubauen und warum das alles andere als linear war. Wie eine zweite Schwangerschaft, eine neue Ausbildung und der Weg zu Somatic Experiencing zusammenkamen. Und wie sie langsam gelernt hat, nicht mehr gegen sich zu arbeiten, sondern mit sich.
          Eine Folge über den Unterschied zwischen Wissen und Fühlen und den Moment, wo beides endlich zusammenkommt.

          In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

          • Der Schritt in die Selbstständigkeit: ohne Plan, ohne Positionierung, mitten in einem neuen Land
          • Der Selbstzweifel, der immer wiederkommt: Warum kriege ich es nicht auf die Reihe? Was ist falsch mit mir?
          • Was Somatic Experiencing ist und wie Julia dazu gekommen ist
          • Der Unterschied zwischen kognitiver Erkenntnis und körperlichem Erleben
          • Warum Wissen allein manchmal nicht reicht
          • Schwingungsfähigkeit als Kernkompetenz: was es bedeutet, zwischen Zuständen wechseln zu können
          • Und der Ausblick: Teil 5 – die Entscheidung, digitale Nomaden zu werden

            💬* Key Takeaway der Folge:* Gegen sich selbst zu arbeiten kostet mehr Energie als alles andere. Der Wendepunkt kommt nicht durch mehr Disziplin oder mehr Strategie, sondern durch das Vertrauen, dass der eigene Weg existiert und anders aussehen darf.

            1 hr 5 min
          • Was braucht es, wenn es Mut nicht ist?
            Vom sicheren Job zum Sprung ins Unbekannte - Julias Geschichte Teil 3

            Vom sicheren Job zum Sprung ins Unbekannte - Julias Geschichte Teil 3

            Verheiratet. Festes Gehalt. Sicherer Job bei Audi. Kind. Haus. Alles da.

            Und trotzdem war es nicht genug.
            In dieser Folge erzählt Julia, wie sie Schritt für Schritt alles losgelassen hat, was von außen nach einem perfekten Leben aussah und warum sich das für sie nie mutig angefühlt hat. Weil Mut das falsche Wort ist, wenn du innerlich längst weißt, dass es keine andere Option gibt.
            Vom Network Marketing als erstem Impuls, über depressive Episoden bei Audi, bis hin zur Kündigung und der Ankündigung, die alles übersteigt: Julia und ihre Familie werden bald digitale Nomaden. Kein fester Wohnsitz. Kein Plan. Nur der nächste Schritt.
            Und die Frage, die bleibt: Was braucht es eigentlich, wenn es Mut nicht ist?

            In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

            • Was passiert, wenn du alles hast, was von außen nach Erfolg aussieht und es sich trotzdem falsch anfühlt
            • Warum Network Marketing wichtiger war, als es damals schien
            • Warum Kündigen sich nicht mutig anfühlt, sondern wie der einzig logische Schritt
            • Freiheit als oberstes Ziel und was das konkret bedeutet
            • Die Ankündigung: Julia und ihre Familie werden digitale Nomaden
            • Und die Frage, die die ganze Folge trägt: Was braucht es, wenn es Mut nicht ist?
            • 💬 Key Takeaway der Folge: Mut ist das Wort, das andere benutzen, wenn sie von außen auf große Veränderungen drauf schauen. Von innen kann es sich anders anfühlen: nämlich wie der einzige logische Weg, der übrig bleibt, wenn du anfängst ehrlich mit dir und deinen Werten umzugehen.

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              1 hr 3 min
            • Wie beeinflussen selbsterfüllende Prophezeiungen unser Leben?
              Julias Geschichte, Teil 2: Über Andersartigkeit, Sichtbarkeit und alte Muster

              Julia hat ihre Biografiefolge gehört und eine Erkenntnis mitgebracht, die sie nicht mehr loslässt.

              Immer wieder hat sie sich Situationen ausgesucht, in denen sie anders war. War das alles nur Zufall oder eine Strategie, die tiefer geht?

              In dieser Folge fragt Julia sich zum ersten Mal laut: Was wäre, wenn das Anderssein ein Muster ist, das sie sich unbewusst immer wieder selbst konstruiert hat? Und vor allem: Wovor schützt es sie eigentlich?

