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„50 sah noch nie so gut aus! Von daher: 50? Ist das neue F*ck Yeah!" NANÉE Emmerich
Hast du dich jemals zu alt gefühlt, um noch einmal neu anzufangen? Hast du dir schon mal gesagt: „Die anderen sind mir Jahre voraus – für mich ist es zu spät"? Oder denkst du manchmal: „Ich bin nicht mehr jung genug für meinen Traum"?
Dann ist diese Folge für dich. Denn NANÉE räumt heute mit dem größten Mythos unserer Gesellschaft auf: dass 50 das Ende bedeutet. Stattdessen zeigt sie dir, warum genau jetzt – egal in welchem Alter du bist – die beste Zeit deines Lebens beginnen kann.
In dieser kraftvollen Solofolge von HAUT Couture – ICH BIN ICH und das ist gut so nimmt dich NANÉE mit auf ihre persönlichste Reise. Zwei Tage nach ihrem 50. Geburtstag. Mit einer goldenen Girlande, auf der steht: „50 sah noch nie so gut aus." Und mit einer Message, die dein Leben verändern wird.
„30 Jahre lang bestand mein Leben daraus, mich zu verstecken."
NANÉE erzählt, wie sie drei Jahrzehnte ihres Lebens hinter Rollkragen verbrachte. Denn ihre Pigmentierung CMN, ihre vielen Leberflecken, sollte niemand sehen. Die Angst war zu groß: Wenn die Menschen ihre Haut sehen, werden sie mich ablehnen.
Vielleicht kennst du das auch – dieses Gefühl, Teile von dir verstecken zu müssen. Deinen Körper. Deine Träume. Deine wahre Persönlichkeit. Weil du denkst: „So wie ich bin, bin ich nicht genug."
NANÉE teilt den Wendepunkt, der alles veränderte: Eine Gartenparty in San Francisco. Sie steht da, schwitzend im Rollkragen – und merkt plötzlich:
„All diese Ängste – die waren nur in MEINEM Kopf."
Was du lernst: Wie oft bauen wir uns selbst Mauern – aus Ängsten, die nur in unserem Kopf existieren? NANÉE zeigt dir, wie du erkennst, welche Ängste real sind und welche du dir nur eingeredet hast. Und wie du den Mut findest, diese selbstgebauten Mauern einzureißen.
„Als ich aufgehört habe, nach den Regeln anderer zu spielen – da fing mein Leben erst richtig an."
Dezember 2021, Corona, kurz vor Weihnachten: NANÉE verliert ihren Job. Doch statt sich in den Bewerbungsmarathon zu stürzen, trifft sie die verrückteste Entscheidung ihres Lebens: Sie produziert ihre CD „Tausend Farben". Das, wofür ihre Seele brennt – nicht das, was andere für vernünftig halten.
Wann hast du das letzte Mal eine Entscheidung getroffen, die dein Herz wollte – aber dein Kopf für verrückt hielt? NANÉE gibt dir konkrete Werkzeuge an die Hand, wie du zwischen echter Vernunft und erlernter Angst unterscheidest. Und warum manchmal der „verrückte" Weg der richtige ist.
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„Ich weiß, wer ich bin. Ich weiß, was ich will. Und ich weiß, was ich NICHT will."
In dieser Folge erfährst du, warum 50 nicht das Ende ist – sondern der Durchbruch. NANÉE beschreibt, was sie mit 20, 30, 40 und jetzt mit 50 hatte und hat. Und warum sie sich heute stärker, klarer und freier fühlt als je zuvor.
Du lernst,wie du aus jedem Alter – egal ob 30, 40, 50 oder 60 – deine größte Stärke machst. NANÉE zeigt dir die Frage, die alles verändert: „Was wäre, wenn Alter nicht meine Limitation ist – sondern meine Superkraft?"
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„Mit 50 werde ich nicht unsichtbar – ich werde SICHTBARER."
Mitten in der Folge passiert etwas Unerwartetes: NANÉE zieht sich um. Vom eleganten Business-Outfit ins kraftvolle rote Kleid. Dekolleté frei. Haut sichtbar. Und sie teilt ein paar Zeilen aus einem Song, den sie für diesen Moment geschrieben hat – nur für dich
„Mit Mauern im Kopf und dem Kragen bis oben hab ich mich unsichtbar gemacht. Warum verstecken – für wen eigentlich?"
Was du lernst: Wie du deinen eigenen „Outfit-Change" machst – im übertragenen Sinn. Wie du den Mut findest, dich zu zeigen. Deine Stimme zu erheben. Dein Leben laut zu leben. Nicht irgendwann. Sondern jetzt.
NANÉE gibt dir nicht nur Inspiration – sie gibt dir konkrete Werkzeuge. Fünf Mut-Macher, die du sofort umsetzen kannst:
Diese Werkzeuge sind nicht nur Theorie. Sie sind erprobt. Sie haben NANÉEs Leben verändert. Und sie können auch deins verändern.
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„Ich bin deine Zukunft. Und ich muss dir was sagen."
Am Ende der Folge liest NANÉE einen Brief vor, den sie an ihr 28-jähriges Ich geschrieben hat. An die Frau, die sich hinter Rollkragen versteckt hat. An die Frau, die dachte, sie wäre nicht genug.
Welchen Brief würdest du an dein jüngeres Ich schreiben? Welche Ängste würdest du ihm nehmen? Welche Hoffnung würdest du ihm geben? NANÉE lädt dich ein, diesen Brief für dich selbst zu schreiben – und zu erkennen: Du bist nicht zu spät. Du bist genau richtig.
