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14 Freie Radios = 14 x geballte Ladung Wissenswertes zum Thema „Grund und Boden – von Eigentumsfragen und Lebensgrundlagen“! Im heurigen Gemeinschaftsprogramm der Freien Radios Österreich wird dieser Themenkomplex aus vielen Perspektiven bearbeitet.
Bei Campus und City Radio St. Pölten hört ihr einen Beitrag von Radiomacherin Georgina Weinhart, bekannt aus der Sendereihe „Exit Green Radio“. Sie beschäftigt sich mit zivilgesellschaftlichem regionalem Aktionismus und ist im Gespräch mit Menschen, die sich mitunter gegen den Bau einer neuen Transitstrecke im Traisental (S34) einsetzen, also die Versiegelung und Verschwendung des Bodens verhindern wollen.
Alle Sendungen zur wichtigen „Bodenfrage“ findet ihr gesammelt auf der CBA.
Taucht mit uns ein in „Grund und Boden“!
Gestaltung des Beitrags: Georgina Weinhart
Fotocredits: Maggie Haslinger-Maierhofer
Zu Wort kommen die Vizebürgermeisterin Lisa Frenkenberger, die Thalgauerin Isabell Holzer und die Soziologin Sarah Untner, die den Beteiligungsprozess in Thalgau begleitet hat.
Winfried Herbst vom Naturschutzbund und der Landschaftsplaner und Radiomacher Lukas Umgeher berichten über die besonderen räumlichen Gegebenheiten und Nutzungskonflikte um Grund und Boden im Land Salzburg.
Wie verändert sich die Nutzung der Ressource Boden in Dörfern historisch, jetzt und in Zukunft? Welchen gestalterischen Einfluss haben Gemeinden in diesem Zusammenhang?
Im Rahmen des Themenschwerpunkts legt das Freie Radio Salzkammergut seinen Fokus auf die Entwicklung des Ortes Ebensee, um anhand der Marktgemeinde aufzuzeigen, wie sich ein Ort über die Jahre hinweg verändern kann und wie der forschreitenden Bebauung entgegengewirkt werden könnte. Ebensee hat im Rahmen eines Agenda 21 Projektes beschlossen, seine bauliche Weiterentwicklung selbst in die Hand zu nehmen, auch durch das Mitwirken von Bürger:innen am Projekt. Es ging dabei um Fragen, wie mit dem baukulturellen Erbe des Ortes umgegangen werden soll, aber auch mit der zunehmenden Verkehrsbelastung und der immer weiter voranschreitende Bodenversiegelung. Aus welchem Umstand heraus das Projekt geboren wurde und was es braucht, damit wirklich etwas passiert, erklärt Architekt Andreas Zohner im Interview.
Der Beitrag des FRS zum Themenschwerpunkt der Freien Radios in Österreich 2022 wurde gestaltet von Johanna Kramer und Ida Wührer.
Foto (c) Andreas Zohner
In der Auftaktsendung zum gemeinsamen Themenschwerpunkt der Freien Radios verbinden wir verschiedene Perspektiven auf den Boden zu einem Soundgeflecht. Wir extrahieren Töne aus der Erde und lassen uns von menschlichen und mehr-als-menschlichen Akteur*innen, die auf ganz unterschiedliche Weise für den Boden Sorge tragen, in die Materie einführen. Von Ver- und Entgiftung des Bodens, von Wurzeln und Pflanzen, von landwirtschaftlicher und künstlerischer Befassung mit dem Boden, und was das alles mit Demokratie zu tun hat, erzählen Cordula Fötsch, Reni Hofmüller, Katrin Hornek, Carina Scheibreithner, Marilena Schumann, Maisblätter, Schafgarben, Erdklumpen, Regenwürmer und Mikroben. Dabei wird hörbar: Der Boden ist ein Fass ohne Boden.
