HAUT Couture ® - ICH BIN ICH und das ist gut so - Der Podcast mit NANÉE

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HAUT Couture ® - ICH BIN ICH und das ist gut so - Der Podcast mit NANÉE episodes

  • 035: Vom Tourette-Syndrom zur Speakerin – Mit Daniela Landgraf
    Wie Selbstwert, mentale Stärke und Mut zur Sichtbarkeit alles verändern können

    Vom Tourette-Syndrom zur Speakerin – Mit Daniela Landgraf

    Wie Selbstwert, mentale Stärke und Mut zur Sichtbarkeit alles verändern können

    "Ich habe mich jahrelang gefragt: Warum kann ich nicht einfach normal sein? Ich dachte immer, mit mir stimmt etwas nicht." – Daniela Landgraf

    Kennst du dieses Gefühl? Dass du irgendwie anders bist, nicht dazugehörst und dich vielleicht sogar selbst klein machst? Dann ist diese Episode genau für dich.

    Meine Gästin Daniela Landgraf kennt Selbstzweifel, Ablehnung und den Wunsch, sich unsichtbar zu machen. Geboren mit dem Tourette-Syndrom, kämpfte sie in ihrer Kindheit und Jugend gegen etwas, das sie nicht verstand. Ihr Körper machte unkontrollierbare Bewegungen, ihre Muskeln zuckten, und immer wieder entglitten ihr Töne, die sie nicht zurückhalten konnte.

    "Ich wusste lange nicht einmal, dass ich Tourette habe. Ich dachte einfach, ich sei verhaltensgestört."

    Jahrelang versuchte sie, ihre Symptome zu unterdrücken – mit eiserner Disziplin, mit Selbstkontrolle, sogar mit Selbstverletzung. Sie war überzeugt: Ich muss mich einfach mehr anstrengen. Dann bin ich irgendwann wie die anderen.

    Doch diese Strategie funktionierte nicht. Im Gegenteil: Der Druck machte sie kaputt.

    Vom Zusammenbruch zur Transformation

    Nach Jahren in der Finanzbranche, in denen sie als erfolgreiche Beraterin arbeitete, kam der komplette Zusammenbruch. Sie hatte Karriere gemacht, viel Geld verdient – aber innerlich war sie leer. Die Anerkennung, nach der sie sich so sehr gesehnt hatte, füllte das Loch in ihr nicht aus.

    "Ich habe meinen Erfolg am Kontostand gemessen. Aber mein Selbst? Das kannte ich nicht."

    Es folgte eine Zeit der Krise, der finanziellen Verluste, der Selbstzweifel – doch auch eine Phase der Heilung. Daniela begann, sich endlich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Sie erkannte, dass ihr Tourette nicht ihr Feind, sondern ein Teil von ihr war. Und sie entschied sich, nicht länger gegen sich selbst zu kämpfen, sondern mit sich zu arbeiten.

    Selbstwert ist eine Entscheidung

    Heute ist Daniela eine gefragte Speakerin, Autorin und Büchercoach. Sie steht auf großen Bühnen, inspiriert Tausende von Menschen und zeigt: Wirkliche Stärke beginnt dort, wo wir aufhören, uns selbst kleinzumachen.

    In dieser Podcastfolge teilt sie mit uns:

    ✅ Wie sie gelernt hat, ihr Tourette-Syndrom als Stärke zu sehen, anstatt es zu verstecken.
    ✅ Warum Selbstwertgefühl nicht von äußeren Erfolgen abhängt, sondern eine bewusste Entscheidung ist.
    ✅ Welche Fragen du dir stellen kannst, um aus der Selbstzweifel-Falle auszubrechen.
    ✅ Warum dein Mindset darüber entscheidet, ob du in Mangel oder Fülle lebst.
    ✅ Praktische Übungen, die dir helfen, mutig sichtbar zu werden – beruflich und privat.

    "Wenn du immer glaubst, dass du nicht gut genug bist, dann wirst du es auch nicht sein. Nicht, weil es wahr ist – sondern weil du dich selbst daran hinderst, dein Licht leuchten zu lassen." – Daniela Landgraf

    Wie du deine Unsicherheiten transformierst

    Daniela gibt nicht nur Einblicke in ihre persönliche Geschichte, sondern teilt auch kraftvolle Übungen, die sie auf ihrem Weg begleitet haben:

    💡 Die Macht der Dankbarkeit – Warum es dein Leben verändert, wenn du lernst, das zu sehen, was bereits da ist.

    💡 Fragen statt Schlussfolgerungen – Wie du dein Denken umlenkst, um neue Möglichkeiten in dein Leben zu ziehen.
    💡 Mut zur Sichtbarkeit – Warum es sich lohnt, für deine Träume loszugehen – auch wenn du Angst hast.

    Diese Folge wird dich berühren, motivieren und ermutigen, deinen eigenen Weg zu gehen – unabhängig von den Hindernissen, die vor dir liegen.

    "Wunder geschehen, wenn du bereit bist, sie zu sehen." – Daniela Landgraf

    🎧 Hör rein & lass dich inspirieren!

    📌 Alle Infos zu Daniela Landgraf:

    🌍 Website: danielalandgraf.com
    📖 Noch mehr entdecken: https://wonderl.ink/@danielalandgraf
    📲 Instagram: https://www.instagram.com/danielalandgraf_

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    38 min
  • 034: SO HEILST DU TRAUMA - Deines & das Deiner Kinder – Mit Gunda Frey
    Zu positivem Selbstbild & deinem selbstbewussten Leben!

    Kennst du das Gefühl, dass du manchmal mehr von dir verlangst, als du dir selbst geben kannst? Oder dass die Erwartungen der Welt an dich und dein Kind sich wie ein unüberwindbares Hindernis anfühlen?

    In dieser Folge von „HAUT COUTURE – ICH BIN ICH und das ist gut so“, dem zweiten Teil meines Gesprächs mit Gunda Frey tauchen wir noch tiefer ein in die Themen Selbstwert, Traumata und wie wir als Eltern und Menschen egal, wie wir auf die Welt gekommen sind, Wege finden können, nicht nur zu überleben, sondern zu gedeihen.

    Gunda, die nicht nur erfahrene Traumatherapeutin, sondern auch Epigenetik-Coach ist, erklärt mit viel Herz und Verständnis, wie unsere Umwelt, unsere Gedanken und unser Umgang mit Gefühlen Einfluss auf unsere Gene und unser Wohlbefinden nehmen.

    Aber es geht um mehr als Wissenschaft – es geht um echte, greifbare Geschichten und tiefgehende Erkenntnisse. In einer der emotionalsten Stellen erzählt Gunda, wie ein kleines Mädchen mit sichtbarer Besonderheit mit Selbstverständlichkeit durchs Leben gehen konnte, weil es von seinen Eltern mit der Botschaft großgezogen wurde:

    **> „Du bist wunderschön, genau so, wie du bist.“ **

    Dieser Satz, so einfach er klingt, hat eine transformative Kraft – für Kinder, aber auch für uns als Erwachsene.

    Eines meiner Highlights dieser Folge ist die Diskussion über die Macht der Selbstverständlichkeit. Gunda erklärt eindrucksvoll, dass Kinder, die in einem Umfeld aufwachsen, in dem ihre Besonderheit nicht problematisiert wird, oft auch weniger Schwierigkeiten im Umgang mit der Gesellschaft haben.

    Ich musste dabei unweigerlich an meine eigene Geschichte denken: Ich wurde mit der Pigmentierung CMN geboren, die dazu führt, dass ich einen sehr großen Leberfleck am Oberkörper und hunderte Leberflecken auf dem ganzen Körper habe.

    Als ich mit meiner Pigmentierung CMN aufwuchs, trug ich Eltern oft Rollkragen und blickdichten Strumpfhosen, um meine Leberflecken zu verdecken. Zum einen wollten sie mich vor der damals vermeintlichen Gefahr durch die Sonne schützen, vor allem aber auch vor den Blicken der anderen bewahren. Dieser Schutz kam aus ihrer tiefen Liebe und ihrem Wunsch, das Beste für mich zu tun.
    Doch heute verstehe ich, dass in diesem Schutz auch ihre eigenen Ängste verborgen waren – die Angst vor Ablehnung und Mobbing.
    Und was habe ich dadurch gelernt? Dass ich meine Leberflecken verstecken oder wegoperieren lassen muss, um angenommen zu werden. Und das war sicher nicht die Intention meiner Eltern.
    Das hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, unsere eigenen Ängste zu reflektieren, um unseren Kindern Freiheit zu schenken.

