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Nach dem großen Fünfzigsten haben wir uns ein kleines Päuschen gegönnt – und müssen offenbar erst einmal wieder lernen, wie Podcast geht. Christian war dafür sehr vorbildlich nahezu offline in Kärnten unterwegs. In einem umgebauten alten Getreidespeicher irgendwo in den Bergen wurde gewandert, entspannt und von Penny Lane großzügig das umliegende Gelände annektiert. Lediglich Christians Körper hielt Urlaub offenbar für den perfekten Zeitpunkt, ihm erst ein geschwollenes Augenlid und anschließend eine beeindruckende zweite Backe wachsen zu lassen. Die medizinische Strategie lautete mangels sinnvoller Alternativen: aktives Abwarten. Mit Erfolg.
Cathy hat währenddessen weniger abgeschaltet. Pyrovandia 3 und das Prequel „Theia“ sind erschienen und sorgen für überraschend viel Trubel auf Social Media. Und kaum sind diese Bücher draußen, steht auch schon die Frankfurter Buchmesse vor der Tür. Gemeinsam mit Autorin Jenny Fischer geht es für eine Woche nach Frankfurt – inklusive eigenem Stand, sehr vielen Bücherkisten und einer besonderen Ehre: Ausgerechnet am kleinen gemeinsamen Stand wird einer der offiziellen Fantasy-Prägestempel der Messe stehen. Ob man dafür auf einer Schnitzel-, Schnipsel- oder möglicherweise Mini-Schnitzeljagd unterwegs ist, kann trotz spontaner sprachwissenschaftlicher Recherche nicht abschließend geklärt werden.
Christian hat ebenfalls Reisepläne. Wenn seine Mutter diese Folge rechtzeitig hört, erfährt sie auf denkbar ungewöhnlichem Weg, dass ihr Sohn zu ihrem Geburtstag überraschend nach Portugal kommt. Falls kein Zimmer frei ist, wissen wir wenigstens: Sie hört den Podcast nicht.
Zurück im Alltag versucht Cathy derweil, die Selbstständigkeit nicht mit einem täglichen Arbeitsmarathon zu verwechseln. Feierabend, Mittagspause und mindestens eine halbe Stunde Garten pro Tag werden geübt. Verrücktes Konzept. Dass man nicht sämtliche Aufgaben der Woche bereits am Montag erledigen muss, ist ebenfalls eine überraschende Erkenntnis.
Herbstzeit ist außerdem Schwammerlzeit. Selbst sammeln würden wir sie allerdings lieber nicht, denn zwischen essbar und Krankenhausaufenthalt fehlt uns eindeutig die notwendige Expertise. Dafür entdeckt Cathy einige reale Pilznamen mit erheblichem Potenzial für zukünftige Auseinandersetzungen: gemeine Stinkmorchel, behangener Düngerling, klebriger Hörling, Schmarotzer-Röhrling, Riesen-Gallertträne – und der unangefochtene Sieger: Knoblauchschwindling. Wer braucht noch klassische Beleidigungen?
Weil die Schule wieder angefangen hat, widmen wir uns anschließend einer der großen ungeklärten Fragen unserer Kindheit: Welche Farbe hat welches Schulfach? Für Cathy ist Mathe selbstverständlich blau, Deutsch gelb und Englisch rot. Christian erinnert sich hauptsächlich an Plastikumschläge und entwickelt kurzerhand den KI-Schulheftumschlag, der seine Hausaufgaben selbst erledigt.
Weniger lustig wird es beim Thema Volksfeste. Christian berichtet von einem Rosenheimer Herbstfestbesuch, bei dem ihn die Musikauswahl einer Band ziemlich auf die Palme gebracht hat. Cathy wiederum hat das Fest dieses Jahr vor allem als unangenehm rücksichtslos erlebt: Gedränge, Rempeleien und Menschen, die offenbar vollkommen vergessen haben, dass um sie herum noch andere existieren.
