German Island

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By Roslyn Green and Jana KühnEducationLanguage Learning
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German Island episodes

  • Austausch Teil drei - Sarahs Notizbuch, die erste Seite - recorded by Carolina Seez

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    Listen to Austausch, Teil eins here 

    Listen to Austausch, Teil zwei here

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    Sarahs Notizbuch – die erste Seite



    Manche der folgenden Sätze sind formal. Sie sind ideal, wenn du Erwachsene

    ansprichst. In anderen Sätzen wird die Du-Form benutzt. Wenn du mit Kindern,
    Freunden oder Mitschülern sprichst, kannst du diese Form verwenden.



    Nach jedem Satz mache ich eine Pause. So kannst du den Satz wiederholen.



    • Schön,
    Sie kennenzulernen.
  • Es
  • freut mich, Sie kennenzulernen.
  • Der Flug war sehr lang und anstrengend. Ich bin ein
  • bisschen müde.
  • Ich glaube, ich habe einen Jetlag.
  • Vielen
  • Dank, dass Sie mich bei sich aufnehmen.
  • Vielen
  • Dank  für Ihre Gastfreundschaft.
  • Vielen
  • Dank für eure Gastfreundschaft.
  • Vielen
  • Dank für deine Gastfreundschaft.
  • Ich
  • finde das Zimmer sehr schön.
  • 4 min
  • Austausch - Teil zwei - Sie oder du? - recorded by Carolina Seez











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    Listen to «Austausch, Teil eins» at this link

    START: Paul und ich sitzen immer noch im Flieger.



    Das Essen war lecker und wir haben danach ein bisschen

    gedöst. Als ich aufwache, frage ich mich, ob Paul auf Deutsch träumt. Das wäre
    für mich ein Albtraum! Aber zumindest würde das zeigen, dass ich anfange, auf
    Deutsch zu denken.



    Ich klopfe Paul leicht auf die Schulter. «Bist du wach?»



    «Nein», sagt er.



    «Bitte, Paul. Du kannst später schlafen. Ich will, dass

    du mir das Duzen und das Siezen erklärst. In den ersten drei Jahren haben wir  in der Schule immer nur das Du benutzt. Ich
    hatte damals keine Ahnung, dass das Sie überhaupt existiert.»



    Paul nickt. «Weißt du, Sarah, ich bin auch kein Experte.

    Für mich war es ein bisschen seltsam, als ich zum ersten Mal nach Deutschland
    kam, denn ich hatte vorher auch nur das Du benutzt. Meine Mutter musste mir das
    Siezen beibringen.»



    «Wirklich?»



    Ich habe diese Anrede, das Sie, erst in der zehnten

    Klasse gelernt. Drei Wörter für you!
    Nicht nur du und ihr, sondern auch Sie!



    Ich sage zu Paul: «Ich finde das verwirrend für uns

    Australier. Wir sind und sprechen nicht so f

    5 min
  • Austausch - Teil eins - recorded by Carolina Seez










     




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    START: Ich sitze im

    Flugzeug. Endlich bin ich auf dem Weg nach Deutschland.



    Eigentlich habe

    ich gemischte Gefühle. Ich freue mich wirklich auf die Reise, aber ich habe
    auch ein bisschen Angst. Wie wird meine Gastfamilie sein? Was, wenn ich etwas
    total Doofes sage? Werden sie mich trotzdem verstehen? Ich habe viel gelernt
    und wiederholt, aber wird das genug sein?



    Obwohl wir nur

    eine Stunde weg von Melbourne sind, bin ich schon richtig nervös. Ich versuche mich
    an alle Regeln zu erinnern. Ich darf zum Beispiel nicht vergessen, dass ich
    Erwachsene siezen muss! Außer wenn sie sagen, ich darf sie duzen. Das ist viel
    komplizierter als im Englischen. Aber meine Lehrerin sagt, die meisten Leute
    werden sehr nett sein, selbst wenn ich solche Fehler mache. Ich hoffe, das
    stimmt.