    > „Wenn wir anfangen, Dinge zu problematisieren, übertragen wir unsere Ängste auf unsere Kinder,“ sagt Gunda.

    Doch was, wenn wir stattdessen Vertrauen schenken und lernen, loszulassen?

    Und ja, es ist nicht leicht. Gerade als Eltern, als Bezugspersonen oder Wegbegleiter müssen wir oft zuerst unsere eigenen Ängste überwinden. Gunda beschreibt dies als die größte Herausforderung, aber auch als das größte Geschenk des Elternseins:

    > „Unsere Kinder halten uns den Spiegel vor. Sie laden uns ein, zu wachsen und uns weiterzuentwickeln.“

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Epigenetik. Die Forschung zeigt, dass es nicht nur darum geht, welche Gene wir vererben, sondern auch, wie wir sie durch unseren Lebensstil, unsere Gedanken und unsere sozialen Kontakte beeinflussen. Ob es die „Psychoepigenetik“ ist – unser Umgang mit Stress und Gefühlen – oder die „Sozioepigenetik“ – das soziale Umfeld, das uns und unsere Kinder prägt: Jeder dieser Bereiche bietet uns die Chance, aktiv etwas zu verändern. Gunda bringt es auf den Punkt:

    > „Die Macht liegt in uns.“

    Doch was bedeutet das ganz konkret für den Alltag? Gunda gibt praktische Tipps, wie Eltern lernen können, ihre Kinder zu stärken, ohne sie zu überfordern. Ein Schlüssel ist dabei, die eigenen Ängste zu erkennen und loszulassen. Denn:

    > „Wenn wir unsere eigenen Trigger bearbeiten, schenken wir unseren Kindern Freiheit.“

    Zum Abschluss spricht Gunda über die Verantwortung, die wir als Gesellschaft für unsere Kinder tragen. Sei es durch die Rahmenbedingungen in Kindergärten, Schulen oder durch die Art und Weise, wie wir Vielfalt wahrnehmen und leben:

    > „Wir sind mehr als Haut und Haare. Unsere Kinder sind mehr als ihre Besonderheiten.“

    Diese Worte laden dich ein, vielleicht mal zu hinterfragen, worauf du deinen Fokus legst und sie die Welt einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

    Höre jetzt rein in diese kraftvolle und inspirierende Folge, die dir zeigt, wie du für dich und deine Kinder neue Wege gehen kannst – zu mehr Selbstvertrauen, Freiheit und innerer Stärke.

    _Was hast du aus dieser Folge für dich mitgenommen? Welcher Gedanke war für dich besonders wertvoll? _

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    Alle Infos zu Gunda Frey findest du unter:
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    • 🔹🔹Ausbildungen zur Traumabewältigung in der Frey-Mut Academy: https://freymut-academy.com/self/
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      34 min
    • 033: Befreie dich von alten Glaubenssätzen! – Mit Gunda Frey
      Über das Hand-Brain-Modell & den Schlüssel zur inneren Freiheit

      Kennst du das Gefühl, dass bestimmte Situationen dich unerwartet stark treffen, fast schon aus der Bahn werfen? Oder dass du vermeidest, dich in Konflikten klar zu positionieren, obwohl du dir eigentlich mehr Selbstsicherheit wünschst? Gunda Frey und ich sprechen über genau diese Fragen und darüber, wie alte Glaubenssätze uns oft unbewusst leiten und blockieren – manchmal so subtil, dass wir es gar nicht merken.

      In dieser Folge von „HAUT COUTURE – ICH BIN ICH und das ist gut so“ erwartet dich der erste Teil des tiefgehenden und persönlichen Gespräches mit der inspirierenden Kinder- und Jugendpsychologin Gunda Frey.

      Ich beschäftige mich schon lange mit den Themen Selbstwert und innere Stärke verankert, aber dieses Gespräch hat auch mir einige neue Perspektiven eröffnet und ich habe manches besser verstanden.

      Gunda hat sich einem klaren Ziel verschrieben:

      „Ich bin Kinder- und Jugendlichen-Psychologin geworden, weil ich den unbändigen Wunsch hatte, Kindern und Jugendlichen ein gutes Leben zu ermöglichen und ihnen zu helfen.“

      Doch sie erkannte schnell, dass die tieferen Ursachen für emotionale Blockaden und Verhaltensmuster oft viel früher entstehen – und oft bei den Eltern selbst beginnen.

      Und weil sie Kinder nicht mehr nur „reparieren“ wollte, sondern direkt am Anfang anfangen wollte, begann Gunda, sich nicht nur auf die Kinder zu konzentrieren, sondern die Eltern und Fachleute zu empowern:

      „Ich bilde Erwachsene weiter, weil ich gesagt habe, ich möchte keine Kinder mehr reparieren, ich möchte dafür sorgen, dass sie nicht mehr kaputt gehen.“

      Wie Glaubenssätze und Muster entstehen

      Unsere prägenden Erlebnisse in den ersten drei bis sechs Lebensjahren beeinflussen uns tiefgreifend. Gunda beschreibt diese Phase als die Zeit, in der „unser Betriebssystem konfiguriert“ wird. In diesen Jahren, bevor wir überhaupt sprechen können, nehmen wir die „Schwingungen“ unserer Bezugspersonen wahr:

      „Sind die Eltern gestresst, besorgt oder fröhlich? Diese Schwingungen übertragen sich auf das Kind und werden als Grundlage unserer Handlungskompetenz implementiert.“

      Das Hand-Brain-Modell, das Gunda erklärt, zeigt anschaulich, wie unser Gehirn auf früh erlebte Emotionen reagiert. Wenn wir in der Kindheit etwas Traumatisches erlebt haben, bleibt unser inneres Alarmsystem aktiv und bereit, jederzeit „Alarm zu schlagen“.

      „Wenn wir etwas Traumatisches oder Gefährliches erlebt haben, beruhigt sich die Amygdala nicht zu 100%, sondern stellt sich darauf ein, das nächste Mal schneller zu reagieren“,

      sagt Gunda. Diese gespeicherte Überlebensstrategie kann uns als Erwachsene blockieren – oft in Situationen, die objektiv gar nicht bedrohlich sind.

      Ich musste dabei unweigerlich an meine eigene Geschichte denken, an die Unsicherheiten und Ängste, die mich wegen meiner Pigmentierung CMN lange begleitet haben, aber auch, dass es völlig unabhängig davon ist, ob wir mit oder ohne eine „Sonderausstattung“ zur Welt gekommen sind.
      Denn das Gefühl, was für uns alle gleichermaßen zugrunde liegt, ist der überlebenswichtige Wunsch, von unseren Eltern oder Bezugspersonen geliebt und umsorgt zu werden. Und alles, was das in „Gefahr“ bringt, speichern wir ab.

      Und wie oft wollen wir als Erwachsene Konflikte vermeiden, uns anpassen oder sogar verbiegen, um nicht unangenehm aufzufallen oder um die Erwartungen anderer zu erfüllen. Das sind häufig Glaubenssätze, die aus Kindheitserfahrungen stammen und die Gunda auf den Punkt bringt:

      „Was dich trifft, betrifft dich.“

      Die Rolle der Eltern und ihre eigenen Ängste

      In unserem Gespräch macht Gunda deutlich, dass Eltern oft unbewusst ihre eigenen Ängste und Erfahrungen auf ihre Kinder übertragen. Sie erklärt:

      „Wir nennen es zwar Liebe, weil wir unserem Kind irgendwas nicht zumuten wollen, aber dahinter steht unsere ureigene Angst.“

      Diese Ängste können verhindern, dass wir unsere Kinder frei entfalten lassen und ihnen die Möglichkeit geben, zu starken, selbstbewussten Menschen heranzuwachsen.

      Wie oft sagen wir „Ich möchte nur das Beste für dich“, während wir eigentlich versuchen, unsere eigenen Unsicherheiten und Schmerzen zu vermeiden? Sei es, mit einem Rollkragen seine Leberflecken zu verstecken, sich klein zu machen, um nicht aufzufallen, oder, seine eigenen Bedürfnisse zurück zu stellen, nur um dazuzugehören.
      Gunda inspiriert uns dazu, die eigenen „Trigger“ ernst zu nehmen und als Wegweiser für die eigene Entwicklung zu nutzen. Denn, so sagt sie:

      „Wenn direkt der Film anspringt, dass das Kind gemobbt wird, dann hast du selber Mobbingerfahrungen gemacht, vor denen du dein Kind jetzt beschützen möchtest.“

      Die Konfrontation mit den eigenen Ängsten ist also nicht nur ein Schlüssel zur eigenen Freiheit, sondern auch zur Freiheit unserer Kinder.

