Handelsblatt Trump-Watch - Der Analyse-Podcast zur zweiten Amtszeit des US-Präsidenten

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By Nicole Bastian, Christian LammertNewsPolitics
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Handelsblatt Trump-Watch - Der Analyse-Podcast zur zweiten Amtszeit des US-Präsidenten episodes

  • Trumps Strategie in Kuba und Venezuela: Befreiung oder Kolonialisierung? – mit Alexander Busch und Klaus Ehringfeld

    Am Mittwoch hat die US-Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, dass sie Raúl Castro anklagen, den jüngeren Bruder von Fidel Castro. Es ist ein weiterer Schritt in der Strategie, maximalen Druck auf die Führung des Inselstaats auszuüben. Seit Januar trocknen die USA den Inselstaat über ein Ölembargo aus. „Diese Erdrosselungsstrategie, die Trump auserkoren hat, um das Regime gefügig zu machen, funktioniert“, urteilt Lateinamerika-Korrespondent Klaus Ehringfeld. Wegen der Probleme im Iran suche die Trump-Regierung nun einen leichten Sieg mit Kuba.

    Die Podcast-Folge untersucht die Strategie der US-Regierung in Kuba und in Venezuela, dessen autokratischen Führer Nicolás Maduro sie am 3. Januar entführt und in den USA angeklagt hat. Südamerika-Korrespondent Alexander Busch hat Venezuela vor wenigen Wochen besucht und berichtet: „Eigentlich behandelt die USA Venezuela wie einen Bundesstaat, wie so eine Provinz, die ihnen gehört.“

    Lesetipp: Kommt Raúl Castro noch mit 94 Jahren in Haft?

    Moderiert von Nicole Bastian

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    45 min
  • Trumps Rohstoff-Poker: Was Europa von der US-Strategie lernen kann – mit Anne Lauenroth vom BDI

    Was bei Energie wie Schiefergas und Schieferöl gelungen ist, will Donald Trump mit Gewalt auch bei kritischen Rohstoffen schaffen: die Unabhängigkeit von ungeliebten Ländern. Diese Logik steckt hinter vielen seiner außenpolitischen Handlungen – im Hinblick auf Venezuela, Kanada oder Grönland etwa. „Wer die Rohstoffe kontrolliert, kann halt auch sicherheitspolitisch Macht ausüben“, sagt Co-Host Christian Lammert. Vorsprung für die heimische Tech-Branche ist ein weiterer Motivator.

    Teil der Strategie sind direkte Firmenbeteiligungen ebenso wie der Schulterschluss mit Japan und Europa. Die Details sind kompliziert. Doch klar ist, dass Europa sich von Trumps Rohstoffstrategie einiges abschauen kann: „Die Amerikaner haben ein komplettes Paket und ein komplettes System neu gebaut“, sagt Rohstoffexpertin Anne Lauenroth vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). „Da sind wir natürlich hier in Deutschland und auch in Europa definitiv nicht so weit. Und was die Amerikaner machen, hat Geschwindigkeit.“

    Moderiert von Nicole Bastian & Christian Lammert

    Produziert von Christian Heinemann

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    44 min
  • Tech-Elite und Trump: An diesen Stellen bröckelt das Zweckbündnis – mit Felix Holtermann

    Kein US-Präsident hat sich so oft und so nah mit Tech-Unternehmensführern gezeigt wie Donald Trump. Doch zunehmend tun sich in diesem Zweckbündnis Konflikte auf – von der Diskussion über Visa für ausländische Tech-Arbeiter bis zur großen Frage, wer die KI-Modelle am Ende kontrollieren sollte: die Unternehmen oder der Staat? „Ich glaube, dass eventuell ein Problem für Trump sein wird, dass er die Tech-Industrie langsam mehr braucht als die Tech-Industrie ihn“, sagt Co-Host Christian Lammert.

    Felix Holtermann, Silicon-Valley-Korrespondent des Handelsblatts, sieht hier eine große Veränderung im Vergleich zum Amtsantritt von Trump im vergangenen Jahr: „Wenn, dann soll genau ein Einziger in den USA die Regeln für die KI-Zukunft machen. Und der Mann ist Donald Trump. Und das sind nicht einzelne Unternehmer und das sind nicht einzelne Gouverneure.“ Im Podcast analysieren die Hosts und Felix, wo sich die Interessen in diesem Zweckbündnis zwischen Trump und Tech noch decken, und wo nicht. Zudem schauen sie auf den Einfluss der Tech-Branche im Jahr der Zwischenwahlen.

    Lesetipp: Ein Tiefenblick in das Unternehmen Anthropic

    Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert

    Produziert von Lukas Teppler

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    48 min
  • Unbefristete Hormus-Blockade: Trumps Iran‑Krieg und die Rolle Israels

    Israels Premier Benjamin Netanjahu war eine treibende Kraft für Donald Trumps Krieg mit dem Iran. Ganz nach israelischer Manier habe Trump geglaubt, mit einem schnellen Sieg gegen Teheran nicht nur Gaza, sondern auch den Iran wieder aufbauen zu können, analysiert Léonardo Kahn, Korrespondent des Handelsblatt in Tel Aviv.