Für dich, wenn du…
Diese Folge ist ein Manifest. Für jede Frau, jeden Menschen, der denkt: „Für mich ist es zu spät." Spoiler: Du bist nicht zu spät. Du bist genau richtig.
👉 Wenn dich diese Folge berührt hat, teile sie mit jemandem, der gerade Mut braucht.
Was hat dich am meisten bewegt? Welcher Mut-Macher spricht dich an? Schreib mir auf Instagram @nanee.emmerich oder hinterlasse einen Kommentar unter dem Post zur Folge.
Du bist nicht zu alt. Du bist nicht zu spät. Du bist genau richtig. 🔥
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„Ich bin stolz über meinen Mut, meinen Blutschwamm und die damit verbundene Geschichte zu erzählen – und damit andere Frauen zu inspirieren.“
Genau darum geht es in dieser Folge von „HAUT COUTURE – ICH BIN ICH und das ist gut so“. Ich spreche ich mit Michaela Grönnebaum: um eine Frau, die jahrzehntelang versucht hat, „möglichst unsichtbar“ zu sein – und heute mit ihrer Geschichte anderen Mut macht, ihren eigenen Blick auf sich selbst zu verändern.
Michaela Grönnebaum ist Fotografin für authentische Portraits und Personal Branding. Zu ihr kommen Frauen, die sagen: „Ich mag mich nicht auf Fotos“, „Bitte nicht von der Seite, ich mag meine Nase nicht im Profil“ oder „Fotografier mich nur von oben, mein Bauch soll man nicht sehen.“ Michaela kennt diesen Kampf mit dem eigenen Spiegelbild – und genau deshalb können sich so viele in ihr wiederfinden.
Als Kind mit Blutschwamm im Gesicht geboren, bekommt Michaela früh zu spüren, was Blicke anrichten können. Sie erzählt von Menschen, die dachten, sie sei „von einem Kampfhund gebissen“ worden oder hätte „einen schlimmen Unfall“ gehabt. Ein Arzt kommentiert ihr Gesicht so, dass ihr bis heute die Worte fehlen.
„Das ist wie so ein Trampelfahrt, irgendwann zu einer Autobahn“, sagt sie über diese Erfahrungen – jede Bemerkung, jeder Blick wird zu einer weiteren Spur im Kopf. Irgendwann fühlt es sich an, als wäre die Scham angeboren. Dabei beschreibt sie rückblickend, dass ihre Eltern sie eigentlich nur schützen wollten – und gleichzeitig sprachlos waren. Für sie war Michaela „das wundervollste, hübscheste Kind aller Zeiten“, doch die Welt draußen spiegelte etwas anderes.
Diese Spannung zwischen „Du bist perfekt“ und „Mit dir stimmt etwas nicht“ prägt ihr Selbstbild tief. Und genau hier erkennen sich viele Hörer*innen wieder: in den alten Sätzen, Blicken und Momenten, die sich wie eingebrannt anfühlen.
Heute fotografiert Michaela vor allem Frauen, viele davon selbstständig, mitten im Leben, äußerlich „funktionierend“ – innerlich voller Zweifel. „Zu mir kommen die Menschen, die mit sich unsicher sind, die Angst vor der Kamera haben“, erzählt sie. Hinter Sätzen wie „Ich bin unfotogen“ oder „Bitte fotografiere mich nicht von der Seite“ hört sie längst mehr als nur Eitelkeit. Sie hört Geschichten.
In ihren Sessions lädt sie Frauen ein, einen anderen Blick auf sich zuzulassen. Es geht nicht darum, vermeintliche Makel zu verstecken, sondern sichtbar zu sein – mit allem, was da ist. Michaela beschreibt, wie erfüllend es ist, wenn eine Kundin am Ende sagt, sie habe endlich ein Bild, „das sie von sich mag“. > „Wenn es nur ein Bild ist, was sie von sich mögen, dann bin ich schon so erfüllt“, sagt Michaela.
Sie ist überzeugt: Ihre eigene Geschichte macht sie zur Fotografin, die sie heute ist. „Ich wäre heute nicht die, die ich bin, wenn ich nicht all das erlebt hätte“, sagt sie. Sie mag diese Erfahrungen nicht nochmal durchleben – aber sie würde sie auch nicht mehr hergeben, weil aus genau diesem Schmerz ihre Arbeit und ihr Blick auf andere Frauen entstanden sind.
Ein wichtiger Punkt in dieser Folge: Scham ist kein Gefühl, mit dem wir auf die Welt kommen. Michaela sagt sehr klar, dass Scham von außen kommt – durch Blicke, Worte, Bemerkungen. Später tragen wir sie dann in uns weiter, als wäre sie Teil unseres Wesens.
Im Gespräch mit NANÉE spricht sie darüber, wie prägend die Zeit ist, in der wir vom Mädchen zur jungen Frau werden – eine „so fragile Zeit“, in der ein einziger Satz reicht, um uns 30 Jahre lang mit einem bestimmten Körperteil hadern zu lassen. Auch Eltern und Bezugspersonen kommen in den Blick: Wie sprechen wir über Körper, Haut, Besonderheiten? Welche Geschichten erzählen wir unseren Kindern – und damit auch uns selbst?
