himmeblabla – der Podcast des Heimatmagazins himmeblau

himmeblabla – der Podcast des Heimatmagazins himmeblau

By Catherine Faber und Christian TopelComedySociety & CultureLeisure
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himmeblabla – der Podcast des Heimatmagazins himmeblau episodes

  • Hummeln, Spinnen, Kreislaufschränke

    Diese Folge startet, wie man es von uns kennt: "leicht" koffeiniert und merklich überarbeitet. Aber kein Problem: Christian steht kurz vor dem wohlverdienten Toskana-Urlaub. Und Cathy? Die zieht weiter durch!

    Zunächst gehr es um eine mysteriösen„Mäh“-Katze ohne Schwanz, die sich einfach selbst eingeladen hat. Zwischen spirituellem Zeichen, Findelkind und möglichem Mitbewohner wird hier ernsthaft diskutiert, wie viele Katzen eigentlich noch normal sind (Spoiler: wir wissen es nicht).

    Während Christian gedanklich schon in der Toskana bei Rotwein und zirpenden Grillen verweilt, hält sich Cathy mit Matcha, Kaffee und Energy Drinks über Wasser und stellt sich einer sehr realen Lebensfrage: Wie viele Snacks sind zu viele Snacks?

    Die Subba Sach

    Heute wird’s mal wieder lehrreich! Cathy hält ein leidenschaftliches Plädoyer für ein oft unterschätztes Tier: die Hummel. Hummeln sind super! Und sogar effizienter als Bienen.

    Sie arbeiten länger, fliegen auch bei schlechtem Wetter und ohne sie gäbe es deutlich weniger Essen auf unseren Tellern. Kurz gesagt: Hummeln sind die wahren Champions, wenn es um Bestäubung geht.
    Dazu gibt’s Tipps für den eigenen Garten (weniger Ordnung = mehr Leben) und die Erkenntnis, dass wir alle dringend die Hummeln feiern sollten.

    Christian kontert mit einer ebenso starken „Subba Sach“ aus der echten Welt:

    Kreislaufschränke.

    Ja, der Name ist lustig – das Konzept dafür umso besser.

    Teilen statt wegwerfen, Begegnungen statt Konsum und ein kleines Stück Gemeinschaft direkt vor der Haustür. Von Büchern bis Alltagszeug – alles bekommt ein zweites Leben.

    Fazit: Hummeln und Kreislaufschränke machen die Welt ein bisschen besser! It's a match!

    Schmankerl der Folge

    Hier wird’s wieder herrlich wild.

    Christian empfiehlt einen genialen Internet-Fund: Robert Lindemann (aka der Endgegner für toxische Männlichkeits-Coaches).

    Seine Videos zerlegen Dating-Gurus und Alpha-Bros so trocken und pointiert, dass einem das Herz aufgeht.

    Cathy bringt noch mehr Wissen auf die Ohren und empfiehlt die Podcasts „Schneller schlau“ und „Wissen Weekly“. Diese Formate liefern genau das, was man manchmal braucht – kleine Aha-Momente für zwischendurch.

    himmeblabla Playlist

    Arrested Development – People Everyday

    The Offspring – The Kids Aren’t Alright
    Max Raabe – Hummel
    Mulberry Sky – 56 HRBS

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    Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL

    Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach

    Musik: Dominikus Fuchs

    Spotify himmeblabla-Playlist.

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    Website: himmeblabla.de

    1 hr 34 min
  • Von A wie Artemis über B wie Bushido bis zu D wie (öffentlich) Defäkieren

    Und damit raus aus der Inszenierung und rein ins ungescriptete Leben. Und das liefert. Leider. Oder zum Glück – je nachdem, wie man es sieht. Nun ja, Cathy hat eindeutig zu viel gesehen! Sie erzählt von einem Vorfall vor ihrem Haus, der wirklich schwer zu toppen ist: Später Abend, zwei Männer, einer davon hat deutlich zu tief ins Glas geschaut – und plötzlich wird der Grünstreifen neben dem Fuß- und Radweg an den Bahngleisen zur improvisierten Toilette. Wir sind gleichzeitig fassungslos und fasziniert und klären ganz nebenbei, was das eigentlich juristisch bedeutet. Öffentliche Defäkation – ein Thema, das man nicht kommen sieht (und auch nicht kommen sehen möchte!)

    Weil wir an Karfreitag aufnehmen und zufällig bei Folge 40 sind, betreiben wir ebenso zwangsläufig wie unbeholfen ein bisschen Hobby-Numerologie rund um die Zahl 40 – und stellen fest: Die taucht in der Bibel nicht ohne Grund so oft auf. Vierzig Tage, vierzig Nächte, Prüfungen, Übergänge. Große Nummer. Passt irgendwie.

    Sehr viel näher dran an euch Hörenden wird’s, als Cathy einen Spotify-Kommentar von der lieben Hörerin Bettina vorliest. Die hebt Patricks und Christians Reflektiertheit in unserer vergangenen Live-Folge hervor – und wir freuen uns ehrlich, aber bescheiden drüber. Solche Rückmeldungen zeigen, dass das hier nicht im luftleeren Raum passiert.

    Dann wird’s ein bisschen ernster. Ausgehend von Christians Rant sprechen wir über DSDS, über Dieter Bohlen und Bushido, über Sidos geplante Collab mit Schwurbel Xavier und damit die Frage, warum bestimmten Leuten immer wieder große Bühnen gegeben werden. Cathy erzählt in dem Zuge, dass sie selbst mal kurz davor war, bei Deutschland sucht den Superstar mitzumachen. Und wir landen ziemlich schnell bei der grundsätzlichen Frage: Wie gehen Castingshows eigentlich mit Menschen um – früher und heute?

