Gesellschaft besser machen

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Gesellschaft besser machen episodes

  • Sind Russland und China heute Imperien?

    Im zweiten Teil der Podcast-Serie »Das Imperium schlägt zurück« diskutiert Ulrike von Hirschhausen, wie weit das Erbe der Imperien in die Gegenwart reicht. Was hat das Containergeschäft im Hamburger Hafen mit der europäischen Kolonialherrschaft in China vor mehr als hundert Jahren zu tun? Und: Was ist der Unterschied zwischen Empire und Imperium?

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    40 min
  • Refiye Ellek spricht mit Generation »Unerhört«
    Warum wir der Generation Z mehr zuhören sollten

    »Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben. Sie ist böse, gottlos und faul«. Das soll auf einer babylonischen Schrifttafel um 1.000 v.Chr. gestanden haben.

    Damals, gestern und auch heute: Die Meinungen junger Menschen werden notorisch unterschätzt und kaum berücksichtigt, gar werden diese als unerhört abgestempelt. Die Jugendlichen sind oft Gesprächsthema aber nicht Gesprächspartnerinnen und -partner – es wird über sie und nicht mit ihnen gesprochen. Und so bleiben viele Geschichten und Ideen nicht gehört.

    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Unerhört« im KörberForum soll die junge Generation Gehör finden für ihre Themen, Meinungen und Pläne. Moderatorin der Reihe, Journalistin Refiye Ellek, sprach mit den jungen Podiumsgäst:innen über Bildung, Politik und Social Media. Im Podcast berichtet sie von den Highlights der Reihe und ihren persönlichen Erkenntnissen und teilt Tipps für mehr Verständigung zwischen den Generationen.

    Alle Videos der »Unerhört«-Reihe 2021:

    https://www.koerber-stiftung.de/programme-a-z/innovation/unerhoert

    27 min
  • Dirk Müller-Remus vermittelt Autist:innen auf den ersten Arbeitsmarkt

    70 Prozent aller Autist:innen sind arbeitslos, obwohl sie über außergewöhnliche Talente verfügen. Das wollte Dirk Müller-Remus ändern. Der Wirtschaftsinformatiker (64) hatte bei seinem eigenen Sohn die speziellen Stärken von Asperger-Autist:innen erkannt – wie Logik, Mustererkennung, Fehlersuche und Präzision. Seit 2011 vermittelt er deshalb mit seiner Gründung auticon GmbH Betroffene als IT-Fachkräfte in den ersten Arbeitsmarkt. Mit großem Erfolg: Über 400 Arbeitsplätze wurden bereits geschaffen. Die IT-Unternehmen gewinnen gute Mitarbeiter, aber auch Erfahrung mit Inklusion. Mit Diversicon legte der Social Entrepreneur nach und schuf ein Personaldienstleistungsunternehmen für Arbeitslose mit neurodiversen Hemmnissen wie zum Beispiel ADHS oder Lese-und Rechtschreibschwäche. Dirk Müller-Remus ist stolz auf seinen unternehmerischen Erfolg und arbeitet längst an der nächsten visionären Gründungsidee. Mit seiner unbeirrbaren Leidenschaft, Benachteiligung in individuellen wie gesellschaftlichen Gewinn zu verwandeln, ist er Role Model für kreative Startup-Gründer:innen und für das Potenzial der Älteren.

    0 min
  • Dirk Müller-Remus nutzt die Stärken von Autist:innen und verwandelt sie in gesellschaftlichen Gewinn
    Der Wirtschaftsinformatiker erhielt den Zugabe-Preis 2021 für Gründungen im Alter

    Dirk Müller-Remus nutzt die Stärken von Autist/innen und verwandelt Benachteiligung in individuellen und gesellschaftlichen Gewinn.

    Am Anfang stand die Diagnose des Asperger-Autismus bei seinem Sohn. Dann stellt Dirk Müller-Remus fest, dass 70 Prozent aller Autist/innen arbeitslos sind, obwohl sie über außergewöhnliche Talente verfügen. Der Wirtschaftsinformatiker will das ändern und gründet mit auticon ein Sozialunternehmen, das den Betroffenen Jobs in der IT-Branche und den Arbeitgebern hochspezialisierte IT-Fachkräfte vermittelt.

    Im Gespräch mit Diana Huth berichtet der Senior-Gründer und Zugabe-Preisträger 2021 über seine Erfolgsgeschichte und seine neuen visionären Startup-Pläne.

