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Diese Folge startet, wie man es von uns kennt: "leicht" koffeiniert und merklich überarbeitet. Aber kein Problem: Christian steht kurz vor dem wohlverdienten Toskana-Urlaub. Und Cathy? Die zieht weiter durch!
Zunächst gehr es um eine mysteriösen„Mäh“-Katze ohne Schwanz, die sich einfach selbst eingeladen hat. Zwischen spirituellem Zeichen, Findelkind und möglichem Mitbewohner wird hier ernsthaft diskutiert, wie viele Katzen eigentlich noch normal sind (Spoiler: wir wissen es nicht).
Während Christian gedanklich schon in der Toskana bei Rotwein und zirpenden Grillen verweilt, hält sich Cathy mit Matcha, Kaffee und Energy Drinks über Wasser und stellt sich einer sehr realen Lebensfrage: Wie viele Snacks sind zu viele Snacks?
Die Subba Sach
Heute wird’s mal wieder lehrreich! Cathy hält ein leidenschaftliches Plädoyer für ein oft unterschätztes Tier: die Hummel. Hummeln sind super! Und sogar effizienter als Bienen.
Christian kontert mit einer ebenso starken „Subba Sach“ aus der echten Welt:
Ja, der Name ist lustig – das Konzept dafür umso besser.
Fazit: Hummeln und Kreislaufschränke machen die Welt ein bisschen besser! It's a match!
Schmankerl der Folge
Hier wird’s wieder herrlich wild.
Christian empfiehlt einen genialen Internet-Fund: Robert Lindemann (aka der Endgegner für toxische Männlichkeits-Coaches).
Cathy bringt noch mehr Wissen auf die Ohren und empfiehlt die Podcasts „Schneller schlau“ und „Wissen Weekly“. Diese Formate liefern genau das, was man manchmal braucht – kleine Aha-Momente für zwischendurch.
himmeblabla Playlist
Arrested Development – People Everyday
Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke!
Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach
Musik: Dominikus Fuchs
Spotify himmeblabla-Playlist.
Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen:
Email: [email protected] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten)
Instagram: @himmeblabla
Website: himmeblabla.de
Und damit raus aus der Inszenierung und rein ins ungescriptete Leben. Und das liefert. Leider. Oder zum Glück – je nachdem, wie man es sieht. Nun ja, Cathy hat eindeutig zu viel gesehen! Sie erzählt von einem Vorfall vor ihrem Haus, der wirklich schwer zu toppen ist: Später Abend, zwei Männer, einer davon hat deutlich zu tief ins Glas geschaut – und plötzlich wird der Grünstreifen neben dem Fuß- und Radweg an den Bahngleisen zur improvisierten Toilette. Wir sind gleichzeitig fassungslos und fasziniert und klären ganz nebenbei, was das eigentlich juristisch bedeutet. Öffentliche Defäkation – ein Thema, das man nicht kommen sieht (und auch nicht kommen sehen möchte!)
Weil wir an Karfreitag aufnehmen und zufällig bei Folge 40 sind, betreiben wir ebenso zwangsläufig wie unbeholfen ein bisschen Hobby-Numerologie rund um die Zahl 40 – und stellen fest: Die taucht in der Bibel nicht ohne Grund so oft auf. Vierzig Tage, vierzig Nächte, Prüfungen, Übergänge. Große Nummer. Passt irgendwie.
Sehr viel näher dran an euch Hörenden wird’s, als Cathy einen Spotify-Kommentar von der lieben Hörerin Bettina vorliest. Die hebt Patricks und Christians Reflektiertheit in unserer vergangenen Live-Folge hervor – und wir freuen uns ehrlich, aber bescheiden drüber. Solche Rückmeldungen zeigen, dass das hier nicht im luftleeren Raum passiert.