Immer wieder fällt in der Folge das Wort „Mutausbruch“. Es geht nicht um den einen großen, dramatischen Moment, sondern um viele kleine. Darum, ehrlich hinzuschauen: Wo sage ich Ja, obwohl in mir alles Nein schreit? Wo halte ich abwertende Blicke oder Sätze aus, die mir nicht guttun? Jede ehrliche Antwort kann ein möglicher Mutausbruch sein – hin zu mehr Sichtbarkeit und einem sanfteren Umgang mit sich selbst.
Zum Ende des Gesprächs geht es um die Frage: Wie kann ein liebevoller Fokus fürs neue Jahr aussehen? Weg von „neues Ich“ als Selbstoptimierungsprogramm – hin zu einem anderen Blick auf das Ich, das schon da ist.
Michaela beschreibt es so: > „Den Blick auf die positiven Sachen zu lenken und stärken, stärken, stärken – und dass wir uns in diese Liste ganz an die erste Stelle schreiben und mit uns selber wohlwollend sind.“ Sie glaubt fest daran, „dass wir Frauen, wenn wir in unsere Kraft kommen, unglaublich viel verändern können“ – für uns selbst und für unser Miteinander.
Diese Folge lädt dich ein, dich in Michaelas Geschichte wiederzufinden, deinen eigenen Trampelpfaden im Kopf nachzuspüren und vielleicht den ersten kleinen Mutausbruch zu wagen: hin zu einem Blick, der dich nicht klein macht, sondern dich in deinem ganz eigenen Strahlen sieht.
Wenn dich diese Folge berührt hat, teile sie mit jemandem, der gerade neue Impulse zum Jahresende oder zum Start ins neue Jahr braucht.
Was hat dich am meisten bewegt? Welcher Gedanke hallt nach?
Alle Links zu Michaela Grönnebaum findest du hier:
Und denke immer daran: Ein kleiner Mutausbruch kann der erste Schritt in dein neues Leben sein.
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„Selbstwirksamkeit hat nichts mit Muskeln zu tun – sondern mit Haltung.“ Hannah Hübecker
Dieser Satz von bringt auf den Punkt, was viele ihr Leben lang erst lernen müssen: Wahre Stärke zeigt sich nicht im Körper, sondern im Geist. Nicht im „Trotzdem“, sondern im „Ich kann auch anders“.
In dieser Folge von „HAUT COUTURE – ICH BIN ICH und das ist gut so“ spreche ich mit Hannah Hübecker. Sie war auf dem Weg, Ärztin zu werden – Medizinstudentin mit Leidenschaft, wissbegierig, ehrgeizig, lebenshungrig. Nur ihr eigener Körper schien sich nach anderen Regeln zu verhalten.
„Ich war immer sportlich und aktiv, aber irgendwann habe ich gemerkt, dass ich öfter falle, mich stoße, Dinge fallen lasse. Und niemand wusste, warum“, erzählt Hannah.
Die Diagnose Friedreich-Ataxie kam erst, als sie längst mitten im Studium steckte – eine seltene, fortschreitende neuromuskuläre Erkrankung, die die Kommunikation zwischen Nerven und Muskeln beeinträchtigt.
„Es ist eine unheilbare und fortschreitende Erkrankung. Aber als ich die Diagnose bekam, war da zuerst ganz viel Erleichterung. Endlich wusste ich, was los ist. Ich konnte sagen: Nein, ich bilde mir das nicht ein. Es hat einen Namen.“
Diese Mischung aus Klarheit und Akzeptanz, gepaart mit innerem Antrieb, zieht sich wie ein roter Faden durch Hannahs Geschichte. Denn aufzugeben war nie eine Option.
Hannah ist überzeugt: Selbstwirksamkeit ist kein großes Ideal, sondern eine Haltung – besonders dann, wenn das Leben unplanbar wird.
„Ich bin privilegiert aufgewachsen. Meine Eltern haben mir immer gesagt: Wenn du das willst, dann mach das. Das hat mir geholfen, auch mit meiner fortschreitenden Behinderung zu mir zu stehen.“
Aber sie spricht auch über die andere Seite: über Trauer, Wut, Akzeptanz.
„Ich finde es wichtig, dass man es auch okay findet, traurig zu sein über das, was einem verloren geht. Man muss nicht sofort wieder glücklich sein. Man darf auch mal loslassen.“
Ihr größtes Learning: Selbstwirksamkeit heißt nicht, immer stark zu sein – sondern immer wieder bewusst zu entscheiden, wie man mit seinen Umständen umgeht.
Hannah erlebt ihren Alltag zwischen Hörsälen, Hilfsmitteln und Hürden – buchstäblich.
„Ich nutze dann den alten Zugang, durch den früher die Patientenbetten geschoben wurden“, erzählt sie lachend. „Das ist eigentlich eine Feuerschutztür ohne Klinke – ich klopfe dann jedes Mal an, um reinzukommen.“
Was für viele ein Hindernis wäre, macht Hannah zu einer Gelegenheit, Bewusstsein zu schaffen.
„Leute wundern sich, wenn jemand im Arztkittel mit Rollator kommt. Und da muss ich Haltung zeigen und sagen: Das ist ganz normal. Uns gibt es auch.“
Genau hier entsteht der Kern von Selbstwirksamkeit im Alltag: nicht trotz, sondern wegen der Herausforderung sichtbar zu bleiben.
Neben dem Studium engagiert sich Hannah für inklusiven Klimaschutz.
