Sie haben einst zu Millionen die afrikanische Küste bevölkert, Brillenpinguine, die einzigen Pinguine Afrikas. Heute sind auf dem Kontinent vermutlich keine 25.000 Brutpaare mehr in freier Wildbahn zu finden. Meeresverschmutzung, Zerstörung der Brutgebiete und Nahrungsmangel durch Überfischung setzen ihnen zu. In Südafrika versuchen Naturschützer, das Verschwinden der Pinguine zu stoppen.
Die Naturschützer kümmern sich um die verbliebenen Populationen der Brillenpinguine. Sie sorgen dafür, dass ihre Brutgebiete geschützt werden. Der Pinguin ist ein wichtiger Gradmesser für die Veränderung des Meeres, denn er ernährt sich nur von Kleinfischen wie Sardinen. Anhand der Pinguine lässt sich auf den Zustand des gesamten Ökosystems schließen. Geht ihre Zahl zurück, sind auch größere Fischarten im Meer in Gefahr, denn auch sie ernähren sich von Kleinfischen. Auch die Menschen in den Küstendörfern blicken auf die Pinguine, denn viele Leute leben vom Fischfang und die Überfischung setzt auch ihnen zu. Fangverbote und Sperrgebiete helfen Mensch und Pinguinen gleichermaßen.