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Willkommen zurück zu „HAUT Couture - ICH BIN ICH und das ist gut so“. Ich bin NANÉE, und heute setzen wir unser Gespräch mit der inspirierenden Elena Schirm fort.
> Eigentlich hab ich mir eine gewünscht und gemerkt: „Das ist ja spannend. Ich boykottier mit meinen Glaubenssätzen eigentlich das, was ich mir wünsche.
Die Frage für dich ist:
Willst du es wirklich? Oder fühlst du dich in der Sehnsucht besser aufgehoben? Gibt es noch Gedanken und Flüsterstimmen, die dir sagen: Das klappt sowieso nicht? Ich bin noch nicht gut genug. Ich bin zu wenig wert…
Oft verhindern wir unbewusst das, was wir uns am meisten wünschen. Und wenn du noch nach guten Vorsätzen fürs neue Jahr suchst, wie wäre es mit:
„Ich bin offen für Neues und ich darf glücklich und erfolgreich sein!“
Es geht darum, eine bewusste Entscheidung für das eigene Wohlbefinden und die eigene Entwicklung zu treffen. Diese Haltung kann dich nicht nur noch weiter auf deinem Weg stärken. Sondern, es geht darum, die Vergangenheit bewusst loszulassen und sich die Erlaubnis zu geben, sich das eigene Potenzials entfalten zu dürfen.
> Das Jetzt ist ja das Einzige, wo die Impulse kommen, wo wir unsere Intuition hören.
Das bedeutet, die Vergangenheit loszulassen und sich nicht von Ängsten über die Zukunft lähmen zu lassen, sondern im gegenwärtigen Moment präsent und aufmerksam zu sein. Elena vergleicht es mit der Fahrt in einem Auto, bei der wir ständig nur in den Rückspiegel, also die Vergangenheit, schauen.
> Wenn ich immer nur in den Rückspiegel gucke, brettere ich irgendwann irgendwo gegen. […] Und ich verpass die Dinge, die ihm Jetzt stattfinden.
Diese unbewussten Glaubenssätze, die uns immer nur nach hinten schauen lassen, können dazu führen, dass wir ständig nach etwas streben, das außerhalb unserer Reichweite liegt. Elena beschreibt dieses Phänomen treffend:
> Und so rennen wir eigentlich unser ganzes Leben hinter 'nem Visionboard her, was uns eigentlich irgendwie davon abhält, im Jetzt glücklich zu sein.
Oder anders gesagt: Wenn Visionen und Ziele, nicht aus unserem innersten Selbst entstehen, sondern z.B. eher von externen Erwartungen oder gesellschaftlichen Normen diktiert werden, können sie uns tatsächlich daran hindern, den gegenwärtigen Moment zu genießen und wertzuschätzen.
> Zu gucken: Was sind die Blockaden, die dir im Wege stehen? Was bist Du nicht? Was ist DEIN authentischer Code für deine Wünsche, was steckt denn da drunter unter 'nem Wunsch?
Ein zentrales Thema um man Selbst zu sein und erfolgreich zu werden, ist auch, sich seinen Emotionen zu stellen. Sie zu durchleben, anstatt sie zu verdrängen, auch wenn sie unangenehm sind. Aber häufig müssen wir genau das erst neu lernen, denn:
> Wir haben die Eltern, die von der Kriegsgeneration groß gezogen worden sind. […] Und die haben das oft nicht gelernt, ihre Emotionen anzugucken.
Und was unsere Eltern selbst nicht gelernt haben, konnten sie uns in unserer Kindheit auch nicht weitergeben. Das Ding ist:
> Wenn man davon ausgeht, dass die Welt aus Energie besteht und Emotion ja „Energie in Motion“, Energie in Bewegung ist, ist eine Emotion eigentlich nur etwas, was einmal durch uns durchfließen will.
Sprich: Emotionen einmal zu durchleben, anstatt sie zu verdrängen. Denn das Unterdrücken unserer wahren Gefühle und Bedürfnisse kann zu einem inneren Druck führen, der uns in ungesunde Verhaltensweisen treiben kann.
> Du kriegst zu viel von der Welt rein, und musst das irgendwie wieder rausbringen, weil's einfach too much ist.
Elena spricht auch darüber, wie das Leben mit uns spricht und wie wir lernen können, auf die Zeichen zu achten:
> Wenn wir immer wieder in ähnliche Beziehungen schlittern oder uns bestimmte Situationen wieder und wieder begegnen, dann müsste ich mich ja eigentlich mal fragen, warum?
Und damit kommt sie zu einem ihrer größten Gamechanger Selbstwirksamkeit vs. Opferhaltung:
> Statt zu sagen „Warum passiert mir das?“ und dich in einem Selbstmitleid-Schlamassel zu drehen, tausche das „Warum?“ gegen ein „Wofür?“!
Was darf ich aus dieser Situation lernen, wo darf ich mich weiterentwickeln?
Das Gespräch mit Elena bietet wertvolle Einblicke in die psychologischen Aspekte, die unser Leben beeinflussen. Es zeigt auf, wie wichtig es ist, unsere inneren Überzeugungen zu hinterfragen, unsere Emotionen anzunehmen und im Jetzt zu leben, um ein authentisches und erfülltes Leben zu führen.
Ich wünsche dir viel Inspiration bei dieser Episode. Teile sie gern mit Menschen, für die das wichtig sein könnte. Die die Impulse brauchen, sich von alten Rollenbildern und Erwartungshaltungen zu lösen, um endlich ihr eigenes authentisches Selbst zu sein.
Was hast du aus dieser Folge für dich mitgenommen? Welcher Gedanke war für dich besonders wertvoll?
Schreib mir gerne hier unter dem Beitrag oder in die Kommentare bei Instagram @nanee.music, wie dir diese Podcastfolge gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.
Alle Infos zu Elena Schirm findest du unter:
Mit freundlicher Unterstützung vom Nävus Netzwerk Deutschland e.V.