    Wenn es eh schon um Abgehobenes geht, verlassen wir kurz die Erde Richtung Mond. Wir "begleiten" die aktuelle Mondmission, eruieren mythologische Bezüge – und Cathy outet sich ganz klar als Mondfan.

    Außerdem führen wir ganz nebenbei eine neue, völlig inoffizielle Rubrik ein: Ihr sagt uns eure Lieblingssüßigkeiten – und wir probieren uns durch. Wissenschaftlich natürlich. Fast. Und weil wir wir sind, gibt’s natürlich auch noch ein kleines Lektüren-Update. Einfach so, mittendrin.

    Subba Sach

    Cathy:
    Viktor Haisch auf Instagram – Good News only. Ein kleiner, aber sehr willkommener Gegenpol zum täglichen Doomscrolling.
    Christian:
    Das neue Bikesharing-System „Myradl“ im MVV-Gebiet – besser integriert, klarer strukturiert und mit dem Versuch, Mobilität endlich sinnvoll zu vernetzen.

    Schmankerl der Folge

    Cathy:
    Bier. Und die Tatsache, dass Bierbrauen ursprünglich Frauensache war – bevor sich das Patriarchat auch hier durchgesetzt hat. Zeit, sich das wieder zurückzuholen.
    Christian:
    Neue Forschung zur Klitoris – erstmals vollständig kartiert, komplexer als lange angenommen und ein überfälliger Schritt für Medizin und Aufklärung.

    Playlist

    Cathy:
    Chappell Roan – Pink Pony Club
    Olivia Dean – Man I Need
    Christian:
    Allie Sherlock – I Don’t Need Saving
    RAYE – Where Is My Husband

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    Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach

    Musik: Dominikus Fuchs

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    1 hr 25 min
  • Elvis, Heino und ganz viel Collien
    Glitzer, Giraffenzungen und der Moment, in dem’s kippt

    Unsere Live-Folge wirkt noch nach – im besten Sinne. Wir haben selbst nochmal reingehört, drüber gelacht und uns gleichzeitig gedacht: „Da wäre noch mehr gegangen.“ Klassiker. Grüße gehen raus an Patrick und Devado, deren neue Single „Dankbar“ pünktlich zum Aufnahmetag erscheint und direkt eine kleine Empfehlung bekommt.

    Während draußen die Leipziger Buchmesse das Internet flutet, sitzt Cathy mit massivem FOMO im Studio – entscheidet aber kurzerhand: nächstes Jahr eigener Stand. Manifestiert ist manifestiert! Bis dahin wird Rosenheim zur Alternative: Buchmesse im Gasthof Höhensteiger am 18. und 19. April, 100 Ausstellende, eigene Fantasy-Area und die Idee, Hörbücher am Stand wie früher im MediaMarkt probezuhören. Wer da nicht kurz nostalgisch wird, hat nie CDs gescannt.

    Dazwischen: Kaffee, Erkältungsparanoia („Ich bin so stabil“), Bier-getränkte Kopfhörer, Katzen- bzw. Giraffenzungen und die wichtige Frage, ob man sich eigentlich selbst lustig finden darf (Spoiler: ja).

    Und weil das alles noch nicht reicht, bringt Cathy noch schnell das kosmische Update rein: Merkur wird direktläufig, Jupiter schiebt an, alles kommt wieder in Bewegung. Christian hört zu, nimmt’s zur Kenntnis und sortiert das Ganze irgendwo zwischen Eselsbrücke und Halbwissen über Planeten ein. Ergebnis: leicht spirituell, leicht absurd, sehr himmeblabla.

    Die Subba Sach

    Die Subba Sach beginnt diesmal flauschig – und endet ziemlich hart. Hilft aber nix, da müssen wir durch.

    Christian startet mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für Bürohunde. Bei ihm im Office stapeln sich die Hunde, und plötzlich ist alles anders: bessere Stimmung, weniger Stress, Menschen sitzen beim Mittagessen und sagen einfach nur „Süß“. Und die Produktivität? Leidet eben nicht!

    Sein Fazit ist eindeutig: Wer keine Bürohunde erlaubt, hat die Kontrolle über sein Arbeitsklima verloren.

    Dann übernimmt Cathy – und zieht die Folge in eine ganz andere Richtung.

    Ausgangspunkt ist eine Eiskunstlauf-Kür von Alysa Liu, die sie komplett unerwartet erwischt hat.
    Handy gedreht, im Wohnzimmer gesessen, geweint … Weil da jemand steht, der sich nicht anpasst, der sich nicht kleiner macht, der einfach macht – und dabei eine Freiheit ausstrahlt, die man sofort spürt.

    Und hier kippt das Gespräch in die notwendige Ernsthaftigkeit:

    Cathy erzählt von eigenen Erfahrungen mit Grenzüberschreitungen – konkret, greifbar, nichts Abstraktes. Ein Moment aus der Jugend, der bis heute hängen bleibt. Und schon sind wir nicht mehr beim Eiskunstlauf, sondern mitten in einem Thema, das viel größer ist.
    Der Fall Collien Fernandes/Christian Ulmen steht im Raum. Es geht um Deepfakes. Digitale Gewalt. Strukturen, die nicht neu sind – aber durch Technik nochmal brutaler werden.
    Was folgt, ist kein kurzes Abhandeln, sondern ein eindringliches Gespräch: über Täter-Opfer-Umkehr, über Verantwortung, über Medien, über dieses konstante „Das darf doch nicht wahr sein“. Und vor allem über die Frage: Warum müssen sich immer noch die Falschen schämen?
    Eine Subba Sach, die genau das macht, was sie soll: hängen bleiben.