„Ich sag oft: Die Klimakrise betrifft uns alle, aber nicht alle gleich. Menschen mit Behinderungen trifft sie oft härter – weil zum Beispiel Evakuierungspläne nicht barrierefrei gedacht werden.“
Für sie ist klar: Echte Klimagerechtigkeit muss vielfältige Lebensrealitäten mitdenken.
„Wenn wir über eine Krise reden, die Menschen mit Behinderung besonders betrifft, dann müssen auch diese Menschen gehört werden.“
Hannahs Engagement verbindet Wissenschaft, Aktivismus und Empathie – sie will Ärztin sein, die Strukturen versteht, nicht nur Symptome behandelt.
Ableismus – also die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung – ist ein Thema, das Hannah offen anspricht, ohne Bitterkeit, aber mit klarem Bewusstsein.
„Mein utopischer Wunsch wäre, dass Leute sowas einfach nicht mehr denken. Aber realistischer wäre, dass sie sich reflektieren. Wenn jemand denkt, ‚Oh, die hat einen Rollator – kann die überhaupt Ärztin werden?‘, dann wünsche ich mir, dass sie innehalten und sich fragen: Warum denke ich das gerade?“
Dieser Moment der Selbstreflexion ist für Hannah der Anfang von Veränderung – und auch für die Hörer*innen ein konkreter Impuls: Erkenne deine Denkmuster, bevor du handelst.
Auf die Frage, was ihr hilft, sich zu erden, antwortet Hannah ehrlich:
„Ich bin ein extrem introvertierter Mensch. Ich brauche Zeit nur für mich – mit Kaffee auf der Couch. Am liebsten Siebträgerkaffee mit Hafermilch. Und jetzt im Herbst natürlich Pumpkin Spice.“
Denn Selbstwirksamkeit bedeutet auch, zu wissen, wann man sich zurückzieht, auftankt und Grenzen kommuniziert.
„Zu sich selbst zu stehen ist so wichtig“, sagt Hannah. „Und dazu gehört auch, seine Bedürfnisse auszusprechen.“
Diese Folge ist mehr als eine Geschichte über eine seltene Krankheit. Sie ist ein Spiegel für alle, die manchmal das Gefühl haben, das Leben laufe anders als geplant.
✨ 1. Selbstwirksamkeit beginnt mit kleinen Entscheidungen.
✨ 2. Haltung ist kein Muskel.
✨ 3. Sichtbarkeit ist politisch.
✨ 4. Reflexion statt Reaktion.
✨ 5. Erholung ist kein Rückzug.
> „Wir müssen nicht alles kontrollieren, um unser Leben gestalten zu können. Es reicht, wenn wir beginnen – im Kleinen, heute, mit dem, was da ist.“
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Und denke immer daran:** Denn: Du bist genau so richtig, wie du bist!.**
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**"Chronisch glücklich klingt vielleicht provokativ. Es heißt nicht, dass man jeden Tag feiert, krank zu sein. Es heißt: Mut zu finden, trotzdem ein glückliches Leben zu gestalten." **– Eva Maria Tappe
In dieser Folge von „HAUT COUTURE – ICH BIN ICH und das ist gut so“ spreche ich mit einer Frau, die ihre schwerste Krise in ihre größte Kraft verwandelt hat. Eva Maria Tappe lebte sieben Jahre in Ungewissheit, bevor sie die Diagnose Morbus Crohn erhielt. Sieben Jahre voller Schmerzen, Arztbesuchen und Zweifeln lagen hinter ihr.
„Irgendwann dachte ich, vielleicht hab ich’s einfach an der Birne.“ erzählt sie im Gespräch. Eine Aussage, die leider viele kennen, besonders Frauen, deren Beschwerden in einer männerdominierten Medizin lange nicht ernst genommen wurden.
Doch Eva gab nicht auf. Weitere drei Jahre brauchte sie, um ihre Erkrankung zu akzeptieren. Und aus dieser Akzeptanz wurde ihre größte Kraft.
„Es geht nicht darum, jeden Tag zu feiern, krank zu sein. Es geht darum, den Mut zu finden, trotzdem ein glückliches Leben zu gestalten.“
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„Ich musste lernen, meinen Körper neu kennenzulernen. Symptome ernst zu nehmen, statt sie zu ignorieren. Und mir zu erlauben, auch mal ‚nein‘ zu sagen.“
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„Selbsthilfe ist nicht Jammern im Stuhlkreis, sondern ein Ort, an dem sofort Verständnis herrscht. Wir nennen das Bauchfreunde-Zauber.“
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„An Tagen, an denen du morgens schon vom Schmerz wach wirst, such dir eine Stelle am Körper, die dir gerade nicht weh tut. Oder denk an etwas, das dir guttut. Es klingt banal, aber es verändert, worauf du dich konzentrierst.“
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„Ich finde bei dem Wort Mindset manchmal schwierig, dass es so klingt, als müsse man alles positiv sehen. Es geht nicht darum, alles schönzureden. Sondern darum, ehrlich zu sein, Gefühle wie Wut oder Angst zuzulassen – und trotzdem den Mut zu haben, sein Leben aktiv zu gestalten.“
Zum Ende unseres Gesprächs wagen wir den Blick in die Zukunft:
„Eine Gesellschaft, in der chronische Erkrankungen entstigmatisiert sind, wäre eine, in der wir weniger urteilen und mehr fragen: Wie geht es dir? Was brauchst du?“
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Du nimmst mit:
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„Sei nicht so streng mit dir. Sag dir öfter: ‚Du machst das gut.‘ Und wenn es dir schwerfällt – such dir Menschen, die dich tragen. Netzwerke wie unseres sind ein absoluter Gewinn. Denn am Ende geht es darum, ein Leben zu gestalten, das dir Freude gibt.“
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Alle Links zu Eva Maria Tappe & Chronisch Glücklich e.V. findest du hier:
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„Musik befreit meine Seele.“ – Celina Bischof
Stell dir vor, man sagt dir, du wirst nie singen können. Deine Lunge – zu schwach. Dein Körper – zu eingeschränkt.