Herzlich willkommen zum ersten Tag deines neuen Lebens und der ersten Episode von „HAUT Couture - ICH BIN ICH und das ist gut so“ in 2024.
Meine heutige Gästin, Elena Schirm, Expertin im Bereich Holistic Artist Development, gibt uns nicht nur einen Einblick in die schillernde Welt der TV- und Musik-Medien, sondern auch in ihre Reise durch den Mediendschungel, in dem sie sich beinahe verloren hätte, hin zu ihrem authentischen Ich sowie Glück und Erfolg, die aus ihr selbst kommen.
Aufgewachsen in einem kleinen Dorf im Sauerland, verschlug es sie nach ihrem Studium nach Berlin, in DIE Metropole der Musik- und TV-Industrie.
> Ich war schon immer daran interessiert, was eigentlich hinter der Bühne passiert.
Und als sie schließlich einen Job bei ihrer Lieblings-Fernsehsendung „Circus Halligalli“ mit Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf bekam, schienen alle ihre Träume plötzlich Wirklichkeit geworden zu sein.
Bis sie merkte, dass der Traumjob vielleicht doch nicht so traumhaft war und sie beinahe zerstörte.
> Ich hab mit Menschen […] gearbeitet, wo mein 13-, 14-jähriges Ich […] vor Schnappatmung in Ohnmacht gefallen wär.
Bis sie merkte, dass die Diskrepanz zwischen ihrem Bühnen-Ich und ihrem Backstage-Ich immer größer wurde und sie fast ihre Gesundheit kostete.
> Ich hatte ganz lange damit zu kämpfen, dass ich nach außen immer gestrahlt habe. […] Aber in mir drin […] da war auch viel Schatten.
Selbstzweifel und eine Achterbahn der Gefühle, waren die Folge.
> Bis ich mit 27 unter dem Druck der Musikindustrie zusammengebrochen bin. […] Da war dann nichts mehr mit weglächeln.
Und sie merkte, dass diese „Nach-außen-Glitzer-Welt“, gar nicht gesund war.
Die (Wieder-)Entdeckung ihrer Authentizität und Intuition.
Elena betont, wie wichtig es ist, unsere eigenen Muster zu erkennen und zu durchbrechen, um unser wahres Selbst zu entdecken und einen persönlichen Weg zu Erfolg und Glück zu finden.
> Am Ende geht's um unsere Intuition, hab ich gemerkt.
sagt sie und betont, wie entscheidend es ist, auf unsere innere Stimme zu hören.
> Wenn wir Eltern haben, wo der eine Team „Basketball“ und die andere Team „Tennis“ ist, und jeder versucht dich […] dich in sein Team zu ziehen. […] Dann spielst Du auf einmal mit‘m Tennisschläger Basketball und wunderst dich, warum das so weh tut!
Wieso fühlt sich das nicht richtig an? Vielleicht, weil du eher eine Tänzerin oder ein Tänzer bist?!
Elena ermutigt uns, hinter unsere eigenen Fassaden zu schauen und unser wahres Ich zu entdecken. Denn nur, wenn wir erkennen, wer wir wirklich sind, und nicht in irgendwelche Rollen oder Erwartungen schlüpfen, die andere an uns haben, können wir ein Leben führen, bei dem wir authentisch sind und das von Selbstbewusstsein und Erfolg geprägt ist.
Durch ihren intensiven Job im Musik- und TV-Business Kontakt merkte Elena, dass es anderen Musikerinnen und Künstlerinnen genauso ging, wie ihr. Sie entschied sich, sich selbstständig zu machen und gründete "Holistic Artist Development", ein Mindset Coaching, für insbesondere Musiker*innen.
> (Ich möchte) jeden Menschen, der das Gefühl hat „Irgendwie bin ich außen anders als in mir drin.“, dabei unterstützen, sein authentisches Selbst zu werden und mutig Entscheidungen zu treffen.
Denn der größte Block, der uns und unserem Erfolg im Wege steht, sind unsere Zweifel und Selbstkritik.
> Wir haben konstant Bullshit FM laufen […], einen Radiosender der uns die ganze Zeit erzählt: „Du bist nicht genug“, „Du kannst das nicht“. […] Die Hitparade der „Ich mach mich klein-Hits“.
Und genau die halten uns davon ab, unser volles Potential zu entfalten und endlich die zu sein, die wir sein wollen.
> Für mich ist die magische Formel für Erfolg: Sei Du selbst. Sei Du selbst in dieser authentischen Version, die Du im Jetzt sein kannst.
Oder als Formel zusammen gefasst:
> „SEI DU SELBST“ – „LOSLASSEN, was Du nicht bist“ + Höre auf deine INTUITION.
Also: Bist du bereit, alte Muster zu durchbrechen und ein Jahr voller Selbstverwirklichung und Erfolg zu beginnen? Dann tauche mit uns in dieses inspirierende Gespräch ein und finde deinen eigenen Weg zur Authentizität.
Ich wünsche dir viel Inspiration bei dieser Episode. Teile sie gern mit Menschen, für die das wichtig sein könnte. Die die Impulse brauchen, sich von alten Rollenbildern und Erwartungshaltungen zu lösen, um endlich ihr eigenes authentisches Selbst zu sein.
Was hast du aus dieser Folge für dich mitgenommen? Welcher Gedanke war für dich besonders wertvoll?
Schreib mir gerne hier unter dem Beitrag oder in die Kommentare bei Instagram @nanee.music, wie dir diese Podcastfolge gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.
Du möchtest tiefer in deine persönliche Weiterentwicklung einsteigen und den nächsten Schritt Richtung Selbstbewusstsein tun?