Sendungsgestaltung: Veza Czyn, Fiona Steinert / Radio ORANGE 94.0
Marilena Schumann – Sounding Soil/Stiftung Biovision
Cordula Fötsch – gartenpolylog, Wiener Sukzession
Carina Scheibreithner – WeltTellerFeld, Brot für die Welt
Katrin Hornek – A Landmass to Come
Reni Hofmüller – Resonanzraum
Intro und Outro: Komposition von Veza Czyn.
Die vollständigen Fassungen der Interviews sind ab 26. Oktober 2022 im Podcast Common Ground zu hören.
Was ist Humus und wie funktioniert die Speicherung von CO2 im Boden?
„Eine gute Humusschicht ist die ideale Voraussetzung für die Landbewirtschaftung. Es ist das Erstrebenswerteste. Die Realität ist aber anders“. (Erwin Appenzeller)
Beitragsbild: Fred Ebner und Erwin Appenzeller (re.), Foto: Claudia Prinz (FRF).
Die Augustsendung der Szenenwechsel-Reihe wird aus Innsbruck gesendet. Im Freirad Studio haben sich die Moderatorinnen Leona und Lisa mit zwei Musikern aus Innsbruck getroffen. Leon aka Josspoop und Michele aka Die Marscha machen gemeinsam Musik die sie dem Genre electronic ambient zuordnen. Noch nie gehört? Dann wird es Zeit in die Sendung rein zuhören, denn die Musik der beiden ist außergewöhnlich!
Julian Ehrenreich präsentiert das Rock im Dorf Festival 2022 im oberösterreichischen Kirchdorf an der Krems.
rockimdorf.at
In der Sendung zu hören: Teey und Ilva sowie Erich Pöttinger (Festivalleitung) und Hans Biener (Gastro)
Lokale Sounds werden präsentiert sowie das Konzept des „Green Events“
vorbeikommen lohnt sich von 22. bis 24. Juli
#STIMMLAGEN 9.6.2022
#Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Diese Sendung gestaltete die Redaktion von ANDI, dem alternativen Nachrichtendienst von Orange 94.0 in Wien.
Sendungskoordination: Margit Wolfsberger, Foto: Foto: Agata Szymanska-Medina
Themen: Seebrücke | Protestaktionen rund ums Lueger-Denkmal | Verletzter Student bei Demonstration in Thessaloniki | „Es brennt“ – Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit
Seebrücke und die Ungleichbehandlung von Geflüchteten
Laut dem UN-Flüchtlings Hilfsnetzwerk sind seit Beginn des Krieges in der Ukraine etwa 6 Millionen Menschen von dort geflüchtet. Die plötzliche Notlage der Ukrainer*innen und die erschreckenden Kriegsbilder führten zu einer Welle an Solidaritätsbekundungen von einzelnen Ländern, Regierungen und den Zivilbevölkerungen. An anderer Stelle löste das eine Form von Ernüchterung aus, denn: Nicht-weißen Menschen, die aus anderen Ländern flüchteten, werden während ihrer Flucht häufig Steine in den Weg gelegt. So streicht die Ukraine-Krise unter anderem auch eines deutlich hervor: Es werden nicht alle geflüchteten Menschen gleichbehandelt.
Die Organisation Seebrücke beschäftigt sich mit Themen rund um die Flucht. Aktivistin Johanna beschreibt im Interview, wie die Mitglieder der Seebrücke die Ungleichbehandlung von Geflüchteten Personen erleben.
Protestaktionen rund ums Lueger-Denkmal in Wien
Der Wiener Bürgermeister Karl Lueger war bekennender Antisemit und Wegbereiter des Nationalsozialismus. Trotzdem gibt es immer noch ein Denkmal des Politikers am Dr.-Karl-Lueger-Platz, lediglich eine kleine Zusatztafel zur Kontextualisierung befindet sich dort. Eine Expert*innenkommission empfiehlt die Umgestaltung des Platzes, was jedoch erst 2023 passieren soll. Die neu gegründete Initiative Platz da!, ausgehend von der Angewandten und von den jüdischen österreichischen Hochschüler*innen in Zusammenarbeit mit der Künstler*innengruppe Schandwache, organisiert seit 16. Mai jeden Montag um 17 Uhr Protestlesungen, um auch die Umbenennung des Platzes zu erreichen. Gerlind Steinbuch, Professorin der Angewandten und eine der Initiatorinnen, im Interview mit Iris Preißler
Verletzter Student bei Demonstration in Thessaloniki
Diese Woche fanden Demonstrationen in Thessaloniki gegen den Aufbau einer Hochschulpolizei an den griechischen Universitäten statt, wobei ein Student durch eine Blendgranate der Polizei verletzt wurde.