    Schmankerl der Folge

    Im Schmankerl der Folge wird wieder Luft geholt – aber natürlich nicht ohne Twist.
    Cathy bringt das Buch Estragon mit. Eines dieser Bücher, das nicht einfach nur gelesen wird, sondern nachwirkt. Stimmung, Sprache, Gefühl – alles so ein bisschen anders, ein bisschen intensiver. Kein „mal schnell durch“, sondern eher „bleibt noch im Kopf, wenn das Buch längst zu ist“.

    Christian geht in eine ganz andere Richtung und bringt den Film The Life of Chuck nach einer Erzählung von Stephen King mit.

    Ungewöhnlich erzählt, ein bisschen schräg, ein bisschen melancholisch – und genau deshalb bewegend. Einer dieser Filme, bei denen man nicht die klassische Dramaturgie bekommt, sondern eher so ein „Was passiert hier eigentlich gerade?“ – im positiven Sinne.

    himmeblabla Playlist

    Musikalisch wird’s diesmal ziemlich eindeutig – und ziemlich stark:
    Larkin Poe – Bad Spell
    Eurythmics & Aretha Franklin – Sisters Are Doin’ It for Themselves
    Her Tree: Move on
    Nura – Eine gute Frau

    Eine Playlist, die irgendwo zwischen Blues-Rock, Empowerment und klarer Ansage liegt – und damit ziemlich gut zu dieser Folge passt.

    Betthupferl

    Und dann wird’s wieder still. Es ist 17 Uhr. Sabine ist die letzte Patientin – und vor der Tür wartet ein mysteriöser Beobachter. Aus dieser Düsternis kann uns nur Elvis befreien…

    1 hr 44 min
  • Schnipsen & Stampfen gegen das Patriarchat – mit DEVADO und Patrick Becker
    LIVE mit DEVADO und Patrick Becker @ Festival mit V in Rosenheim
    Bühne frei für Bodybeats

    DEVADO erzählt, wie aus einem Kinderkassettenrekorder-Experiment mit acht Jahren eine komplette musikalische Vision wurde. Heute produziert sie Songs ausschließlich aus Stimme und Body Sounds – Schnipsen, Klatschen, Stampfen, alles selbst gebaut.

    Das Publikum darf gleich mitmachen:

    Kickdrum durch Fußstampfen, Snare durch Klatschen, Hi-Hat durch Schnipsen. Live-Beatbuilding mitten im Podcast.

    Nebenbei gibt’s Einblicke in:

    • ihren Weg zur selbstproduzierenden Künstlerin
    • warum sie jahrelang mit Produzenten arbeitete – und irgendwann beschloss: Ich mach das jetzt selbst
    • die Rolle von Mut, Timing und einem ziemlich guten Coach
    • ihr kommendes deutsches Album im Herbst
    • Und ja: Ein Song, der gemeinsam mit ihrer Community aufgenommen wurde, landet später auch direkt auf unserer Playlist.

      Männer, Macht und Umkleidekabinenkultur

      Mit Patrick Becker wird es politischer – und ziemlich spannend!

      Als Sozialarbeiter beschäftigt er sich mit zeitgemäßer Männlichkeit und der Frage, wie Jungen heute aufwachsen. Themen sind unter anderem:

      • toxische Rollenbilder im Sport
      • Hierarchien in Männergruppen
      • warum jemand in einer Football-Kabine plötzlich anfängt, einen Teamkollegen einzuseifen
      • und warum es manchmal nur eine Person braucht, die sagt: „Finde ich nicht okay.“
      • Außerdem lernen wir was Flag Football ist, warum Hüftbeweglichkeit für diesen Sport relevant ist

        und weshalb gemischte Teams im Jugendbereich erstaunlich gut funktionieren.

        Kleine Alltagsfragen, große Wirkung

        Zwischendurch geht es um Situationen, die viele kennen:

        Wie verhält man sich nachts auf der Straße, damit sich andere Menschen sicher fühlen?

        Warum fällt es Frauen oft schwerer, ihr eigenes Können selbstverständlich zu sehen?
        Und weshalb glauben manche junge Männer inzwischen, Feminismus würde sie benachteiligen?

        Es wird diskutiert, gelacht, widersprochen – genau so, wie es bei einem Live-Podcast sein soll.

        Musik für die himmeblabla-Playlist

        Diese Songs wandern diesmal auf unsere Playlist:

        Die Ärzte – Manchmal haben Frauen

        Devado – Money Can’t
        Vaiana Soundtrack – Ich bin Vaiana
        Queen Omega – Don’t Call Me Local
        Sia – Unstoppable

        Ein Nachmittag voller Gespräche über Musik, Mut, Rollenbilder und gesellschaftlichen Wandel.

        Aufgenommen live beim Festival mit V

        in der Alten Druckerei Rosenheim.

        1 hr 18 min
      • Oh Gurki mio
        Mäander-Modus an!

        Heute wird improvisiert, gelacht, abgeschweift und wieder eingefangen. Es geht um Pyrovandia-Band-2-Release-Vibes, um Bloggerboxen mit Lesezeichen, Charakterkarten und ein kleines grünes Eichhörnchen. Es geht um „Closed Door Spice“ (Tür zu, Fantasie an), um Hörbuchmarathons im Blood-and-Ash-Universum und um die Frage, wie man eigentlich gleichzeitig Buchmesse UND Bayerische Karatemeisterschaft überlebt.

        Zwischendrin taucht ein Ingwer auf, der ungefähr die Größe eines Arnold-Schwarzenegger-Zehs hat. Man steht im Discounter. Man schaut ihn an. Man kauft ihn nicht. Zu viel Energie.

