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Zum einjährigen Geburtstag des Podcasts schauen die Trump-Watch-Hosts darauf, welche Ziele des Project 2025 sich bereits realisiert haben - und bei welchen die Trump-Regierung in diesem Jahr Druck machen dürfte. Sie besprechen unter anderem die Energiepolitik und Notenbankpolitik der Regierung, ihre Immigrationspolitik sowie den Ab- und Umbau der öffentlichen Verwaltung.
„Es sind weniger spektakuläre Schließungsakte, sondern so eine Slow-Motion-Sabotage, eine schleichende Schwächung der Verwaltung, die aber am Ende ähnliche Effekte hat wie eine formelle Abschaffung", sagt Christian Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin.
Außerdem reflektiert Host Nicole Bastian mit Christoph Herwartz, der die Auslandsberichterstattung beim Handelsblatt koordiniert, die jüngsten Entwicklungen im Iran. Der versehentliche Abschuss einer Mädchenschule im Iran, der nach ersten Untersuchungen auf die US-Armee zurückgeht, könnte „ein ganz entscheidender Moment sein", sagt Herwartz. Sie könnte den Krieg noch unpopulärer machen. Und dabei sind die US-Bürger jetzt schon skeptisch: „Der Krieg ist unpopulärer, als die ganzen anderen Kriege der Amerikaner in den ersten Kriegswochen waren, wenn man sich historische Umfrage-Daten anschaut."
Lesetipp:
Als Test erscheint diese Folge erstmals auf Youtube und Spotify als Video-Podcast. Wir freuen uns auf Euer Feedback dazu in den Spotify-Kommentaren oder per Mail an: [email protected]
Moderation: Nicole Bastian, Christian Lammert
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Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected]
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Donald Trump geht mit hohem Risiko in einen zumindest wochenlangen Krieg im Iran. Was treibt ihn wirklich? Was sind die außenpolitischen Gefahren, was die innenpolitischen Risiken? Was hat er zu gewinnen? Und wer kann ihn noch kontrollieren? Die Hosts Nicole Bastian und Christian Lammert gehen gemeinsam mit den Außenpolitikexperten Sascha Lohmann und Tyson Barker auf Spurensuche.
Beide sehen eine hohe Eskalationsgefahr für den Kriegspräsidenten Trump. „Der Klausowitsche letzte Schritt ist in dem Sinne nicht da, aber auch die ganzen Zwischenschritte scheinen nicht da zu sein. Und deswegen ist es eine sehr volatile Situation, die noch zu sehr bösen Überraschungen führen kann“, sagt Sascha Lohmann, US-Experte bei der Stiftung Wissenschaft und Politik. Trump habe sich in einen Zwei-Fronten-Krieg begeben, der ihm gefährlich werden könnte: Iran und die Epstein-Files.
Tyson Barker, früher selbst im State Department und heute bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, sieht die „maximalistische Tendenz“ Trumps, die zuvor etwa bei der Freisprechung der Gefangenen vom 6. Januar etwa gezeigt habe, jetzt auch in der Außenpolitik. Dabei habe ihn die Gefangennahme von Nicolás Maduro in Venezuela in eine Euphorie versetzt, die ihn zu dem Krieg im Iran getrieben habe.
Kongress und Supreme Court könnten Trump nicht mehr zügeln, vermutlich auch nicht seine MAGA-Basis – es bleiben lediglich die Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzmarkt, die diese Funktion noch übernehmen könnten.
Lesetipp: Interview mit General Sauer zum US-Waffenarsenal
Hörtipp: Today-Folge mit Cathyn Clüwer Ashbrook zu den politischen Folgen des Paramount Deals
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert.
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Nachdem der Oberste Gerichtshof alle Zölle gekippt hat, die Donald Trump auf Grundlage des Wirtschaftsnotstandsgesetzes (IEEPA) verhängt hatte, versucht der US-Präsident, das Chaos kleinzureden. Ein neuer Basiszollsatz von zehn Prozent gilt seit Dienstag weltweit für 150 Tage. An weiteren Ersatzzöllen arbeitet die Regierung. Hat Zollpräsident Trump durch das Urteil einen großen Teil seiner Handlungsmacht verloren?