Alle Infos zu Elena Schirm findest du unter:
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In dieser bewegenden Folge von "HAUT Couture" freue ich mich besonders, Dr. Christiane Weber, renommierte Expertin für Arzt-Patienten-Kommunikation, zu begrüßen. Christiane bringt über ein Jahrzehnt Erfahrung in der Molekularbiologie sowie in der Onkologie und Immunologie mit und hat sich darauf spezialisiert, durch Schulungen in effektiver Kommunikation eine Brücke zwischen medizinischem Personal als auch Patienten zu bauen.
Auch ich bzw. meine Eltern durften/mussten erfahren, wie man sich fühlt, wenn die Arzt-Patienten-Kommunikation nicht so gut läuft. Und ich freue mich besonders, heute Strategien zu lernen, was man in solchen Situationen tun kann.
Christiane hebt hervor, dass die größte Herausforderung in der Arzt-Patienten-Kommunikation oft die unterschiedlichen 'Sprachen' sind, die beide Seiten sprechen.
Die Notwendigkeit, komplexe medizinische Informationen in eine für Patienten verständliche Form zu übersetzen, ist entscheidend.
> Gerade in diesem Schockmoment, da kannst du dann grad nicht mehr klar denken.
Sie empfiehlt, in solchen Momenten die Kommunikation zu vertagen, um wieder klar denken zu können und in der Lage zu sein, wieder Informationen vollständig aufzunehmen.
Einen wichtigen Ratschlag gibt Christiane für Patienten: Die Notwendigkeit, aktiv nachzufragen und Überforderung einzugestehen. Dies stärkt die Position des Patienten im Dialog und ermöglicht ein besseres Verständnis der Situation. Ebenso wichtig ist die Vorbereitung auf solche Gespräche. Christiane schlägt vor, sich Notizen zu machen und die wichtigsten Fragen im Voraus zu formulieren.
Einer der wichtigsten Punkte, damit der/die Patient*in sich sicher aufgehoben fühlt und mit klarem Kopf denken kann, ist auch die geeignete Wortwahl durch den Arzt.
> Wenn der Arzt sagen würde: „Krebs ist es nicht“, haben wir den gleichen Effekt, als wenn jemand zu uns sagt: „Denken Sie nicht an das rosa Kaninchen.“ Alles an was du denkst, ist das rosa Kaninchen. Und dann hörst du überhaupt nicht mehr das, was die Ärzte hinterher zu dir sagen. Dann ist dein Kopf völlig leer.
Der zweite wichtige Punkt für Patient*innen ist Nachfragen!
Wir haben nicht nur darüber gesprochen, wie es für die Patientin ist. Sondern es geht Christiane insbesondere auch darum, das gegenseitige Verständnis zu erreichen.
Es gibt über 6000 seltene Erkrankungen, und von manchen haben zum Beispiel die Ärzte und Hebammen in den Geburtskliniken noch nie etwas gehört. Aber trotzdem wird von ihnen erwartet, dass sie, sobald sie den Raum als Expertin und Experte betreten, sofort die Antwort parat haben. Der Arzt wird als Heilsbringer angesehen. Die Eltern schauen den Arzt mit großen Augen an und erwarten eine Lösung.
Ärzte*innen und Hebammen sind dazu noch einem besonderen Wechselbad der Gefühle ausgesetzt. Wenn sie von Kreißsaal zu Kreißsaal gehen, müssen sie sich jedes Mal wieder auf eine neue Situation einstellen. In einem ist alles super: leichte Geburt und putzmuntere Zwillinge. Und im anderen Kreißsaal ist das Baby krank.
> Und alle erwarten von dir, dass du nur für sie da bist, dass du wahnsinnig gut kommunizierst und immer die richtige Antwort parat hast.
Für medizinisches Personal betont Christiane die Bedeutung der richtigen Wortwahl und des Eingeständnisses eigener Grenzen:
In ihrem Buch, dass zu diesem Thema Anfang 2024 erscheint, gibt sie viele praktische Tipps zur Arzt-Patienten-Kommunikation. Sie zeigt Strategien auf wie Patienten sich auf Gespräche vorbereiten und aus schwierigen Situationen herausfinden können.
Ein zentraler Rat, den sie zum Abschluss gibt, ist, dem Arzt die einfache Frage zu stellen:
> „Was genau meinen Sie damit?“
Diese Frage gibt dem Arzt die Möglichkeit, noch einmal alles zu erklären und dem Patienten die Chance, die Informationen zu verarbeiten.
Diese Episode von "HAUT Couture" zeigt, wie wichtig es ist, in der Medizin eine Brücke des Verständnisses und Mitgefühls zu schaffen – für Patienten, Angehörige und medizinisches Personal gleichermaßen.
Teile diese Folge gern mit Menschen, für die das wichtig sein könnte. Die Mut brauchen, oder Inspiration, um sich so anzunehmen, wie sie sind.
Was hast du aus dieser Folge für dich mitgenommen? Welcher Gedanke war für dich besonders wertvoll?
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Alle Infos zu Dr. Christiane Weber und ihrem Buch findest du unter:
Instagram:
Weitere Informationen zu Selbsthilfevereinen findest du unter:
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Heute sprechen wir mit Paolo Häckl, einem Metall-Musiker, der durch seine Diagnose von Morbus Crohn einen fundamentalen Wandel in seinem Leben erfahren hat.
Er nimmt uns mit auf seinen Weg von der Diagnose, Verdrängung, Identitätskrise und wie er es geschafft hat, sich wieder neu zu erfinden.
**Wie kann man sich neu erfinden, wenn Krankheit alles nimmt, was man zu sein glaubte? **
Ein inspirierendes Gespräch über Identität, Akzeptanz und die Kraft der Entscheidung.
Kennst du dieses Gefühl, wenn du so sehr von anderen Menschen abhängig bist, dass du dich selbst vergisst? Dass du die Anerkennung anderer brauchst, um dich selbst zu spüren? Paolo war Sportstudent und Metalfan. Das war sein Leben. Er lebte in dieser Welt, wo der Applaus der Menge wie Sauerstoff für die Seele ist. Aber was passiert, wenn der Applaus verstummt?