        Apropos Energie: Nicht vergessen! Am 7. März sinds wir – live – beim Festival mit V in der Alten Druckerei in Rosenheim. Kommt vorbei, sonst muss Christian aus Verzweiflung den Tigertanga auspacken (Spoiler: feministisches Festival, also… lieber nicht). Mit auf der Bühne: Patrick Becker und Devado / Debbie van Dooren.

        Apropos Modesünden. Löcher in der Hose, nur ein Auge geschminkt, was ist denn hier los?! Währenddessen liegt Penny Lane seelenruhig da und fragt sich vermutlich, warum hier eigentlich niemand strukturiert arbeitet.

        Wir bleiben kurz tierisch. Loki. Der Kater. Offiziell draußen lebend, inoffiziell mit sehr klarer Lieblingsnachbarin. Leider inklusive kleiner Biss-Eskalation. Dazu ein Hund, der Katzen jagt, Truthahn-Sensitiv-Futter in Soßenexplosionen quer durch die Wohnung verteilt und das ganz normale Alltagschaos, das entsteht, wenn man denkt: „Ach komm, Tiere sind doch entspannend.“

        Ernst wird’s beim Thema Abmahnwelle rund um Musik in Reels. Wenn selbst kleine Unternehmen oder Tierheime Post bekommen, weil im Hintergrund ein Song läuft, dann fühlt sich das nicht mehr nach gesundem Menschenverstand an. Wir sprechen über Verantwortung, Fairness, digitale Grauzonen – und warum das alles gerade ziemlich viele Menschen nervt.

        Von dort springen wir elegant zu Brauchtum. Bettelhochzeit. Misthaufen. Verkleidung. Dorf-Performance. Tür offen, nicht closed door. Kultur kann vieles – subtil gehört nicht immer dazu. Und plötzlich stehen wir bei „Wetten, dass..?“, den Kaulitz-Brüdern und einer brandneuen himmeblabla-internen Challenge:

        Wie viele Krapfen sind 60 Burpees wert? Und was ist schlimmer – Sport oder Alliteration?

        Es geht um Chips (mit Xavier Naidoo Geschmäckle), um die leicht verstörende Kombination aus Banane und Salzgebäck, um Muse, Bee Gees und die ewige Suche nach dem perfekten Playlist-Song. Um Kuchen-Neid, um Kita-Spiele mit Schaumküssen und Speiberei-Potenzial, um Dossier-Chaos und um die Erkenntnis, dass ungeplante Folgen manchmal genau die sind, die am meisten Spaß machen.

        Am Ende bleibt: viel Gelächter, ein bisschen Rage, sehr viel Herz – und die Gewissheit, dass man auch ohne Gästin locker über eine Stunde füllen kann, wenn man einfach drauflosredet.

        Also: Kopfhörer rein. Schneesturm aus. Impro-Modus an.

        1 hr 24 min
      • Hips like honey
        Worum geht’s?

        Das Festival mit V findet vom 06.–08. März 2026 statt – rund um den Internationalen Frauentag – und verwandelt Rosenheim in eine Bühne für FLINTA-Kunst, Musik, Workshops, Performances und Clubkultur.

        17 Locations, rund 45 Events, über 40 Künstler:innen – und ein klarer Fokus auf Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und safer spaces.
        Ramona erzählt,

        • wie das Festival entstanden ist,
        • warum Leerstand ein riesiges kreatives Potenzial hat,
        • wie man ein Kulturfestival niederschwellig und bezahlbar hält
        • und warum Awareness-Arbeit kein Bonus, sondern Grundvoraussetzung ist.
        • Was euch beim Festival erwartet

          • Workshops (kreativ, handwerklich, Bewegung, Talks)
          • Kunstausstellungen & Performances
          • Kunst- und Handwerksmarkt
          • Tattoo-Station
          • Dragshows inkl. „Get Ready with the Queens“
          • Clubnight mit DJs (u. a. Ramona selbst)
          • Awareness-Teams & Code of Conduct (Nulltoleranz gegenüber Diskriminierung)
          • Tickets gibt’s als 3-Tages-Festivalpass für 39,20 € – einmal alles, bitte.

            Die Orientierung läuft easy über die Rausgegangen-App (ja, endlich auch für Rosenheim).

            Mehr als ein Festival

            Ein großes Thema der Folge ist Awareness & Nachhaltigkeit.
            Aus der Festivalarbeit heraus entsteht gerade NAWA – ein Projekt, das Awareness-Konzepte weiterdenken und auch auf größere Veranstaltungen übertragen will. Rosenheim als Testlabor für eine bessere Festivalkultur? Klingt ziemlich gut.

            Links der Folge
            • Festival mit V: https://festivalmitv.com/
            • Tickets (Rausgegangen): https://t.rausgegangen.de/tickets/festival-mit-v
            • Eventübersicht: https://rausgegangen.de/events/festival-mit-v-1/
            • AFFEKT Rosenheim: https://affekt-rosenheim.de/
            • Filmtipp aus der Folge: „Cycling Cities – Der Film“: https://www.youtube.com/watch?v=bYUtZ4OBnkE
            • [himmeblabla Playlist ](https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be

              Rampa – 2000

              Chloe Qisha – Sex, Drugs and Existential Dread
              Faber – Alles Gute

              Wenn ihr Lust habt auf ein Wochenende voller Kunst, Musik, Community und Glitzer:

              Holt euch den Festivalpass, schnappt euch eure Freund:innen und entdeckt Rosenheim neu.
              Und wie immer gilt: Podcast abonnieren, bewerten, weiterempfehlen – ihr wisst schon. 💛
              Feedback & Liebesbriefe an: [email protected]

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              Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach

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              Spotify himmeblabla-Playlist

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              1 hr 39 min
            • Erzähl das besser nicht!