Von dort sprechen wir über etwas deutlich Ernsteres: heimliche Aufnahmen unter Röcken, sexualisierte Übergriffe und Gewalt gegen Frauen. Unser Appell richtet sich dabei ausdrücklich auch an Männer: nicht wegsehen, nicht schweigen, nicht darauf warten, dass jemand anderes etwas sagt oder eingreift. Wer mitbekommt, dass Grenzen überschritten werden, kann und sollte immer helfen.
Und genau dieses Nicht-Schweigen zieht sich anschließend noch weiter durch die Folge. Christian erzählt von einer Kundin des himmeblau Magazins, die offenbar wegen seiner klaren Haltung in Editorials nicht mehr inseriert. Natürlich darf jedes Unternehmen selbst entscheiden, wofür es Geld ausgibt. Gleichzeitig führt die Geschichte zu einer viel wichtigeren Erkenntnis: Kritik wird häufig sehr schnell und sehr laut ausgesprochen – Zustimmung dagegen bleibt oft still. Dabei kostet es fast nichts, jemandem zu sagen: Ich finde gut, was du machst. Ich unterstütze das. Danke, dass du Haltung zeigst. Also: Wenn ihr etwas gut findet, sagt es ruhig öfter.
Christian bringt eine Weltkarte mit – beziehungsweise die Erkenntnis, dass die Weltkarten, mit denen viele von uns aufgewachsen sind, ein ziemlich verzerrtes Bild vermitteln. Die klassische Mercator-Projektion war für die Navigation auf See äußerst praktisch, verzerrt aber die Größenverhältnisse erheblich. Besonders eindrücklich: Afrika ist in Wirklichkeit etwa 14-mal so groß wie Grönland. Auf vielen bekannten Weltkarten sieht das nicht annähernd danach aus.
Die Vereinten Nationen haben sich deshalb dafür ausgesprochen, stärker flächentreue Darstellungen wie die Equal-Earth-Projektion zu verwenden. Dahinter steckt mehr als Kartografie: Wenn bestimmte Regionen über Jahrhunderte optisch riesig und andere vergleichsweise klein dargestellt werden, kann das auch unsere Wahrnehmung ihrer Bedeutung beeinflussen. Keine Sorge: Niemand nimmt Seefahrenden ihre Mercator-Karte weg. Aber gerade in Schulen könnte ein realistischeres Bild der tatsächlichen Größenverhältnisse durchaus nicht schaden.
Cathy hat dagegen Bücher dabei – wen wunderts'?. In Ankara entstand aus weggeworfenen Büchern eine außergewöhnliche Bibliothek. Mitarbeiter der Müllabfuhr sammelten Bücher, die Menschen entsorgt hatten, und bauten daraus in einer ehemaligen Ziegelfabrik eine Bibliothek mit Romanen, Sach- und Kinderbüchern auf. Ein alter Müllwagen wurde außerdem zur mobilen Bibliothek umgebaut, mit der unter anderem Schulen angefahren werden.
Die Moral der Geschichte: Bitte werft brauchbare Bücher nicht einfach weg. Bücherschränke, soziale Einrichtungen, Bibliotheken oder andere Weitergabemöglichkeiten freuen sich womöglich darüber.
Passend dazu hat Christian im Urlaub ordentlich gelesen. Besonders beschäftigt hat ihn Florian Illies’ Buch über die Familie Mann im Exil und die erschreckende Geschwindigkeit, mit der sich Deutschland 1933 veränderte. Beim Lesen drängen sich für ihn Parallelen zur Gegenwart auf – gerade darin, wie gesellschaftliche und politische Entwicklungen zunächst relativiert und unterschätzt werden können. Ebenfalls begeistert hat ihn „Die Riesinnen“ von Hannah Heffner über drei Generationen von Frauen, Heimat, Dorfleben, gesellschaftliche Erwartungen und den Wunsch, gleichzeitig wegzukommen und verwurzelt zu bleiben.
