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In dieser Folge der Grätzlgeschichten nehmen Andreas und Walter die Biografie und das Wirken einer der größten Legenden der deutschsprachigen Unterhaltungsbranche unter die Lupe: Peter Alexander.
Wie wurde aus einem ehemaligen Wiener Sängerknaben und Überlebenskünstler der Wiederaufbaujahre der größte heimische Entertainer des 20. Jahrhunderts? Wir beleuchten die Sehnsucht nach der heilen Welt im Wirtschaftswunder, die Blütezeit des Heimatfilms und das Phänomen der Peter Alexander Show, die ganze Generationen vor dem Fernseher vereinte.
Die Grätzlgeschichte zu den Rosenhügel-Studios.
Mehr Wiener Geschichte findet ihr im Wien Geschichte Wiki. Andreas und Walter könnt ihr außerdem in der Geschichtsgreißlerei hören.
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In dieser Folge der Grätzlgeschichten widmen sich Andreas und Walter einer der faszinierendsten und zugleich tragischsten Persönlichkeiten der Märzrevolution von 1848: Robert Blum.
Ausgehend von einem unscheinbaren Gedenkstein im Währinger Park erzählen Andreas und Walter von Blums proletarischen Anfängen im Rheinland, seine Zeit als Dramaturg, Redner und Abgeordneter in Leipzig und Frankfurt bis hin zu seinem Einsatz an den Wiener Barrikaden – und seiner standrechtlichen Exekution in der Brigittenau.
Erfahrt, wie die turbulenten Wochen des Jahres 1848 Europa erschütterten, welche Spuren Blum im Wiener Stadtbild hinterlassen hat und warum sein Vermächtnis bis heute nachwirkt.
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Obwohl fast jede*r ihren Namen kennt, ranken sich um Maria Theresia bis heute hartnäckige Mythen. Selbst die Bezeichnung „Kaiserin“ greift historisch zu kurz – offiziell regierte sie als Erzherzogin von Österreich sowie Königin von Ungarn und Böhmen. In dieser Folge nehmen Andreas und Walter das monumentale Maria-Theresien-Denkmal zwischen dem Kunst- und Naturhistorischen Museum in Wien zum Anlass, um hinter die Fassade der mächtigen Habsburgerin zu blicken.
Wie sicherte sie überhaupt ihre Macht? Wie prägte der verlustreiche Siebenjährige Krieg gegen Friedrich II. von Preußen ihr Handeln? Und wie wandelte sich ihr Bild von der entschlossenen Kriegsherrin zur fürsorglichen „Mutter der Nation“? Wir beleuchten ihre bahnbrechenden Reformen, vergessen dabei aber auch nicht die Schattenseiten ihrer Herrschaft – von katholischem Eifer über Keuschheitskommissionen bis hin zu harten Strafen für Frauen. Zum Abschluss verfolgen wir, wie Maria Theresia im 19. und 20. Jahrhundert immer wieder für politische Zwecke inszeniert wurde.
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Vor der Sommerpause widmen sich Andreas und Walter dem wohl umstrittensten Denkmal Wiens: dem für Karl Lueger. Der ehemalige Bürgermeister der Stadt gilt als einer der einflussreichsten und problematischsten Politiker der Stadt. Sein populistischer Antisemitismus war kein bloßes politisches Kalkül, sondern prägte das gesellschaftliche Klima einer ganzen Ära – und inspirierte unter anderem den jungen Adolf Hitler. Das Denkmal im ersten Bezirk wird dieser Tage neu kontextualisiert. Andreas und Walter fragen zu diesem Anlass: Wer war Karl Lueger wirklich – und was sagt es über uns aus, wie wir mit seinem Erbe umgehen?
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Wilhelmine von Montléart ist vielen Wienerinnen und Wienern vor allem durch den Wilhelminenberg oder das ehemalige Wilhelminenspital ein Begriff – doch wer war die Frau hinter diesem Namen? In dieser Folge der Grätzlgeschichten begeben sich Andreas und Walter ins Wien des 19. Jahrhunderts und erzählen die Geschichte einer außergewöhnlichen Adligen, die mit ihren Stiftungen, ihrem Grundbesitz und ihrem sozialen Engagement das Stadtbild nachhaltig prägte. Eine spannende Reise zwischen Adel, Wohltätigkeit, Stadtentwicklung und den Anfängen moderner Sozialpolitik in Wien.
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Mitten am Wiener Praterstern steht das monumentale Denkmal für Wilhelm von Tegetthoff – täglich von Tausenden passiert und doch kaum beachtet. Andreas und Walter sprechen über den österreichischen Seehelden, die berühmte Seeschlacht von Lissa, den maritimen Größenwahn der Habsburgermonarchie und Österreichs oft verdrängte koloniale Ambitionen. Eine Folge über Erinnerungskultur, nationale Mythen und die Frage, warum ein Binnenreich unbedingt Seemacht sein wollte.