Dann wird’s ein bisschen ernster. Ausgehend von Christians Rant sprechen wir über DSDS, über Dieter Bohlen und Bushido, über Sidos geplante Collab mit Schwurbel Xavier und damit die Frage, warum bestimmten Leuten immer wieder große Bühnen gegeben werden. Cathy erzählt in dem Zuge, dass sie selbst mal kurz davor war, bei Deutschland sucht den Superstar mitzumachen. Und wir landen ziemlich schnell bei der grundsätzlichen Frage: Wie gehen Castingshows eigentlich mit Menschen um – früher und heute?
Wenn es eh schon um Abgehobenes geht, verlassen wir kurz die Erde Richtung Mond. Wir "begleiten" die aktuelle Mondmission, eruieren mythologische Bezüge – und Cathy outet sich ganz klar als Mondfan.
Außerdem führen wir ganz nebenbei eine neue, völlig inoffizielle Rubrik ein: Ihr sagt uns eure Lieblingssüßigkeiten – und wir probieren uns durch. Wissenschaftlich natürlich. Fast. Und weil wir wir sind, gibt’s natürlich auch noch ein kleines Lektüren-Update. Einfach so, mittendrin.
Subba Sach
Schmankerl der Folge
Playlist
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Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach
Musik: Dominikus Fuchs
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Unsere Live-Folge wirkt noch nach – im besten Sinne. Wir haben selbst nochmal reingehört, drüber gelacht und uns gleichzeitig gedacht: „Da wäre noch mehr gegangen.“ Klassiker. Grüße gehen raus an Patrick und Devado, deren neue Single „Dankbar“ pünktlich zum Aufnahmetag erscheint und direkt eine kleine Empfehlung bekommt.
Dazwischen: Kaffee, Erkältungsparanoia („Ich bin so stabil“), Bier-getränkte Kopfhörer, Katzen- bzw. Giraffenzungen und die wichtige Frage, ob man sich eigentlich selbst lustig finden darf (Spoiler: ja).
Die Subba Sach
Christian startet mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für Bürohunde. Bei ihm im Office stapeln sich die Hunde, und plötzlich ist alles anders: bessere Stimmung, weniger Stress, Menschen sitzen beim Mittagessen und sagen einfach nur „Süß“. Und die Produktivität? Leidet eben nicht!
Dann übernimmt Cathy – und zieht die Folge in eine ganz andere Richtung.
Und hier kippt das Gespräch in die notwendige Ernsthaftigkeit:
Schmankerl der Folge
Christian geht in eine ganz andere Richtung und bringt den Film The Life of Chuck nach einer Erzählung von Stephen King mit.
himmeblabla Playlist
Eine Playlist, die irgendwo zwischen Blues-Rock, Empowerment und klarer Ansage liegt – und damit ziemlich gut zu dieser Folge passt.
Betthupferl
DEVADO erzählt, wie aus einem Kinderkassettenrekorder-Experiment mit acht Jahren eine komplette musikalische Vision wurde. Heute produziert sie Songs ausschließlich aus Stimme und Body Sounds – Schnipsen, Klatschen, Stampfen, alles selbst gebaut.
Das Publikum darf gleich mitmachen:
Nebenbei gibt’s Einblicke in:
Und ja: Ein Song, der gemeinsam mit ihrer Community aufgenommen wurde, landet später auch direkt auf unserer Playlist.
Mit Patrick Becker wird es politischer – und ziemlich spannend!
Als Sozialarbeiter beschäftigt er sich mit zeitgemäßer Männlichkeit und der Frage, wie Jungen heute aufwachsen. Themen sind unter anderem:
Außerdem lernen wir was Flag Football ist, warum Hüftbeweglichkeit für diesen Sport relevant ist
Zwischendurch geht es um Situationen, die viele kennen:
Wie verhält man sich nachts auf der Straße, damit sich andere Menschen sicher fühlen?
Es wird diskutiert, gelacht, widersprochen – genau so, wie es bei einem Live-Podcast sein soll.
