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Judith und Franz sind neu in der Frankfurter Schule und widmen diese Folge dem großen Erik Spiekermann und der Hausschrift der Deutschen Bahn. Zwischen fischelnden Hunden und Angelutensilien aus dem Rammstein-Repertoire erörtern die beiden die Irrungen und Wirrungen des Anerkennungsbegriffs. Was bleibt? Zweifelsohne ein herzhafter Rant gegen die toxische Positivität, so schön wie ein Oberarmtattoo: „Ich mag keine glücklich dreinschauenden Chemo-Patientinnen.“ Da sind doch locker mal fünf Euro für die Phrasen-Ente fällig.
Rausschmeißer-Empfehlungen:
Judith und Franz sind neu in der Frankfurter Schule und widmen diese Folge dem großen Erik Spiekermann und der Hausschrift der Deutschen Bahn. Zwischen fischelnden Hunden und Angelutensilien aus dem Rammstein-Repertoire erörtern die beiden die Irrungen und Wirrungen des Anerkennungsbegriffs. Was bleibt? Zweifelsohne ein herzhafter Rant gegen die toxische Positivität, so schön wie ein Oberarmtattoo: „Ich mag keine glücklich dreinschauenden Chemo-Patientinnen.“ Da sind doch locker mal fünf Euro für die Phrasen-Ente fällig.
Rausschmeißer-Empfehlungen:
Was ist das nur für eine Welt: Während die Alpakas kurz davorstehen, in wichtigen Plenarsitzungen Stimmrecht zu erhalten, und die Forellen auf humanitäre Milde zählen können, muss der Rawls als Türstopper herhalten. Und die Judith? Die macht sich darüber Gedanken, was es sonst noch so für Krankheiten gibt. Franz hingegen balanciert seine Väterliberalität aus und bleibt fast im Spielplatztürmchen stecken. Da hilft nur noch eine grundlegende Italienifizierung.
Rausschmeißer-Empfehlungen:
Vor einem Jahr haben wir die erste Ernstfall-Folge aufgenommen. Zeit, zu erörtern, wie wir heute finden, was wir damals so gedacht haben – und welche Filme in der TV Today des Lebens für das Jahr 2022 angekündigt sind. Nebenbei klären wir, was dunkler ist: Judiths akademische Seele oder die Grabplatte des Herbstes, der über Franzens Heimatstadt liegt? Darauf erst mal eine Jubiläums-Betonmaß.
Rausschmeißer-Empfehlungen:
Franz und Judith auf Reisen: Der eine hat auf hoher See die Basstölpel gezählt, die andere hat sich auf der Schwäbischen Alb in Grund und Boden rehabilitiert. Zweimal Isolation in der Gruppe, zweimal die Frage: Sind die Anderen wirklich die Hölle – oder doch eher ein Spiegel, der einem hilft, die eigene weltanschauliche Schmalzlocke geradezukämmen? Auf Dauer, finden unsere Protagonisten, ist’s dann jedenfalls auch mal wieder gemütlich, zu Hause zu bleiben und alleine nachzudenken – zum Beispiel darüber, was den Waller vom Marlin und einen Säugling von Alberto Tomba unterscheidet.
Die Zwei-Schilder-Sendung für alle, die beim Babyschwimmen gerne mal untergehen, ist da: Hefte raus, Kleingeldschaf gezückt, jetzt wird der Semesterapparat durchgearbeitet. Papa von Mamas Gnaden? Franz hat seine Frau Anja gefragt. Außerdem klären wir, wer introvertierter macht: der Krebs oder die Pandemie oder die magnetische Anziehungskraft der Wohnzimmercouch.
Der Spiegel-Artikel zur Väter-Diskussion ist nicht frei zugänglich, aber hier ist die Replik aus der taz: https://taz.de/Spiegel-ueber-Problemeinhoerner/!5789610/
Rausschmeißer-Empfehlungen:
Willkommen zu unserer kleinen Sonntagsrevue namens „Neues aus dem Beichtstuhl“. Judith wird ungebührlicherweise mit ihrem Dackel verglichen. Franz schließt Freundschaft mit einer Südfrucht. Das Prinzip Verantwortung hat einen Gastauftritt. Und am Ende ist alles vergeben.
Rausschmeißer-Empfehlungen:
Zurück in die Zukunft, vorwärts in die Vergangenheit: Judith schaut in Greifswald Caspar-David-Friedrich-Style auf die Ostseewellen und vergisst dabei einfach mal den ganzen Quatsch. Franz verliert sich im Black-Mirror-Universum und freut sich darüber, dass in seiner Ehe noch nicht der Videobeweis gilt. Die Suche nach dem verlorenen Formular geht weiter, die Planungen für den Diagramm-Podcast gehen in die heiße Phase. Aber vorher schlafen wir besser alle mal ein, irgendwo zwischen Ford GT und VW Scirocco 2.
Rausschmeißer-Empfehlungen:
Wir klären die Fragen: Was ist Wissen? Und was hat das mit dem FC Bayern zu tun? Zum Start in die Sommerferien gibt’s außerdem eine Tupperware-Schüssel voller Rausschmeißer-Empfehlungen.
„Carpe diem“, heißt es beim römischen Dichter Horaz: Pflücke deine Pflänzchen lieber heute, und vertrau nicht auf den morgigen Tag. Ist da was dran? Wir erzählen die Geschichte von Franzens Verlobter, die vor zehn Jahren an Nebennierenkrebs starb. Und wir fragen uns: Wie sehr sollten wir im Jetzt leben?
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