GegenStandpunkt - Artikel

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GegenStandpunkt - Artikel episodes

  • Claus Weselsky

    Claus Weselsky

    „Deutschlands radikalster Gewerkschafter“ geht in den Ruhestand

    Wann immer Weselsky und seine Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit Ausständen gedroht, sie vorbereitet und schließlich durchgeführt haben, ist von Deutschlands Öffentlichkeit infrage gestellt worden, ob das denn so in Ordnung sei. Weselsky selbst hat auf diese „Frage“ immer eine rechtsbewusste Antwort gehabt.

    00:00 Einleitung
    00:11 Weselsky, der Gewerkschafter: Ein gerechter Kampf für einen gerechten Lohn
    24:02 Weselsky, der integre Arbeiterführer
    30:35 Weselskys Karriere und die Karriere seiner GDL im antigewerkschaftlichen Deutschland
    47 min
  • Zur Reform der Bürgergeldreform

    Zur Reform der Bürgergeldreform

    Kaum eine Zehnteldekade nach Umsetzung ihrer „Jahrhundertreform“ verspürt die sozialdemokratische Regierungspartei dringenden Korrekturbedarf am Bürgergeld. Da muss zunächst die Frage erlaubt sein, welche ökonomischen Charaktere in diesem sozialpolitischen Nest eigentlich sitzen, das erst neulich von der bürgerfreundlichen Partei neu zurechtgemacht worden ist und das jetzt abermals reformiert gehört.

    13 min
  • Hochrangige Konferenz zum Frieden in der Ukraine

    Orbáns „Friedensmission“ und eine „Hochrangige Konferenz zum Frieden in der Ukraine“

    Gegensätzliche diplomatische Klarstellungen zum Frieden in Europa

    Der ungarische Regierungschef begibt sich direkt nach der Übernahme des EU-Ratsvorsitzes auf eine „Friedensmission“. Die führt ihn zuallererst in die Ukraine und nach Russland, um auf künftige Verhandlungen zwischen den kriegführenden Parteien hinzuwirken. Wohin auch sonst?! In der Wahl der Adressaten unterstellt seine Vermittlungsmission eine diplomatische Banalität: Letztlich findet ein Friedensschluss logischerweise zwischen den staatlichen Feinden statt, die gegeneinander Krieg führen; die Bedingungen, unter denen die Kriegsparteien ihre Waffen auch wieder schweigen lassen, müssen schließlich die miteinander ausmachen.

    7 min
  • Das fünfte Halbjahr des Ukraine-Krieges

    Der Ukraine-Krieg: Das fünfte Halbjahr

    Im dritten Kriegssommer tut Selenskyjs Ukraine auch weiterhin, wofür sie vom Westen ausgerüstet wird: Sie verschleißt auf Befehl ihres Führers ihr nationales Menschenmaterial an der Ostfront und hält auch im Hinterland die zunehmenden Verwüstungen tapfer aus, damit Russland jede Aussicht auf ein anderes Kriegsende als eine russische Niederlage weiter verwehrt bleibt. Dass der ukrainische Stellvertreter des Westens ziemlich vor die Hunde geht, ist im Preis der europäischen Freiheit enthalten, die er verteidigt, schmälert daher weder in Kiew noch in den westlichen Hauptstädten die Bereitschaft zum „Immer weiter so!“. Entsprechend wird mit den materiellen Schwierigkeiten umgegangen, in die die gigantische russische Militärmacht unter Inkaufnahme gigantischer eigener Schäden den Vorposten westlicher Freiheit bombt, weil auch für Moskau selbstverständlich ist, dass die eigenen Menschen und sonstigen Ressourcen für die Behauptung der Staatsmacht da sind. Die westlich-ukrainische Lösung aller Kriegsprobleme heißt Kriegseskalation, inzwischen auch in jede russische Provinz, die innerhalb der Reichweite der Waffen liegt, die der Westen baut und der Ukraine liefert.

    21 min
  • Kritik – wie geht das?
    Kritik – wie geht das?
    Zur hochgeschätzten demokratischen Kultur gehört es, dass da Bürger laufend nicht nur privat, sondern auch öffentlich Kritik üben, unablässig eine bessere Welt vermissen und fordern. Die stellt sich deshalb aber nicht ein, was zur Folge hat, dass ein ansehnliches Standardrepertoire von Beschwerden fortlebt. Das heißt leider nicht, dass die Beschwerde führenden Bürger beherrschen, wie Kritik geht. Ihnen unterlaufen immerzu die gleichen Fehler, durch die sie nicht nur das zunächst einmal theoretische Gewerbe des Kritisierens verpfuschen. Mit ihrem falsch gestrickten Einspruchswesen bilden sie den Willen aus, der sie zum perfekten Mitmacher qualifiziert – bei allem, was ihnen so missfällt. Und mindestens zur selbe Blüte gelangt wie die Pflege kritischen Räsonierens sind im übrigen gewisse Standards der Zurückweisung von Kritik – bis hin zum Verbot...