Musik für die himmeblabla-Playlist
Diese Songs wandern diesmal auf unsere Playlist:
Die Ärzte – Manchmal haben Frauen
Ein Nachmittag voller Gespräche über Musik, Mut, Rollenbilder und gesellschaftlichen Wandel.
Aufgenommen live beim Festival mit V
Heute wird improvisiert, gelacht, abgeschweift und wieder eingefangen. Es geht um Pyrovandia-Band-2-Release-Vibes, um Bloggerboxen mit Lesezeichen, Charakterkarten und ein kleines grünes Eichhörnchen. Es geht um „Closed Door Spice“ (Tür zu, Fantasie an), um Hörbuchmarathons im Blood-and-Ash-Universum und um die Frage, wie man eigentlich gleichzeitig Buchmesse UND Bayerische Karatemeisterschaft überlebt.
Zwischendrin taucht ein Ingwer auf, der ungefähr die Größe eines Arnold-Schwarzenegger-Zehs hat. Man steht im Discounter. Man schaut ihn an. Man kauft ihn nicht. Zu viel Energie.
Apropos Energie: Nicht vergessen! Am 7. März sinds wir – live – beim Festival mit V in der Alten Druckerei in Rosenheim. Kommt vorbei, sonst muss Christian aus Verzweiflung den Tigertanga auspacken (Spoiler: feministisches Festival, also… lieber nicht). Mit auf der Bühne: Patrick Becker und Devado / Debbie van Dooren.
Apropos Modesünden. Löcher in der Hose, nur ein Auge geschminkt, was ist denn hier los?! Währenddessen liegt Penny Lane seelenruhig da und fragt sich vermutlich, warum hier eigentlich niemand strukturiert arbeitet.
Wir bleiben kurz tierisch. Loki. Der Kater. Offiziell draußen lebend, inoffiziell mit sehr klarer Lieblingsnachbarin. Leider inklusive kleiner Biss-Eskalation. Dazu ein Hund, der Katzen jagt, Truthahn-Sensitiv-Futter in Soßenexplosionen quer durch die Wohnung verteilt und das ganz normale Alltagschaos, das entsteht, wenn man denkt: „Ach komm, Tiere sind doch entspannend.“
Ernst wird’s beim Thema Abmahnwelle rund um Musik in Reels. Wenn selbst kleine Unternehmen oder Tierheime Post bekommen, weil im Hintergrund ein Song läuft, dann fühlt sich das nicht mehr nach gesundem Menschenverstand an. Wir sprechen über Verantwortung, Fairness, digitale Grauzonen – und warum das alles gerade ziemlich viele Menschen nervt.
Von dort springen wir elegant zu Brauchtum. Bettelhochzeit. Misthaufen. Verkleidung. Dorf-Performance. Tür offen, nicht closed door. Kultur kann vieles – subtil gehört nicht immer dazu. Und plötzlich stehen wir bei „Wetten, dass..?“, den Kaulitz-Brüdern und einer brandneuen himmeblabla-internen Challenge:
Es geht um Chips (mit Xavier Naidoo Geschmäckle), um die leicht verstörende Kombination aus Banane und Salzgebäck, um Muse, Bee Gees und die ewige Suche nach dem perfekten Playlist-Song. Um Kuchen-Neid, um Kita-Spiele mit Schaumküssen und Speiberei-Potenzial, um Dossier-Chaos und um die Erkenntnis, dass ungeplante Folgen manchmal genau die sind, die am meisten Spaß machen.
Am Ende bleibt: viel Gelächter, ein bisschen Rage, sehr viel Herz – und die Gewissheit, dass man auch ohne Gästin locker über eine Stunde füllen kann, wenn man einfach drauflosredet.
Das Festival mit V findet vom 06.–08. März 2026 statt – rund um den Internationalen Frauentag – und verwandelt Rosenheim in eine Bühne für FLINTA-Kunst, Musik, Workshops, Performances und Clubkultur.