Cathy steckt dagegen ausgerechnet als Autorin in einer Leseflaute. Nach Monaten voller eigener Manuskripte, Korrekturen, Buchsatz und Releases scheint das Gehirn vorübergehend genug Buchstaben gesehen zu haben. Dazu kamen Buchmesse, Erschöpfung und eine neu entdeckte Feindschaft mit Beifuß und Ambrosia. Dafür geht es jetzt wieder ans eigene Schreiben: Das erste Pyrovandia-Spin-off „Der Wächter und die Heilerin“ steht an – und parallel wird bereits an der Karate-Romance gearbeitet.
Bei Cathy wird es erwartungsgemäß buchig. Ganz frisch eingezogen ist „Threshing Day“ von Rebecca Yarros aus dem „Fourth Wing“-Universum. Die Geschichten drehen sich um den Tag, an dem Drachen ihre Reiterinnen und Reiter auswählen. Neben dem Hype rund um den Veröffentlichungstermin wird auch über den stolzen Preis diskutiert. Cathy verteidigt zumindest die Printausgabe: aufwendig gestaltet, mit echten Illustrationen statt KI-Bildern – Kunst darf schließlich auch etwas kosten.
Weiter geht es mit Penny Juniper und „Date a Devil“, außerdem wartet mit „To Dance with Death“ von Brittney Arena die Fortsetzung von „A Dance of Lies“. Letzteres hat Cathy besonders wegen seiner langsamen, heilsamen Geschichte und des Umgangs mit körperlicher Versehrtheit begeistert. Und weil Bücher nicht in den Müll gehören, sollen demnächst einige ihrer eigenen Mängelexemplare in Bücherschränken rund um Rosenheim auftauchen.
Christian bringt stattdessen Platz mit. In der Münchner Maxvorstadt ist mit dem Dance Space Munich ein neuer selbstorganisierter Proben-, Forschungs- und Begegnungsort für die freie Tanzszene entstanden. Eine ehemalige Probebühne wird bis Ende 2027 zwischengenutzt. Auf mehr als 300 Quadratmetern sollen nicht nur professionelle Produktionen proben können, sondern auch Trainings, Jam Sessions, Workshops und Coworking stattfinden. Für Christian ein ziemlich gutes Beispiel dafür, wie leer stehende Räume sinnvoll genutzt werden können.
Danach empfehlen wir kurzerhand noch andere Podcasts – marketingtechnisch äußerst ausgeklügelt. Cathy hat sich die Gespräche von Hella von Sinnen mit Mike Krüger angehört und fand vor allem den Rückblick auf seine Karriere überraschend spannend und sympathisch. Christian empfiehlt Sebastian Fitzeks Auftritt bei „Alles gesagt?“, inklusive Einblicken ins Schreiben, Familienleben und spontanen Thriller-Pitches. Außerdem fallen noch „Fest & Flauschig“ und „Drinnies“. Unterstützt andere Podcasts! Auch die großen. Wir sind großzügig.
Ein kleiner Veranstaltungshinweis darf ebenfalls nicht fehlen: Am 14. November findet erstmals die Münchner Buchmesse statt. Rund 500 Ausstellende, mehrere Hallen, Fantasy und Romantasy, Romance, Dark Romance, Krimi, Artist Alley, Cosplay, Fotospots und After-Messe-Party stehen auf dem Programm. Cathy findet ihr selbstverständlich nicht im spontan erfundenen „Kinky Dark Room“, sondern in der Romantasy-Halle – und später als Moderatorin auf der Messeparty.
Und weil aus Folge 50 noch Hausaufgaben offen sind, erfahren wir endlich, was Cathy erstaunlicherweise bis heute auswendig kann: den Satz des Pythagoras. Gelernt hat sie ihn allerdings nicht im Mathematikunterricht, sondern dank einer alten „Nullinger“-CD. Pädagogisches Qualitätsprogramm wirkt offenbar nachhaltig.
Christian startet brandneu mit Bilderbuch und „Baby Junkie“. Der Song ist eine Vorabsingle des Albums „Unendlich + 1“ und fällt für Bilderbuch-Verhältnisse vergleichsweise ruhig und melancholisch aus, ohne auf die verspielten Gitarren und den typischen Sound der Band zu verzichten.