In dieser Folge von HAUT Couture – ICH BIN ICH und das ist gut so spreche ich mit der beeindruckenden Celina Bischof – Community Managerin beim ZDF, Sängerin, Bloggerin und Mutmacherin. Sie lebt mit spinaler Muskelatrophie Typ 2. Ihre Lungenfunktion liegt bei nur 20 %. Doch wer Celina zuhört, merkt schnell: Da ist eine Stimme, die gehört werden will – und die nicht nur Töne, sondern Herzen trifft.
💬 „Ich wollte nie auf ein Gerät angewiesen sein – solange ich noch atmen und singen kann, tue ich es.“
Celina erzählt in dieser Folge, wie ihr von Ärzt:innen früh gesagt wurde, sie müsse mit einer Beatmungsmaschine leben – und könne nie singen. Doch sie hörte auf ihren Körper, auf ihr Gefühl – und nicht auf die Einschränkungen anderer. Musik wurde ihre Therapie. Ihr Freiheitsraum. Ihr Widerstand.
„In der Musik kann ich einfach ich sein.“ – Celina
Was viele vergessen: Auch Singen ist körperlich. Und Celina nutzt Musik nicht nur als Ausdruck, sondern als Atemtraining, als Therapie, als Lebenselixier. Sie teilt, wie sie durch Social Media begann, ihr wahres Ich zu zeigen – jenseits von Etiketten. Ihre Songs, ihre Gedanken, ihre Präsenz: alles ein Ausdruck davon, dass sie viel mehr ist als ihre Diagnose.
„Warum musst DU denn überhaupt studieren?“ – ein Satz, der schockt.
Denn er macht mit wenigen Worten deutlich, was Ableismus nicht nur im Alltag bedeutet, sondern bei ganz grundsätzlichen Themen, wie dem Recht auf Bildung – subtil oder direkt. Wie schnell wird von Äußerlichkeiten auf Intelligenz oder kognitive Fähigkeiten geschlossen?! Wie schnell sprechen wir (auch heute noch) Menschen mit sichtbaren Erkrankungen und / oder Behinderungen Fähigkeiten ab.
Von bürokratischen Hürden bis hin zu unfreiwilligen Komplimenten wie: „Toll, was du alles machst – trotz Behinderung.“
Celina lässt diese Aussagen nicht unkommentiert stehen – sondern begegnet ihnen mit Aufklärung, Humor und einer starken Haltung: > „Ich lebe mein Leben wie jede*r andere auch. Punkt.“
„Ich bin stolz, dass ich heute sagen kann: Ich bin selbstbestimmt.“
Wir sprechen auch über ihre Beziehung, das Leben mit Assistenz, barrierefreie Wohnungsnot – und warum „gut gemeint“ oft nicht „gut gemacht“ ist.
Vielleicht stehst du gerade an einem Punkt, an dem du denkst: „Ich weiß nicht, ob ich das schaffe.“
Weil DU genug bist.
Wenn du mehr über Celina erfahren willst, dann findest du wie immer alle Links unten!
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Alle Links zu Celina Bischof findest du hier:
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„Auch nichtbehinderte Menschen haben ein Recht darauf, mit behinderten Menschen zusammenzuleben."
„Ich sitze nicht im Rollstuhl, weil ich gefesselt bin – sondern weil ich frei sein will.“
In dieser emotional tiefgehenden und dennoch humorvollen Folge von „HAUT COUTURE – ICH BIN ICH und das ist gut so“ spricht Raúl Krauthausen, Deutschlands bekanntester Inklusionsaktivist, Autor und Gründer der Sozialhelden, offen über seinen Alltag und seine Erfahrungen als Mensch mit Behinderung.
Dabei räumt er gründlich mit unseren tief verankerten, oft unbewussten Denkmustern auf – angefangen bei unserer Sprache:
Raúl erklärt eindrücklich, wie diese Worte Barrieren schaffen und Menschen unnötig aufs Podest heben oder klein machen:
„Ich gehe nicht trotz meiner Behinderung einkaufen, sondern mit ihr. Das ist ein kleiner Unterschied, aber der verändert alles."
Raúl zeigt uns, dass Inklusion nicht bei Rampen oder Aufzügen beginnt, sondern in unserem Denken. Dabei erzählt er von konkreten Situationen aus seinem Leben, wie etwa einer Begegnung auf dem Spielplatz:
„Ich höre oft, wie Kinder zu ihren Eltern sagen: ‚Guck mal, ein Babymann!‘ Ich nehme es den Kindern nicht übel, sie sind neugierig. Problematisch finde ich die Reaktion der Eltern, wenn sie ihr Kind dafür bestrafen, Fragen zu stellen.“
Raúl macht deutlich, dass gerade die Reaktionen der Erwachsenen entscheidend dafür sind, wie Vorurteile entstehen und weitergetragen werden.