              Ein Gespräch über selbsterfüllende Prophezeiungen ("self fulfilling prophecies"), Sichtbarkeit als größte Herausforderung und die Frage, was verloren gehen würde, wenn Julia plötzlich gar nicht mehr anders wäre.

              In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

              • Die Erkenntnis aus Teil 1: Hat Julia sich Situationen, in denen sie ihre Andersartigkeit gesehen hat, unbewusst immer wieder selbst ausgesucht?
              • Self fulfilling prophecy: wenn wir Beweise für das finden, woran wir bereits glauben
              • Sichtbarkeit als größte Herausforderung und warum ausgerechnet Julia einen Podcast macht
              • Der Moment bei Audi, der alles auf den Punkt bringt: Glänzen ohne gesehen werden zu wollen
              • Vergleiche von Geburt an, wie gesellschaftliche Normen uns formen, bevor wir überhaupt denken können
              • Key Takeaway der Folge: Wenn wir glauben, anders zu sein, finden wir Beweise dafür. Überall. Immer. Die eigentliche Frage ist nicht ob das stimmt, sondern ob wir es noch brauchen.

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                1 hr 2 min
              • Sind die unscheinbaren Momente am Ende die entscheidenden?
                Von keinem Plan zu Maschinenbau und Mallorca – Julias Geschichte, Teil 1

                Was macht man nach dem Abi, wenn man keine Ahnung hat, wer man ist?

                In dieser Folge öffnet Julia zum ersten Mal die Tür zu ihrer eigenen Geschichte. Keine aufgeräumte Erfolgsbiografie – sondern ein ehrlicher Rückblick auf depressive Phasen in der Schulzeit, die Frage nach dem richtigen Weg, und die kleinen, fast zufälligen Momente, die am Ende doch alles verändert haben.
                Von einem einwöchigen Pflichtpraktikum, das sie ins Maschinenbau-Studium geführt hat, über das, was sie überraschendes als Promoterin auf Mallorca gelernt hat, bis hin zu Audi und Chicago.

                Und die Erkenntnis danach: Vielleicht hat Julia sich diese Außenseiter-Rolle ihr ganzes Leben lang selbst ausgesucht. Doch dazu mehr in Teil 2.

                In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

                • Das Julia nach dem Abi keinen Plan hatte und was das mit heute zu tun haben könnte
                • Das einwöchige Pflichtpraktikum, das zufällig alles verändert hat
                • Mallorca als Promoterin und wie Julia gelernt hat, eingefroren am Strand aufzutauen
                • Maschinenbau, Chicago, Audi und wie sich ein Weg ergibt, den man nie geplant hat
                • 💬 Key Takeaway der Folge:

                  Manchmal sind es nicht die großen Momente, die unser Leben formen. Sondern die kleinen Momente, in denen wir einfach mal machen – ohne Plan, ohne Sicherheit.

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                  1 hr
                • Kleiderwahl: Statement fürs Außen oder Innen?
                  Über Erwartungsdruck, Anpassung und den Wunsch, nicht negativ aufzufallen

                  Warum fühlt sich manche Kleidung sofort „zu viel“ an und andere „nicht passend genug“? Warum überlegen wir, ob wir overdressed oder underdressed sind? Und wer hat eigentlich festgelegt, was überhaupt angemessen gekleidet ist?

                  Wir sprechen über Kleidung, Rollenbilder, Scham, gesellschaftliche Erwartungen und die Frage, ob unsere Kleidungsfrage wirklich frei ist.

                  Eine Folge, die oberflächlich über Outfits spricht. Und doch über noch so viel mehr.

                  Shownotes

                  In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

                  • Warum Kleidung oft mehr ausdrückt als nur Geschmack
                  • Overdressed, underdressed und wer das entscheidet
                  • Scham, Sichtbarkeit und die Angst, negativ aufzufallen
                  • Die Wirkung von Rollenbildern im Berufs- und Privatleben
                  • Wie gesellschaftliche Normen und Standards unsere Entscheidungen beeinflussen
                  • 💭 Key Take Away der Folge:

                    Vielleicht müssen wir uns gar nicht an die vermeintliche Norm anpassen. Es lohnt sich in jedem Fall, neugierig zu werden, warum wir es bisher so gemacht haben.

