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Schauspieler und Aktivist Brix Schaumburg macht sich stark für Freiheit und Rechte queerer Menschen. Ob im Fernsehen als erster offiziell geouteter Trans-Schauspieler, auf der Bühne als Dragqueen Miss Cherry La Boom, in seinem Podcast Herzfarben oder auf dem Rad, wenn er ‚Queer durchs Land fährt‘: Brix ergründet, diskutiert und setzt sich für Aufklärung, Veränderung und gutes Miteinander ein. In der aktuellen Podcast Folge hinterfragt er gemeinsam mit Diana Huth was in Deutschland als ‚normal‘ gilt.
Diese Podcastfolge ist Teil der Hamburger Horizonte 2022. „Was ist Freiheit und wodurch wird sie bedroht?“, lautet dieses Jahr die Ausgangsfrage. Vom 19. Oktober bis zum 22. November diskutieren Expert:innen aus Wissenschaft, Politik, Kunst und Gesellschaft an acht Abenden mit dem Hamburger Publikum Aspekte des Themas von Cancel Culture bis zur Freiheit politischer Entscheidungen. Die Konferenz organisiert die Körber-Stiftung gemeinsam mit dem Hamburg Institute for Advanced Study und der Universität Hamburg.
Mehr zu den Hamburger Horizonten 2022 und dem Thema Freiheit in der Krise: www.hamburger-horizonte.de
Mehr zu Brix und seinen Projekten: brixschaumburg.de
Sterben, Tod und Trauer – das sind Themen, die wir alle am liebsten verdrängen. Aber muss das so sein? Hilft uns die Auseinandersetzung mit dem Lebensende, um besser mit ihm umzugehen? Und macht uns das vielleicht sogar glücklicher? Absolut!, sagt Johanna Klug. Denn sich dem eigenen Ende bewusst zu sein und mit Menschen über Wünsche, Sorgen und Bedürfnisse zu sprechen, nimmt die eigene Angst und führt zu einem bewussteren und glücklicheren Leben. Was es mit uns macht, wenn wir nicht mehr die Augen verschließen und warum auch unsere Gesellschaft einen offeneren Umgang mit dem Tod braucht, diskutiert Johanna Klug mit Diana Huth in dieser Podcastfolge „Gesellschaft besser machen”.
Mehr zum Thema Leben mit dem Tod:
Alt gleich offline? Stimmt das? Nein, und zukünftig immer weniger, wie der Altersforscher Hans-Werner Wahl klarstellt. Mit der Erkenntnis des Nutzens, steigt auch die Akzeptanz und das Interesse an digitaler Technologie. Und die nächsten Generationen, wie die Babyboomer, sind deutlich aktiver und zielgerichteter in ihrem Umgang mit digitalen Tools. Wie sich Technik auf das Alter und Altern auswirkt und was dies wiederum mit unserem Altersbild zu tun hat, beleuchtet Hans-Werner Wahl im Gespräch mit Diana Huth in dieser Podcastfolge „Gesellschaft besser machen“.
Mehr zum Thema smartes Altern: koerber-stiftung.de/en/media/demografie-3d-smartes-altern/
„Eingeloggt!“ – Workshops zu digitalen Alterswelten in Hamburg: koerber-stiftung.de/projekte/eingeloggt/
Als ihr Mann pflegebedürftig wird, stehen Gisela-Elisabeth Winkler und er vor einem alltäglichen Problem: das Anziehen ist plötzlich eine große Herausforderung. Die damals 70-jähirge Winkler sucht nach Kleidung, die den Bedürfnissen ihres bewegungseingeschränkten Mannes gerecht wird – und findet keine. Gemeinsam mit ihrer Schwester entwickelt sie die Wäsche also selbst! So wird sie mit 70 Jahren zur Startup-Unternehmerin.
Mehr zum Zugabe-Preis https://koerber-stiftung.de/projekte/zugabe-preis
Bereits über 11.000 Ermittlungsverfahren gegen Kriegsverbrechen laufen in der Ukraine. Ein russischer Soldat ist bereits zu lebenslanger Haft verurteilt. Doch wie können Kriegsverbrechen überhaupt bestraft werden?