      Ein Geschenk des Universums

      Zum Abschluss sprach Gunda über die Geschenke, die das Leben uns manchmal in unerwarteten Formen überreicht – wie bei mir durch meine Pigmentierung CMN. Sie sagte:

      „Unsere Kinder, egal wie sie geboren werden und wie sie aussehen, sind das Geschenk des Universums an uns – zum Heilen und zum Wachsen.“

      Diese Perspektive hat mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, die Herausforderungen des Lebens als Chancen zu begreifen, die uns stärker und bewusster machen. Egal, wie du aussiehst, egal, welche Prägungen du in dir trägst – es gibt immer die Möglichkeit, dich davon zu befreien und dein eigenes, authentisches Leben zu leben.

      Höre jetzt rein und entdecke, wie du den Schlüssel zur inneren Freiheit finden kannst!

      _Was hast du aus dieser Folge für dich mitgenommen? Welcher Gedanke war für dich besonders wertvoll? _

      Das war der erste Teil des Interviews mit der wunderbaren Gunda Frey.

      Die Antwort darauf, wie Traumata heilbar sind, Was Kinder brauchen, um einen positiven Selbstwert zu entwickeln, egal, wie sie auf die Welt gekommen sind, welchen Einfluss die Ängste der Eltern und auch die gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben und einen super-Trick, mit dem du ganz schnell aus einer spontanen Angst-Reaktion raus und wieder ins emphatische und empowernde Denken rein kommst, erfährst du im zweiten Teil von meinem Gespräch mit Gunda Frey, welches am 09.01.2025 erscheint.

      Wenn du nicht länger warten möchtest, und die Folge sofort hören möchtest, melde dich gern zu meinen NANÉE News an unter NANÉE Music Newsletter und

      Erhalte schon jetzt den exklusiven Link zum zweiten Teil vom Interview,

      der offiziell erst am 09.01.2025 erscheint.

      Ich wünsche dir eine zauberhafte Vorweihnachtszeit voller Genuss und der Erkenntnis, dass der erste Schritt in dein neues empowerndes Ich damit beginnt, dass du erkennst, welche alten Überzeugungen noch in dir stecken und dich zurückhalten.

      Denn denk immer daran: Du bist genauso richtig, wie du bist!

      Alles Liebe,

      Deine NANÉE

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        29 min
      • 032: Verletzlich Stark mit Alina Wichmann: Warum du niemandem gefallen musst – Außer dir selbst
        Ungefiltert, ungeschönt, unvergleichlich – der Weg zur Freiheit, dich selbst zu lieben

        „Ich muss nie, nie, niemandem gefallen. Jede Faser meines Körpers gehört mir allein, und ich geb’ keinen Scheiß drauf, was sie meinen!“ – Diese kraftvollen Worte aus Alinas Song „Mein Körper“ treffen auf den Punkt, worum es in dieser energiegeladenen Podcastfolge von “HAUT COUTURE – ICH BIN ICH und das ist gut so“ geht. Ich bin NANÉE, und gemeinsam mit Alina tauchen wir tief ein in das Thema Selbstakzeptanz und die Stärke, die in unserer Verletzlichkeit liegt.

        Alina Wichmann ist nicht nur eine talentierte Singer-Songwriterin und Autorin, sondern auch eine absolute Powerfrau, die ihren Weg zu Eigenliebe und Selbstwert öffentlich teilt. Sie kennt die Schattenseiten der Musikindustrie und die Herausforderungen, die gesellschaftliche Erwartungen an Frauen mit sich bringen. Mit mutigen Songs und ihrem neuen Buch Verletzlich Stark inspiriert sie Menschen, sich selbst treu zu bleiben, unabhängig davon, was die Welt von ihnen erwartet.

        Alina beschreibt, wie das Schreiben des Buches für sie eine tiefe Auseinandersetzung mit sich selbst bedeutete:

        „Das Buch ist wirklich ein Raum, in dem du so ausschweifen darfst und ins Detail gehen darfst und dich nochmal ganz anders erklären kannst. Und das war ein ganz großes Geschenk“.

        Es war für sie eine Reise in ihre eigene Vergangenheit, eine Reflexion ihrer Werte und ein Akt der Selbstermächtigung. Sie zeigt, dass wahre Stärke oft erst dann entsteht, wenn wir den Mut haben, unsere Verwundbarkeit zuzulassen und stolz auf das zu sein, was uns einzigartig macht.

        In unserem Gespräch nehmen wir kein Blatt vor den Mund und sprechen über aktuelle Schönheitsideale, die von Medien und Social Media ständig neu geprägt werden. Alina bringt es auf den Punkt:

        „Schönheitsideale sind nur Fiktion. Sie sind eine Kopfgeburt, eine Fantasie, und sie haben eigentlich mit dem normalen Leben gar nichts zu tun“.

        Sie warnt vor der Gefahr, dass diese Ideale, insbesondere durch KI-Filter und bearbeitete Bilder, junge Menschen zunehmend beeinflussen und ihr Selbstbild verzerren. Gerade für Teenager kann dies zu einem toxischen Vergleichsverhalten führen – ein Thema, das ihr besonders am Herzen liegt.

        Doch Alina ist überzeugt: Es geht nicht darum, makellos zu sein, sondern darum, stolz auf die Geschichten zu sein, die unser Körper erzählt.

        „Ich denke, wir beide stehen dafür, dass man sich das trauen darf – seine Narben zu zeigen, zu seinen Narben zu stehen und seine Gefühle zuzulassen. Das macht einen am Ende wirklich stärker“,

        sagt sie mit voller Überzeugung. Diese Haltung zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben und ihre Musik, und sie möchte, dass auch andere Menschen lernen, ihre Verletzlichkeit als eine Quelle der Kraft zu begreifen.

        In dieser Episode wirst du erfahren, warum es so wichtig ist, sich nicht von äußeren Stimmen beeinflussen zu lassen und wie Alina es geschafft hat, sich von der Suche nach Bestätigung von außen zu lösen. Sie erzählt von den Herausforderungen im Musikbusiness und wie sie die Kraft gefunden hat, sich nicht von Hasskommentaren und toxischen Meinungen aus der Bahn werfen zu lassen.

        „Wenn ich heute einen negativen Kommentar lese, denke ich mir, das hat nichts mit mir zu tun. Es ist ein Spiegel dessen, was die Person in sich trägt“.

        Alina und ich diskutieren auch über die Verantwortung, die wir als Künstlerinnen tragen. Sie erinnert daran, dass wir die Möglichkeit haben, durch Sprache und Musik ein anderes Bild zu schaffen, das Menschen bestärkt und inspiriert. Diese Folge ist eine Einladung an alle, sich selbst zu lieben, stolz auf die eigene Geschichte zu sein und die eigene Schönheit zu erkennen, fernab von künstlichen Idealen. Denn letztlich ist das Leben viel zu kurz, um jemand anderes sein zu wollen.

        Lass dich inspirieren und hör jetzt rein in diese ganz besondere Folge! Teile sie gern mit Menschen, die ein bisschen mehr Mut und Selbstliebe in ihrem Leben brauchen und abonniere meinen Podcast, um keine zukünftigen Folgen zu verpassen.

        _Was hast du aus dieser Folge für dich mitgenommen? Welcher Gedanke war für dich besonders wertvoll? _

        Schreib mir gerne hier unter dem Beitrag oder in die Kommentare bei Instagram @nanee.music, wie dir diese Podcastfolge gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.

        Gemeinsam gehen wir den Weg zur Freiheit, uns selbst zu lieben, denn wir dürfen beides sein: Verletzlich UND Stark.

        PS: Wenn du gern tiefer in deine persönliche Weiterentwicklung eintauchen möchtest, abonniere unter NANÉE Music Newsletter und sei der/die Erste, der/die von neuen Episoden, Musik und Empowerment erfährt.

        Foto Alina: Manuela Hall

        Foto NANÉE: Lena Lach

        Alle Infos zu Alina findest du unter:
        • 🔹Instagram: https://www.instagram.com/alinaoffiziell/
        • 🔹Buch “Verletzlich stark”: Überall, wo es Bücher gibt und https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1071225607
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          59 min
        • 031- Radikale Selbstliebe mit Kim Hoss: Über Under Boob Sweat, Social Media & Tabus
          Sei mutig, wild, verrückt und vor allem – Sei du selbst!