Cathy wird nostalgisch und reist zurück ins Weihnachtsfest 2003. Damals brachte das Christkind unter anderem Linkin Parks „Meteora“ – und deshalb landet „Easier to Run“ auf der Playlist. Nicht „Numb“, obwohl sich das natürlich ebenfalls angeboten hätte.
Christian bleibt ebenfalls bei einer Band mit ordentlich Vergangenheit. Placebo haben sich ihr 1996 erschienenes Debütalbum noch einmal vorgenommen und neu bearbeitet. Aus dem früheren instrumentalen Hidden Track „H.K. Farewell“ entstand dabei der Song „Helen Keller“, benannt nach der taubblinden Schriftstellerin und Aktivistin. Passend zum 30-jährigen Jubiläum geht die Band außerdem auf Tour.
Und Cathy hat noch eine zweite musikalische Zeitmaschine dabei: The Rasmus mit „In the Shadows“. Ebenfalls 2003, ebenfalls ein Weihnachtsgeschenk und offenbar tief genug im musikalischen Gedächtnis verankert, dass nach Jahrzehnten beim ersten Wiederhören sofort sämtliche Teenagergefühle zurückkommen. Laut mitsingen im Auto ausdrücklich erlaubt.
Zum Ausmäandern suchen wir schließlich noch eine neue Serie für Cathy. Christian empfiehlt beide Staffeln von „Beef“ – Konflikte, Wendungen und vor allem ein ziemlich guter Soundtrack. Cathy entdeckt dagegen „Murdoku“, eine Mischung aus Logikrätsel, Sudoku-Prinzip und Mordfall. Wer war’s? Vermutlich der Gärtner.
Und ganz nebenbei lernen wir noch ein finnisches Konzept kennen, das erstaunlich präzise einen bestimmten Gemütszustand beschreibt: allein zu Hause in Unterwäsche Alkohol trinken. Ob Christian dieses neu erworbene Kulturgut unmittelbar praktisch erprobt, bleibt offen.
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Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach
Musik: Dominikus Fuchs
Spotify himmeblabla-Playlist.
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Zum Fünfzigsten machen wir es uns zunächst einmal gemütlich. Brezen, Obatzter, Käse, vegane Brotzeit, Dinkelbaguette und ein kleines Verdauungsgetränk bilden die Grundlage für einen Rückblick auf fast zwei Jahre himmeblabla. Christian stellt dabei fest, dass er nach 49 gemeinsamen Folgen zwar erschreckend viel über Cathy weiß – von Pyrovandia über entlaufene Garnelen bis zum höflich gesiezten Frosch im Blumenerdesack –, bei elementaren Fragen aber trotzdem blank ist. Kann Cathy pfeifen? Ja. Sollte man ihr dabei zusehen? Offenbar nicht unbedingt. Sind wir spießig? Selbstverständlich überhaupt nicht. Haben wir nutzlose Talente? Die Suche läuft.
Dann wird kurz Danke gesagt: an euch fürs Zuhören, an Simon fürs Ertragen, Aufnehmen und Schnippeln, an Dominikus für die Musik und natürlich an all die Gäste und Einspieler, die in 50 Folgen bei uns vorbeigeschaut haben. Von Dagmar Bittner über Christoph Schmid, Marcella, Florian Brückner, Dewado und Patrick Becker bis zu Jan Huber, Ramona vom Festival mit V und unseren diversen zugeschalteten Stimmen ist inzwischen einiges zusammengekommen.
Und Zahlen haben wir auch: Rund 74,5 Stunden haben wir bis zum Ende von Folge 49 miteinander verquatscht. Eine durchschnittliche Folge dauert 91 Minuten und 17 Sekunden – und Tiere spielen offenbar eine derart tragende Rolle, dass erstaunlich viele Episodentitel zoologisch geprägt sind. Meerschweinchen, Schildkröten, Mäuse, Hummeln, Enten, Schwanzlurche und Vögel: Im Grunde produzieren wir seit zwei Jahren heimlich einen Tierpodcast.