    Zwei Monate nach Kriegsbeginn ist klar: Das war eine Illusion. Deshalb übergehe die Trump-Regierung mittlerweile Netanjahu diplomatisch weitestgehend.

    In dieser Folge zeichnen die Hosts nach, wie sich die strategische Beziehung zwischen Trump und Netanjahu zunehmend entzweit hat. Netanjahu profitiert weiter vom Krieg im Iran. Für Trump wird er zur immer größeren Belastung. Außerdem wird sein Friedensboard zur Luftnummer. Denn Trumps Wiederaufbaupläne für Gaza liegen wegen fehlender Gelder infolge des Irankriegs brach, berichtet Kahn im Podcast: „Das war wieder typisch Trump: leere Worte, großes Schauspiel, und im Endeffekt fehlen einfach die Mittel, diese Politik durchzusetzen.“

    Lesetipp:

    Kein Geld für den Wiederaufbau in Gaza wegen des Irankriegs

    Moderiert von Nicole Bastian & Christian Lammert

    Produziert von Florian Pape

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    47 min
  • 1600 Begnadigungen – Wie Trump in seiner zweiten Amtszeit seine Macht absichert

    Rund 1600 Begnadigungen hat US-Präsident Donald Trump bereits in seiner zweiten Amtszeit verfügt. In seiner ersten waren es nur 250. Trump verspricht Medienberichten zufolge allen, die ihm nahe stehen, sie vor dem Ende seiner Amtszeit 2029 zu begnadigen – eine Art Freibrief für alle Handlungen während seiner Präsidentschaft. In dieser Folge analysieren die Hosts, wen Trump bereits begnadigt hat, wer noch auf die Liste kommen könnte – und warum das Gnadenrecht zentral für Trumps Politik ist.

    Trumps Spielraum für Begnadigungen ist weitreichend. „Die einzige Voraussetzung : Es sind Taten, die bis zu seinem Ausscheiden begangen wurden und die ins Bundesrecht fallen“, sagt Co-Host Christian Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas. So kann Trump auch Begnadigungen aussprechen, die künftigen Anklagen zuvorkommen. Lammert erwartet noch zahlreiche Begnadigungen vor dem Ende von Trumps Amtszeit. Das Justizrisiko für seine Familie aber auch viele enge Mitarbeiter sei hoch.

    Außerdem: Wer wackelt nach der dritten Kabinettsänderung in zwei Monaten noch?

    Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert

    Produziert von Lukas Teppler

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    37 min
  • Härtetest für JD Vance: Iran-Misere, Papst-Streit und Orban-Pleite setzen den Vize-Präsidenten unter Druck

    Vizepräsidenten haben es in den USA traditionell schwer, sich wirkungsvoll zu positionieren. Doch in diesen Wochen erscheint die Herausforderung für JD Vance besonders schwer: Seine Umfragewerte sind auf ein Rekordtief gerutscht. In seiner Rolle in den Friedensverhandlungen mit dem Iran konnte er bislang keine sichtbaren Erfolge erzielen. Viktor Orbans Wahlverlust in Ungarn und Donald Trumps Bruch mit Georgia Meloni schwächen die Verbindungen des Vizepräsidenten nach Europa. Und indem Vance in Trumps Streit mit dem Papst dem US-Präsidenten den Rücken stärkt, droht er einen Teil seiner katholischen Anhängerschaft zu vergraulen.

    In dieser Folge analysieren die Podcast-Hosts Nicole Bastian, Journalistin beim Handelsblatt, und Christian Lammert, Professor an der FU Berlin, den Werdegang von JD Vance. Sie beleuchten sein Netzwerk, sein Aufgabenportfolio sowie seine Chancen auf die Trump-Nachfolge. Dabei ist ein entscheidender Faktor, wie Vances Schicksal weitergeht, die Beziehung zu dem Unternehmer Peter Thiel und anderen Tech-Größen.

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    34 min
  • Iran-Fiasko: Zerbricht Trumps Machtsystem?

    Mit dem Beginn der brüchigen zweiwöchigen Waffenruhe im Irankrieg analysiert diese Podcast-Folge, welche Kräfte im Weißen Haus Donald Trump in seiner Außenpolitik leiten, auf wen der US-Präsident noch hört – und auf wen nicht mehr. „In Washington wird zunehmend vor einer gefährlichen Blasenbildung um den Präsidenten herum gewarnt“, berichtet Handelsblatt US-Korrespondent Laurin Meyer. Die Unterschiede zwischen Trumps Bild vom Irankrieg und der Realität seien groß.