> Ich war fast 24 Stunden damit beschäftigt, wie kann ich meinen Körper noch mehr stählen? Wie kann ich … noch beeindruckender auf andere wirken?!(Paolo Häckl)
Heute weiß er, dass das nur Symptome waren für das ständige Streben nach äußerer Bestätigung, weil er es in sich nicht fühlen konnte.
> Du bist genug, wenn dir andere Menschen sagen, du bist genug! (Paolo Häckl)
Er lebte den Rock’n Roll, dachte nicht an morgen. Bis er 2012 eine Blutvergiftung bekam. Danach fingen die Magen-Darm-Probleme an, wie eine Magen Darm Grippe, die nicht weggehen wollte. Und Stück für Stück schwand seine Kraft und entglitt ihm sein altes Leben.
> Das komplette Leben wie man es kannte war weg. Alles, was dich ausgemacht hat war weg. (Paolo Häckl)
Stell dir vor, alles, was dir wichtig ist, verschwindet wie Sand zwischen deinen Fingern. Das, was du denkst, wer du bist, der Rock’nRoll-Star und Draufgänger, passt nicht mehr zu dem, was du im Spiegel siehst. Abgemagert, blass und mit tiefen Ringen unter deinen Augen:
> Immer wenn ich mal bewusst vom Spiegel stand …, dachte ich:
Er fiel in eine tiefe Identitätskrise, die ihm den Boden unter den Füßen wegzog. Klammerte sich an die Vergangenheit, wollte nicht wahrhaben, dass sein Körper nicht mehr der war mit den gestählten Muskeln. Keine der Therapien schlug an. Nichts half. Und er gab sich auf.
> Meine Eltern haben sich unglaublich den A…. aufgerissen. Ich wollte nur in meinem Bett liegen, alle 20 Minuten auf Klo Rennen und in Ruhe gelassen werden. (Paolo Häckl)
Bis er irgendwann an den Punkt kam, dass er schon nach 4 Stufen schon außer Atem war.
> Da habe ich gemerkt, jetzt muss eine Entscheidung fallen. Und meine Mama hat mich zu einer letzten Alternativtherapie mitgenommen. (Paolo Häckl)
Und diese Begegnung mit einem Schamanen bezeichnet er heute als Wendepunkt in seinem Leben.
> Das Ritual mit dem Schamanen hat mich nach 7 Jahren das erste Mal so wirklich wieder ins hier und jetzt zurückgeholt! (Paolo Häckl)
Manchmal kommt Hilfe aus den unerwartetsten Ecken. Der unerschütterliche Glaube seiner Eltern und eine spirituelle Erfahrung, brachte Paolo wieder zurück zu sich. Manchmal benötigen wir die Hilfe von außen und dass andere an uns glauben, wenn wir es selbst nicht können, um wieder in der Lage zu sein, die Welt und uns aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Das war der Moment, an dem er sich für einen Stoma und für das Weiterleben entschied. Das ist der Punkt, wo du feststellst, dass deine Identität nicht in den Dingen liegt, die du tust, sondern wer du innen bist.
> Ich habe mich vorher so sehr an meine Vergangenheit geklammert und an mein Aussehen, dass ich diesen Beutel einfach nicht akzeptieren konnte. (Paolo Häckl)
Und dann dachte er:
> Der Stroma ist doch wohl das mindeste, was ich in Kauf nehmen kann, um an dieser schönen Welt noch weiter machen zu können. (Paolo Häckl)
Der Weg zurück ins Leben war kein einfacher. Doch Paolo lernte, sein neues "Ich" zu akzeptieren und zu schätzen. Der Gamechanger für ihn auf diesem war die Reha nach der OP und anderen Menschen mit Stoma zu begegnen. Er sah, dass man auch mit Stoma ein gutes Leben haben konnte: Mit Partnerin, mit Rock’n Roll und sogar mit Kindern.
> Ich habe meinem Stoma den Namen Dieter gegeben, um einen Schuldigen zu haben, wenn er wieder rum pupst. (Paolo Häckl)
Akzeptanz ist nicht nur das Einverständnis mit der Realität, sondern auch die liebevolle Umarmung deines wahren Ichs. Und Humor ist eine wundervolle Möglichkeit, Veränderungen in unserem Leben anzunehmen.
> Die Frage ist: worauf fokussieren wir uns? Auf das, was anders ist? Was nicht so gut läuft? Oder fokussiere ich mich auf die Möglichkeiten, die ich trotzdem habe? (Paolo Häckl)
Es kommt auf das Mindset an. Darauf, was du wirklich willst. Denn wenn du etwas wirklich willst, dann findest du einen Weg!
> Ich finde es beeindruckend …, wie wichtig ihnen diese Leidenschaft ist. Und dass er auch bei 30 Zentimeter Schlamm sagt: Ich verpasse meine Lieblingsband nicht! (Paolo Häckl)
Diese Folge ist mehr als nur ein Bericht über den Kampf gegen eine Krankheit und um Identität. Sie ist eine Hommage an die innere Stärke, die Fähigkeit der Akzeptanz und die unbegrenzten Möglichkeiten, die entstehen, wenn wir unser Handicap nicht als Begrenzung, sondern als eine neue Form der Freiheit begreifen.
Heute inspiriert Paolo seine Community auf TikTok und Instagram mit seinen Videos über sein Leben mit Morbus Crohn und Dieter und begeistert Tausende mit seinen Metal-Videos.
> Ich versuche, Menschen mit Morbus Crohn Mut zu machen und es nicht zu ernst zu nehmen. Ich möchte aufklären und zeigen, dass Menschen mit einem Stoma auch gut leben können. (Paolo Häckl)
Teile diese Folge gern mit Menschen, für die das wichtig sein könnte. Die Mut brauchen, oder Inspiration, um sich so anzunehmen, wie sie sind.