Was euch beim Festival erwartet
Tickets gibt’s als 3-Tages-Festivalpass für 39,20 € – einmal alles, bitte.
Mehr als ein Festival
Rampa – 2000
Wenn ihr Lust habt auf ein Wochenende voller Kunst, Musik, Community und Glitzer:
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Spotify himmeblabla-Playlist
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Nach einem Warm-up voller Prepper-Vibes, Büro-Gedanken und der Erkenntnis, dass man Serien inzwischen eher „konsumiert“ als schaut, stolpern wir über das Tofu-Problem der Nation: Wo sind eigentlich die großen Packungen geblieben? Dazu gesellen sich Bloggerboxen, gehäkelte Eichhörnchen mit Namen (ja, wirklich), Doku-Liebe, Autoren-Teams und die Erkenntnis, dass selbst bei Serien wie Stranger Things Logiklöcher manchmal einfach… passieren. Zwischendurch wird laut gelacht, sich über Produzenten aufgeregt, die fünf Würste in eine Packung stecken, und nostalgisch an veganen Leberkas gedacht. Kurze Zwischenfrage: Wer hat sich eigentlich schon mal so ein Hosentaschengeschlechtsorgan gekauft? Kurz: Es ist wieder genau diese Mischung aus Abschweifung und Tiefgang, für die man himmeblabla hört.
Die Subba Sach dieser Folge beginnt mit Christian – und wird für einen Moment bewusst ernst. Es geht ums Wählen, genauer gesagt um die Kommunalwahl in Bayern 2026. Nicht abstrakt, nicht theoretisch, sondern ganz konkret: Schule um die Ecke, Busverbindung, Radweg, Freibad, Umgehungsstraße. Entscheidungen, die direkt den Alltag betreffen. Demokratie, so der klare Gedanke, ist nichts Selbstverständliches, sondern etwas, das man aktiv mitgestalten muss. Und genau deshalb lohnt es sich, informiert zu sein – und seine Stimme zu nutzen.
Direkt danach übernimmt Cathy und schlägt einen weicheren, aber nicht weniger wichtigen Ton an. Sie bringt den Zuckersüß Verlag mit, einen Berliner Kinder- und Familienbuchverlag, der zeigt, wie zeitgemäße Aufklärung heute aussehen kann. Auslöser ist ein Buch über die Periode – und daraus entsteht schnell dieses Gefühl von „Warum gab es das nicht schon früher?“. Themen, die ernst sind, werden dort leicht, liebevoll und auf Augenhöhe erzählt. Eine Subba Sach, die nicht mahnt, sondern stärkt.
Beim Schmankerl der Folge darf Christian zuerst komplett frei drehen. Er entfesselt eine leidenschaftliche Krapfen-Ode, bei der man schon beim Zuhören Zuckerguss im Augenwinkel hat. Pistazie, Schokolade, Eierlikör, Blueberry Cheesecake – Faschingskrapfen als Seelentröster, Glücksmoment und leicht erotisches Gebäck. Gekrönt wird das Ganze vom Dinkelbäcker des Vertrauens, der mit angeblich 25 Sorten die Frage aufwirft, ob das noch Auswahl oder schon Überforderung ist.
Im Anschluss bringt Cathy einen thematischen Kontrast, der trotzdem perfekt passt: Bookstagram und die Diskussion rund um Buchreihen. Lesen viele Band eins erst dann, wenn Band zwei schon erschienen ist? Aus Angst vor Cliffhangern, Enttäuschung oder emotionalem Invest? Cathy plädiert fürs Vertrauen, fürs Lesen, fürs Aushalten von Wartezeit – und dafür, dass Vorfreude eben auch Teil des Leseerlebnisses ist. Eine Debatte, die zeigt, wie sehr sich Bücher, Social Media und Erwartungshaltungen inzwischen gegenseitig beeinflussen.
