gefühlt gedacht

gefühlt gedacht

Download on the App Store

gefühlt gedacht episodes

  • Expertentum: Etikettenschwindel oder Qualitätsmerkmal?
    Muss ich ein Experte werden, um erfolgreich zu sein?

    Muss ich ein Experte werden, um erfolgreich zu sein?

    Wer darf sich Expertin nennen - und was macht Expertentum eigentlich aus?

    Johanna hat mit dem Thema ein Thema. Es folgt, ist ein ehrliches Auseinandersetzen mit einem Begriff, der auf den ersten Blick selbstverständlich wirkt und sich beim näheren Hinschauen als erstaunlich vielschichtig herausstellt.
    Braucht es Erfahrung? Wissen? Alter? Spezialisierung?
    Und was passiert, wenn der eigene Anspruch an Expertentum so hoch ist, dass man ihn nie erreichen kann oder gar nicht mehr erreichen will?
    Julia und Johanna prüfen kritisch den werbesprachlich häufig verwendeten Begriff “Expertin” und sprechen dabei über Stereotype, Biases, eigene Glaubenssätze und Selbstansprüche.

    In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

    • Was Expertentum für sie bedeutet und warum der Begriff je nach Kontext völlig anders bewertet wird
    • Welche unbewussten Biases bei dem Wort Expert*in entstehen – Alter, Geschlecht, Fachbereich
    • Warum der eigene Anspruch an Expertentum manchmal der größte Verhinderer ist
    • Der Fassadenmaler als roter Faden und was er über Kompetenz und Expertise verrät
    • Tausendsassa vs. Spezialisierung – was Menschen von außen brauchen, um dein Angebot einschätzen zu können
    • 💬 Key Takeaway der Folge: Kompetenz und Expertentum sind nicht dasselbe. Und wer den eigenen Anspruch an Expertentum nie erfüllen kann, darf sich fragen: Will ich das überhaupt oder bin ich einfach lieber Tausendsassa?

      📬 Schreib uns! Feedback, Fragen, Gedanken, Themen, die dich beschäftigen - wir freuen uns über deine Nachricht: [email protected]

      Folge @gefuehlt.gedacht auf Instagram, um nichts zu verpassen.

      59 min
    • Manipulation oder bewusste Beziehungsgestaltung?
      Über Authentizität, Haltung und eigene Wertevorstellungen

      Über Authentizität, Haltung und eigene Wertevorstellungen.

      Ist es Manipulation, wenn ich bewusst steuere, wie ich mit jemandem in Kontakt trete?

      Julia und Johanna tauchen in dieser Folge tief in ein Konzept ein, das am Ende der der letzten Folge aufgekommen ist: komplementäre Beziehungsgestaltung. Was bedeutet es, das eigene Beziehungsangebot an die Bedürfnisse des Gegenübers anzupassen und wo hört das auf, authentisch zu sein?

      Ein Gespräch über Wertvorstellungen, eigene Haltung, Beziehungsgestaltung, ressourcenorientierte Sprache, kulturelle Prägung und die überraschende Erkenntnis am Ende: Ein soziales Chamäleon zu sein ist kein Fehler, sondern eine Fähigkeit.

      In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

      • Was komplementäre Beziehungsgestaltung bedeutet und warum das Wort so sperrig klingt, das Konzept doch so nah am Alltag ist
      • Wann bewusstes Anpassen aufhört, authentisch zu sein
      • Den Unterschied zwischen Manipulation und bewusster Beziehungsgestaltung
      • Ressourcenorientierte vs. defizitorientierte Sprache und was Amerika damit zu tun hat
      • Die Metapher des sozialen Chamäleons und die resultierende Selbsterkenntnis
      • 💬 Key Takeaway der Folge: Authentizität bedeutet nicht, ungefiltert alles herauszulassen. Authentizität bedeutet, nach dem eigenen Wertesystem zu leben – und das kann bedeuten, sich dem Umfeld flexibel anzupassen.

        📬 Schreib uns! Feedback, Fragen, Gedanken, Themen, die dich beschäftigen - wir freuen uns über deine Nachricht: [email protected]

        Folge @gefuehlt.gedacht auf Instagram, um nichts zu verpassen.

        53 min
      • Soziale Angst trotz sozialer Arbeit?
        Zwischen Voyeurismus, Neugierde, persönlicher Unsicherheit und der Frage, wie man diesen Beruf aushält

        Zwischen Voyeurismus, Neugierde, persönlicher Unsicherheit und der Frage, wie man diesen Beruf aushält.

        Wie hält man es eigentlich aus, mit schweren Themen zu arbeiten?

        Aus dieser Frage entsteht ein Gespräch über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von therapeutischer Arbeit und Coaching, über Mitgefühl und professionelle Grenzen und darüber, warum helfende Berufe nicht nur belastend sein müssen, sondern auch tief berühren, erfüllen und faszinieren können.

        Julia und Johanna sprechen über Neugierde, Voyeurismus, Selbstfürsorge, soziale Unsicherheiten und die Frage, wie viel Verantwortung wir eigentlich für das Erleben anderer Menschen übernehmen können.