              Nach einem Warm-up voller Prepper-Vibes, Büro-Gedanken und der Erkenntnis, dass man Serien inzwischen eher „konsumiert“ als schaut, stolpern wir über das Tofu-Problem der Nation: Wo sind eigentlich die großen Packungen geblieben? Dazu gesellen sich Bloggerboxen, gehäkelte Eichhörnchen mit Namen (ja, wirklich), Doku-Liebe, Autoren-Teams und die Erkenntnis, dass selbst bei Serien wie Stranger Things Logiklöcher manchmal einfach… passieren. Zwischendurch wird laut gelacht, sich über Produzenten aufgeregt, die fünf Würste in eine Packung stecken, und nostalgisch an veganen Leberkas gedacht. Kurze Zwischenfrage: Wer hat sich eigentlich schon mal so ein Hosentaschengeschlechtsorgan gekauft? Kurz: Es ist wieder genau diese Mischung aus Abschweifung und Tiefgang, für die man himmeblabla hört.

              Die Subba Sach

              Die Subba Sach dieser Folge beginnt mit Christian – und wird für einen Moment bewusst ernst. Es geht ums Wählen, genauer gesagt um die Kommunalwahl in Bayern 2026. Nicht abstrakt, nicht theoretisch, sondern ganz konkret: Schule um die Ecke, Busverbindung, Radweg, Freibad, Umgehungsstraße. Entscheidungen, die direkt den Alltag betreffen. Demokratie, so der klare Gedanke, ist nichts Selbstverständliches, sondern etwas, das man aktiv mitgestalten muss. Und genau deshalb lohnt es sich, informiert zu sein – und seine Stimme zu nutzen.

              Direkt danach übernimmt Cathy und schlägt einen weicheren, aber nicht weniger wichtigen Ton an. Sie bringt den Zuckersüß Verlag mit, einen Berliner Kinder- und Familienbuchverlag, der zeigt, wie zeitgemäße Aufklärung heute aussehen kann. Auslöser ist ein Buch über die Periode – und daraus entsteht schnell dieses Gefühl von „Warum gab es das nicht schon früher?“. Themen, die ernst sind, werden dort leicht, liebevoll und auf Augenhöhe erzählt. Eine Subba Sach, die nicht mahnt, sondern stärkt.

              Schmankerl der Folge

              Beim Schmankerl der Folge darf Christian zuerst komplett frei drehen. Er entfesselt eine leidenschaftliche Krapfen-Ode, bei der man schon beim Zuhören Zuckerguss im Augenwinkel hat. Pistazie, Schokolade, Eierlikör, Blueberry Cheesecake – Faschingskrapfen als Seelentröster, Glücksmoment und leicht erotisches Gebäck. Gekrönt wird das Ganze vom Dinkelbäcker des Vertrauens, der mit angeblich 25 Sorten die Frage aufwirft, ob das noch Auswahl oder schon Überforderung ist.

              Im Anschluss bringt Cathy einen thematischen Kontrast, der trotzdem perfekt passt: Bookstagram und die Diskussion rund um Buchreihen. Lesen viele Band eins erst dann, wenn Band zwei schon erschienen ist? Aus Angst vor Cliffhangern, Enttäuschung oder emotionalem Invest? Cathy plädiert fürs Vertrauen, fürs Lesen, fürs Aushalten von Wartezeit – und dafür, dass Vorfreude eben auch Teil des Leseerlebnisses ist. Eine Debatte, die zeigt, wie sehr sich Bücher, Social Media und Erwartungshaltungen inzwischen gegenseitig beeinflussen.

              himmeblabla Playlist

              Musikalisch wird’s diesmal treibend: Die Playlist der Folge schiebt nach vorne, mit ordentlich Energie, Druck und dem perfekten Soundtrack für Frühjahrsputz, Kopfhörer-Spaziergänge oder leicht aggressive Laune im Supermarkt. Von Limp Bizkit über LEAP, von Joey Valence & Brae bis Frank Turner ist alles dabei, was den Puls ein kleines Stück nach oben zieht.

              Betthupferl – Staffel 2

              Zum Schluss wird es still. Betthupferl, Staffel 2, startet – und zwar nicht gemütlich, sondern atmosphärisch dicht. Sabine sitzt in Therapie, spricht über Albträume (oder sinds Erinnerungen?) und familiäre Schatten. Und dann vibriert die Smartwatch. Eine Nachricht erscheint … Ein Einstieg, mit dem Cathy für Gänsehaut sorgt.

              Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke!

              Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL

              Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach

              Musik: Dominikus Fuchs

              Spotify himmeblabla-Playlist.

              Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen:

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              1 hr 39 min
            • Auch der Duden is(s)t senfgelb
              Was euch erwartet – in ganz kurz und ganz bündig
              • Silvester ohne Böller, dafür mit Drohnen – Las Vegas macht’s vor.
              • Rollen, Räder, Rosenheim: Pumptrack in Bad Aibling & Skatepark-Glow-up in Rosenheim.
              • Stranger Things (Finale!): Begeisterung, Genervtheit, Timing-Diskussionen – und ein Social-Media-Rabbit-Hole deluxe.
              • Serien-/Film-Tipps: Pluribus, Boy Swallows Universe, Micky 17 (und Robert Pattinson wird weiterhin nicht mehr “der Vampir” genannt, sorry).
              • KI overload: „KI-generiert“ in Prospekten + Galileo-Rückblenden, die aussehen wie „vom Praktikant um 5 vor Feierabend geschustert“.
              • Kultur-Update Rosenheim: Stadtbibliothek-Love, Livepodcast-News & Festival mit V (queer/feministisch).
              • Betthupferl-Finale (ja, FINALE!): Sebastian Bretschneider, Seelenwächter, Eichhörnchen-Gang, Wendelstein-Action – und dann… Krankenhaus-Mint.
              • Die Subba Sach

                Drohnen statt Böller

                Silvester kann auch ohne Lärm, Feinstaub und panische Hunde funktionieren. Cathy schwärmt von einer Drohnenshow in Las Vegas, bei der hunderte Drohnen synchron den Himmel bespielen – choreografiert, musikalisch und ziemlich beeindruckend. Fazit: bitte mehr Zukunft, bitte weniger Knallerei!

                Pumptrack & Skatepark-Update

                Christian bringt gleich zwei regionale Highlights mit:
                In Bad Aibling ist ein Asphalt-Pumptrack geplant – geeignet für BMX, Dirtbike, Roller und sogar Rollstuhltraining. Nachhaltig gedacht, offen für alle, Sponsoren ausdrücklich willkommen.
                Und auch in Rosenheim tut sich was: Der Skatepark im Egarten wird nach rund 20 Jahren komplett erneuert. Unterstützt von lokalen Partnern und mit starkem Fokus auf Inklusion und Community.

                Bonus: Kultur in Rosenheim

                Die Liebe zur Stadtbibliothek Rosenheim ist ungebrochen – inklusive klarer Bitte: Bücher lesen ja, Frühstück darin bitte nein.
                Außerdem steht ein weiterer Livepodcast im Raum! Cathy und Christian sind Teil des „Festival mit V“ (6.–8. März): queer, feministisch, laut, leise, politisch und kreativ. Samstag sind die beiden selbst am Start.

                Schmankerl der Folge

                Stranger Things & das große Rabbit Hole

                Cathy ist tief abgetaucht: Zuerst in Netflix, dann ins Internet, in Social Media, in Theorien. Auslöser war eine riesige Drohnenshow zur Ankündigung des Stranger-Things-Finales – inklusive Rekordzahlen. Danach: Diskussionen über angebliche Fake-Finali, „Conformity Gate“ und die Frage, ob Serien wirklich von Anfang an durchgeplant sein müssen. Stunden später: fast mehr Tabs offen als Antworten …

                Serientipp: Boy Swallows Universe

                Christian bringt auch eine Serienempfehlung mit: Boy Swallows Universe wurde in kürzester Zeit durchgeschaut und hinterlässt Eindruck: eine intensive Coming-of-Age-Geschichte, düster, emotional, mystisch, manchmal brutal, aber immer nah an den Figuren.
                Keine leichte Kost, aber genau die Art von Serie, bei der man nach der letzten Folge kurz sitzen bleibt und denkt: „Okay… wow.“ Absolute Empfehlung für alle, die starke Geschichten (und die 80er) mögen.

                Playlist-Update
                • Djo – End of Beginning
                • Billy Joel – Piano Man
                • Madonna – Like a Prayer (Chor-Version aus Deadpool & Wolverine)
                • Bosse – Lass dich nicht ficken (Spotify: „…zwicken“) – als musikalisches Statement gegen digitale Gewalt
                • Das Betthupferl – Finale

                  Christian liefert erst den “Was bisher geschah”-Service und dann geht’s rein in die Wendelstein-Höhle: Portale, Seelenwächter, fliegende Eichhörnchen, Dolch-Action, Matrix-Limbo – bis Sebastian wieder die Augen aufmacht… im Krankenhaus. Und dann: Ende, aus, vorbei.

                  (Zumindest dieses Betthupferl-Kapitel).

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                  Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL

                  Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach

                  Musik: Dominikus Fuchs

                  Spotify himmeblabla-Playlist.

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                  Website: himmeblabla.de

                  1 hr 41 min
                • Zauberschnitte und Schuppertüssel

                  Cathy und Christian lassen das große Oberthema diesmal bewusst links liegen und sprechen über Gott und die Welt, Stofftiere mit Aua, Bücherberge, Weihnachtsgebäck-Exzesse, Spotify-Gewissensbisse und natürlich über eine sehr selbstbewusst benannte Schuppertüssel. (Ja, das Wort bleibt so.)

                  Was euch in dieser Folge sonst noch so begegnet

                  Bevor wir uns brav und geschniegelt in die Rubriken werfen, hier ein kleiner Streifzug durch den himmeblablaschen Gedankenparcours dieser Folge:

                  • ein Dezember-Kopfschmerz mit Haselpollen-Verdacht (Klimawandel? Flacherde? Rotationsachse? Wir klären nichts, aber spekulieren fundiert)
                  • ein sprechender Plüschhamster mit Piepsestimme, Verletzung am Bein und großem Auftrittspotenzial
                  • Kindheitserinnerungen an Weihnachtskrippen, in denen Gaststars grundsätzlich erlaubt sind (Playmobil, Dino, everything goes)
                  • Bücher, sehr viele Bücher: von Stephen King über amerikanische Erzähler, Romantasy, Vampire, Selfpublishing, Übersetzungsdramen bis zu Weihnachtsromcoms
                  • Weihnachtsgebäck-Eskapaden inklusive veganer Riesenplätzchen, Nougat, versehentlich erfundener Lebkuchen-Sandwiches und der Geburt eines neuen Lieblingsworts: Schuppertüssel
                  • ein leises, aber ernst gemeintes Spotify-Dilemma zwischen Bequemlichkeit, Haltung und kuratierten Playlists
                  • Kurz gesagt: Gott und die Welt, nur halt mit Plüsch, Büchern und Nougat.
                  • Die Subba Sach

                    Cathy kommt direkt mit einer Subba Sach ums Eck, die irgendwo zwischen „Herz in die Hand“ und „bitte nicht heulen, wir sind im Podcast“ liegt: Zauberschnitt.de. Dort werden geliebte, durchgekuschelte, halb zerfallene Stofftiere restauriert – mit dem Feingefühl, das man sonst nur bei Uhrmachern und Therapeut:innen findet.