          Hast du dich jemals gefragt, warum wir so oft versuchen, einem Schönheitsideal nachzujagen, das uns eigentlich gar nicht entspricht? In dieser Folge von „HAUT COUTURE – ICH BIN ICH und das ist gut so“ geht es genau darum: radikale Selbstliebe und das Loslassen von Normen, die uns kleinhalten. Und wer könnte darüber besser sprechen als Kim Hoss?

          Kim ist Künstlerin, Aktivistin und ein wahres Multitalent. Sie ist bekannt dafür, gesellschaftliche Tabus zu brechen und mit ihrer Kunst und ihren Songs die Botschaft der radikalen Selbstakzeptanz zu verbreiten. Mit ihrem Song „Underboob Sweat“ feiert sie Body Positivity und stellt die Frage:

          „Was tun wir eigentlich alles gegen unseren Körper? Es fängt ja bei den Haaren an. Wir entfernen alles Mögliche, obwohl es eigentlich gut ist für den Körper.“

          Diese Einstellung zieht sich durch ihr ganzes Schaffen – von ihren Songs bis zu ihrer Kunst.

          Im Gespräch teilt Kim nicht nur ihre Sicht auf toxische Schönheitsideale, sondern gibt auch Einblicke in ihre eigene Reise zu mehr Selbstbewusstsein. > „Es war eher eine Achterbahnfahrt“, erzählt sie. „Ich habe mich in einer Beziehung komplett verloren und wusste am Ende gar nicht mehr, wer ich bin. Ich musste mich erst wieder Stück für Stück zurückkämpfen.“

          Diese Offenheit und Verletzlichkeit machen Kim so greifbar und inspirieren gleichzeitig, den eigenen Weg zu gehen.

          Schönheit und Selbstliebe – jenseits von Instagram-Filterblase

          Einer der zentralen Punkte, über die Kim und ich sprechen, ist die Macht der Social-Media-Plattformen. Gerade Instagram setzt mit seinen Beauty-Filtern unrealistische Schönheitsideale durch. Kim berichtet von einem Experiment, bei dem sie absichtlich einen extremen Filter verwendete:

          „Alles war glatt gezeichnet, die Augen stark geschminkt, die Lippen größer, die Nase schmaler – ich sah aus wie eine Fremde. Und siehe da, nach zwei, drei Tagen hatte ich 14.000, 17.000 Storyviews.“

          Was Kim auf die Palme brachte, war die Erkenntnis, dass der Algorithmus ihr „echtes“ Ich ausgeblendet hatte, bis sie sich dem idealisierten Bild von Schönheit anpasste:

          „Erst als ich Instagram-schön war, wurde ich wieder ausgespielt und gezeigt.“

          Dieses Experiment brachte Kim dazu, noch lauter gegen die Oberflächlichkeit anzutreten.

          „Es geht nicht mehr darum, wie wir uns fühlen. Die meisten wissen das selbst nicht mehr über sich, weil es nur noch darum geht, wie wir aussehen.“

          Kim plädiert dafür, das eigene Wohlbefinden über alles zu stellen und nicht nach einem unerreichbaren Ideal zu streben.

          Was wir von der "Banurke" lernen können

          Kims kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Anpassung zeigt sich nicht nur in ihren Songs, sondern auch in ihrer Kunst. Eines ihrer Bilder zeigt eine Gurke in einer Bananenschale, die sich, wie sie sagt, als „Banurke“ verkleidet. Das Bild soll verdeutlichen, wie oft wir uns im Leben anpassen, nur um dazuzugehören.

          „Ich habe Dinge gemacht, die eigentlich nicht gut für mich waren, wie zum Beispiel meine Haare 15 Jahre lang gebleicht. Irgendwann hat mein Körper gesagt: ‚Hey nee, ich möchte das nicht mehr.‘“

          Für Kim geht es darum, die äußere Schale abzustreifen und zu erkennen, wer man wirklich ist.

          Warum es nie zu spät ist, du selbst zu sein

          Die radikale Selbstliebe, die Kim propagiert, ist ein lebenslanger Prozess. Aber sie betont:

          „Es ist nie zu spät, deine Einzigartigkeit wiederzuentdecken. Es ist viel anstrengender, sich anzupassen und es den anderen recht zu machen, als es sich selbst recht zu machen.“

          Für viele von uns bedeutet das, alte Gewohnheiten und Glaubenssätze zu hinterfragen und uns Schritt für Schritt von dem Druck zu befreien, perfekt sein zu müssen.

          Auch das Thema Eltern und Kinder kam zur Sprache. Kim sprach darüber, wie Eltern ihre Kinder in einer Welt unterstützen können, in der unrealistische Schönheitsideale allgegenwärtig sind. Sie glaubt, dass es wichtig ist, Kindern zu zeigen, wie ein „normales“ Bein mit Beinhaaren aussieht, um die überhöhten Darstellungen in der Werbung und in den Medien zu entlarven:

          „Die wollen dich verarschen, die wollen dir Sachen verkaufen, die du eigentlich nicht brauchst.“

          Sei mutig, wild, verrückt – und vor allem: Sei du selbst!

          Am Ende des Interviews fasst Kim zusammen, was sie ihren Followern und Hörer:innen mit auf den Weg geben möchte:

          „Es ist viel anstrengender, sich anzupassen, als es sich selbst recht zu machen. Mach das nach deiner Zeit, alles zu deiner Zeit.“

          Diese Botschaft zieht sich durch das ganze Gespräch – es geht darum, sich selbst zu lieben, sich von unrealistischen Idealen zu befreien und den Mut zu haben, sich zu zeigen, wie man wirklich ist.

          Kim zeigt uns, dass wir alle einzigartig sind – und dass genau darin unsere wahre Stärke liegt. Also:

          „Sei mutig, wild, verrückt und vor allem: Sei du selbst!“

          Eine radikale Selbstliebe ist nicht nur möglich, sondern der Schlüssel zu einem erfüllteren Leben.

          Höre jetzt die volle Episode und lass dich von Kim tabuloser Selbstakzeptanz anstecken. Teile sie gern mit Freunden und Familie und abonniere meinen Podcast, um keine zukünftigen Folgen zu verpassen.

          _Was hast du aus dieser Folge für dich mitgenommen? Welcher Gedanke war für dich besonders wertvoll? _

          Schreib mir gerne hier unter dem Beitrag oder in die Kommentare bei Instagram @nanee.music, wie dir diese Podcastfolge gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.

          Also sei mutig, bleib stark und erinnere dich immer daran: Du bist perfekt, genauso, wie du bist!
          PS: Wenn du gern tiefer in deine persönliche Weiterentwicklung eintauchen möchtest, abonniere unter NANÉE Music Newsletter und sei der/die Erste, der/die von neuen Episoden, Musik und Empowerment erfährt.

          Alle Infos zu Kim Hoss findest du unter:

          🔹Instagram: https://www.instagram.com/kim_hoss/
          🔹Website: https://kimhoss.de
          🔹Podcasts: https://kimhoss.de/podcast/

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          29 min
        • 030 - 3 Tipps für deinen heissen Sommer
          Unsicherheiten loslassen und nicht nur im Bikini strahlen

          Sommer – für viele von uns die schönste Zeit des Jahres. Es ist die Zeit, in der die Sonne lacht, das Wasser erfrischt und der Strand lockt. Doch während andere sich unbeschwert in ihre Bikinis und Badehosen werfen, kommen bei manchen von uns Zweifel auf. **„Werde ich angestarrt? Sehen die Leute meine Makel? Bin ich überhaupt gut genug, um mich so zu zeigen?“ **

          Diese Fragen sind mehr als verständlich, aber sie müssen dich nicht länger zurückhalten.

          In dieser Folge von „HAUT Couture – ICH BIN ICH und das ist gut so“ lade ich dich ein, mit mir gemeinsam drei Tipps zu entdecken, die dir helfen, deine Unsicherheiten loszulassen und deinen Sommer mutig zu genießen.