    Zum Porträtfilm von Dirk Müller-Remus

    koerber-stiftung.de/mediathek/zugabe-preis-2021-dirk-mueller-remus-63-vermittelt-autistinnen-als-it-experten-2353

    Zu Auticon: auticon.de

    Zu Diversicon: diversicon.de
    Zum Zugabe-Preis: zugabe-preis.de

    27 min
  • Lynn Kuok explains the Indo-Pacific
    Global security matters and their impact on European politics and economy

    How do political tensions in the Indo-Pacific affect global security? Should European states intensify their engagement in the region, and if so, for what purpose? Lynn Kuok, researcher at the International Institute for Strategic Studies and visiting professor at Georgetown University, shares her expertise and insights gained at Körber-Stiftung’s 177th Bergedorf Round Table on “Europe and the Indo-Pacific in the 21st Century.” Lynn Kuok is convinced that European states should advocate for a rules-based order in the Indo-Pacific. Thus, in this episode of »Improving Society« she and our host, Diana Huth, talk about European interests, regional conflicts, and great power rivalries in the Indo-Pacific region.

    More about Lynn’s work: lynnkuok.com

    More about the Bergedorf Round Table: koerber-stiftung.de/en/bergedorf-round-table/

    30 min
  • Lynn Kuok über europäische Interessen, regionale Konflikte und Großmachtrivalitäten im Indo-Pazifik

    Immer stärker haben sich in den vergangenen Jahrzehnten Schwerpunkte der Weltwirtschaft und Geopolitik nach Asien und in die dynamische Region des Indo-Pazifiks verlagert. Der indo-pazifische Raum spielt bei der Bewältigung zentraler globaler Herausforderungen eine entscheidende Rolle, sei es Klimawandel, Rüstungskontrolle, Cybersicherheit oder die Entwicklung neuer Technologien.

    Gleichzeitig hat sich die Region zu einem Spannungsfeld territorialer Konflikte mit globalem Ausmaß entwickelt. Welche Auswirkungen haben Rivalitäten im südchinesischen Meer auf die globale Sicherheit? Auf welchen Interessen basiert das Engagement europäischer Akteure in der Region? Welche Erwartungen sind damit verbunden? Diese und weitere Fragen wurden während des 177. Bergedorfer Gesprächskreises diskutiert, der aus 35 hochrangigen Vertreter:innen aus Politik, Administration, Think Tanks und Wissenschaft bestand, sowohl aus der indo-pazifischen Region als auch aus Deutschland, Europa (EU sowie nicht-EU Staaten), China und den USA.

    Diana Huth spricht mit einer Expertin für Sicherheitspolitik, Lynn Kuok, die Munich Young Leader ist, am 177. Bergedorfer Gesprächskreis und am 10. Berliner Forum Außenpolitik teilgenommen hat. Sie ist Wissenschaftlerin, Dozentin und Analystin, die als Shangri-La Dialogue Senior Fellow for Asia-Pacific Security beim International Institute for Strategic Studies und als Gastprofessorin an der Georgetown University tätig ist. Sie ist überzeugt, dass sich europäische Staaten für eine regelbasierte Ordnung im Indo-Pazifik einsetzen sollten.

    Hinweis: Diese Folge ist in englischer Sprache

    Bergedorfer Gesprächskreis Berliner Forum Außenpolitik 2021 Munich Young Leaders

    0 min
  • Anike Krämer erforscht, was es mit Eltern macht, wenn das eigene Kind inter* ist

    Weder Sohn noch Tochter - Intergeschlechtliche Menschen stellen unsere Vorstellungen von männlich und weiblich auf den Kopf. Anike Krämer ist Preisträgerin des Deutschen Studienpreis 2021 und Soziologin. Im Podcast »Gesellschaft besser machen« gibt sie Einblicke in ihre Forschung und was es für Eltern bedeutet, wenn ihre Kinder Inter* sind.

    In einer Gesellschaft, in der Intergeschlechtlichkeit nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, erleben Eltern eine Diagnose aus dem Inter*-Spektrum als Zäsur. Von einem Moment auf den anderen müssen sie eine eigene Position und Handlungsstrategien entwickeln. Ihr Wissen darüber, wie das Leben ihres Kindes hätte aussehen können, verwerfen, die Zukunft scheint ungewiss. Gleichzeitig bietet die Auseinandersetzung mit Inter* einige Chancen, erklärt Anike Krämer im Podcast. Die Ergebnisse ihrer Arbeit flossen auch in die Entwicklung einer Informationsplattform ein: Unter https://inter-nrw.de/ erfahren Eltern, Inter* ebenso wie Mediziner:innen mehr zum Thema.