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Der sogenannte Löwe von Aspern erinnert an eine der blutigsten und zugleich symbolträchtigsten Schlachten der napoleonischen Kriege: die Schlacht von Aspern-Essling im Mai 1809, in der das österreichische Heer erstmals Napoleon besiegen konnte. Doch das Denkmal zeigt keinen triumphierenden Sieger, sondern einen sterbenden Löwen – ein bewusst gewähltes Bild für die enormen Verluste und die Ambivalenz dieses „Sieges“.
In dieser Folge der Grätzlgeschichten nehmen Andreas und Walter dieses Denkmal im 22. Bezirk zum Ausgangspunkt für eine Reise durch eine Zeit tiefgreifender Umbrüche. Sie sprechen über die militärischen Reformen unter Erzherzog Karl, die Herausforderungen der Habsburgermonarchie im Spannungsfeld zwischen Stillstand und Modernisierung sowie über die neuen Formen der Kriegsführung, die mit der Französischen Revolution und Napoleon Europa veränderten.
Darüber hinaus werfen sie einen Blick auf das Leben in Wien während der napoleonischen Besatzung: zwischen anfänglicher Faszination, wirtschaftlicher Not, kulturellem Einfluss und wachsendem Widerstand. Schließlich geht es auch um die Frage, warum der Löwe von Aspern erst Jahrzehnte später errichtet wurde – und wie Denkmäler genutzt werden, um Geschichte zu deuten, Patriotismus zu formen und kollektive Erinnerung zu prägen.
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Margarete Schütte-Lihotzky (1897–2000) war weit mehr als nur die Erfinderin der weltberühmten Frankfurter Küche. Als erste Frau in Österreich, die den Architekturberuf umfassend ausübte, widmete sie ihr Schaffen dem Ziel, den Alltag von Arbeiter*innen, Frauen und Kindern durch funktionale und soziale Gestaltung zu verbessern.
In dieser Folge der Grätzelgeschichten beleuchten Andreas und Walter ein Leben, das ein ganzes Jahrhundert österreichischer Geschichte widerspiegelt. Der Bogen spannt sich von den innovativen Wohnbauprogrammen des „Roten Wien“ über ihre Arbeit in der Sowjetunion und der Türkei bis hin zu ihrem lebensgefährlichen Einsatz im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus, für den sie jahrelang in Haft saß.
Wir diskutieren, warum diese Pionierin in ihrer Heimat Wien trotz internationaler Anerkennung lange Zeit politisch ausgegrenzt wurde und erst sehr spät die verdienten Ehrungen erhielt. Heute dient ihre ehemalige Wohnung im 5. Bezirk als Museum und Forschungsort, um ihr Erbe als Ikone des sozialen Bauens und der feministischen Stadtplanung lebendig zu halten. Tauchen Sie mit uns ein in die Geschichte einer Frau, die bewies, dass Architektur immer auch ein Entwurf der Gesellschaft ist.
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In dieser Folge der Grätzlgeschichten dreht sich alles um das Denkmal von Josef Ressel im Wiener Resselpark. Wer war der Mann hinter der Statue – und was hat er wirklich erfunden?
Andreas und Walter erzählen die spannende Geschichte eines beharrlichen Tüftlers, der die Entwicklung der Schiffsschraube maßgeblich vorantrieb, und werfen dabei auch einen Blick auf Technik, Fortschritt und Erfinder-Mythen in der Habsburgermonarchie.
Eine kompakte Episode über große Ideen, Rückschläge und echten Pioniergeist.
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Ein Weißer Maulbeerbaum in der Landstraßer Hauptstraße 4a ist der Ausgangspunkt dieser Grätzlgeschichte. Andreas und Walter widmen sich am Beispiel dieses Naturdenkmals dem Thema Textilindustrie in Wien. Außerdem gibt's eine kleine Geschichte der Naturdenkmäler: Wie sie in den 1930ern Bedeutung gewannen und wie sich der Blick auf schützenswerte Natur in den letzten Jahrzehnten verändert hat.
Die Wiener Naturdenkmäler findet ihr hier: https://www.wien.gv.at/umwelt/naturdenkmaeler
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Im Geschichte-Podcast der Stadt Wien erzählen die Zeithistoriker und Geschichtsgreisslerei-Podcaster Andreas Filipovic und Walter Szevera "Grätzlgeschichten" aus der Wiener Historie. In Staffel 1…