          Eine Geschichte über Rollkragen im Whirlpool

          Lass uns mit einer Geschichte beginnen, die für mich alles verändert hat. Vor einigen Jahren, als ich in San Francisco lebte, fand ich mich eines Tages in einer Situation wieder, die mir damals große Angst machte. Ich war zu einem Ausflug mit Freunden eingeladen, die mich baten, mit ihnen in den Whirlpool zu steigen. Für die meisten Menschen klingt das nach einer ganz normalen, entspannten Situation, aber für mich war es ein echter Gamechanger.
          Denn ich trug zu der Zeit immer einen Rollkragen – selbst im Sommer, selbst im Pool, um meine Leberflecken am Hals zu verstecken. Als ich schließlich den Mut fasste und in den Whirlpool stieg, geschah etwas Unerwartetes. Meine Freunde starrten mich nicht wegen meiner Haut an, sondern wegen meines Rollkragens. Und in diesem Moment begriff ich:

          „Oft machen wir uns Sorgen um Dinge, die anderen gar nicht auffallen, oder sie fallen auf, aber aus völlig anderen Gründen als wir denken!“

          Diese Erkenntnis war ein erster Schritt in Richtung Selbstakzeptanz.

          Warum die Blicke der anderen weniger bedeuten als du denkst

          Der Sommer ist die Zeit, in der wir mehr Haut zeigen, und das kann Ängste und Unsicherheiten verstärken. Doch es gibt eine wichtige Lektion, die ich gelernt habe:

          „Die Bemerkungen der anderen sagen nichts über deinen Wert aus.“

          Dein Selbstwert kommt aus dir selbst, nicht aus den Meinungen der anderen. Deswegen heißt es auch „Selbst“-Wert und nicht „Die Meinung der Anderen-Wert“. Diese Erkenntnis erlaubt es dir, die Blicke und Meinungen der anderen loszulassen und dich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt – deine eigene Meinung über dich selbst.

          Wie du deine Unsicherheiten loslässt und mehr Selbstbewusstsein entwickelst

          Selbstbewusstsein zu entwickeln, ist kein einfacher Weg, aber er ist machbar. Oft sind es die kleinen Schritte, die den größten Unterschied machen. Ein „Mutausbruch“ kann der Anfang sein – der Moment, in dem du dich entscheidest, etwas Neues zu wagen. Vielleicht ist es das erste Mal im Bikini am Strand oder das bewusste Zurücklassen des Rollkragens. Diese kleinen Schritte zeigen dir, dass du in der Lage bist, deine Unsicherheiten Stück für Stück abzubauen. Denn, wie ich es sehe:

          „Das Spiel des Lebens hat viele Levels – jeder Level hat seine Herausforderungen, aber auch seine Belohnungen.“

          Und die Belohnung ist das wachsende Gefühl der Freiheit und des Selbstbewusstseins.

          Welche Rolle der richtige Sonnenschutz spielt

          Ein weiterer wichtiger Punkt, der oft vergessen wird, ist der richtige Sonnenschutz. Egal ob du CMN hast oder nicht – Sonnenschutz ist für jeden wichtig. Er gibt dir die Sicherheit, die Sonne zu genießen, ohne dich zu verstecken. Viele Mythen ranken sich um das Thema Sonnenschutz, besonders für Menschen mit Hautbesonderheiten. Aber die Wahrheit ist:

          „Mit der richtigen Vorbereitung kannst du die Sonne genießen wie alle anderen auch.“

          Lass dich nicht von unbegründeten Ängsten davon abhalten, das Leben in vollen Zügen zu genießen.

          Was dich davon abhält, deine Einzigartigkeit zu zeigen – und wie du es überwindest

          Es gibt viele Gründe, warum wir uns oft nicht trauen, unsere Einzigartigkeit zu zeigen. Manchmal sind es die Blicke der anderen, manchmal sind es die Stimmen in unserem eigenen Kopf. Man denke an mein Beispiel mit dem Badeanzug mit Rollkragen im Whirlpool. Diese Ängste sind oft nicht real, sondern existieren nur in unseren Köpfen. Der Schlüssel ist, diese alten Glaubenssätze zu hinterfragen und zu erkennen, dass sie uns nicht definieren müssen. Du kannst sie ändern, indem du dich Stück für Stück Dingen stellst, die du vorher gemieden hast.

          „Deine alten Glaubenssätze müssen gar nicht stimmen! Du kannst sie ändern!“

          Dieser Prozess ist nicht einfach, aber er ist befreiend.

          Wie du deine Einzigartigkeit in vollen Zügen genießt

          Der letzte und vielleicht wichtigste Schritt ist, deine Einzigartigkeit zu feiern. Jeder von uns ist anders, und das ist etwas Schönes. Der Strand, die Sonne, der Sommer – das sind Gelegenheiten, diese Einzigartigkeit zu zeigen und zu genießen.

          „Was braucht man für einen Beach Body? Richtig! Einen Beach und einen Body!“

          In dieser Folge erfährst du, wie du deinen mutigen Sommer erleben und in deiner ganzen Einzigartigkeit strahlen kannst. Denn du bist einzigartig und wunderschön, genauso, wie du bist.

          Lass dich inspirieren, ermutigen und vor allem: Lass die Sonne rein – in dein Leben und in dein Herz!

          Teile diese Folge gern mit Menschen, für die das wichtig sein könnte. Die Mut brauchen, oder Inspiration, um sich so anzunehmen, wie sie sind.

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          22 min
        • 029: Lebenshunger ungebremst - Interview mit Ina Luzia Sievernich
          Mit Magenschrittmacher im Galopp zurück ins Leben

          > „Ich war früher echt super unsicher. Vor allem, als ich operiert worden bin. Ich fand meinen Bauch super hässlich mit dieser Narbe.“ – Ina Luzia Sievernich

          Hast du dich jemals gefragt, wie du deinen Lebensmut nicht verlierst, selbst wenn dein Körper dich im Stich lässt? In dieser Episode von „HAUT Couture – ICH BIN ICH und das ist gut so“ erzählt Ina Luzia Sievernich ihre unglaubliche Geschichte.

          Ina ist Psychologiestudentin, leidenschaftliche Bloggerin und Pferdenärrin. Ihre Reise beginnt mit einer generalisierten Motilitätsstörung – einer seltenen Verdauungsstörung, die ihren Magen-Darm-Trakt lahmlegt.

          Früher war ihr Alltag geprägt von Schmerzen, Übelkeit und dem ständigen Gefühl, dass niemand ihre Symptome wirklich ernst nahm.

          Stell dir vor, dein Magen fühlt sich an, als wäre er im Dauerstreik, und du hast keine Ahnung, wie du weitermachen sollst. > „Der Magen ist ja ein großer Muskel. Und dadurch, dass bei mir das Essen und das Trinken halt über teilweise über zwei Tage im Magen lag und nicht weiter transportiert worden ist, hat er sich immer weiter ausgedehnt…“, erklärt Ina.

          Nach unzähligen Arztbesuchen und Tests entschied sich Ina für einen Magenschrittmacher. Diese Entscheidung war nicht einfach, doch sie veränderte alles. Denn früher haben z.B. einfache Pommes bei Ina schlimme Magenschmerzen ausgelöst. Und dann?

          > „Ich habe immer gedacht, das kann ich nicht, weil es ja früher auch nicht ging. Und dann zu sagen: ‚Hey, nein, du kannst das jetzt und wenn es vielleicht auch nicht geht, aber du musst es ausprobieren.‘ Und ich habe das dann echt ausprobiert“, erinnert sich Ina.

          Mit dem Schrittmacher begann eine neue Phase in ihrem Leben. > „Ich bin jetzt wirklich ‚Ina 2.0‘,“ sagt sie strahlend. Sie kann wieder essen, trinken, geht feiern und trifft sich mit Freunden. Ihre Lebensfreude und ihr Selbstbewusstsein kehren zurück.

          Ina hat gelernt, sich selbst zu akzeptieren und ihre Unsicherheiten hinter sich zu lassen. > „Ich dachte, das ist so hässlich, das ist so ein fetter Kasten da im Bauch… Und dann habe ich irgendwann gedacht: ‚So ne, also ganz im Ernst, niemand läuft rum und guckt irgendwie so auf den Bauch. Und selbst wenn es ist ja auch egal.‘“
          Mit dieser neuen Einstellung beginnt sie, ihr Leben wieder in vollen Zügen zu genießen.

          Ihre Geschichte zeigt uns, dass es möglich ist, sich selbst zu akzeptieren und stärker als je zuvor zu werden. > „Ich habe gelernt, dass ich nicht meine Erkrankung bin, sondern dass sie nur ein kleiner Teil von mir ist“, betont sie.