„Es war der erste Tag meines Studiums und ich wollte es dieses Mal allein und ohne Assistenz schaffen. Und dann stand vor der verschlossenen Tür von Hörsaal und habe mich überwunden, zum ersten Mal bewusst fremde Menschen um Hilfe bitten. Die Person, die mir half, hat wahrscheinlich nicht mal eine Erinnerung daran. Aber für mich hat sie eine ganze Welt geöffnet.“
Dieser Moment zeigt eindrücklich, wie sehr unser Leben davon abhängt, ob wir uns trauen, authentisch zu sein und den nächsten Schritt zu gehen.
„Menschen mit Behinderung müssen jeden Tag Lösungen finden. Das trainiert. Man entwickelt Strategien, Resilienzen und eine Stärke, die einen durchs Leben trägt.“
Ein weiterer emotionaler Höhepunkt ist seine Beschreibung davon, wie echte Begegnungen Vorurteile abbauen – nicht theoretische Aufklärung:
„Die wirksamste Art, Ängste und Vorurteile zu beseitigen, ist Begegnung. Kein Video, keine Broschüre ersetzt das Gefühl, einem Menschen wirklich gegenüberzustehen.“
Raúl fordert uns eindringlich auf, nicht aus Angst vor Fehlern zu schweigen, sondern mutig in echte Begegnungen zu gehen:
„Du schuldest niemandem deine Diagnose oder Erklärung. Sei mutig, begegne Menschen, aber respektiere Grenzen – auch deine eigenen.“>
Am Ende bleibt eine Botschaft, die in Erinnerung bleibt:
„Auch nichtbehinderte Menschen haben ein Recht darauf, mit behinderten Menschen zusammenzuleben.“ >
Dieser Satz stellt das Denken über Inklusion völlig auf den Kopf – und zeigt uns, dass es an uns allen liegt, eine Gesellschaft zu schaffen, die jede Person einschließt.
🎧 Warum diese Folge dein Denken verändern wird
Danke, dass du bis hierhin dabeibist! Wenn du jetzt das Gefühl hast: „Da kann ich was bewegen!“ – dann bitte dieses Gespräch weiterleiten. Lass uns gemeinsam das Netzwerk für Sichtbarkeit, Sprache und Selbstbestimmung stärken.
Wenn du mehr über Raúl, seine Projekte wie Wheelmap, seine Bücher oder die Sozialhelden erfahren willst, findest du unten alle Links.
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Ein Gespräch über das Loslassen von Masken, das Finden der eigenen Wahrheit – und warum dein Weg vielleicht noch keinen Namen hat, aber längst da ist.
„Ich hatte die perfekte Fassade – aber innerlich war ich leer.“
„Hör auf mit deiner Psychoscheiße.“
„Ich wusste nicht, wo ich landen würde. Aber ich wusste, dass ich hier nicht bleiben konnte.“
„Ich habe mich Schritt für Schritt von mir selbst entfernt – bis ich mich fast nicht mehr gespürt habe.“
„Frauen sind nicht zu emotional – sie bringen die Emotionen zurück, die dem System fehlen.“
„Es braucht keine Checkliste. Es braucht Verbindung zu dir selbst.“
5. Es gibt keinen Königsweg – aber es gibt deinen.
✨ Fragen, die du dir nach dieser Folge stellen kannst:
🎧 Wenn dich diese Folge berührt hat, dann hör sie nicht nur – nimm sie mit. Teile sie mit einer Freundin, Kollegin oder Schwester, die gerade selbst an einer Weggabelung steht. Vielleicht ist sie genau das, was sie heute braucht.
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🎤 Mit (Body)positiven Grüßen & viel Herz –
Alle Links zu Monika Wetterauer-Kopka findest du hier:
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„Du darfst du selbst sein. Alles andere ist fake – und macht dich krank.“ – Zoë Cross
„Mit deinem Gesicht können wir dich hier nicht akzeptieren“ – Was passiert, wenn man nicht ins Raster passt?
Zoë Cross kennt diese Sätze. Von der Schule bis ins Bewerbungsgespräch. Von Passanten bis zu Kollegen.
Doch was das Umfeld oft als „fehlend“ empfand, hat sie über Jahre hinweg in etwas verwandelt, das tiefer geht als jedes Lächeln:
In dieser Folge erzählt Zoë von einem Leben, in dem sie sich oft rechtfertigen musste, bevor sie überhaupt sprechen konnte. Von körperlichen Angriffen auf dem Schulhof. Von Scham. Und vom Moment, in dem sie beschlossen hat:
„Ich lasse mich nicht mehr definieren – ich definiere mich selbst.“
Mobbing, Wut und ein Mut-Ausbruch
„Ich wurde angespuckt. Geschlagen. Verhöhnt. Und ja – ich war wütend. Aber weißt du was? Wut macht Mut.“
Zoë beschreibt sehr ehrlich, wie tief Mobbingerfahrungen wirken. Wie sie sich jahrelang in ihren Fähigkeiten klein gemacht hat, lieber schwieg als aufzufallen – und wie sie sich trotzdem wieder aufgebaut hat.
Der Wendepunkt? Nicht nur ein Auslandsstudium in England, sondern vor allem ein Perspektivwechsel.
„Ich habe mich selbst so lange für nicht liebenswert gehalten – bis ich gespürt habe, dass es nicht an meinem Gesicht lag, sondern an meiner inneren Haltung.“
Heute coacht Zoë Menschen, die genau an dieser Schwelle stehen: Zwischen Unsicherheit und Sehnsucht. Zwischen Anpassung und Authentizität. Und sie ermutigt dazu, die Wut in Kraft zu verwandeln – nicht gegen andere, sondern für sich selbst.