                    Sprich: Wenn der Hamster plötzlich ein Aua am Bein hat (oder Judy irgendwann doch mal ein Auge verliert), gibt’s da draußen Menschen, die aus „Lappen mit Kindheitstrauma“ wieder „Seelenwärmer deluxe“ machen. 💛
                    👉 https://zauberschnitt.de

                    Christian hat heute mal eine Subba Sach, die nicht nach Nougat klingt, sondern nach „Politik geht also auch in gut": Der Landkreis Rosenheim beteiligt sich am Zertifizierungsverfahren zur kinderfreundlichen Kommune.

                    Heißt: Kinder- und Jugendrechte sollen in den kommenden Jahren systematisch stärker berücksichtigt werden – mit Beteiligung, Bestandsaufnahme, Maßnahmenplan und (wichtig!) Budget, damit’s nicht bei Unterschriften und warmen Worten bleibt.

                    Schmankerl der Folge

                    Christian hüpft (eigentlich scrollt er) ins Schmankerl und empfiehlt ein YouTube-Format für alle, die gute Gespräche lieben – ohne Phrasengedresche und ohne Talkshow-Schaumkrone: „Missverstehen Sie mich richtig“.

                    Ursprünglich aus der Berliner Kulturszene, erst live im Theater, dann so gut, dass es irgendwann auf YouTube gelandet ist. Moderiert wurde es u. a. von Gregor Gysi (ja, der Gregor), inzwischen gibt’s mehrere Hosts – und Christian hängt aktuell besonders an einer Folge mit Maja Göpel und Max Uthoff (Die Anstalt). Zwei Stunden klug, witzig, erhellend – und erstaunlich ruhig gefilmt (schwarz-weiß, Bühne, Atmosphäre). Genau das Richtige, wenn man kurz mal wieder an die Menschheit glauben will.

                    Cathy kontert mit einem Schmankerl, das so „Internet 2025/26“ schreit, dass man es schon beim Lesen leicht ironisch einatmet: Pantone hat die Farbe des Jahres 2026 verkündet – „Cloud Dancer“ (Code 11-4201).

                    Ein wunderschöner Weißton, der offiziell für Ruhe und Neuanfang stehen soll – das Internet so: „Aha. Weiß. Interesting.“ Und plötzlich ist man mitten im Kommentarstrudel zwischen Meme, Design-Take und Debatte darüber, wie so eine Wahl gelesen werden kann.
                    Bonus-Throwback: Letztes Jahr war’s „Mocha Mousse“ (Pantone 17-1230) – wahlweise „zeitlos gemütlich“ oder „Hundekot“. (Pantone: pls never change.)

                    Die himmeblabla Playlist

                    Das große Dilemma: Ja, wir lieben Spotify – und hassen es gleichzeitig ein bisschen. Shame in you, Daniel… Trotzdem gibt’s – noch – Musik.
                    Christian
                    Bone Thugs-N-Harmony – „Over“
                    Smashing Pumpkins – „Tonight, Tonight“
                    Cathy
                    Frank Sinatra – „White Christmas“
                    Taylor Swift – „The Life of a Showgirl (feat. Sabrina Carpenter)“ (weil Sabrina eh schon überall ist – und Cathy dieses Album als Safe Space hört)

                    Das Betthupferl entfällt diese Folge. Dafür:

                    große Ankündigung
                    große Erwartungen
                    großer Druck für die nächste Episode
                    Stay tuned. 😏

                    Erwähnte Ressourcen & Empfehlungen

                    Bücher & Autor:innen

                    • Stephen King – The Stand
                    • John Updike – Erzählsammlungen
                    • Kelly Hart – Quicksilver / Brimstone (Übersetzungsdrama inklusive)
                    • Britney S. Arena – A Dance of Lies (Hobbit Presse)
                    • Heinz Strunk – Der zweite Zauberberg
                    • Brandon Q. Morris (Matthias Matting)
                    • Julie Aden – All We Faked for Christmas
                    • Podcasts & Medien

                      • Alles gesagt? (ZEIT Podcast)
                      • OMR Podcast (mit Sebastian Fitzek)
                      • Schreiben & Schreddern
                      • Terra X History (Instagram)
                      • Serien & Filme

                        • Nobody Wants This
                        • Hochzeit auf den ersten Blick (Guilty Pleasure 💍)
                        • Paddington (Teil 3)
                        • Stranger Things
                        • Pumuckl (neue Verfilmung)
                        • Plattformen & Tools

                          • Spotify (inkl. Dilemma)
                          • Qobuz (aka Cobus / Cobüss)
                          • Apple Music
                          • 1 hr 44 min
                          • Plapperfreudige Podcast-Pralinen

                            Während die Adventszeit draußen leise glitzert und die ersten Lebkuchen bereits als Grundnahrungsmittel durchgehen, rutschen Cathy und Christian in dieser Folge in ein Thema, das so präsent ist wie Parfümwerbung im Dezember: Werbung. In all ihren Phasen — die nostalgische, die peinliche, die sexistische, die sentimentale und die komplett überdrehte.