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Alle Infos zu Paolo findest du unter:
TikTok: https://www.tiktok.com/@paolo_phoenix und https://www.tiktok.com/@paolo.phoenix.musik
Instagram: https://www.instagram.com/Paolo.Phoenix
Facebook: https://www.facebook.com/paolo.fenixx/
Youtube: https://www.youtube.com/@Paolo.phoenix
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**Warum haben manche Menschen eine fantastische Ausstrahlung, während andere unsicher und zurückhaltend erscheinen? **
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "HAUT Couture - ICH BIN ICH und das ist gut so". Mit dieser Folge brechen wir die Ketten der gesellschaftlichen Normen und tauchen gemeinsam tief in das Geheimnis der persönlichen Ausstrahlung ein.
Und ich teile eine Übung mit dir, die deine Abkürzung zu einem starken und selbstsicheren Äußeren sein kann.
Denn neben der persönlichen Weiterentwicklung, ist der maßgebliche Unterschied zwischen damals und heute unsere Körperhaltung
Wir alle kennen diese Tage, an denen wir uns nicht in unserer Haut wohlfühlen. Deine Schultern hängen, dein Blick weicht aus.
Und wenn du mit hängenden Schultern da stehst und deinem Gegenüber nicht in die Augen gucken kannst, suggeriert ihm das Unsicherheit, Schwäche, dass du dich nicht wohl in deiner Haut fühlst. Und das kann leider auch ein Magnet sein, aber für die falschen Menschen.
Ein glücklicher, selbstbewusster Mensch zieht andere an wie ein Magnet. Weil innere Zufriedenheit durch keine Kleidung der Welt zu ersetzen ist!
„Selbst wenn du dich nicht kraftvoll oder selbstbewusst fühlst, kannst du deinem Gehirn durch die bewusste Veränderung deiner Körperhaltung Stärke suggerieren.“
Eine Übung, die mir immer wieder geholfen hat, ist die König*innen-Übung, zu der ich dich einladen möchte.
Forschungen haben gezeigt, dass eine selbstbewusste Körperhaltung den Testosteronspiegel erhöhen und den Cortisolspiegel senken kann. Dies bewirkt, dass wir uns nicht nur selbstbewusster fühlen, sondern auch als selbstbewusster wahrgenommen werden. Unser Gehirn speichert diese positiven Rückmeldungen und wir verinnerlichen sie. Es ist, als würden wir unserer inneren Software ein Update geben, das uns in Zukunft hilft, automatisch stärker und selbstsicherer zu agieren.
**In diesem Sinne wünsche ich dir, dass du dich immer an deine innere Königin / inneren König erinnerst und dir deine innere Stärke hervorrufen kannst, wann immer du sie brauchst. **
Ich hoffe, die Einblicke und die Übung haben dir geholfen, dein inneres Strahlen freizusetzen und ganz in deiner König*innen-Kraft zu sein.
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In diesem Sinne bleib positiv und ganz du selbst,
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Willkommen zu einer weiteren, aber außergewöhnlichen Folge von „HAUT Couture - ICH BIN ICH und das ist gut so". Denn heute feiern wir das einjährige Jubiläum dieses Podcasts. Und diese 20. Folge ist ein Feuerwerk an Inspiration und Motivation.
Wie eine Kompassnadel, die immer nach Norden zeigt, hat dieser Podcast dich auf deiner Reise zu mehr Selbstbewusstsein begleitet. Und wie der Puls eines Herzens haben die Geschichten, Erkenntnisse und der unablässige Mut der Gäst*innen diesen Podcast zum Leben erweckt.
Einer dieser erhellenden Momente war, als Body Positivity-Aktivistin Kathrin Tschorn, Journalistin und Begründerin der Plattform "Marshmallow Mädchen", sagt:
"Zu erkennen, Moment mal, warum soll was mit mir nicht in Ordnung sein, nur weil ich dick bin? Ich bin ein guter Mensch, ich bin ne tolle Freundin, fleißig und freundlich und all diese Dinge. Ja ich bin dick, aber ich bin halt auch alles andere."
Sprüche von anderen können uns triggern, aber nur, wenn wir sie lassen. Diana Laubner, Expertin im kosmetischen Bereich, beleuchtete diese Realität und das Gesetz der Resonanz:
"Das, was wir raussenden, kommt zu uns zurück. Wie ein Bumerang! Wenn wir uns nicht sagen, dass wir Dinge schaffen können, dann schaffen wir sie auch nicht!“
Manchmal sind es die unausgesprochenen Geschichten, die am tiefsten berühren. Mandy Fleer, áka Mutsammlerin, sprach offen über ihr Leben mit Sozialphobie und wie Akzeptanz den Unterschied macht:
"Allein die Tatsache, dass mich jemand mit meinen Ängsten und Sorgen wahrnimmt und ernst nimmt, half, dass ich mich zum ersten Mal verstanden gefühlt habe."
Einer der dunklen Schatten, der oft auf uns fällt, ist der Ableismus. Sabrina Lorenz, eine leidenschaftliche Aktivistin für Inklusion, schärfte unser Bewusstsein dafür:
"Ableismus passiert manchmal ganz laut, in einer Form von Behindertenfeindlichkeit, aber manchmal auch ganz unterschwellig, z.B. wenn mir meine Behinderung abgesprochen wird oder in vermeintlich positiven Aussagen wie, „Für eine behinderte Person bist du ja ganz hübsch. Es ist schwierig zu sagen, wo passiert es, sondern eher, wo passiert es nicht."
Mit Jazzmusikerin Isabelle Bodenseh habe ich darüber diskutiert, ob die Würde des Menschen wirklich unantastbar ist. Denn für ihre Tochter Juliette, die eine schwere infantile Zerebralparäse hat, scheint das nicht zu gelten. Sie erinnert daran, dass der Schlüssel zur Inklusion in der Entscheidung der Gesellschaft liegt und sagt:
"Innovation und Inklusion gibt es nicht für umme! Man muss sich entscheiden, ob man Menschen mit Handicaps in der Gesellschaft haben möchte."
