"The Room" von 2003 gilt vielen als der schlechteste Film aller Zeiten: hölzerne Dialoge, sinnlose Handlungsstränge, katastrophale Schauspielerei. Finanziert, geschrieben, inszeniert und in der Hauptrolle gespielt wurde er von Tommy Wiseau, einem Mann, über dessen Herkunft und Vermögen bis heute Rätsel bestehen. Rund sechs Millionen Dollar soll ihn das Projekt gekostet haben. Doch statt in Vergessenheit zu geraten, wurde der Film zum Kult: Bei Mitternachtsvorführungen feiern Fans jede Panne, werfen Plastiklöffel und sprechen die Dialoge mit. Diese Folge erzählt, wie aus einem gescheiterten Drama der erfolgreichste schlechte Film der Geschichte wurde, und warum James Franco daraus später sogar einen preisgekrönten Film machte.
Foto: Flickr / daryl_mitchell from Saskatoon, Saskatchewan, Canada - CC BY-SA 2.0