Damit Folge 50 dem gerecht wird, bringt Cathy die Gottesanbeterin mit. Mantis religiosa breitet sich durch steigende Temperaturen inzwischen auch weiter nördlich in Deutschland aus, ihre Sichtungen werden unter anderem vom NABU gesammelt. Geschützt ist sie ebenfalls – und der Mythos vom grundsätzlich nach dem Sex verspeisten Männchen bekommt eine kleine Ehrenrettung. Das passiert nämlich keineswegs immer. Vielleicht nur bei Hunger. Oder wenn er nicht performt hat ;-)
Nach einer Supermarktgeschichte rund um Jägermeister in der Quengelzone für Erwachsene, einer ordentlichen Brotzeit und der Erkenntnis, dass Essen ohnehin eines unserer wichtigsten Podcastthemen ist, überlegen wir, was von 50 Folgen bleibt und was wir künftig eigentlich anders machen wollen. Die Antwort: gar nicht so wahnsinnig viel. Mehr Gäste wären schön, die Abschweifungen dürfen bleiben – und die Rubriken sowieso.
Cathy bringt den Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht“ mit. Darin blicken Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster, Esther Schweins und Maren Kroymann auf die deutsche Fernseh- und Unterhaltungsbranche zurück – und auf Rollenbilder, sexistische Witze und Grenzüberschreitungen, die vor gar nicht allzu langer Zeit noch völlig selbstverständlich vor laufender Kamera stattfanden. Ein Rückblick, der nicht nur nostalgisch ist, sondern auch zeigt, was sich verändert hat – und was eben noch längst nicht erledigt ist.
Christian bleibt bei einem Thema, bei dem man sich eigentlich wünschen würde, dass technische Lösungen gar nicht notwendig wären. Seine Subba Sach ist SafeNow: eine App, die beim Rosenheimer Herbstfest erstmals flächendeckend eingesetzt wird. Wer sich bedroht fühlt, belästigt oder angegrapscht wird oder anderweitig Hilfe braucht, kann darüber direkt Alarm auslösen; die Security erhält zugleich den Standort. Das funktioniert in Fahrgeschäften, Festzelten und auf dem Gelände – und kann auch von Bedienungen genutzt werden.
Direkt danach wird es politisch. Die Rosenheimer Band Kaffkiez soll den Kulturförderpreis der Stadt erhalten – was der örtlichen AfD-Fraktion aufgrund der klaren Haltung der Band zu Demokratie und Menschenrechten offenbar nicht gefällt. Kaffkiez reagieren mit einem kostenlosen Konzert und sammeln dabei Spenden für den Stadtjugendring. Eine Reaktion, die ziemlich eindrucksvoll zeigt, wie man auf politischen Gegenwind auch antworten kann.
Von dort springen wir zu Echt. Christian erinnert an die von Kim Frank produzierte Dokumentation über die Band, deren Verfügbarkeit in der ARD-Mediathek aus Lizenzgründen ausläuft – und Cathy sorgt für die Erkenntnis des Tages: Sebastian Pufpaff war tatsächlich Bassist bei Echt. Puffi am Bass! Damit hört Christian „Du trägst keine Liebe in dir“ ab sofort mit völlig neuen Ohren.
Es folgen True-Crime-Beruhigung, Chemnitzer Dialekt, Jägermeister, ein halbes Kilo Käsetortelloni und Gartenplanung. Cathy und Michi wollen Rasenfläche reduzieren und dafür einen Baum pflanzen, weshalb wir lernen, was Bäume in der Baumschule machen: Waxing. Entschuldigung. Passend zur partiellen Mondfinsternis sprechen wir über Vollmondgefühle und landen bei Kindheitstraumata. Christian erzählt, wie ihn „American Werewolf“ nach einem heimlichen Blick durch den Türspalt jahrelang zuverlässig bei Vollmond terrorisierte. Cathy kann mithalten: Ein vermeintlich kindertauglicher VHS-Abend in der Ferienwohnung im Zillertal konfrontierte sie stattdessen mit einer gefrorenen Leiche, die aus einem aufgebrochenen Sarg im Eis auftauchte.