Ein Statement, das Aktivist Christian Schmalstieg unterstreicht. Denn mit seiner Multiplen Sklerose weiß er, wie oft man von der Gesellschaft, aber auch in seinem Umfeld vor Barrieren gestellt wird. Er ermutigt:
"Nehmt euch diese Zeit, zu verarbeiten, was euch euer restliches Leben begleiten wird. Es verschwindet nicht einfach wieder, nur weil ihr es ignoriert. Das Allerwichtigste ist: Gib niemals auf! Egal wie * das Leben sein kann, es gibt immer wieder einen Lichtstreifen am Horizont."
Genauso wichtig wie dich mit „HAUT Couture“ bei deinem persönlichen Wachstum zu unterstützen, ist mir auch Eltern zu empowern ihre Kinder zu unterstützen einen selbstbewussten Umgang mit ihren Besonderheiten zu lernen.
Melena Ludwig, 1. Vorstandsvorsitzende vom Nävus Netzwerk Deutschland e.V. und Mutter von Merle, die mit einem CMN an der Hand geboren wurde, habe ich mich über Herausforderungen und Tipps unterhalten, mit ihrem Kind an seiner Besonderheit zu wachsen. Ihr ist wichtig, dass:
"Alle Eltern sollten ihre Kinder dazu erziehen Fragen zu stellen: Ja, du kannst alles fragen, was du willst, und du kannst alles wissen. Und es ist nicht schlimm, wenn man fragt, warum das Mädchen anders aussieht. Das ist der beste Ansatz, bei der Erziehung und auch dem Umgang mit der eigenen Besonderheit, denn es gibt ihm Normalität."
Ich habe dich auf meiner Reise vom unsichtbaren Mauerblümchen zur Powerfrau, die ich heute bin, mitgenommen. Und wenn es eine Sache gibt, die wir gemeinsam gelernt haben, dann ist es die: Wir sind so viel mehr als das, was man äußerlich sieht. Und dieser Podcast ist der lebende Beweis dafür.
Und mit dem kraftvollen Impuls von Kirsten Szibbat, die bereits 4x in ihrem Leben gegen den Krebs gekämpft hat, möchte ich die Jubiläumsfolge schließen:
"Wir denken 70.000 Gedanken am Tag. Wenn wir 70.000 mal am Tag denken würden „Ich bin gesund!“, „Ich bin heil!“, „Ich bin reich!“. Was würde das mit uns machen?"
Ich danke dir für ein unglaubliches Jahr voller Entdeckungen, voller Herz, voller Mut und ja, voller Gänse-HAUT und freue mich auf alles, was noch kommt.
Denk daran: Es ist nie zu spät für den ersten Schritt in dein neues Leben, wenn dein Wollen größer ist als deine Angst.
Und wenn du einen Themenwunsch hast oder denkst, es gibt da jemanden, der oder die mit seiner / ihrer Geschichte unbedingt zu Gast in meinem Podcast sein soll,
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In dieser inspirierenden Folge von "HAUT Couture" erzählt Diana Laubner ihre fesselnde Geschichte und lädt dich ein, sie auf ihrer Reise der Selbstentdeckung zu begleiten.
„Nur die Symptome zu behandeln, bringt‘s nicht! Für ein dauerhaft positives Ergebnis, ist 80 % eine mentale und nur 20 % eine Symptombehandlung“ (DIANA LAUBNER)
Um echte Heilung zu erzielen, ist ein ausgewogenen Verhältnis zwischen Biochemie (Symptombehandlung) und psychischer Arbeit nötig.
„Ich hatte einen Exfreund, der mir jeden Tag sagte, wie unattraktiv ich bin… Irgendwann habe ich selbst angefangen im Spiegel das hässlichste Entlein zu sehen.“ (DIANA LAUBNER)
Das Ergebnis war nicht nur, dass ihre Neurodermitis schlimmer wurde und aufblühte, sondern irgendwann haben selbst die Leute auf der Straße zu ihr gesagt: „Guck mal die mit den großen Ohren.“
„Das, was wir raussenden, kommt zu uns zurück. Wie ein Bumerang! Wenn wir uns nicht sagen, dass wir Dinge schaffen können, dann schaffen wir sie auch nicht!“ (DIANA LAUBNER)
Sie begann zu verstehen, dass sie die Macht hatte, ihre Realität selbst zu gestalten.
„Wenn du denkst, du kannst es nicht, dann kannst du es nicht!
Dabei spielen 1000 Dinge eine Rolle: Was hast du für Glaubenssätze? Was glaubst du über dich? Wer sagt dir was? Dein Partner? Deine Familie?
Egal, was du machst du, mit wem du dich umgibst, achte darauf, wenn du dich nicht mehr gut fühlst in deiner Haut und dann denk daran, dass du es in der Hand hast, dein Leben zu gestalten. Und wenn es dir von innen gut geht, dann strahlst du auch von außen. Diana hat gelernt:
"Es geht immer, sich aufzurichten! Egal, was für Herausforderung einem Leben gibt. Man kann strahlen! (DIANA LAUBNER)
Sie steht für mich als strahlendes Beispiel dafür, dass es immer möglich ist, Hindernisse zu überwinden, sich selbst zu akzeptieren und zu erstrahlen. Begleite uns in dieser inspirierenden Episode, um zu erfahren, wie das Gesetz der Resonanz dein Leben verändern kann und wie du durch Selbstakzeptanz deinen eigenen Weg zur Selbstliebe finden kannst.
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Mehr Infos zum Diana Laubner:
• Website: www.diamondtouchcoaching.de
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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "HAUT Couture - ICH BIN ICH und das ist gut so". In dieser Folge spreche ich, Singer-Songwriterin und Speakerin NANÉE, sehr persönlich und offen über ein Thema, das mir am Herzen liegt: Die Akzeptanz des eigenen Körpers, besonders im Sommer am Strand.