          Ina nennt ihren Magenschrittmacher liebevoll „Schritti“. Das Gerät gibt Impulse, die ihren Magen stimulieren und ihm helfen, wieder richtig zu arbeiten. > „Jetzt kann ich trinken, wann immer ich will. Ich kann essen und habe wieder Hunger. Wirklich echten Hunger“, erzählt sie begeistert. Das Gerät hat ihr nicht nur körperliche Erleichterung gebracht, sondern auch ihre mentale Gesundheit gestärkt.

          Und das Wissen und die Kraft, die sie gewonnen hat, möchte sie nun weitergeben und gründet kurzerhand eine eigene Selbsthilfegruppe.

          > „Das ist so hilfreich, wenn man sich einfach mit anderen Betroffenen austauschen kann, denn die verstehen einfach viel besser als Leute, die das halt studiert haben, aber nicht betroffen sind“, sagt sie.

          Ina lebt nach dem Motto „Nichts muss, alles kann“. Für sie bedeutet das, sich nicht unter Druck zu setzen und offen für neue Erfahrungen zu sein. Auch wenn etwas mal nicht klappt, sieht sie es als Gewinn, weil jede Erfahrung wertvoll ist.

          > „Ich habe gelernt, mich nicht von meiner Krankheit definieren zu lassen und stattdessen meinen eigenen Weg zu gehen“, sagt sie.

          In dieser Episode teilt Ina, wie sie es geschafft hat, ihren Lebenshunger zu behalten, und warum sie heute stärker und selbstbewusster ist als je zuvor. Ihre Reise ist eine kraftvolle Erinnerung daran, dass wir nicht unsere Krankheiten sind – sie sind nur ein kleiner Teil von uns.

          > „Lasst euch nicht von äußeren Umständen definieren. Ihr seid so viel mehr als das, was ihr durchmacht!“

          Finde heraus, wie auch du deinen eigenen Lebenshunger wiederentfachen kannst. Diese Episode ist ein echter Mutmacher – für jeden, der gerade eine schwere Zeit durchmacht oder einfach nur ein bisschen mehr Lebensfreude sucht.

          Höre jetzt die volle Episode und lass dich von Inas unerschütterlichem Lebensmut anstecken. Teile sie gern mit Freunden und Familie und abonniere meinen Podcast, um keine zukünftigen Folgen zu verpassen.

          _Was hast du aus dieser Folge für dich mitgenommen? Welcher Gedanke war für dich besonders wertvoll? _

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          Also sei mutig, bleib stark und erinnere dich immer daran: Du bist perfekt, genauso, wie du bist!

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          Alle Infos zu Ina Luzia Sievernich findest du unter:

          🔹Instagram: https://www.instagram.com/inalu_bloggt
          🔹Blog: https://inaluzia.ck.page/a57208951d

          🔹 Inas Geschichte beim LoudRare Online-Festival: https://youtu.be/r0MI1PV7GbY?si=qFtm7TfYcoAgku08

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          31 min
        • 028: Rendezvous mit deinem Glück: Die Geheimformel von Happyologen Patrik Wenke
          Lerne, wie du durch Patriks 5 einfache Schritte Glück und Erfüllung findest

          „Das größte Glück ist im Unglück versteckt, aber dort suchen die wenigsten.“ – Prof. Dr. Alfred Bellebaum / Patrik Wenke

          Hast du dich schon mal gefragt, wie du wirklich glücklich sein kannst, selbst wenn das Leben dir schwere Prüfungen auferlegt? Eines kann ich dir sagen: das neue Auto oder 5 kg weniger sind es nicht…

          In dieser tief berührenden Episode von "HAUT Couture – ICH BIN ICH und das ist gut so" nehme ich dich mit auf eine Reise, um das wahre Wesen des Glücks zu entdecken. Gemeinsam mit Deutschlands einzigem zertifizierten Happyologen, Patrik Wenke, erforschen wir, wie wir nicht nur selbst in den dunkelsten Zeiten unseres Lebens das Licht finden können, sondern was die Grundlage für ein nachhaltig glückliches Leben ist.

          Stell dir vor, du bist mitten im Leben, alles läuft gut, und plötzlich reißt dich ein Schlaganfall aus deinem Alltag. Genau das ist Patrik passiert. Nach diesem schweren Schlaganfall im Jahr 2015, der ihn halbseitig lähmte, stand er vor der größten Herausforderung seines Lebens. Aber anstatt aufzugeben, hat er sich entschlossen, sein Leben neu zu gestalten und das Glück zu suchen.

          „Wenn du auf dem Meeresgrund warst, dann fürchtest du dich in Zukunft nicht mehr vor Pfützen.“ erzählt er.

          Als es in der Reha nur in Tippelschritten vorwärts ging, er sich kaum bewegen konnte und fast aufgeben wollte, sagte sein Physiotherapeut Michael die Worte zu ihm, die ihm die Kraft gaben, weiterzumachen und durchzuhalten. Er sagte:

          **„Patrik, ich verspreche dir, wir geben dir alles bei der Reha und du wirst besser sein als vorher.“ **
          Diese Worte gaben Patrik den Mut und die Zuversicht, sich Schritt für Schritt zurück ins Leben zu kämpfen.

          Aber wie kam er auf die Idee, Happyologe zu werden und dem Glück nachzuforschen?

          Eigentlich wollte er seine Erfahrungen weitergeben und ein Buch über seinen Schlaganfall schreiben. Aber das wäre eher ein schweres Buch geworden und da Patrik das Glück hatte, von allen Schlaganfallpatienten zu den 20 % zu gehören, die ihre Fähigkeiten wieder nahezu vollständig wiedererlangen, kam ihm die Idee, ein Buch über das Glück zu schreiben und er begann zu forschen. Dabei traf er auf Professor Dr. Alfred Bellebaum, den Pionier der deutschen Glücksforschung. Ihre Begegnung war schicksalhaft, und Patrik wurde zum Bewahrer und Weiterführer von Bellebaums Erkenntnissen.

          „Das größte Glück ist im Unglück versteckt, aber dort suchen die wenigsten,“

          ist eine der wichtigsten Lehren, die er von Bellebaum übernommen hat.

          Die Frage, ob es eine magische Formel für Glück gibt, beantwortet Patrik mit einem klaren „JA!“ und teilt seine Methode „High Five of your life“ - "5 Schritte für ein glücklicheres Leben".

          1. Der kleine Finger: Reg dich nicht über Kleinigkeiten auf. Sei benevolent – unterstelle das Gute.
          2. Der Ringfinger: Mache einmal im Monat ein Rendezvous mit dir selbst, um zu reflektieren, was dich glücklich macht und was weg kann.
          3. Der Mittelfinger: Sag klar „Ja“ zu Dingen, die dich glücklich machen, und „Nein“ zu dem, was dich unglücklich macht. Ein „Jein“ macht uns mürbe.
          4. Der Zeigefinger: Erkenne und schätze die kleinen Glücksmomente im Alltag.
          5. Der Daumen: Dankbarkeit und Demut sind der Schlüssel. „Egal welches Problem du hast, mit Dankbarkeit kommst du aus jedem Problem raus.“
          6. Eines der wichtigsten Tools: Das Rendezvous mit dir selbst

            Patrik betont, wie wichtig es ist, sich regelmäßig Zeit für sich selbst zu nehmen. In einem Shaolin-Kloster lernte er die Praxis des "Rendezvous mit sich selbst". „Wenn du dich einmal im Monat mit dir selbst verabredest, ohne Ablenkungen, nur du und deine Gedanken, kannst du klarer sehen, was dich wirklich glücklich macht und was nicht.“

            Die Kraft der Worte

            Worte haben Macht. Sie können verletzen, aber auch heilen und motivieren. Patrik erinnert uns daran, wie entscheidend es ist, welche Worte wir wählen – für uns selbst und andere.

            „Glückliche Menschen sind benevolente Menschen. Sie unterstellen das Gute und nicht den worst case.“

            Die Magie des Glücks

            Zum Ende des Gesprächs teilt Patrik seine „magische Formel des Glücks“ und betont, dass jeder von uns das Potenzial hat, glücklich zu sein, unabhängig von äußeren Umständen. Er spricht über die Wichtigkeit von Resilienz, Dankbarkeit und der bewussten Entscheidung für das Glück.

            „Glück ist keine Glückssache, sondern eine bewusste Entscheidung.“

            Diese Episode wird dich nicht nur inspirieren, sondern auch praktische Wege aufzeigen, wie du trotz Herausforderungen ein erfülltes und glückliches Leben führen kannst. Verpasse nicht diese Chance, von einem echten Experten zu lernen, wie du dein Leben in eine Quelle des Glücks verwandeln kannst.