Zum Glück gibt es aus derselben Zeit auch schönere Geschichten: nächtliche Expeditionen in den Kuhstall, Walkie-Talkies, mitgehörte Telefongespräche und Kater Tiger, der als kleines Kätzchen im Ballettkörbchen der Schwester über die Grenze nach Deutschland geschmuggelt wurde. Natürlich gibt es auch ein Lektüren-Update. Christian liest „Der Sternenstaubdieb“, Cathy steckt in „Dungeon Crawler Carl“ samt Prinzessin Donut, Aliens und Dungeon-Apokalypse. Dazu kommen Ricky Gervais’ animierte Katzen, das Fantasy-Festival in Rosenheim und Buch-News: Pyrovandia 3 steht in den Startlöchern, Theia kommt aus dem Korrektorat und Cathys zukünftige Karate-RomCom wirft mit einer Kurzgeschichte für eine Benefiz-Anthologie bereits ihre ersten Schatten voraus.
Cathy löst zunächst ein Versprechen aus Folge 49 ein – zumindest teilweise. Der angekündigte Wachsmalkreiden-Comic über Odysseus bleibt verschollen, dafür sitzt die versprochene Babydiddlmaus mit Schnuller, Windel und Strampler tatsächlich mit am Tisch. Ihr eigentliches Schmankerl ist aber groß: Cathy war für uns – unter wirklich widrigsten Bedingungen mit Begrüßungsgetränk, Platzservice und Käsevariation – im Kino und hat Christopher Nolans „The Odyssey“ gesehen. Analog auf 70 mm und mit einer Begeisterung, die kaum noch in handelsübliche Shownotes passt. Besonders beeindruckt haben sie die praktischen Effekte, echte Schiffe auf hoher See, die Arbeit mit unterschiedlich großen Darsteller statt CGI und die Art, wie Odysseus’ Reise zwischen Kriegsschuld, Bequemlichkeit, Sehnsucht und Lebenssinn erzählt wird. Kurzfassung: Senor Nolan hat abgeliefert.
Christian macht anschließend kulinarisch weiter und bringt Rudi Rüben alias „Vegan auf Bayerisch“ mit. Auf Instagram, TikTok und YouTube veganisiert der Münchner bayerische Klassiker von Schweinsbraten über Schnitzel bis Gulasch – ohne missionarischen Zeigefinger, dafür offenbar derart appetitlich, dass Christian bereits mehrere Handydisplays abgeschleckt hat. Besonders hübsch: Rudis Großvater war Metzger. Vielleicht landet Rudi irgendwann sogar bei uns im Podcast. Essen müsste er selbstverständlich mitbringen.
Und schließlich erfahren wir, warum Cathy die gesamte Folge über etwas leidend dasitzt: Ein Physiotherapeut hat nicht nur ihren Nacken untersucht, sondern sich ordentlich durch die Muskulatur gearbeitet. Das Ergebnis führt zu einem Satz, bei dem wir uns bereits während der Aufnahme einig waren: ein Rücken wie ein Brotzeitbrett. Titel eingetütet.
Christian erinnert an den verstorbenen Tim Curry und dessen riesiges Spektrum zwischen Theater, Film, Synchronarbeit, Pennywise und natürlich Frank-N-Furter in der „Rocky Horror Picture Show“. Entsprechend landet "Sweet TRansvestite" von Tim Curry auf unserer Jubiläumsplaylist.
Zum Jubiläum kehrt tatsächlich das Betthupferl zurück – zumindest in Form eines großen „Was bisher geschah“. Bevor Cathy in der nächsten Folge die Geschichte fortsetzt, frischen wir unser Gedächtnis auf.
Folge 49 beginnt mit kleinen, zoologischen Tragödien. Während Christian im Treppenhaus einen „Friedhof der Fliegentiere“ entdeckt, erinnert sich Cathy an ihre ausbruchswilligen Garnelen und offenbart anschließend eine überraschend ausgeprägte Abneigung gegen Frösche. Besonders ungünstig also, dass beim beherzten Griff in einen offenen Sack Blumenerde plötzlich ein stattliches Exemplar auf ihrer Schaufel sitzt. Der Frosch bleibt unversehrt, wird selbstverständlich gesiezt und bekommt die höfliche Bitte, sich eine neue Wohnung zu suchen.
