Gerade nach einer Phase, in der wir vielleicht bewusst oder unbewusst eine Datingpause eingelegt haben, kann sich das fast wie ein kleiner Neuanfang anfühlen. Du bist wieder neugierig, wieder offener – und gleichzeitig auch einStück weit verletzlicher. Denn genau in diesen Momenten, in denen wir uns nach Verbindung sehnen, passiert oft etwas ganz Unbewusstes: Wir beginnen, unseren Fokus zu verschieben.
Statt wirklich hinzuspüren: Passt dieser Mensch eigentlich zu mir? Tut mir diese Verbindung gut? Fühle ich mich gesehen, respektiert und sicher? – sind wir plötzlich viel mehr damit beschäftigt: Mag er mich? Findet er mich interessant? Mache ich alles richtig?
Und genau hier verlieren wir uns. Nicht laut, nicht offensichtlich – sondern ganz leise. Wir passen uns ein kleines bisschen an, wir relativieren Dinge, die sich eigentlich nicht gut anfühlen, wir übersehen erste Warnzeichen, weil wir wollen, dass es funktioniert. Weil es sich so schön anfühlt, wieder in dieserEnergie von Möglichkeit zu sein.
Aber die Kennenlernphase ist nicht dafür da, dich zu beweisen. Sie ist nicht dafür da, jemanden von dir zu überzeugen oder dich in eine Version zu verwandeln, die „besser ankommt“. Sie ist dafür da, dass du beobachtest. Dass du fühlst. Dass du auswählst. Und genau deshalb spreche ich mit dir in dieser Folge über fünf Warnzeichen in der Kennenlernphase, bei denen du besonders sensibel werden solltest. Nicht ausAngst – sondern aus Selbstachtung. Nicht, um dich zu verschließen – sondern um dich bewusst zu öffnen. Für das, was sich wirklich richtig anfühlt.
Denn je mehr du bei dir bleibst, desto klarer wird auch, wer wirklich zu dir passt.
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