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                    1 hr 1 min
                  • Geiselhaft: Wie sehr beschränken uns unsere Überzeugungen?
                    Über die Grenzen, die in uns leben

                    Über die Grenzen, die in uns leben

                    Wir glauben, wir treffen freie Entscheidungen. Aber was, wenn unsere Überzeugungen längst entschieden haben, bevor wir überhaupt angefangen haben, zu denken?

                    In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über die unsichtbaren Grenzen, die nicht von außen kommen, sondern von innen. Über Überzeugungen, die uns schützen und uns gleichzeitig von Erfahrungen fernhalten, vor denen wir gar nicht hätten geschützt werden müssen. Über kollektives Bewusstsein, Kontrollbedürfnis und die Frage, wie weit unser Horizont eigentlich reicht.
                    Eine Folge, die tief geht, am Ende eine ehrliche Selbstoffenbarung bereithält und dich an deine geistigen Grenzen bringen kann.

                    In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

                    • Kollektives Bewusstsein – wo sitzt es, wer hat Zugriff darauf und was erklärt das über menschliche Verbindung über Distanz hinweg?
                    • Wie unsere Überzeugungen als Schutzstrategie dienen
                    • Kontrolle als Schutzmechanismus: wann sie hilft und wann sie uns ausbremst
                    • Der Satz, der alles zusammenfasst: Vielleicht sind die Grenzen, die wir uns setzen, da, um uns zu schützen und gleichzeitig nehmen sie uns die Möglichkeit, Dinge zu erfahren, vor denen wir gar nicht hätten geschützt werden müssen
                    • 💬 Key Takeaway der Folge: Die Grenzen, die uns am meisten einschränken, liegen nicht im Außen. Sie leben in uns – in Form von Überzeugungen, die wir irgendwann als Wahrheit gespeichert haben.

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                      57 min
                    • Woran scheitert Kommunikation?
                      Über die Illusion, dass wir alle dasselbe meinen

                      Über die Illusion, dass wir alle dasselbe meinen

                      Kaffee ma(h)len. Klingt eindeutig – ist es aber nicht.

                      Was als kleines Missverständnis zwischen zwei Schwestern beginnt, öffnet eine viel größere Frage: Wie oft glauben wir, dass wir über dasselbe sprechen und meinen dabei etwas völlig Unterschiedliches?
                      In dieser Folge entfaltet sich ein Gespräch, das von Kaffeemalerei auf einem Kreuzfahrtschiff über den „Pinguin“, den jeder anders sieht, bis hin zu Wut als Lebenskraft und dem deutschen Wort, das gleichzeitig sein eigenes Gegenteil ist, führt.
                      Dabei taucht immer wieder dieselbe Erkenntnis auf: Unsere Worte sind oft dieselben – die Bilder dahinter jedoch nicht.

                      In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

                      • Warum ein Missverständnis rund um „Kaffee ma(h)len“ zu einer viel größeren Frage über Kommunikation führt
                      • Den „Pinguin“ - was eine wissenschaftliche Studie über unsere inneren Bilder verrät
                      • Kreativität, Erwartungen und die Frage, warum wir oft glauben, dass andere dasselbe meinen wie wir
                      • Wut als Lebenskraft und warum manche Emotionen gesellschaftlich missverstanden werden
                      • Die überraschende Erkenntnis, dass Worte zwar dieselben sein können, die Bedeutung dahinter jedoch oft nicht
                      • 💬 Key Takeaway der Folge:

                        Wir gehen davon aus, dass andere verstehen, was wir sagen, weil wir dieselben Worte benutzen. Doch hinter jedem Wort steckt ein eigenes Bild – geprägt von Erfahrungen, Kontext und Geschichte. Dass wir uns trotzdem verstehen, ist eigentlich ein kleines Wunder.

                        Die Studie der Universität Berkley zusammengefasst:

                        https://www.scientificamerican.com/article/people-differ-widely-in-their-understanding-of-even-a-simple-concept-such-as-the-word-penguin1/

                        Auch in deutschen Magazinen ist über den "Pinguin-Effekt" zu lesen, z.B. hier https://www.elle.de/pinguin-effekt-psychologie-kommunikations-phaenomen-erklaert-missverstaendnisse

                        53 min

                      About gefühlt gedacht

                      From the publisher's feed

                      Wir alle denken und fühlen - manchmal bewusst, manchmal leise, oft unausgesprochen.