Musikalisch wird’s diesmal treibend: Die Playlist der Folge schiebt nach vorne, mit ordentlich Energie, Druck und dem perfekten Soundtrack für Frühjahrsputz, Kopfhörer-Spaziergänge oder leicht aggressive Laune im Supermarkt. Von Limp Bizkit über LEAP, von Joey Valence & Brae bis Frank Turner ist alles dabei, was den Puls ein kleines Stück nach oben zieht.
Zum Schluss wird es still. Betthupferl, Staffel 2, startet – und zwar nicht gemütlich, sondern atmosphärisch dicht. Sabine sitzt in Therapie, spricht über Albträume (oder sinds Erinnerungen?) und familiäre Schatten. Und dann vibriert die Smartwatch. Eine Nachricht erscheint … Ein Einstieg, mit dem Cathy für Gänsehaut sorgt.
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Drohnen statt Böller
Pumptrack & Skatepark-Update
Bonus: Kultur in Rosenheim
Stranger Things & das große Rabbit Hole
Serientipp: Boy Swallows Universe
Christian liefert erst den “Was bisher geschah”-Service und dann geht’s rein in die Wendelstein-Höhle: Portale, Seelenwächter, fliegende Eichhörnchen, Dolch-Action, Matrix-Limbo – bis Sebastian wieder die Augen aufmacht… im Krankenhaus. Und dann: Ende, aus, vorbei.
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Cathy und Christian lassen das große Oberthema diesmal bewusst links liegen und sprechen über Gott und die Welt, Stofftiere mit Aua, Bücherberge, Weihnachtsgebäck-Exzesse, Spotify-Gewissensbisse und natürlich über eine sehr selbstbewusst benannte Schuppertüssel. (Ja, das Wort bleibt so.)
Was euch in dieser Folge sonst noch so begegnet
Die Subba Sach
Cathy kommt direkt mit einer Subba Sach ums Eck, die irgendwo zwischen „Herz in die Hand“ und „bitte nicht heulen, wir sind im Podcast“ liegt: Zauberschnitt.de. Dort werden geliebte, durchgekuschelte, halb zerfallene Stofftiere restauriert – mit dem Feingefühl, das man sonst nur bei Uhrmachern und Therapeut:innen findet.
Christian hat heute mal eine Subba Sach, die nicht nach Nougat klingt, sondern nach „Politik geht also auch in gut": Der Landkreis Rosenheim beteiligt sich am Zertifizierungsverfahren zur kinderfreundlichen Kommune.
Schmankerl der Folge
Christian hüpft (eigentlich scrollt er) ins Schmankerl und empfiehlt ein YouTube-Format für alle, die gute Gespräche lieben – ohne Phrasengedresche und ohne Talkshow-Schaumkrone: „Missverstehen Sie mich richtig“.
Cathy kontert mit einem Schmankerl, das so „Internet 2025/26“ schreit, dass man es schon beim Lesen leicht ironisch einatmet: Pantone hat die Farbe des Jahres 2026 verkündet – „Cloud Dancer“ (Code 11-4201).
Die himmeblabla Playlist
Das Betthupferl entfällt diese Folge. Dafür:
Erwähnte Ressourcen & Empfehlungen
Podcasts & Medien
Serien & Filme
Plattformen & Tools
Während die Adventszeit draußen leise glitzert und die ersten Lebkuchen bereits als Grundnahrungsmittel durchgehen, rutschen Cathy und Christian in dieser Folge in ein Thema, das so präsent ist wie Parfümwerbung im Dezember: Werbung. In all ihren Phasen — die nostalgische, die peinliche, die sexistische, die sentimentale und die komplett überdrehte.