Die Sommerzeit kann für viele Menschen eine Herausforderung sein. Ob man sich zu dünn, zu dick, zu groß, zu klein fühlt oder wie ich mit auffälligen Körpermerkmalen lebt, der Gang zum Strand oder das Tragen von Sommerkleidung kann eine emotionale Hürde sein. In dieser Folge nehme ich dich mit auf meine Reise zur Selbstakzeptanz und teile wertvolle Tipps, wie wir uns am Strand wohl fühlen können, unabhängig davon, wie unser Körper aussieht.
Ich wurde mit der Pigmentstörung CMN (Congenital Melanocytic Naevi) geboren, was bedeutet, dass ich hunderte Leberflecken auf meinem Körper habe.
"Darfst du Du sein? Mit allen Ecken und Flecken? Farben und Narben?“ NANÉE
Hinterfrage deine eigenen inneren Überzeugungen und finden den Mut, dich so zu lieben und zu akzeptieren, wie du bist. Und das ist aller meistens nur einen Mutausbruch entfernt
"Alles, was du brauchst, ist ein Mutausbruch und ein positives Erlebnis, dass deine alten Überzeugungen umprogrammiert." - NANÉE
Der Schlüssel, um alte Überzeugungen loszulassen und durch neue positive zu ersetzen, sind positiver Erfahrungen.
Jeder von uns hat eine Geschichte, die er durch seine Narben, Falten, Leberflecke erzählt. Diese Geschichten prägen uns, aber sie sagen nicht, wer wir sind! Denn wir sind viel mehr als das, was man äußerlich sieht.
Ich hoffe, ich konnte dir Mut machen, den nächsten Strand oder Badesee unsicher zumachen und dich so zu zeigen, wie du bist. Denn du bist einzigartig und wunderschön, genauso, wie du bist
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Die Frage „Warum ich?“ hast sich Kirsten Szibbat nie gestellt. Auch nicht, als die Diagnose Krebs zum vierten Mal kam.
Wissenschaftliche Studien belegen, dass Herzerkrankungen zwar weltweit noch die häufigste Todesursache sind, in reichen Ländern allerdings, hat Krebs diesen Platz inzwischen übernommen.
Aber muss eine Krebsdiagnose das Ende sein?
Unsere heutige Gästin, Kirsten Szibbat, zeigt, dass es auch ein Anfang sein kann.
"Wenn ich gesund werden will, darf ich alles tun, was in meiner Macht steht." (Kirsten Szibbat)
Sie betont die Bedeutung, Verantwortung für das eigene Wohlbefinden zu übernehmen und proaktiv Schritte zu gehen, um die eigene Situation zu verbessern. Eines der mächtigsten Werkzeuge auf ihrem Weg zur Heilung war das bewusste Vermeiden der Frage "Warum ich?".
„Die Frage „Warum ich?“ erzeugte eine Abwärtsspirale – Ich aber wollte leben!“ (Kirsten Szibbat)
Anstatt in Selbstmitleid zu verfallen, hat sie sich immer wieder gefragt:
"Was kann ich tun, um hier rauszukommen und um zu leben?" (Kirsten Szibbat)
Sie spricht über die Kraft der Visualisierung und der Reflexion über die Vergangenheit, die ihr geholfen haben, ihren Weg zu finden. Kirsten teilt auch ihre Reise der persönlichen Transformation und wie sie aus dem "Höher – schneller – weiter – besser"-Modus herausgekommen ist. Sie beschreibt, wie sie ihre Energie nach außen verpulvert hat, anstatt auf sich selbst zu achten. Sie zeigt uns, wie wichtig es ist, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen und auf die eigenen Bedürfnisse zu hören.
„Die Diagnosen haben mich dazu gebracht, dass ich mein Leben anschaue - mich anschaue und mich frage was will ICH? Jenseits von der Agenda der anderen.“ (Kirsten Szibbat)
Eine der wichtigsten Erkenntnisse für sie war, in welchen Gedankenstrukturen wir unser tägliches Leben leben. Wie gehetzt und getrieben wir sind und wie viele negativen Gedanken unser Leben beeinflussen. Und sie stell sich die Frage:
"Wir denken 70.000 Gedanken am Tag. Wenn wir 70.000 mal am Tag denken würden „Ich bin gesund!“, „Ich bin heil!“, „Ich bin reich!“. Was würde das mit uns machen?" (Kirsten Szibbat)
Nach ihrer zweiten Krebsdiagnose bekommt sie von ihrer Freundin den Film "Bucket List" und fragt sich selbst, was sie tun würde, wenn sie nur noch ein Jahr zu leben hätte. Und da fällt ihr ihr Kindheitstraum ein – ein Leben in der Wildnis Südafrikas. Als sie Monate später unter der glühenden Sonne Afrikas in dem Daktari-Fahrzeug sitzt, wusste sie: Hier bin ich richtig! Und in ihr stieg das Gefühl aufe:
„Egal, was jetzt kommt. Jetzt kann ich sterben. Ich hatte einfach nichts mehr offen." (Kirsten Szibbat)
Nach dem Durchschreiten jeder neuen Krise fühlt sie sich geerdeter und mehr bei sich angekommen:
„Ich habe mich daran erinnert, dass ich es schon mal geschafft habe. Dass es möglich ist! […] Ich war 35 und wollte nicht sterben!“ (Kirsten Szibbat)
Und, als nach langem Kampf klar war, dass sie ihre Brust an den Krebs verlieren würde, konnte ihre innere Stimme auf einmal ganz laut werden:
„Gib beide!“ – Ich war so geschockt über den Gedanke, […] denn er war entgegengesetzt zu dem, wofür ich 6 Jahre gekämpft hatte.“ (Kirsten Szibbat)
Aus ihren Erkenntnissen und Erfahrungen heraus, hat sie das "Lebens-Manual" entwickelt. Ein Leitfaden, mit denen sie anderen hilft, aktiv an ihrer eigenen Heilung teilzunehmen.