    Mein Freund Paul

    sitzt neben mir. Er macht sich keine Sorgen. Er schaut sich bereits einen Film auf
    dem kleinen Bildschirm vor sich an. Dieser Austausch ist gar nicht schwierig
    für ihn, denn seine Mutter ist Deutsche und er spricht zu Hause viel Deutsch. Außerdem
    war er schon viele Male in Deutschland, denn die Familie seiner Mutter lebt
    immer noch dort. Ich schaue auf seinen Bildschirm. Das Wort «Tatort» ist darauf
    zu sehen. Ich habe schon von dieser Fernsehsendung gehört. Sie ist in
    Deutschland sehr beliebt, denn die Deutschen lieben Krimis und Krimiserien.



    Ich stoße Paul

    an. «Ich brauche dich!», sage ich. Zumindest kann ich das sagen.



    6 min
  • Das mache ich gern - 3 - recorded by Carolina Seez
























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    Das mache ich gern, das mache ich nicht so gern...
    Lexi

    Ich mache sehr
    gern Gymnastik und ich trainiere jeden Montag. Ich fahre auch total gern Rad,
    denn ich finde es spannend, sehr schnell zu fahren. Korbball macht mir Spaß,
    aber Basketball und Fußball gefallen mir nicht. Ich lese sehr gern, aber Krimis
    finde ich nicht so interessant. Schokolade esse ich sehr gern, aber ich esse
    auch gern gesund, zum Beispiel mag ich Früchte.

    Jordan

    Ich mache sehr
    gern Filme, denn das macht mir Spaß und ist interessant. Es gefällt mir visuelle
    Effekte in meine Filme einzubauen. Ich finde Kameras interessant, obwohl sie so
    teuer sind. Ich spiele auch gern am Computer, wenn ich mich langweile.

    Ich spiele sehr
    gern Klavier, denn ich bin ziemlich musikalisch. Ich muss aber viel üben und
    das kann manchmal langweilig sein. Ich spiele total gern Tennis. Ich spiele
    Tennis, seitdem ich drei Jahre alt bin. Das macht mir großen Spaß. Ich spiele
    zweimal in der Woche. Insgesamt spiele ich fünf Stunden pro Woche.

    Ich hasse
    Hausaufgaben. So eine Zeitverschwendung! Ich helfe manchmal im Haushalt und das
    mache ich nicht gern, aber ich muss es machen. 

    Tij

    Ich lese total
    gern Bücher, aber ich sehe lieber fern, da kann ich einfach faulenzen. Meine
    Lieblingssendung ist “Hamish and Andy’s Gap Year”, aber ich mag nur ungern
    Dokumentarfilme.

    Abends spiele ich
    Gitarre oder Klavier, denn ich mag Musik. Ich bin ziemlich musikalisch.
    Jede Woche spiele
    ich in einem Tennis-Wettbewerb, denn das macht richtig Spaß. Leider bin ich
    nicht so sportlich, deshalb spiele ich nur Tennis, die anderen Sportarten
    gefallen mir nicht so sehr.



    Ich bin aber sehr gut in Computerspielen!
    Ich mache
    überhaupt nicht gern Hausaufgaben, denn sie sind furchtbar langweilig. Ich
    finde Englisch nicht so interessant. Ich mache lieber Mathe.

    Ich habe viele
    Hobbys, aber am liebsten schlafe ich, denn das entspannt mich!

    Sami



    Ich esse super
    gern Schokolade, das ist total lecker. Ich mag Bücher und finde sie meistens
    sehr interessant. In meiner Freizeit lese ich gern, aber ich sehe noch lieber
    fern.

    Sport ist mein
    Lieblingsfach. Ich spiele sehr gern Tennis und ich bin ziemlich sportlich. Trotzdem
    spiele ich nicht so gern Basketball. Am liebsten spiele ich Korbball. Ich mag
    Sport, aber ich finde australischen Fußball doof.

