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Willkommen im Podcast-Cowboyland, wo nur als mannhaft gilt, wer Wildpferde zähmt. Franz sehnt sich nach Funktionskleidung in Nato-Oliv. Judith erläutert mit profunder Theaterkenntnis, was passiert, wenn Feuerwehrleute das kürzere Streichholz ziehen. Ein Exkurs zu David Hume endet im Durchfall, Goethes Gardasee-Aufenthalt in der JVA. Und aus dem Autoscooter steigt der weiße Nebel wunderbar.
Judith scheitert am Neujahrsgruß, Franz am Teig, Franzens Nachbar an der Mute-Taste. Die neue, leider noch nicht von der Stiftung Warentest zertifizierte Rubrik »Praxistest Philosophie« wird eingeführt, die Stoa besprochen. Die verschollene Bonusfolge taucht wieder auf. Unklar bleibt bis zum Schluss, ob Dackel mit getunten Daimlern mithalten können, wenn diese nur im ersten Gang fahren.
Während Judith versucht, ihr Leben nach einer Krebsdiagnose neu zu ordnen, begrüßt Franz ein frischgebackenes Baby in seinem Zuhause. Und beim Durchatmen ploppt sie immer wieder auf, die unausweichliche Frage: Wie funktioniert das mit dem Erwachsensein eigentlich?
Ein Oxymoron stellt sich vor. Judith und Franz diskutieren einstweilen, ob Audi-Eigentum in die Liste der wissenschaftlich anerkannten Persönlichkeits-Merkmale aufgenommen werden sollte, wieso man sich in Bayern für zehn Euro nix kaufen kann und was Berliner Christbäume in Hamburg machen. Ihre Gesamtbewertung für Weihnachten an sich: Eigentlich ist’s schon schön – wenn’s nicht grad furchtbar ist.
Die akustische Haarwurzelbehandlung gegen den Adventsblues: Franz will seine schwächlichen Finger mit einem Magnumschnauzbart kompensieren und träumt von Dieter Eilts. Judith, die eigentlich Pocahontas heißt, verrät ihre neusten Perücken-Lifehacks. Und an Weihnachten kommt das Oxymoron, vielleicht ganz bestimmt.
Geschichte wird gemacht: Franz übt sich im Vatersein und schwankt zwischen Kühlschrankphobie und Wetten-dass-Nostalgie. Judith hat ihre Chemotherapie gestartet, aber das Drama kommt erst mit Verspätung.
Judith rümpft die Augenbrauen über Kinderwunsch-Zentren mit Walk-in-Charakter und sieht dabei aus wie die verschollene Kardashian-Schwester. Franz wartet an Halloween aufs Christkind und degradiert einen Kater zum Nebentier.
Franz erklärt, woher das Wort Wehen kommt, was Einstein damit zu tun hat und warum er auch nach der fünften Staffel „Schwarzwaldklinik“ keine Krankenhäuser mag. Judith erholt sich von der OP und hat ihren Tumor Mussolini genannt.
Judith hat eine Krebsdiagnose bekommen, seither ist ihr Leben durchgetaktet. Sie sagt servus zur neuen Normalität und fragt sich, wie sie die nächsten Monate verändern werden. Franz hört erst mal einfach nur zu.
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