    Nach Rückzügen und -tritten ehemaliger Anhänger und der nun zweiten Ministerentlassung wird die Einflussgruppe um den US-Präsidenten kleiner – und so loyal, dass sie teilweise versucht, Trump unangenehme Wahrheiten vorzuenthalten. „Je mehr er Loyalisten um sich schart, desto weniger strategische Reibung gibt es. Und desto mehr taumelt das System von Entscheidung zu Entscheidung, also auch von Krise zu Krise“, sagt Meyer. Doch in Trumps Modell sei Widerspruch Verrat. „Das ist das fragile Fundament dieser ganzen Machtarchitektur.“

    Moderiert von Christian Lammert und Nicole Bastian

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    37 min
  • Geschichte im Kulturkampf: Wie Donald Trump die amerikanische Erinnerungspolitik verändern will

    Eine Ausstellung zur Sklaverei schließen, den Vizepräsidenten im Beirat der Smithsonian Museen Einfluss nehmen lassen: Donald Trump will die US-Geschichte umdeuten, erst recht 2026 – zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung. „Auf ganz vielen Ebenen, die noch gar nicht sichtbar sind, passiert der Eingriff schon ganz massiv", berichtet der auf US-Geschichte spezialisierte Historiker Andreas Etges.

    „Leute sind gegangen oder gegangen worden. Ich weiß von Kollegen und Kolleginnen, die schreiben bestimmte Dinge nicht mehr in E-Mails, die nutzen auch nicht mehr WhatsApp – die nutzen Signal mit verschwindenden Nachrichten", erzählt Etges. Auch zögen sich Sponsoren aus dem Ausstellungsbetrieb zurück. Und er prognostiziert: „Man wird sich in den nächsten Jahren nicht trauen, besonders kritische neuen Ausstellungen zu machen oder zu entwerfen."

    Mit Blick auf den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung gehe es darum, „gegen alle Fakten zu behaupten, dass es eben eine rein positive Aufwärtsgeschichte, eine glorreiche Geschichte der Demokratie in den USA gab."

    Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert.

    Produziert von René Gorny und Lukas Teppler

    39 min
  • TACO-Moment im Iran: Trump sucht den Ausstieg aus dem Krieg

    Der US-Präsident versucht, den gesichtswahrenden Ausstieg aus dem Krieg im Iran rhetorisch einzuleiten. Vier Wochen nach Kriegsbeginn spricht Donald Trump davon, dass eine Verhandlungslösung nah sei. Getrieben vom Druck der Finanzmärkte und steigender Ungeduld in seiner Anhängerschaft möchte er ein Ende des Krieges – ohne eine Exitstrategie zu haben. „Trump always chickens out“ – so heißt Trumps Rückzug wegen des Drucks der Märkte. Im Podcast analysieren die Hosts, ob dies gelingen kann.

    „Gesichtswahrung ist hier kein exklusives US-amerikanisches Thema“, warnt Co-Host Christian Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas.„Auch in Teheran braucht man ein Narrativ, um Zugeständnisse erklären zu können – und die Frage ist, ob diese Trump-Politik das überhaupt zulässt.“ Trump habe mit seiner Strategie, erst maximalen Druck aufzubauen und dann in den Deal einlenken zu wollen, den Ball in Richtung der iranischen Führung gespielt, sagt Co-Host Nicole Bastian. Damit habe er sich von ihr abhängig gemacht.

    Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert

    Produziert von René Gorny und Lukas Teppler

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    31 min
  • Trumps Irankrieg: Risiko für US-Wirtschaft, Unmut im Maga-Lager – mit Gabriel Felbermayr und Annett Meiritz

    Nach drei Wochen Krieg im Iran steigt die Nervosität in der Trump-Regierung. Das zeigt sich im Umgang mit den Nato-Partnern und den heimischen Medien. In dieser Trump-Watch-Folge analysiert Host Nicole Bastian mit ihren Gästen die Kosten des Kriegs im Iran – politisch wie wirtschaftlich.

    Gabriel Felbermayr, Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung in Wien, geht davon aus, dass die Ölpreise selbst bei einem Ende des Kriegs im Iran noch eine ganze Weile hoch bleiben und die US-Wirtschaft belasten dürften. Die Infrastruktur sei beschädigt und die Verunsicherung bleibe auch nach einem Waffenstillstand. „Wenn der US-Präsident für einen Wahlerfolg im Herbst sorgen will, dann müsste er schleunigst beginnen, eine Lösung zu finden, wie er aus dem Schlamassel, in dem er steckt, wieder herauskommt.“

    Handelsblatt-Korrespondentin Annett Meiritz nimmt eine hohe Nervosität im Trump-Team wahr – höher als bei den Epstein-Files. Sie spricht im Podcast über die wachsende Kritik im Maga-Lager.

    Moderiert von Nicole Bastian

    Produziert von René Gorny & Lukas Teppler

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    32 min

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Zölle und Grenzschließungen, Einsatz der Nationalgarde, Absetzungen und Angriffe auf die Pressefreiheit: Trump-Watch, der Handelsblatt-Podcast zur zweiten Amtszeit von Donald Trump ist Euer Kompass im Chaos der Macht. Wir bringen den Überblick zurück und liefern jeden Donnerstagnachmittag Hintergründe, Analysen und historische Einordnungen.

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