Wann hast du dich das letzte Mal wirklich gefragt, wie es dir geht — nicht oberflächlich, nicht zwischen zwei Terminen, nicht mit dem Gedanken schon beim nächsten To-do — sondern ehrlich, still und ohne Ablenkung?
Wann hast du dich zuletzt selbst an erste Stellegesetzt? Nicht aus Egoismus. Nicht aus Trotz. Sondern aus dem tiefen Verständnis heraus, dass dein Leben dir gehört.
Wir leben in einer Welt, die uns früh beibringt, für andere da zu sein. Eine Welt, in der Anpassung oft mehr Anerkennung bekommt als Authentizität. In der wir lernen, Erwartungen zu erfüllen, Rollen zu spielen und Konflikte zu vermeiden, selbst wenn wir uns dabei Stück für Stück von uns selbst entfernen.
Wir lernen, die Gute zu sein. Die Starke. Die Vernünftige. Die, die alles im Griff hat. Die, die niemandem zur Last fällt. Und irgendwann merken wir: Wir funktionieren. Aber wir fühlen uns nicht mehr.
„Choose yourself, first“ — wähle zuerst dich selbst —klingt im ersten Moment vielleicht radikal. Vielleicht sogar unbequem. Vielleicht taucht sofort eine Stimme in dir auf, die sagt: Ist das nicht egoistisch? Darf ich das überhaupt? Was ist mit den anderen?
Doch sich selbst zu wählen bedeutet nicht, andereabzulehnen. Es bedeutet, sich selbst nicht länger zu verlassen.
Und dem gehe ich in dieser Folge gemeinsam mit dir auf die Spur.
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