        Konkret geht es um:

        • Die Frage: „Wie hält man das aus?" und warum schon in der Formulierung steckt, was viele über helfende Berufe denken
        • Mitfühlen ohne mitzuleiden - wie das geht und was es braucht
        • Den Unterschied zwischen Coaching und Therapie: Struktur, Klientel, Eigenverantwortung
        • Neugierde, Voyeurismus und Demut - ein ehrlicher Einblick in das, was Julia und Johanna persönlich durch ihren Beruf trägt
        • Wie viel Verantwortung wir für das Erleben anderer tragen können und wo die eigene beginnt
        • Soziale Unsicherheit zum Live erleben
        • 💬 Key Takeaway der Folge: Mein Erfolg misst sich an mir - nicht an der anderen Person. Diese Haltung nimmt Druck raus, schafft Stabilität und macht es erst möglich, wirklich präsent zu sein.

          📬 Schreib uns! Feedback, Fragen, Gedanken, Themen, die dich beschäftigen - wir freuen uns über jede Nachricht: [email protected]

          Folge @gefuehlt.gedacht auf Instagram, um nichts zu verpassen.

          54 min
        • Was bleibt, wenn es ‘die richtige Entscheidung’ nicht gibt?
          Auf der Suche nach der Wahrheit und sich selbst

          Auf der Suche nach der Wahrheit und sich selbst

          Was wäre, wenn es die richtige Entscheidung gar nicht gibt?

          Julia bringt heute ein Thema mit, das sich noch nicht ganz geformt hat und genau das macht diese Folge besonders. Zwischen Gedanken, Zweifeln und neuen Perspektiven öffnet sich eine Frage, die ganz schön ins Wanken bringen kann: Was passiert, wenn unser Gehirn im Nachhinein sowieso alles erklärt, alles in Sinn verwandelt und jede Entscheidung irgendwie stimmig macht? Wenn das so ist, was ist dann überhaupt noch wahr? Und wozu dann noch die Wahrheit suchen?

          Ein Gespräch über kognitive Dissonanz, das Wackeln von Fundamenten und die Frage, ob die jahrelange Suche nach der eigenen Wahrheit vielleicht gar nicht die Voraussetzung für gute Entscheidungen ist, sondern einfach nur das Entscheiden selbst.

          In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

          • Kognitive Dissonanz – warum unser Gehirn im Nachhinein alles erklärt und in Sinn verwandelt und was das über Wahrheit und Entscheidungen verrät
          • Die große Frage dahinter: Wenn ich alles im Nachhinein erklären kann, was ist dann überhaupt noch wahr?
          • Muss ich mich erst kennen, bevor ich entscheide oder reicht es, einfach zu entscheiden?
          • Der Grizzlybär der Angst – wie Vermeidung Angst wachsen lässt und was stattdessen hilft
          • Was bleibt vom Wesenskern, wenn wir uns erlauben, uns jeden Tag neu zu erfinden?
          • 💬 Key Takeaway der Folge: Vielleicht ist die Wahrheitssuche gar nicht der Weg, sondern das Vertrauen, dass neue Erfahrungen uns weiterbringen. Nicht wissen müssen, sondern machen dürfen. Mit der Angst, mit dem Zweifel, mit der Unwissenheit und im besten Fall mit Neugierde. Einfach machen.

            📬 Schreib uns! Feedback, Fragen, Gedanken, Themen, die dich beschäftigen - wir freuen uns über jede Nachricht: [email protected]

            Folge @gefuehlt.gedacht auf Instagram, um nichts zu verpassen.

            49 min
          • Funktionsmodus: hilfreich oder gefährlich?
            Wenn ein Wort zwei völlig verschiedene Welten aufmacht

            Wenn ein Wort zwei völlig verschiedene Welten aufmacht

            „Funktionsmodus" – ein Wort, das jeder kennt. Aber was steckt wirklich dahinter?

            Julia und Johanna nehmen sich in dieser ersten Folge ein scheinbar alltägliches Wort vor und stellen schnell fest: Sie meinen damit etwas völlig Verschiedenes.

            Was folgt, ist ein ehrliches Gespräch über Stressreaktionen im Nervensystem, über Scheuklappen und Wachstum, über den Unterschied zwischen kämpfen und erstarren – und darüber, dass Funktionieren manchmal auch ein stiller Shutdown sein kann, den man von außen gar nicht sieht.

            Plus die Erkenntnis, die am Ende noch mal alles auf den Kopf stellt: Wir gehen davon aus, dass andere uns verstehen, weil wir dieselben Worte benutzen. Aber tun sie das wirklich?

            In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

            • Was „Funktionsmodus" für jede von ihnen bedeutet und warum die Definitionen überraschend weit auseinanderliegen
            • Fight, Flight, Freeze, und was es bedeutet, im Freeze zu sein, ohne dass es von außen so aussieht (High Functioning Freeze)
            • Warum wir im Funktionsmodus nur erschwert Zugriff auf andere Perspektiven haben – selbst wenn wir wollen
            • Wie Regulation aus Nervensystem-Sicht aussieht und warum der Weg raus manchmal durch Wut und Trauer führt
            • Welche persönlichen Warnsignale zeigen, dass es zu viel wird
            • 💬Key Takeaway der Folge: Wir gehen davon aus, dass andere verstehen, was wir sagen – weil wir dieselben Worte benutzen. Aber hinter vermeintlich selbstverständlichen Begriffen stecken völlig unterschiedliche Welten. Das gilt für „Funktionsmodus" – und wahrscheinlich für viel mehr.

              📬Schreib uns! Feedback, Fragen, Gedanken, Themen, die dich beschäftigen - wir freuen uns über jede Nachricht: [email protected]

              Folge @gefuehlt.gedacht auf Instagram, um nichts zu verpassen.

              48 min

            About gefühlt gedacht

            From the publisher's feed

            Wir alle denken und fühlen - manchmal bewusst, manchmal leise, oft unausgesprochen.