            Höre jetzt die volle Episode und beginne dein Rendezvous mit dem Glück! Teile sie gern mit Freunden und Familie und abonniere meinen Podcast, um keine zukünftigen Folgen zu verpassen.

            _Was hast du aus dieser Folge für dich mitgenommen? Welcher Gedanke war für dich besonders wertvoll? _

            Schreib mir gerne bei Instagram unter @nanee.music, wie dir diese Podcastfolge gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.

            Bleib mutig, sei dir selbst treu und vor allem: Bleib glücklich!

            PS: Wenn du gern tiefer in deine persönliche Weiterentwicklung eintauchen möchtest, abonniere unter NANÉE NEWS Newsletter und sei der/die Erste, der/die von neuen Episoden, Musik und Empowerment erfährt.

            Alle Infos zu Patrik Wenke findest du unter:

            • Website: www.happyologe.com
            • Buch: „RENDEZVOUS MIT DEINEM GLÜCK - GLÜCK IST KEIN ZUFALL, SONDERN (D)EINE BEWUSSTE ENTSCHEIDUNG“
            • Link
            • Instagram: www.instagram.com/happyologe_official/
            • Facebook: Link
            • Youtube:Link
            • App "Glück to go": Im Apple Store: Link - Im Google Play Store: Link
            • Mit freundlicher Unterstützung vom Nävus Netzwerk Deutschland e.V.

              34 min
            • 027: Todesdiagnose und Glücklich?! - Interview mit Philipp Hanf
              Warum die Diagnose ALS sein Leben glücklicher gemacht hat

              In der heutigen Folge von „HAUT Couture - ICH BIN ICH und das ist gut so“ erwartet euch eine besondere Geschichte. Wir begegnen Philipp Hanf – einem Mann, der sich einer erschütternden Wahrheit stellen musste und sich, statt aufzugeben, entschied, jeden verbleibenden Moment seines Lebens bewusst auszukosten.

              Philipp, war erfolgreicher Zahnarzt, der das Leben in vollen Zügen genoss, bis er 2017 die Diagnose ALS bekam - Amyotrophe Lateralsklerose, eine schwere Erkrankung des motorischen Nervensystems, welche statistisch zu 50 % nach 2,5 Jahren und zu 90 % nach 5 Jahren zum Tode führt.

              Statt sich in sein Schicksal zu ergeben, packte er seine Diagnose bei den Hörnern und tauchte ein ins Leben.

              Heute ist er nicht nur Speaker, sondern auch Autor und Vorsitzender eines Sportvereins (HSV) und unterstützt seit 2022 die Wolfsburger Krzysztof-Nowak-Stiftung, die sich seit mehr als 20 Jahren für Menschen mit ALS einsetzt.

              Das Besondere an ALS: Die Diagnose kommt häufig aus heiterem Himmel, nach den ersten Symptomen. Und es ist eine Krankheit, die unheilbar ist und bei der aus bislang noch völlig ungeklärter Ursache sämtliche Muskeln sukzessive ihre Funktion einstellen, bis letztendlich überhaupt keine Bewegung mehr möglich ist. Und da man auch zum Atmen Muskeln benötigt, führt das letztendlich zum Tod.

              Sein Geheimnis, wie er es schaffte, wieder Lebensmut zu schöpfen und für seine positive Energie? Das ist zum einen die Gewissheit, dass jedes Leben tödlich ist! Und:

              "Ich empfinde mich nicht als Opfer, weil auf einmal meine Lebenszeit vielleicht begrenzter ist als sie bei anderen. Weil letztendlich werden wir alle sterben. Aber irgendwann habe ich tatsächlich eine bewusste Entscheidung getroffen. Das Leben ist ja noch da und entweder ich sage mir jeden Tag 'So ein Mist, ich werde bald sterben' oder ich sage 'Gut, ich versuche jeden Tag so gut zu leben, wie es irgend geht'." – Philipp

              Und damit bringt Philipp auf den Punkt, was die Grundlage für unser Glück ist. Nämlich der Fokus: Mit welchem Fokus und mit welchem Mindset sind wir in der Welt unterwegs?

              Egal wie wir auf die Welt gekommen sind, oder welche Diagnose uns ereilt. Sehen wir nur das, was nicht mehr geht? Oder können wir unsere Perspektive dahingehend verändern, indem wir auch das Positive sehen können? Die neuen Chancen.

              Philipp spricht offen über die Erkenntnisse, die ihm seine Krankheit gebracht hat – wie sie ihn zu neuen Werten geführt und seine Sicht auf das eigene Selbst und die Welt verändert hat. Philipp war immer sehr körperbetont, hat Sport und Reisen geliebt und auf Äußerlichkeiten Wert gelegt.

              "Den Zerfall des Körpers so zu erleben, ist schon speziell, aber hat mich eben auf den Weg gebracht, auf einmal ganz andere Werte im Leben zu entdecken und auch mich selber anders zu bewerten." – Philipp

              Philipp teilt mit uns auch, wie er aktiv daran arbeitet, anderen zu helfen und ihnen die Freude zu geben, die er selbst so wertschätzt. Sein Engagement in der Wolfsburger Christoph Nowak Stiftung und Projekte wie das ALS-Mobil sind nur einige Beispiele dafür, wie er seine Leidenschaft und seinen Einfallsreichtum einsetzt, um das Leben anderer zu bereichern.

              In seinem Buch „Wer stirbt denn nicht? Wie die Aussicht auf den Tod mein Leben veränderte“ lädt Philipp uns ein, den Weg dieser Erkenntnis mit ihm zu beschreiten. Er gibt tiefe Einblicke in seine Gedankenwelt und teilt persönliche Geschichten, die nicht nur ALS-Patienten, sondern jeden von uns inspirieren können, der nach Glück und Sinn im Leben sucht. Denn es gibt eine Verbindung zwischen Heilung und Tod – das eine ist nicht ohne das andere denkbar.

              Philipp erzählt von seiner spannenden Reise, auf der er vieles ausprobiert hat: Von Heilern in Brasilien, über intensive schamanische Sitzungen, Persönlichkeitsentwicklung und der Frage nach dem Sinn des Lebens. Oder: Was ist denn Glück?

              Das Buch > „ist eben tatsächlich eine Beschreibung dessen, was ich erleben durfte, und hat sehr viele überraschende Erkenntnisse auch für mich mit sich gebracht. Und ich glaube, dass auch viele Menschen, die keine Erkrankung haben, mit diesem Buch etwas anfangen können, weil es einfach Alltagsfragen oder Fragen, die jeder sich irgendwann mal stellt, versucht anzugehen.“ – Philipp

              Und wenn er beschreiben soll, was das erstaunlichste oder Überraschendste für ihn auf seiner bisherigen Reise war, dann sagt er:

              „Hätte mir einer gesagt Du kannst nicht mehr laufen, du kannst nicht mehr eigenständig kochen, kannst dich nicht dahin bewegen, wo du willst…, hätte ich gesagt, das gäbe für mich keinen Sinn mehr, dann noch weiterzuleben. Und die Tatsache, dass ich jeden Morgen aufstehe und mich freue auf das, was passieren wird an dem Tag, ist für mich selber überraschend und gibt mir wirklich eine große Dankbarkeit und Freude." – Philipp

              Und das Wichtigste:

              „Ich glaube, dass man eine bewusste Entscheidung treffen kann, glücklich zu sein. … Man hat eben die Möglichkeit, selbst mit den körperlichen Einschränkungen, die ich habe, selber zu entscheiden, was passiert in meinem Kopf." – Philipp

              Seine Botschaft ist klar: Wir sollten nicht warten, bis das Schicksal uns herausfordert, bevor wir beginnen, das Leben in seiner ganzen Fülle zu erleben. Mach das Beste aus jedem Tag, jeder Stunde, jeder Minute – denn das Leben wartet nicht.

              „Versucht darauf zu hören, was euer Herz euch sagt, und versucht es dann mit Liebe und Freude umzusetzen. Und lasst euch nicht durch irgendwelche Glaubenssätze oder Maßregelung von anderen Leuten einschränken. Weil: Man weiß nie, wie lange man noch Zeit für irgendwas hat.“ – Philipp

              Und das gilt auch dafür, seinen Lieben öfter mal zu sagen, dass sie einen inspirieren und was sie einem bedeuten.