In der Podcast-Folge klären die Hosts Nicole Bastian und Christian Lammert mit Melanie Vogelbach, die bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) den Bereich Internationale Wirtschaftspolitik und Außenwirtschaftsrecht leitet, welche Zölle welche Erfolgsaussichten haben und was jetzt die kritischsten Punkte sind. Die Unsicherheit dämpft die von Trump erhofften Investitionen in den USA. „Heute zehn Prozent, morgen 15 Prozent, dann vielleicht noch wieder irgendwas anderes. Unter solchen Umständen ist es wahnsinnig schwierig, Investitionen zu tätigen“, sagt Vogelbach.
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produziert von Christian Heinemann
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US-Präsident Donald Trump möchte einen verpflichtenden Wählerausweis schon für die Zwischenwahlen im November einführen. Im US-Senat wird gerade über ein Gesetz dazu entschieden.
In dieser Folge von Trump-Watch zeigen Co-Host Christian Lammert, Professor an der FU Berlin, und Nicole Bastian, Ressortleiterin Live-Journalismus beim Handelsblatt, im Podcast, wie Bürgerdaten zentralisiert und mit Wählerdaten kombiniert werden.
Brisant: In den Ministerien schafft die US-Firma Palantir dafür die Datengrundlage. "Die Frage ist, ob die Exekutive diese Infrastruktur, die Palantir programmiert und bereitstellt, dazu nutzt, […] systematisch bestimmte Leute von der Wahl auszuschließen", sagt Christian Lammert. Nicht nur könnten Wählerlisten bereinigt werden. Die Algorithmen könnten auch politisch dazu benutzt werden, dort im Wahlkampf besonders Druck zu machen, wo die Opposition besonders stark sei, so Lammert.
Moderiert von: Nicole Bastian & Christian Lammert
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Der Golden Dome ist eines der großen Versprechen von US-Präsident Donald Trump - ein riesiger Raketenschutzschirm über den Vereinigten Staaten von Amerika. 2029 soll das System an den Start gehen, sagt Trump. Die Technik sei mittlerweile soweit, dass Raketen auch aus dem Weltall detektiert werden können. Experten jedoch sind skeptisch.
„Diese riesige Landmasse komplett vor feindlichen Raketen zu schützen, das ist nicht möglich - und bis 2029 schon gar nicht“, sagt Ulrich Kühn, Leiter des Forschungsbereichs Rüstungskontrolle und neue Technologien am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg. Er hält die Ankündigungen zu einem großen Teil für Show - und für einen Weg, einige Rüstungsunternehmen an dem Riesenprojekt profitieren zu lassen. Eine kohärente Militärstrategie gebe es unter Trump nicht mehr - und das werde die USA in der Militärleistung schwächen.
Die Hosts Nicole Bastian und Christian Lammert besprechen zudem die Stellenstreichungen im Pentagon und deren Auswirkungen.
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produziert von Lukas Teppler
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Politische Dynastien haben Tradition in den USA: die Kennedys, die Bushs, die Clintons. In dieser Folge von Trump-Watch analysieren die Hosts Nicole Bastian und Christian Lammert zusammen mit Laurin Meyer, dem New York Korrespondenten des Handelsblatts, wie die Trump-Familie bereits jetzt am Machterhalt für die folgende Generation arbeitet. Dafür besprechen sie die politischen und wirtschaftlichen Verbindungen der Trump-Söhne Eric und Donald Junior, sowie die Rolle von Schwiegersohn Jared Kushner.
Laurin Meyer erzählt zudem von seinem Interview mit Eric Trump in Florida. Auszüge aus dem Gespräch zeigen, welche Überzeugungen seines Vaters der operative Kopf der Trump Organization teilt. Auch Lara, Ivanka und Barron Trump sind Teil des Projekts Machterhalt. Was dafür spricht, dass der Dynastieaufbau gelingen kann und was dagegen, besprechen die Hosts im Podcast und diskutieren, wer in der Trump-Familie die besten politischen Chancen hat.
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert.
Produziert von Lukas Teppler.
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Nach dem zweiten Todesschuss in Minnesota hat Donald Trump seine Strategie etwas angepasst. Doch die Proteste halten an - teilweise auch im eigenen Lager der „Make America Great Again“-Bewegung (Maga). Zudem zeigt sich an den Finanzmärkten mit dem Absturz des Dollarkurses zum Euro steigende Nervosität. Verliert Trump, der Meister des Populismus, nun den Rückhalt bei seinen Unterstützern?