„Es brennt“ – Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit
Für #Stimmlagen, das bundesweite Infomagazin der Freien Radios in Österreich, berichtet Daniel Bergerweiss aus der unerhört!-Redaktion in Salzburg:
Zivildienst in Kriegszeiten?
Unsichtbar und ausgebeutet – Rumänische Arbeiter in Österreichs Wäldern
Hier gibt es den dossier-Artikel „Der Preis des Waldes“ und dazu die Veranstaltungsreihe in Wien, Salzburg, Innsbruck und Linz.
Entstehung eines Mobility Point
Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at.
#Stimmlagen, das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios Österreich wurde dieses Mal gestaltet von der FROzine Redaktion bei Radio FRO in Linz. Zu hören sind ein Bericht über die internationale Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, sowie ein Interview über das kürzlich präsentierte Pflegepaket.
77 Jahre Befreiung
Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) und seine lokalen Gruppen führen heuer 70 Gedenkveranstaltungen durch, 30 davon in Oberösterreich.
Am 15. Mai haben mehr als 5000 Menschen an der internationalen Befreiungsfeier der KZ-Gedenkstätte Mauthausen teilgenommen. Die Gedenk- und Befreiungsfeiern in Mauthausen und an Orten der ehemaligen Außenlager werden seit 1946 von den Überlebenden bzw. deren Verbänden organisiert und durchgeführt. Europaweit ist es die größte Befreiungsfeier.
Jedes Jahr ist einem Schwerpunktthema gewidmet, 2022 steht im Zeichen des politischen Widerstands. Der Bezug zur Gegenwart ist bei der Wahl der Schwerpunktthemen zentral, um vor allem auch junge Menschen anzusprechen. Jugendorganisationen waren bei der Befreiungsfeier ebenfalls präsent. Gedacht wird im Rahmen des Jahresschwerpunkts jenen Menschen, die zur Zeit des Nationalsozialismus politischen Widerstand geleistet haben. Zivilcourage ist weiterhin ein wichtiges Thema, ob digital oder analog: “Denn wer stillschweigt, akzeptiert den Hass, der uns umgibt”, so MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi.
Ralf Schinko, kaufmännischer Leiter bei Radio FRO, war bei der Befreiungsfeier in Mauthausen und hat vor Ort Interviews geführt. Zu hören ist u.a. Christa Bauer, Geschäftsführerin des MKÖ.
Die Feierlichkeiten lassen sich auch Online nachsehen:
https://www.mkoe.at/
Hintergründe zur Befreiungsfeier, Informationen zum Jahresschwerpunkt sowie weitere Termine:
https://www.befreiungsfeier.at/
Zusätzlich zu den Gedenkfeiern gibt es in den Online-Kanälen des MKÖ Statements und Videos zum Themenschwerpunkt: Virtuelles Gedenken
Den Beitrag in voller Länge hören
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Viel Rauch um nix?
Seit 2019 betreibt Karin Schuster auf Radio Helsinki den Pflegestützpunkt. Wie wir pflegen und pflegen wollen.
Am m 12.Mai hat Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) das neue Pflegepaket präsentiert, das insgesamt 20 Maßnahmen mit einem Volumen von 1 Milliarde Euro bis zum Ende der Gesetzgebungsperiode umfasst.
Weitere Infos zu Pflegestützpunkt. Wie wir pflegen und pflegen wollen:
Zum Beitrag
Sendungsgestaltung: Marina Wetzlmaier
Informationen zu den #Stimmlagen unter: stimmlagen.at
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