    Anike Krämer holte ihr Abitur auf dem 2. Bildungsweg nach und studierte Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Dort hat sie 2020 auch promoviert und erhielt für ihre Forschung den Deutschen Studienpreis in der Sektion Sozialwissenschaften. Heute forscht und lehrt Anike Krämer an der Universität Paderborn und arbeitet als Dozentin bei einem Bildungszentrum in Marl.

    Promovierte, die 2021 erfolgreich ihre Dissertation abgeschlossen haben, können sich ab jetzt auch wieder für den Deutschen Studienpreis bewerben. Alle Infos dazu gibt es hier.

    0 min
  • Anike Krämer erforscht, was es mit Eltern macht, wenn das eigene Kind inter* ist
    Die Preisträgerin des Deutschen Studienpreis 2021klärt über Intergeschlechtlichkeit auf

    Weder Sohn noch Tochter - Intergeschlechtliche Menschen stellen unsere Vorstellungen von männlich und weiblich auf den Kopf. Anike Krämer ist Preisträgerin des Deutschen Studienpreis 2021 in der Sektion Sozialwissenschaften und Soziologin. Im Gespräch mit Diana Huth gibt sie Einblicke in ihre Forschung und was es für Eltern bedeutet, wenn ihre Kinder Inter* sind.

    Mehr Infos zum Thema Intergeschlechtlichkeit: inter-nrw.de

    Einblicke in Anike Krämers Forschung: springer.com/de/book/9783658341411
    dampfboot-verlag.de/shop/artikel/trans-und-inter-studien

    Jetzt bewerben für den Deutschen Studienpreis 2022:

    koerber-stiftung.de/deutscher-studienpreis/teilnehmen

    30 min
  • #30PostSovietYears: Kann Kunst versöhnen?

    Die Folgen des Zerfalls der Sowjetunion und des Ende des Kalten Krieges vor drei Jahrzehnten wirken bis heute nach. Zusammen mit der bildenden Künstlerin Katharina Roters fragen wir, welche Impulse eigentlich die Kunst für eine fruchtbare Auseinandersetzung mit schwieriger Vergangenheit setzen kann. Katharina Roters gibt entlang einiger ihrer künstlerischen Projekte Einblicke in die Erinnerungskulturen von Deutschland, Ungarn und Armenien.

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    0 min
  • Sarah Wiener fordert eine Wende in der Agrarwirtschaft
    Was wir Einzelne und die Politik strukturell jetzt tun müssen

    Angesichts der immer deutlicher spürbaren, durch Menschen verursachten ökologischen Veränderungen scheint die Zeit der »Wenden« gekommen zu sein: Begriffe wie Klima- oder Energiewende, Ernährungs- und Agrarwende, demografische Wende oder Verkehrswende bevölkern vermehrt die öffentliche Debatte. Sarah Wiener ist Köchin, Grüne EU-Abgeordnete, Unternehmerin, Stiftungs-Gründerin, Imkerin und Bio-Landwirtin und setzt sich in besonderem Maße für eine Ernährungs- und Agrarwende ein. Ihr ganzes Leben dreht sich um die Qualität von Lebensmitteln und wie Sie hergestellt werden. Im neuen Körber-Kurzpodcast »Gesellschaft besser machen« verrät sie, was eine gesunde und nachhaltige Ernährung ausmacht, warum Fleischersatzprodukte nicht die nachhaltigste Wahl sind und ob wir als Individuen überhaupt einen Einfluss auf die großen politischen Wenden unserer Zeit haben.

    Das Gespräch entstand anlässlich der Konferenzreihe »Hamburger Horizonte« in diesem Jahr zum Thema »Bitte wenden!« Am 18. & 19. November diskutieren Wissenschaftler:innen sowie Expert:innen über gegenwärtige und zukünftige politische und gesellschaftliche Wenden gemeinsam mit dem Publikum.

    Mehr Infos zur Anmeldung und der Veranstaltung hier:

    hamburger-horizonte.de
    koerber-stiftung.de/hamburger-horizonte

    27 min

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