„Ich dachte, mich kann niemand lieben“ – Und dann kam die Liebe
„Ich habe das Thema Beziehung für mich ausgeklammert. Ich hatte genug 'Beweise', dass ich nicht begehrenswert bin.“
Bis eine Freundin eines Tages sagte:
Dieser Satz war der Beginn einer Reise, an deren Ende Zoë am Valentinstag 2024 heiratete.
„Er hat mir nie gesagt, wie ich sein soll. Aber ich habe durch ihn gelernt: Ich darf ich sein – alles andere macht krank.“
Selbstannahme als Lebensweg, nicht als Ziel
„Selbstliebe ist, sich selbst zuzuhören. Sich ernst zu nehmen. Und zu erkennen, dass man sich nicht klein machen muss, um dazuzugehören.“
Zoë spricht offen über ihren Burnout, den sie als Chance gesehen hat. Als Gelegenheit, noch mal tiefer zu fragen:
„Aussehen ist nicht alles – aber ohne Selbstliebe ist alles nichts.“
Verhaltensmuster erkennen – und bewusst durchbrechen
„Unsere Gedanken sind nicht immer wahr. Aber wir verhalten uns so, als wären sie es.“
Ein ganz praktischer Tipp von Zoë: Neugier ist oft stärker als Angst.
🔎 Was du aus dieser Folge mitnehmen kannst:
🎧 Höre jetzt rein – und teile diese Folge mit Menschen, die sich vielleicht gerade verloren fühlen. Denn diese Episode ist ein Leuchtfeuer für alle, die sich wiederfinden wollen.
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Und denke immer daran:
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„Wenn du deinem Kind nicht zutraust, dass es stark ist – wie soll es selbst daran glauben?“ – Jana Dibbern
Mobbing ist kein Randthema. Es ist eine Realität. Für viele Kinder. Für viele Eltern. Besonders für die, deren Kinder mit einer sichtbaren Besonderheit auf die Welt kommen.
Ich weiß, wovon ich spreche – denn ich bin selbst mit der Pigmentstörung CMN geboren worden. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn Blicke länger verweilen. Wenn Sätze wie Messer durch die Kinderseele schneiden. Und ich weiß auch: Es gibt Wege, die stark machen – ohne dass man sich selbst oder sein Kind „verändern“ muss.
In dieser Folge von "HAUT COUTURE – ICH BIN ICH und das ist gut so" habe ich zwei Menschen eingeladen, die nicht nur reden, sondern handeln: Daniel Duddek und Jana Dibbern – die Gesichter hinter „Stark auch ohne Muckis“.
Ihre Arbeit ist revolutionär – weil sie Kindern zutraut, stark zu sein. Weil sie Eltern Mut machen, andere Wege zu gehen. Und weil sie mit ganzem Herzen für eine neue Generation einstehen: eine, die weiß, wie man mit Mobbing, Ausgrenzung und Schmerz umgehen kann – und die trotzdem ihre Würde behält.
Daniel teilt seine eigene Geschichte – ehrlich, berührend und schmerzhaft.
„Ich war sehr klein für mein Alter. Alle meine Freunde hatten schon Bärte und Freundinnen – ich hatte beides nicht. Und plötzlich war ich der Witz. Für sie war das vielleicht nur Spaß – für mich war es Realität.“
Und diese Realität hat ihn geprägt. Nicht als Opfer, sondern als jemand, der verstanden hat: > „Nicht die Absicht entscheidet, ob jemand sich gemobbt fühlt – sondern das, was ankommt.“
Heute coacht Daniel Kinder, Eltern und Pädagog:innen darin, wie man Selbstwert aufbaut. Seine Botschaft: Mobbing lässt sich nicht immer verhindern – aber wir können lernen, anders damit umzugehen.
Jana hat ihre Stärke auf dem Fußballplatz entdeckt – als einziges Mädchen unter Jungs, die ihr sagten, sie habe da nichts verloren.
„Natürlich wurde ich gemobbt. Aber ich habe es nicht so empfunden – weil ich durch die Bewegung, durch das Spiel, meine Kraft gespürt habe.“
Genau dort setzt sie heute an: Kinder durch Bewegung zu stärken – emotional, körperlich, mental.
Daniel sagt:
„Wenn Eltern insgeheim glauben: Mein Kind ist ein Opfer – dann schicken sie genau diese Energie ins Leben. Und wundern sich, wenn das Kind genau das erlebt.“
Ein Satz, der trifft.
„Viele Eltern versuchen zu beschützen – und nehmen damit ihrem Kind die Chance, sich selbst zu erleben, sich zu behaupten und zu wachsen.“
Wir sprechen darüber, warum Eltern nicht überreagieren, sondern hinschauen sollten. Warum Operationen nicht die einzige Lösung sind. Und warum Bewegung – sei es körperlich oder gedanklich – ein echter Gamechanger sein kann.
Eines der kraftvollsten Bilder kommt von Daniel, wenn er Kindern den sogenannten „Gedankenpups“ erklärt:
„Wenn du dein Gehirn mit Mist fütterst – was kommt dann wohl raus? Genau: Gedankenpupse. Dinge, die andere verletzen. Aber: Du kannst lernen, was du reintust – und was du rauslässt.“
Diese Folge ist voll mit starken Bildern, mit echten Geschichten und mit dem Mut, Dinge anders zu sehen.
Wenn wir also Veränderung wollen, müssen wir bei uns anfangen.