Julia Geneuss ist Expertin für Völkerstrafrecht. Mit ihr besprechen wir, was Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind, wie sie auch in Deutschland geahndet werden können und ob Putin eines Tages vor den Internationalen Strafgerichtshof gestellt werden kann.
Die Juristin Julia Geneuss ist Akademische Rätin an der Juristischen Fakultät der Universität Hamburg. 2014 hat sie den Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung für ihre Promotionsarbeit erhalten. In dieser beschäftigte sie sich mit dem deutschen Völkerstrafgesetzbuch.
Mehr zum Deutschen Studienpreis:
Angesichts des verheerenden Kriegs in der Ukraine sind viele Menschen in Deutschland schockiert, ratlos und besorgt. Welche Strategie verfolgt Putin? Wie groß ist die Gefahr einer nuklearen Eskalation? Wieso begehrt die russische Bevölkerung nicht gegen die Regierung auf? Diese und viele weitere Fragen bespricht Diana Huth mit Hanna Notte, Expertin für russische Außenpolitik. Die Politikwissenschaftlerin arbeitet beim James Martin Center for Nonproliferation Studies, einem Forschungsinstitut für Fragen der Abrüstung.
Das im Podcast erwähnte Tagesschau-Interview mit Hanna Notte: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-1024209.html
Hanna Notte auf Twitter:
Die neue Studie der Körber-Stiftung zeigt: Die Verrohung des Tons, Beleidigungen und Grenzüberschreitungen schwächen die Diskussionskultur in den kommunalen Parlamenten und werden zur Belastungsprobe für die politisch Engagierten. Michel Friedman zeigt Wege auf, wie mit Leidenschaft gestritten werden kann, ohne dass der Respekt für den anderen ins Wanken gerät. Die kommunale Politik ist häufig von einer Vielzahl von Parteien und Fraktionen geprägt, und diese Fragmentierung birgt die Gefahr einer Ego-Kultur, in der eine fachliche und sachliche Diskussion nicht selten zum Opfer von Machtgebaren wird. “Populistische Parteien entziehen einer Debatte durch aggressives Verhalten den Sauerstoff”, so Friedman, “aber was zerstört das demokratisch dynamische Leben mehr: das Schreien der aggressiven Lauten oder die Gleichgültigkeit der Vielen?”
Mehr zur Studie „Mehr Respekt bitte!“: Mehr Respekt bitte! - Körber-Stiftung (koerber-stiftung.de)
»Über Geld spricht man nicht« – wir finden schon! Die Digitalisierung schreitet voran und ist unlängst auch im Finanzmarkt angekommen. Kryptowährung ist für manche ein Fluch, für andere ein Segen. Der erfolgreiche Unternehmer und Blockchain-Experte Julian Hosp plädiert für Segen. Gleichzeitig rät er davon ab, sein ganzes Vermögen in Kryptowährung zu investieren. Dezentralisierung – also das Verteilen auf verschiedene Optionen bzw. Orte – ist das Stichwort.
Zum YouTube-Kanal von Julian Hosp: youtube.com/c/julianhosp
Die Darstellungen von Geschichte in digitalen Spielen beeinflussen unsere Perspektive auf Geschichte und werden doch noch zu wenig als Kulturgut ernst genommen. Welche Chance bieten Videogames für eine kritische Auseinandersetzung mit Geschichte? Der Historiker Nico Nolden gibt Einblicke in die spannende Welt der Geschichte und Erinnerung in digitalen Spielen.
In Massen demonstrierten in Belarus Menschen im Sommer 2020 gegen das diktatorische Regime. Die Regierung reagierte brutal. Iryna Kashtalian, belarussische Historikerin, trägt Erfahrungen von Protestierenden in ihrem Interview-Archiv zusammen, um Einblicke in Motivation und Hoffnungen der Zivilgesellschaft in Belarus zu sichern.
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