Und damit hinein ins heutige Thema: Werbung. Alles, was uns geprägt, verstört (Werbung der 1950er, oida, wie sexistisch und rassistisch!), verzaubert oder wütend gemacht hat. Cathy und Christian erinnern sich an das dramatisch herzerweichende Edeka-Homecoming, das jeden emotional erwischt hat. Wir packen einen ganzen Rucksack an Fremdscham-Spots — von indiskreten Inkontinenzeinlagen über nackt Fahrrad fahrende Schmerzpatienten bis hin zu Stromberg, der inzwischen in gefühlt jeder dritten Werbekampagne denselben Charakter spielt. Die beiden seufzen, schwärmen und verzweifeln gleichermaßen.
Ein nostalgischer Ausflug folgt: ikonische Werbesprüche und Werbesongs. „Just do it“, „Quadratisch. Praktisch. Gut.“ oder „Wohnst du noch oder lebst du schon?“ — die Claims, die sich in unser kollektives Hirn eingebrannt haben. Und natürlich die Musik: „Sail Away“, „Like Ice in the Sunshine“, „Inside“ von Stiltskin — plus eine kleine Zeitreise in die Ära, in der Levi’s-Werbung filmischer war als manche Hollywoodproduktion.
Auch die Werbung ihrer eigenen Kindheit wird seziert: Cathy erzählt herrlich entnervt vom Barbie-Pferd „Schleckermäulchen“, das ihr damals ernsthaft suggerierte, sie bekäme einen Wasseranschluss in ihr Kinderzimmer. Christian gesteht, dass seine Masters-of-the-Universe-Figuren eine Barbie als „romantisches Objekt“ hatten. Die beiden wühlen sich durch uralte Spots, toxische Rollenbilder und Durchhalteparolen in Orangetönen.
Wie immer darf die Subba Sach nicht fehlen: Christian bringt einen ganzen Strauß an „Oscars der Werbeverarschung“ mit — vom PETA-„Speziesismus des Monats“ über den goldenen Windbeutel bis zum goldenen Zaunpfahl für absurdes Gender-Marketing. Cathy kontert mit dringend benötigten Lichtblicken und liest eine Reihe guter Nachrichten vor, gesammelt von der Zeit: von neuen EU-Regelungen über Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen bis hin zur ersten Vierschanzentournee für Frauen. Ein wohliger Lichtblick mitten im Konsumkoller.
Der algorithmische Zustand der beiden ist ebenfalls Thema: Cathy wird derzeit auf Social Media von tätowierten, maskierten Thirst-Trap-Männern verfolgt — Ergebnis einer unschuldig gestarteten Dark-Romance-Recherche. Christians Algorithmus hingegen hat aufgrund kommender Podcastthemen eine leichte Schlüpfrigkeits-Tendenz entwickelt. Beide versuchen, durch Katzen- und Kuhvideos wieder auf den Pfad der Tugend zu gelangen. Spoiler: nur mäßig erfolgreich.
Das Schmankerl der Folge führt diesmal in zwei Richtungen: Cathy empfiehlt mit warmem Herzen die zweite Staffel von Nobody Wants This — eine Serie wie ein Becher Heißgetränk, süß, tiefgründig und herzerwärmend. Christian wiederum stellt Oliver Voss vor: Werbeguru, Plakate-Flüsterer und Meister der analytischen Klarheit. Eine herrlich nerdige Empfehlung.
Die Spotify-Playlist himmeblabla-Playlist füllt sich ebenfalls:
Und weil’s Tradition hat, endet die Folge mit dem Betthupferl: Karin, Quirin und Sabine stehen weiter in der Tropfsteinhöhle, auf der verzweifelten Suche nach Sebastian. Eine Taschenlampe. Ein Geräusch. Ein Schatten. Und Quirin, der fachkundig feststellt: „Das ist nicht Papa. Der rumpelt anders.“ Karin ballt die Fäuste. Und die nächste Episode wird’s richten.
Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Deshalb: Behandelt sie bitte pfleglich :-)
Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach
Musik: Dominikus Fuchs
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