              Philipp hat für sich entschieden:

              „Wenn ich schon auswählen kann, dann versuche ich wenigstens mein Leben so schön und glücklich und sinnhaft zu gestalten, wie es irgend geht.“ – Philipp

              Höre jetzt die volle Episode und erfahre, wie du glücklich wirst, egal mit welchen Herausforderungen wir konfrontiert sind oder wie wir auf die Welt gekommen sind oder welche, ob es sich um eine Krankheit, eine persönliche Krise oder einfach nur die Unwägbarkeiten des Lebens handelt.

              Wir haben die Kraft, unsere Geschichte selbst zu gestalten. Wir können wählen, wie wir auf unsere Umstände reagieren und in jedem Moment das Schöne und Positive suchen.

              Folgt uns auf unseren Social-Media-Kanälen, abonniert den Podcast, und teilt eure Geschichten mit uns. Was nehmt ihr aus dieser Folge mit? Wie könnt ihr die Einsichten und die inspirierende Energie, die Philipp teilt, in eurem Leben nutzen?

              Bis zum nächsten Mal: Seid mutig, bleibt euch selbst treu und vergesst nie – das Leben ist das, was wir daraus machen. Macht es lebenswert.

              PS: Wenn du gern tiefer in deine persönliche Weiterentwicklung eintauchen möchtest, abonniere meinen NANÉE Music Newsletter (https://www.nanee-music.com/newsletter) und sei der/die Erste, der/die von neuen Episoden, Musik und Empowerment erfährt.

              Bleib inspiriert, bleib stark, bleib du selbst – bis zum nächsten Mal,
              deine NANÉE.

              Alle Infos zu Philipp Hanf findest du unter:

              • Website: https://philipp-hanf.de
              • Buch: „Wer stirbt denn nicht? wie die Aussicht auf den Tod mein Leben veränderte.“ Link:
              • Instagram: https://www.instagram.com/hanfphilipp/
              • - Facebook: https://www.facebook.com/philipp.hanf.9/

                Mit freundlicher Unterstützung vom Nävus Netzwerk Deutschland e.V.

                29 min
              • 026: Mythos Selbstwert - So wird er Realität im Interview mit Experten Arne Salig
                Von Irrtümern und warum die üblichen Selbstwert-Tipps zu kurz greifen

                Bist du bereit, dich von den Selbsthilfebüchern zu verabschieden, die dir versprechen, den Schlüssel zum Selbstwert zu halten, nur um dich immer wieder im Kreis rumzuführen?

                In dieser tiefgründigen Folge von „HAUT Couture – ICH BIN ICH und das ist gut so“ entwirren wir gemeinsam mit Arne Salig, dem Seelenarchitekten für Selbstkompetenz, das Knäuel der Irrtümer um den Selbstwert und erfahren, was es wirklich braucht, für einen positiven Selbstwert braucht.

                Stell dir vor, du betrittst ein Haus – nicht irgendeines, sondern das Haus deines inneren Selbst. Arne führt uns durch die verborgenen Räume und geheimen Gänge dieses inneren Heims. Er zeigt auf, dass das, was wir Selbstwert nennen, in Wahrheit das Dach ist, das uns nur dann schützen kann, wenn das Fundament und die Mauern stark genug sind. > "Das Fundament ist die Selbstwahrnehmung," sagt Arne und erinnert uns daran, dass unsere Reise zum Selbstwert mit der sorgfältigen Untersuchung unserer innersten Empfindungen beginnt.

                Doch dieses Haus zu bauen, ist nicht immer einfach. Wie oft stehen wir vor dem Spiegel der Selbstkritik und wünschen uns, wir könnten einfach drei Schalter umlegen, um uns selbst zu reparieren. Doch Arne warnt: > "Man kann nicht aktiv am Selbstwert arbeiten. …man muss sich erstmal andere Bereiche der Selbstkompetenz anschauen."

                Statt eines ein Showkurs, bei dem man hinterher rausgeht und sagt: „Das waren jetzt ganz tolle 45 Minuten, aber eigentlich hat es mich überhaupt nicht weitergebracht.“, entdecken wir, dass die wahre Arbeit viel tiefer geht.

                Es ist ein Prozess – eine Reise, die dich dazu einlädt, mit Geduld und Hingabe dein inneres Fundament zu festigen. Zusammen mit Susanne Schuster und Psychologin Melanie Theis haben sie nach konstruktiven Impulsen gesucht, die ihre Patient*innen wirklich weiterbringen. Und haben entdeckt, dass alles mit dem „Selbst“ zusammenhängt. Aber wie?

                „Und was ist eigentlich Selbstwert?, Was ist Selbstwahrnehmung? Und gibt es irgendwie eine Hierarchie dabei? Oder kommunizieren die miteinander?“

                Die Fragen haben sie gemeinsam ergründet und dann das „Modell der Selbstkompetenz“ entwickelt.

                Anhand des Bildes eines Hauses erklärt Arne, wie das Fundament der Selbstwahrnehmung das tragende Gerüst für alle weiteren Aspekte unserer Selbstkompetenz bildet. > "Das Fundament ist die Selbstwahrnehmung." Diese Erkenntnis führt uns zu einer wichtigen Wahrheit: Bevor wir unser Dach – den Selbstwert – reparieren können, müssen wir sicherstellen, dass unser Fundament und die Wände – Selbstwahrnehmung, Selbstakzeptanz, Selbstverantwortung und Selbstfürsorge – stark und stabil sind.

                Mit Empathie und Herz führt uns Arne an die Hand und zeigt uns, wie wir durch Selbstakzeptanz, > "Ich bin gut so wie ich jetzt bin," und Selbstfürsorge, "Was tut mir wirklich gut?," unsere innere Welt gestalten können. Aber Arne betont auch, dass Selbstfürsorge ganz individuell ist: > "Was dem einen Menschen wirklich gut tut…ist bei einem anderen vielleicht etwas, was den eher stresst."
                Zum Beispiel „ein Erwachsener mit ADHS, wenn man dem jetzt sagt: > „Um gute Selbstfürsorge zu betreiben, musst du meditieren.“ …Das steht in ganz vielen Ratgebern und ist totaler Schwachsinn. Der wird sehr unruhig werden in dieser Meditation. Das wird den wahnsinnig stressen und ist das Gegenteil von guter Selbstfürsorge.“

                Ein weiterer wichtiger und der einfachste Teil des Hauses der Selbstkompetenz ist die Selbstverantwortung.

                "Selbstverantwortung ist der einfachste Part…weil es eine Entscheidung ist."

                Diese Entscheidung zu treffen, erfordert Mut, und es ist dieser Mut, der uns erlaubt, über unsere Angst hinauszugehen und unser wahres Selbst zu umarmen.
                Eben, wie ein Mutausbruch. Der Moment, an dem der Wunsch, ich selbst zu sein größer ist, als unsere Angst.

                Eine Schatztruhe an Einsichten bietet diese Episode vor allen Dingen auch Eltern, die den Selbstwert ihrer Kinder stärken möchten. Arne spricht über die Bedeutung der Selbstakzeptanz und wie diese die Basis bildet, um unseren Kindern zu helfen, sich in ihrer einzigartigen Haut wohlzufühlen. > "Das Wichtigste was wir unseren Kindern mitgeben können, ist das, was Pestalozzi gesagt hat: 'Erziehung ist Liebe und Beispiel, sonst nichts.'"

                Und während wir langsam die Treppen des Selbst hinaufsteigen, erinnert uns Arne an ein Zitat von Michelle Obama, die sagte: > "Du hast das Recht, genau die Persönlichkeit zu sein, die du bist." Diese Worte sind wie Fenster, die Licht auf unser wahres Selbst werfen.

                Höre jetzt die volle Episode und beginne deine Reise, in der der Mythos Selbstwert endlich Realität wird.

                _Was nimmst du aus dieser Folge mit? Welcher Moment hat dich tief berührt? _

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                Bleib inspiriert, bleib stark, bleib du selbst – bis zum nächsten Mal,

                deine NANÉE.

                Alle Infos zu Arne Salig findest du unter:

                • Website: https://www.arnesalig.de
                • Buch: „Selbstkompetenz. Der Weg zu deiner persönlichen Betriebsanleitung.“ Link:
                • LinkedIN: https://www.linkedin.com/in/arne-salig-6921a929/
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                • Mit freundlicher Unterstützung vom Nävus Netzwerk Deutschland e.V.

                  30 min

                About HAUT Couture ® - ICH BIN ICH und das ist gut so - Der Podcast mit NANÉE

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