Daniel bringt es auf den Punkt:
„Helden werden in den eigenen vier Wänden geschmiedet.“
Wenn du ein Kind hast – oder ein inneres Kind in dir, das verletzt wurde – dann ist diese Folge für dich.
Wenn du bereit bist, andere Wege zu gehen, ohne zu verurteilen, aber mit Klarheit, Herz und Haltung – dann wirst du aus dieser Folge so viel mitnehmen.
Denn genau darum geht es bei „Stark auch ohne Muckis“: Stark sein. Echtheit leben. Und Vielfalt feiern – nicht verstecken.
🎧 Hör jetzt rein – und teile die Folge mit Menschen, die sie brauchen.
Was hat dich am meisten bewegt? Welcher Gedanke hallt nach?
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Alle Infos zu „Stark auch ohne Muckis“ und Jana & Daniel findest du hier:
💡 Denk daran: Dein Wert wird nicht von anderen bestimmt. Selbstbewusstsein ist lernbar. Und du bist genau richtig, so wie du bist.
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„Man ist nicht trotzdem glücklich, trotzdem selbstbewusst oder trotzdem erfolgreich. Man IST es – Punkt.“ – Svenja Gluth
In dieser Folge von "HAUT COUTURE – ICH BIN ICH und das ist gut so" spricht Svenja Gluth über genau diesen Perspektivwechsel. Sie lebt mit Spinaler Muskelatrophie, einer fortschreitenden Muskelerkrankung, die dazu führt, dass sie auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Aber vor allem lebt sie ihr Leben selbstbestimmt, voller Power und mit einer klaren Botschaft:
„Ich bin nicht meine Behinderung – sie ist nur ein Merkmal von mir, wie meine Haarfarbe.“
Svenja ist nicht nur Aktivistin, Speakerin und Influencerin mit über 53.000 Followern auf Instagram, sondern auch Mama – und genau darüber sprechen wir. Über Vorurteile, Inklusion, Mut und die großen Fragen des Lebens.
Was du aus dieser Folge mitnimmst:
Wie soll ich das schaffen?“ – Vom Umdenken und Überwinden
„Früher dachte ich oft: Wie soll ich das schaffen? Trotz meiner Erkrankung, trotz meiner körperlichen Grenzen. Aber irgendwann wurde mir klar: Es gibt keinen ‚trotz‘. Es gibt nur ‚Wie mache ich es möglich?‘“ – Svenja Gluth
Als Kind war Svenja oft frustriert. Sie konnte nicht so rennen wie die anderen Kinder, fiel beim Laufen immer wieder hin, musste später auf einen Gehwagen umsteigen und schließlich einen Rollstuhl nutzen. Eine Horrorvorstellung für ihr jüngeres Ich – und später der Schlüssel zu neuer Freiheit.
„Ich dachte damals, ein Rollstuhl würde mich einschränken. Heute weiß ich: Er gibt mir meine Unabhängigkeit zurück. Ohne ihn könnte ich nicht reisen, mich nicht frei bewegen. Was für mich damals das Ende war, war in Wahrheit ein Anfang.“
Dieses Umdenken zeigt, wie sehr unsere innere Haltung unser Leben bestimmt.
Kann man mit Behinderung Mama sein? – Über Mutterschaft & Selbstbestimmung
„Ich dachte: Wie soll ich das schaffen? Ich brauche doch selbst Hilfe – wie soll ich dann für ein Kind sorgen?“
Doch dann traf sie ihren Mann – und mit der Zeit entstand der Wunsch, eine Familie zu gründen. Es folgten unzählige Gespräche mit Ärzten, Humangenetikern und Therapeuten. Fragen über Fragen: Kann ich das körperlich? Wird meine Erkrankung schlechter werden? Was bedeutet das für mein Kind?
„Ich bin so unendlich dankbar, dass ich diesen Weg gegangen bin. Ja, es braucht Anpassungen. Ja, ich bin auf Unterstützung angewiesen. Aber es funktioniert – und es ist das Beste, was mir je passiert ist.“
Besonders berührt sie die tiefe Verbindung zu ihrer Tochter:
„Sie spürt ganz genau, wo meine Grenzen sind – und überschreitet sie nicht. Wenn wir unterwegs sind und ich rufe ‚Stopp‘, bleibt sie stehen. Sie weiß, dass ich nicht hinterherrennen kann. Und das funktioniert. Wir sind ein Team.“
Doch was Svenja oft traurig macht, sind die Vorurteile in der Gesellschaft. Immer wieder wird sie gefragt:
> „Ich wünsche mir, dass wir endlich aufhören, Menschen mit Behinderung als ‚tragische Helden‘ zu sehen. Ich bin nicht ‚trotz meiner Behinderung eine gute Mutter‘. Ich bin einfach eine gute Mutter. Punkt.“
Inklusion beginnt in den Köpfen – nicht erst auf der Straße
„Viele Menschen haben Berührungsängste, weil sie zu wenig Kontakt mit uns haben. Sie wissen nicht, wie sie mit uns umgehen sollen – und tun dann lieber gar nichts. Das ist schade.“
Das Problem?
Was können wir also tun?
„Seid offen, fragt nach, begegnet uns auf Augenhöhe. Ich bin nicht zerbrechlich. Sprecht mit mir, anstatt über mich zu reden. Und vor allem: Seht Behinderung nicht als etwas Negatives, sondern als Teil der Vielfalt.“
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Alle Infos zu Svenja Gluth:
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