Mit den vier Schritten – Halt inne, Wäge ab, Entscheide und Setze um – bietet sie anderen Menschen ein effektives Werkzeug, um mit ihrer Krankheit umzugehen.
Ich hoffe, dass dich das Gespräch mit Kirsten dazu inspiriert hat, Mut zu fassen, um auch mit herausfordernden Situationen oder Diagnosen umzugehen. Denn Kirsten zeigt uns, dass es trotz Widrigkeiten möglich ist, den Lebensmut zu bewahren und das Leben zu lieben.
Teile diese Folge gern mit Menschen, für die das wichtig sein könnte. Die Mut brauchen, oder die stärkenden Gedanken, die Kirsten geholfen haben.
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> „Ich bin mehr als meine Behinderung und möchte nicht nur auf diese Behinderung und auf meine körperlichen Voraussetzungen reduziert werden! Ich finde es es aber wichtig, diese anzunehmen und anzuerkennen“ (Sabrina Lorenz)
"Es gibt für mich kaum einen Tag, an dem ich nicht diskriminiert werde. Jeder Tag, an dem ich nicht diskriminiert werde, ist ein Tag auf der WIN-Seite.“ (Sabrina Lorenz)
Und das muss noch nicht mal ganz direkt sein
„Ableismus passiert manchmal ganz laut, in einer Form von Behindertenfeindlichkeit, aber manchmal auch ganz unterschwellig, z.B. wenn mir meine Behinderung abgesprochen wird oder in vermeintlich positiven Aussagen wie, „Für eine behinderte Person bist du ja ganz hübsch. Es ist schwierig zu sagen, wo passiert es, sondern eher, wo passiert es nicht.“ (Sabrina Lorenz)
Aber was ist Ableismus überhaupt?
Ableismus ist nicht biologisch oder genetisch bedingt, sondern ist ein soziales Konstrukt, das von uns als Gesellschaft geschaffen wurden.
„Ziel [von Ableismus] ist es, die Behinderung oder vermeintliche Andersartigkeit im Vergleich zur Mehrheitsgesellschaft zu kompensieren. Durch Schlauheit. Durch Schönheit. Durch ein Attribut, welches gesellschaftlich anerkannt ist. […] Aber wir sollten nicht über Leistung bestimmt werden.“ (Sabrina Lorenz)
Und genau da, setzt Sabrinas Meinung nach auch unsere Chance auf Veränderung weg vom „Du bist ANDERS“ als Synonym für FALSCH, hinzu „Du bist ANDERS und damit DU“!
„Wir alle sind nicht schuld daran, wie wir sozialisiert werden. Wir suchen uns nicht aus, wann wir geboren werden, in welche gesellschaftliche Schicht. […] Aber wir können was dagegen tun. Entweder wir ändern nichts oder wir werden progressiver und merken, wenn wir diskriminieren.“ (Sabrina Lorenz)
Und wir müssen uns selbst zugestehen, dass wir Fehler machen und sie ändern wollen, denn:
"Der Schmerz, den ich in dem Moment erlebe, in dem ich merke „Mist, ich hab grad einen Fehler gemacht.“, ist […] nicht so schwerwiegend, wie für eine Person, jeden Tag mehrfach diskriminiert wird.“ (Sabrina Lorenz)
Doch damit ist es noch nicht getan, denn auch in der Gesetzgebung muss sich etwas ändern.
"Die Leute, die Entscheidungen über die Lebenssituation von Behinderten treffen, sind in den seltensten Fällen selbst Menschen mit chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen. Dabei wissen wir am besten, was wir brauchen." (Sabrina Lorenz)
Und weiter gedacht: Wenn ich als Kind nicht sehe, wie viele unterschiedliche Menschen es gibt, in unterschiedlichen Formen, Farben, Fähigkeiten. Wie soll ich dann lernen, dass Vielfalt normal ist?
Was heutzutage dabei hilft sich zu vernetzen, sind soziale Medien, wie Instagram oder dem Blog von Sabrina @fragmentsofliving bei der sich Menschen mit chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen austauschen und gegenseitig unterstützen. In den letzten Jahren ist dort eine Community gewachsen ist, die fast einer Selbsthilfegruppe gleichkommt.
Kevin Hofmann, der Hauptinitiator des Kämpferherzentreffens, musste Sabrina nicht lange überreden und so entstand mit der Unterstützung von vielen Helfern, eines der größten Community-Events für Menschen mit chronischen Erkrankungen und / oder Behinderungen in Deutschland.
Das Besondere: Beim Kämpferherzentreffen wird der Communityaspekt mit dem Versorgungsaspekt kombiniert, so dass man nicht nur tolle Workshops und Vorträge hören kann, sondern sich vor Ort auch über ganz praktische Dinge, wie „Was mache ich mit einem Pflegeantrag?“, „Wann darf ich einen Schwerbehinderten-Ausweis haben?“, „Was ist mit der Rente, wenn ich Mitte 20 eine Diagnose bekomme?“, u.v.m.
Das nächste Kämpferherzentreffen findet am 22.7.2023 in Kassel statt und ich freue mich sehr, dass auch ich dort mit einem „Empowerment-Spezial“, vertreten bin und zusammen mit meiner Musik, meine Erfahrungen teilen darf, die ich auf meinem Weg zu mehr Selbstbewusstsein gemacht habe.
Ich hoffe, dass das Gespräch mit Sabrina dich inspiriert hat, genauer hinzuschauen und mehr auf Ableismus und Inklusion zu achten.
Teile diese Folge gern mit Menschen, für die das wichtig sein könnte. Denn mir liegt es sehr am Herzen, Augen zu öffnen und vielleicht etwas Licht in das Dunkel von alten Glaubenssätzen, Sozialisierung und Kultur zu bringen hin zur Frage: Wie wollen wir leben? Ist ein Miteinander nicht viel schöner?
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Mehr Infos zu Sabrina Lorenz:
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