                            Doch gestartet wird natürlich wie immer mit ein paar Alltagsanekdoten und einer liebevollen Bestandsaufnahme ihrer eigenen geistigen und digitalen Verfassung: Christians Genesungsstatus ist offiziell „wieder sprechfähig“, Cathy hingegen etwas „überkoffeiniert dank Weihnachtsmarktkaffee“. Dazu kommt der frisch eingerichtete himmeblabla-Shop, in dem der legendäre senfgelbe Hoodie und allerlei Merch erstanden werden kann. Die beiden versuchen sogar, das professionell klingen zu lassen — was ihnen 3,5 Sekunden gelingt, bevor es wieder mäandert.

                            Und damit hinein ins heutige Thema: Werbung. Alles, was uns geprägt, verstört (Werbung der 1950er, oida, wie sexistisch und rassistisch!), verzaubert oder wütend gemacht hat. Cathy und Christian erinnern sich an das dramatisch herzerweichende Edeka-Homecoming, das jeden emotional erwischt hat. Wir packen einen ganzen Rucksack an Fremdscham-Spots — von indiskreten Inkontinenzeinlagen über nackt Fahrrad fahrende Schmerzpatienten bis hin zu Stromberg, der inzwischen in gefühlt jeder dritten Werbekampagne denselben Charakter spielt. Die beiden seufzen, schwärmen und verzweifeln gleichermaßen.

                            Ein nostalgischer Ausflug folgt: ikonische Werbesprüche und Werbesongs. „Just do it“, „Quadratisch. Praktisch. Gut.“ oder „Wohnst du noch oder lebst du schon?“ — die Claims, die sich in unser kollektives Hirn eingebrannt haben. Und natürlich die Musik: „Sail Away“, „Like Ice in the Sunshine“, „Inside“ von Stiltskin — plus eine kleine Zeitreise in die Ära, in der Levi’s-Werbung filmischer war als manche Hollywoodproduktion.

                            Auch die Werbung ihrer eigenen Kindheit wird seziert: Cathy erzählt herrlich entnervt vom Barbie-Pferd „Schleckermäulchen“, das ihr damals ernsthaft suggerierte, sie bekäme einen Wasseranschluss in ihr Kinderzimmer. Christian gesteht, dass seine Masters-of-the-Universe-Figuren eine Barbie als „romantisches Objekt“ hatten. Die beiden wühlen sich durch uralte Spots, toxische Rollenbilder und Durchhalteparolen in Orangetönen.

                            Wie immer darf die Subba Sach nicht fehlen: Christian bringt einen ganzen Strauß an „Oscars der Werbeverarschung“ mit — vom PETA-„Speziesismus des Monats“ über den goldenen Windbeutel bis zum goldenen Zaunpfahl für absurdes Gender-Marketing. Cathy kontert mit dringend benötigten Lichtblicken und liest eine Reihe guter Nachrichten vor, gesammelt von der Zeit: von neuen EU-Regelungen über Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen bis hin zur ersten Vierschanzentournee für Frauen. Ein wohliger Lichtblick mitten im Konsumkoller.

                            Der algorithmische Zustand der beiden ist ebenfalls Thema: Cathy wird derzeit auf Social Media von tätowierten, maskierten Thirst-Trap-Männern verfolgt — Ergebnis einer unschuldig gestarteten Dark-Romance-Recherche. Christians Algorithmus hingegen hat aufgrund kommender Podcastthemen eine leichte Schlüpfrigkeits-Tendenz entwickelt. Beide versuchen, durch Katzen- und Kuhvideos wieder auf den Pfad der Tugend zu gelangen. Spoiler: nur mäßig erfolgreich.

                            Das Schmankerl der Folge führt diesmal in zwei Richtungen: Cathy empfiehlt mit warmem Herzen die zweite Staffel von Nobody Wants This — eine Serie wie ein Becher Heißgetränk, süß, tiefgründig und herzerwärmend. Christian wiederum stellt Oliver Voss vor: Werbeguru, Plakate-Flüsterer und Meister der analytischen Klarheit. Eine herrlich nerdige Empfehlung.

                            Die Spotify-Playlist himmeblabla-Playlist füllt sich ebenfalls:

                            Christian packt Introvert von Little Simz und Inside von Stiltskin drauf.
                            Cathy ergänzt mit Sail Away (ja, dem Beck’s-Segelschiff-Song) und einer Like Ice in the Sunshine-Version der No Angels.

                            Und weil’s Tradition hat, endet die Folge mit dem Betthupferl: Karin, Quirin und Sabine stehen weiter in der Tropfsteinhöhle, auf der verzweifelten Suche nach Sebastian. Eine Taschenlampe. Ein Geräusch. Ein Schatten. Und Quirin, der fachkundig feststellt: „Das ist nicht Papa. Der rumpelt anders.“ Karin ballt die Fäuste. Und die nächste Episode wird’s richten.

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                            Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL

                            Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach

                            Musik: Dominikus Fuchs

                            Spotify himmeblabla-Playlist.

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                            Website: himmeblabla.de

                            1 hr 59 min

                          About himmeblabla – der Podcast des Heimatmagazins himmeblau

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                          Menschen und Orte, Freizeit und Kultur, Traditionen und Innovationen – seit über 12 Jahren präsentiert das himmeblau Magazin die Schokoladenseiten Oberbayerns und Tirols. In Form seiner brillanten Reportagen zeigt himmeblau, warum sich das Leben in alpenländischen Gefilden so heimelig anfühlt. Doch der Platz ist begrenzt, in so einem Heft, und die Welt drumherum so reich an Geschichten. Darum haben wir dieses Spin-off