„Der Grund, warum er mit Grönland und mit anderen Sachen vollkommen über die Stränge schlagen kann, ist, weil dies alles zu diesem Normenbrechen dazugehört“, sagt Politikwissenschaftler Julian Müller-Kaler vom Stimson Center in Washington DC. In seinen Augen sei Trump vor allem angesichts der Schwäche der demokratischen Konkurrenz weiter stark. „Ich würde mich aus dem Fenster lehnen und sagen, dass wenn jetzt erneut die Wahl Harris gegen Trump wäre, Trump erneut gewinnen würde.“
Im Podcast sprechen die Hosts über Stärken und Schwachstellen der US-Regierung.
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produziert von Christian Heinemann
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Handelsblatt Invest ist der neue Podcast für professionelle Investoren und ambitionierte Privatanleger. Astrid Dörner, Handelsblatt-Chefreporterin für Geldanlage und Märkte, spricht jede Woche mit internationalen Experten über die wichtigsten Trends an den Kapitalmärkten.
Ob Aktien, Anleihen, Krypto oder Rohstoffe – Handelsblatt Invest bietet echte Deep Dives statt nur Schlagzeilen. Damit auch Sie kommende Marktbewegungen früh erkennen – in Frankfurt, an der Wall Street und darüber hinaus.
Ab dem 28. Januar immer mittwochs ab 3 Uhr kostenlos für alle Handelsblatt-Abonnenten. Jetzt reinhören und abonnieren!
Donald Trumps immenser Druck in Sachen Grönland hat trotz einer Rahmeneinigung mit der Nato viel Vertrauen bei den Bündnispartnern zerstört. Die aktuelle Folge von Trump Watch analysiert die Bruchstellen im transatlantischen Verhältnis. „Die USA haben in den letzten Monaten einen sehr klaren Machtanspruch gezeigt, selbst mit Blick auf Venezuela oder Iran“, sagt Sicherheitsexpertin Claudia Major, die beim German Marshall Fund für transatlantische Sicherheit zuständig ist. „Aber sie haben nur sehr wenig einen Ordnungsanspruch gezeigt. Und der Ordnungsanspruch ist das, worauf sich die Europäer gerade in den letzten Jahrzehnten immer verlassen haben.“
Was Trump mit seinem „Friedensrat“ plant und wie Europa mit dem neuen, unzuverlässigeren Partner USA unter Trump umgehen sollte, darum geht es in dieser Podcast-Folge.
Bisher habe sich de facto an der militärischen Zusammenarbeit wenig geändert, auch wenn die politische Rhetorik in Washington „katastrophal“ sei, sagt Major. In der Ukraine hätten die USA jedoch ihre Rolle von einem klaren Unterstützer in die eines Moderators gewandelt.
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produziert von Florian Pape
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Die Proteste gegen die ICE-Abschiebetruppen verschärfen sich, sogar rechte Influencer sprechen von Gestapo-Methoden und zum Jahrestag von Donald Trumps Amtsantritt am 20. Januar werden Hunderte Demonstrationen erwartet. Ist das das Momentum für einen größeren Widerstand gegen die Methoden der US-Regierung?
Gemeinsam mit der deutsch-amerikanischen Politologin Cathryn Clüver Ashbrook analysieren die Hosts Nicole Bastian und Christian Lammert die Lager des Widerstands gegen den US-Präsidenten Donald Trump.
„Die Ermordung von Renee Good, einer weißen Frau, durch die ICE-Truppen hat eine Wellenbewegung ausgelöst, die tatsächlich jetzt wieder Gruppen zusammenführt, die eigentlich die MAGA-Bewegung relativ effektiv und effizient voneinander getrennt hat“, sagt Clüver Ashbrook. Daraus könne ein Momentum entstehen und dann sei dies „zumindest ein wichtiges Kontersignal“. Die Tradition der Massenproteste in den USA könne dabei helfen. „Ich würde mir wünschen, dass die Amerikaner anknüpfen an die großen Bewegungen der 60er-Jahre, an diese Sorte Engagement.“
Der wirkungsvollste Widerstand entsteht jedoch ihrer Ansicht nach in den Städten und vor allem in den US-Bundesstaaten. „Sie sind das einzige und konsistente wirkmächtige Lager.“ Ihre Bedeutung bei der Finanzierung der USA helfe dabei.
Link zum Buch:
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
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