    Am Wochenende
    habe ich immer viel zu tun, denn ich mache viel Sport. Am Samstagmorgen habe
    ich Tennis und ich gehe in die Samstagschule. Am Sonntag habe ich
    Tanzunterricht.

    Ich mache nur
    ungern Hausaufgaben, aber ich glaube, Hausaufgaben sind manchmal nützlich.


    Learning App: Crossword
    Hobbys und Freizeit

    6 min
  • Mein Zimmer - recorded by Carolina Seez

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    Das ist mein Zimmer. 
    Ich habe Glück.
    Ich habe mein eigenes Zimmer. Dort kann ich Zeit für mich selbst haben und
    einfach faulenzen. Das gefällt mir sehr gut, denn nach der Schule brauche ich
    Ruhe.

    Unter dem Fenster
    gibt es einen Schreibtisch, aber ich sitze überhaupt nicht gern an meinem
    Schreibtisch, denn das ist nicht sehr bequem. Ich sitze oder liege lieber auf
    meinem Bett und mache meine Hausaufgaben auf meinem Laptop. Manchmal liege ich
    auf dem Fußboden und schreibe Notizen oder Aufsätze. Deshalb gibt es einen
    Bleistift, ein Lineal, ein Heft und ein paar Bücher auf dem Fußboden.

    Mein Zimmer ist zwar
    nicht sehr ordentlich, aber ich finde es gemütlich. Ich habe viele Bücher und
    andere Dinge. Manchmal sagt meine Mutter zu mir: «Dein Zimmer ist eine
    Katastrophe! Du musst es aufräumen!» Aber ich mag mein Zimmer, genau wie es
    ist. Ein bisschen unordentlich ist es schon, aber das ist kein Problem für
    mich, denn ich kann alles finden. Es ist immer ruhig in meinem Zimmer, außer
    wenn mein Bruder mich besucht oder meine Mutter mich kritisiert!

    Ich liebe meinen
    Laptop. Er ist mir wichtiger als alles andere in meinem Zimmer, denn ich skype
    sehr gern mit meinen Freunden oder mache Computerspiele. Ich kann auch etwas googeln
    oder ein Thema für die Schule recherchieren. Das finde ich sehr praktisch.

    Neben dem Bett
    gibt es einen Nachttisch mit einer Tischlampe. Ich lese total gern und habe
    immer viele Bücher neben dem Bett. Ich mag Fantasiebücher und Krimis – eine
    seltsame Mischung! Ich habe auch ein Bücherregal an der Wand hinter dem
    Schreibtisch. Ich liebe sowohl Bücher als auch Computerspiele. Das ist
    vielleicht nicht so typisch.

    Über dem Bett
    hängt eine Pinnwand an der Wand. Ich habe dort ein paar Fotos und eine
    Landkarte von meinem Land, Australien. Die Fotos zeigen meine Hockeymannschaften,
    denn ich spiele seit mindestens neun Jahren Hockey. Im Kleiderschrank gibt es
    einen Hockeyschläger. Meine Sportschuhe sind unter dem Bett.


    Mein Zimmer ist
    nicht zu groß und nicht zu klein. Es ist fast ideal für mich, aber ich hätte
    gern meinen eigenen Fernseher – und vielleicht ein Doppelbett. Als ich das
    meiner Mutter erzählt  habe, sagte sie: «Nur
    wenn du perfekte Noten bekommst und dein Zimmer jeden Tag aufräumst, bekommst
    du einen Fernseher und ein Doppelbett.»

    Ich glaube, sie meinte:
    «Nein». Na ja. Man kann nicht alles haben. 





    Learning App: Vocabulary: Mein Zimmer
    Learning App: Accusative and Dative: Mein Zimmer






    5 min
  • Viele Probleme: Fast alles in meinem Leben geht schief… - recorded by Carolina Seez












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    Meine Mutter ruft mich. «Schätzchen!
    Abendessen!»


    Das ist mein erstes Problem: Meine Mutter
    behandelt mich wie ein Kind. Zu Hause ist mir das egal, aber gestern hat sie
    «Schätzchen!» gerufen, als sie mich von der Schule abholte. Stell dir vor, was
    die anderen Jungs sich wohl dabei gedacht haben. Ich wurde ganz rot.