Zur Beruhigung gibt es Pistazie. Wir testen uns weiter durch vegane Süßigkeiten und starten mit einer Pistazienschnitte, die gefährlich gut schmeckt. Cathy kann außerdem einen großen Haken an ihren Businessplan machen, Christian steckt mitten im Endspurt fürs neue himmeblau Magazin und das in der letzten Folge angekündigte Honigtopf Festival sieht in freier Wildbahn tatsächlich genauso entzückend aus wie erhofft.
Als wenig entzückend erweist sich derzeit das Bahnfahren. Gesperrte Übergänge, spontane Umwege und ein liegengebliebener Zug führen irgendwann zur Überlegung, ein „Autor:innentaxi“ einfach noch nachträglich in Cathys Businessplan aufzunehmen. Sie selbst hat währenddessen einen kleinen Ausflug ins Mittelalter gewagt: authentisch gewandet, sieht man vom fancy Schuhwerk ab, lustwandelte sie Hanf-Kebab und Hexenkessel-Kaffee gestärkt über die Turniertage in Miesbach. Dort hauen sich Menschen bei brütender Hitze in vollständiger Ritterrüstung gegenseitig um, bis beim „Last Man Standing“ wirklich nur noch einer steht. Mittelalter-Romance als nächstes Buchprojekt ist damit zumindest nicht vollständig ausgeschlossen.
Beim Rosenheimer Blitzraub aus Folge 48 gibt es dagegen kein befriedigendes True-Crime-Update. Christians optimistische Vier-Tages-Aufklärungs-Prognose hat sich erledigt; die Täter:innen sind weiterhin nicht geschnappt und laut Cathys Recherche wird von einer professionell agierenden Gruppe ausgegangen.
Dafür klären wir eine andere Frage, deren gesellschaftliche Bedeutung bislang sträflich unterschätzt wurde: Wie trocknen sich Menschen nach dem Duschen ab? Christian rekonstruiert seinen Ablauf vom ersten Arm bis zum letzten Haxen bemerkenswert präzise und wir stellen fest, dass offenbar selbst bei einer der alltäglichsten Tätigkeiten erstaunlich unterschiedliche Philosophien existieren.
Von dort ist es nur ein kleiner himmeblabla-Schlenker zu Matt Damon, kräftigen Oberarmen und Christopher Nolans „The Odyssey“. Besonders begeistert Cathy die Geschichte, dass für bestimmte Aufnahmen ein weibliches Double Matt Damons Arme übernimmt. Anschließend versuchen wir gemeinsam, die Odyssee aus unseren Erinnerungskrümeln zu rekonstruieren, landen beim Zyklopen, Schafen und „Niemand“ – und schließlich bei einem alten Wachsmalkreiden-Kunstwerk von Cathy, das ihre Mutter selbstverständlich bis heute aufgehoben hat.
Cathy bringt einen Fake-Baum mit – allerdings einen ziemlich sinnvollen. Der sogenannte ecotree soll auf stark versiegelten Flächen für Schatten und Kühlung sorgen, auf denen echte Bäume wegen Tiefgaragen, fehlendem Erdreich oder anderer baulicher Bedingungen kaum eine Chance hätten. Die bepflanzten Konstruktionen sollen das Stadtklima verbessern, brauchen vergleichsweise wenig Wasser und lassen sich dort einsetzen, wo Entsiegelung und ein richtiger Baum nicht ohne Weiteres möglich sind. Echte Bäume bleiben natürlich unschlagbar – aber als Ergänzung für schwierige urbane Standorte findet Cathy die Idee ziemlich subba. Passend dazu wird auch im heimischen Garten umgeplant: weniger Rasen, mehr Bäume. Kokospalmen sind bislang nicht abschließend bestätigt.