    00:00:00 Einleitung
    00:04:46 1. Vom Motiv der Kritik und seinen Konsequenzen
    00:14:38 2. Der Irrweg moralischer Kritik
    00:29:24 3. Von einer Veranstaltung namens „konstruktive Kritik“
    00:56:19 4. Die Kunst der Antikritik
    01:29:04 5. Das falsche Versprechen kritischer Wissenschaft
    1 hr 58 min
  • Betriebsstörung im Kein-Streik-Land

    Der Streik der GDL

    Betriebsstörung im Kein-Streik-Land

    Anfang des Jahres ist ausnahmsweise Streik ein großes Thema in Deutschland, von „französischen Verhältnissen“ ist gar die Rede. Mit ihren Streiks befeuert die GDL eine Debatte, die ganz schnell bei Forderungen nach Modifikationen des Streikrechts landet.

    18 min
  • Strack-Zimmermann und Pistorius

    Verteidigungspolitiker kämpfen um den nächsten Fortschritt der deutschen Kriegsmoral

    Von der Selbstgerechtigkeit des Nothelfers zum kriegerischen Ernstfall

    Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, ist – und will sein – die Frontfrau der Zeitenwende. In Talkshows und Interviews betätigt sie sich als „unbequeme“ Scharfmacherin und fordert unablässig mehr Entschlossenheit bei der Eskalation der deutschen Beteiligung am Ukraine-Krieg. Boris Pistorius, der neue Verteidigungsminister, kämpft, dem Amt entsprechend mehr praktisch, an derselben Front.

    00:00 Einleitung
    00:17 Marie-Agnes Strack-Zimmermann
    18:55 Boris Pistorius
    25 min
  • Europawahlkampf in Deutschland

    Europawahlkampf in Deutschland

    Reaktionär und durchsetzungsstark für Europa und gegen Rechts

    Bei den diesjährigen Wahlen des Europaparlaments geht es nach Auskunft der Veranstalter wieder einmal um nichts Geringeres als das Schicksal Europas, um die Rettung der Union vor den rechtsradikalen Populisten, die laut Prognosen dieses Mal europaweit so viel Zustimmung ernten könnten wie nie zuvor.

    00:00 Einleitung
    02:16 Unerwünschte Migration
    06:50 Umwelt- und Klimapolitik
    11:31 Weltlage
    16 min
  • Die humanitäre und moralische Begleitung des Gaza-Krieges

    Humanitär begleitet, rechtlich begutachtet, moralisch umstritten

    Israels Gaza-Krieg – Herausforderung an die Mächte und die Moralisten der imperialistischen Welt

    Israels Gaza-Krieg gegen den Staatsgründungsterrorismus der Hamas kommt voran. Also gehen immer mehr Lebensbedingungen der Bevölkerung und geht diese selbst immer mehr kaputt, weil sie von Israel mit diesem Krieg als Sumpf des Terrors definiert und behandelt wird. Immer mehr in Fahrt kommt parallel dazu das Gezerre um die Frage, welche der Grausamkeiten dieses Krieges notwendig sind – und welche eher überflüssig und Israel daher als Verstoß gegen die guten Sitten beim staatlichen Töten und Zerstören angelastet werden müssten. Vorläufiger Höhepunkt in diesem Zusammenhang ist der Vorwurf „Völkermord“, weil sich so etwas ja laut einschlägigen Gesetzestexten endgültig für niemanden gehört. An der offensichtlich für alle Beteiligten so erbaulichen Debatte darüber, ob Israels Gaza-Terrorvernichtungswerk noch im grünen Bereich völkerrechtlich erlaubter militärischer Gewalt stattfindet oder schon kriminell ist, beteiligt sich der GegenStandpunkt nicht. Er klärt stattdessen darüber auf, wie auch in diesem Krieg Zweck und Mittel zusammengehören; ferner über den imperialistischen Gehalt der Legalitätsbedenken und Mahnungen der Unterstützerstaaten sowie über Fehler und Leistung der öffentlichen wie privaten moralischen Stellungnahmen zum laufenden Krieg.

    00:00 Einleitung
    00:19 UNRWA und ihr Skandal: Von den aktuellen Tücken der traditionsreichen humanitären Betreuung der israelischen Dauerstaatsgründung gegen die Palästinenser
    21:27 Kriegshunger, Hungerhilfe und das Gezerre darum: Vom Irrsinn eines humanitär begleiteten Terrorismusvernichtungskrieges
    41 min
  • Korrespondenz zur Lohnarbeit

    Nachträge zur „Lage der arbeitenden Klasse in Deutschland“

    Zu unserem Aufsatz aus GegenStandpunkt 2-23 sowie zu Veranstaltungen, die die Überlegungen des Textes vorgestellt haben, haben uns schriftlich wie mündlich einige Rückmeldungen erreicht, die wir zum Anlass für zwei inhaltliche und einen eher methodischen Nachtrag nehmen wollen.

    00:00 Introduction
    00:33 I.
    08:24 II.
    23:23 III.
    41:18 PS:
    44 min

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