    Problem Nummer zwei: Ich bekomme Ärger in der
    Schule, denn ich mache nicht immer meine Hausaufgaben und meine Noten sind
    ziemlich schlecht. Gestern Abend hat der Klassenlehrer meine Mutter angerufen.
    Ich war auch im Zimmer und habe alles gehört.


    «Sie meinen, Luka ist in drei Fächern
    hinterher?»


    «Ja, ich weiß schon, er ist ein wirklich
    intelligenter Junge. Aber Intelligenz ist nicht alles.»


    «Danke, ich bin Ihnen sehr dankbar für das
    Feedback...».


    Oh nein. Ich war gar nicht dankbar für das
    Feedback. Nach diesem Anruf hatten mein Vater und ich ein Gespräch. Es war
    ziemlich typisch für uns:


    Mein Vater fragte: «Warum bist du eigentlich
    so faul?»


    Ich antwortete: «Ich bin nicht faul. Es ist
    nur, ich will nicht meine ganze Zeit mit Hausaufgaben verschwenden.»


    Mein Vater sagte: «Deine ganze Zeit! Eine
    halbe Stunde am Tag, nicht mehr!»


    Ich meinte: «Papa, weißt du, ich habe einfach
    andere Hobbys.»


    Mein Vater schrie: «Das ist kein Hobby,
    stundenlang vor dem Computer zu hocken! Das ist eine Computersucht!»


    Ich versuchte, ruhig zu bleiben: «Doch. Ich
    skype mit meinen Freunden, wir  spielen
    zusammen, das macht mir richtig Spaß. Das ist keine Sucht.»


    Dann wurde mein Vater wirklich gemein. Er
    wollte mir kein Taschengeld mehr geben. Er wollte mir Hausarrest geben. Ohne
    meinen Laptop. Kaum zu glauben.


    Mein Vater ist ein großes Problem für mich. Er
    ist mein Problem Nummer drei! Wir verstehen uns nicht sehr gut, weil er so
    furchtbar streng ist. Er kritisiert mich sehr oft und findet mich laut, faul
    und frech. Ich finde ihn oft arrogant, ungeduldig und nicht sehr tolerant.


    Meine Mutter ist viel netter als mein Vater.
    Sie schreit nicht, sie schimpft nie,  aber
    unser Gespräch war auch ziemlich schwierig:


    Meine Mutter sagte: «Schätzchen!»


    Ich antwortete: «Ich bin zu alt für dieses
    Wort, Mama.»


    Sie ignorierte mich und sagte: «Schätzchen.
    Ich weiß, dass du sehr intelligent bist.»


    Ich sagte: «Ich bin eher ganz normal. Oft sogar
    ziemlich dumm.»


    Sie sagte: «Bist du nicht! Aber ich mache mir
    wirklich Sorgen um dich.»


    Meine Mutter ist auch ein Problem für mich.
    Nicht, weil sie gemein ist. Nicht,  weil
    sie mich «Schätzchen» nennt, obwohl das wirklich peinlich ist. Das Problem ist:
    Dadurch, dass sie so süß ist, bekomme ich immer ein schlechtes Gewissen. Ich
    verstehe mich sehr gut mit ihr. Wenn sie traurig und enttäuscht ist, fühle ich
    mich wirklich schlecht.


    Mein schlechtes Gewissen ist mein Problem
    Nummer vier.


    Meine Persönlichkeit ist mein fünftes Problem.
    Ja, okay, ich habe gute Eigenschaften, schon, aber ich bin ziemlich schüchtern.
    Wenn ich jemanden in der Schule nicht kenne, dann bin ich zurückhaltend oder
    ich sage etwas Doofes. Oder noch schlimmer: Ich sage nichts. Vielleicht ist das
    ein Grund, warum ich so gern am Computer spiele.


    So viele Pro
    6 min

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