Anschließend bleiben wir kurz beim öffentlichen Raum. In Rosenheim sorgen neue Radwege in der Küpferlingstraße und die dafür weggefallenen Parkplätze erwartungsgemäß für Diskussionen. Christian erinnert daran, dass der öffentliche Straßenraum eben nicht automatisch ein garantierter Abstellplatz fürs private Auto ist – und dass attraktive Straßen mit Fahrrädern, Bäumen und Aufenthaltsqualität für Geschäfte durchaus mehr bringen können als drei parkende Autos vor der Tür.
Cathy meldet zunächst zwei Comebacks. Bei „LOL“ gibt es neue Folgen – eigentlich aber ist sie wegen „New Girl“ völlig aus dem Häuschen. Sieben Staffeln Jess, Nick, Schmidt, Winston, Cece, Beziehungschaos und Found Family sind für sie perfektes Wohlfühlfernsehen, und die Aussicht auf mögliches neues Material reicht aus, um unmittelbar einen kompletten Rewatch zu planen. Pumpkin Spice Latte dazu, fertig ist das Herbstprogramm.
Zum Ausmäandern gibt es noch Räuchertofu aus unerreichbaren Supermarktregalen, die Aussicht auf eine Babydiddlmaus in der nächsten Folge und Bücher: Christian liest „Umwege des Lebens“ von Jodi Picoult, Cathy hört sich durch ihre aktuelle Dark-Romance-Reihe und wir landen auf einem kurzen Umweg sogar noch bei Iny Lorentz und der Wanderhure.
Cathy packt The Offsprings "The Kids Aren’t Alright" auf die Playlist. Der Song vom Album „Americana“ blickt auf Jugendliche zurück, die einmal große Pläne hatten und deren Leben später von gescheiterten Träumen, Arbeitslosigkeit, Drogen, psychischen Problemen und Tod geprägt ist. Dass der Song schon einen Platz auf der Playlist hat, ignorieren wir großzügig. Dazu kommt Greta Van Fleet mit "Heat Above": Hoffnung, Zusammenhalt und Liebe in einer chaotischen Welt, große Emotionen, Orgel und ein Song, den Cathy problemlos 30-, 40- oder 50-mal hintereinander hören kann.
Betthupferl
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Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach
Musik: Dominikus Fuchs
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Nach Christians großer Geburtstagssause treffen wir uns leicht kopfschmerzig, aber vitaminreich wieder. Cathy hat nicht nur Christians alte Freunde, seine legendäre Boomer-Playlist und erschütterndes Bildmaterial aus Zeiten mit Haupthaar kennengelernt, sondern kämpft sich parallel weiter durch den Papierkrieg rund um ihre Selbstständigkeit. Nach einem klassischen Schneidergang zum Gewerbeamt klappt der zweite Anlauf, während Band drei ihrer Buchreihe vom „Murmel-Manuskript“ langsam zum veröffentlichungsreifen Text heranwächst. Denn nachdem in Band eins ständig genickt und geschwitzt wurde und in Band zwei alle nachdenklich waren, murmelt sich die Besetzung diesmal geschlossen durch die Handlung.
Dann wird aus himmeblabla kurz ein True-Crime-Podcast: In Rosenheim fährt ein Golf in die Auslage eines Juweliers, drei maskierte Täter räumen Schmuck im hohen fünfstelligen Wert ab und fliehen in einem Audi. Wir zählen vorsichtshalber an den Fingern nach, was „fünfstellig“ eigentlich bedeutet, entwickeln eine alternative Rekonstruktion des Tatablaufs und warten gespannt darauf, ob Christians optimistische Vier-Tage-Prognose für die Aufklärung hält.
Vom Beuteschaden geht es direkt zum Geld – und zur verstörenden Erkenntnis, dass die Brücken auf unseren Eurobanknoten reine Fantasiegebilde sind. Zwar hat ein findiger Niederländer die Motive später als Kunstprojekt nachgebaut, ursprünglich existierte davon aber kein einziger Brückenpfeiler. Da für die nächste Generation der Scheine neue Motive diskutiert werden, ist unsere Haltung eindeutig: Der Mensch hatte genug Aufmerksamkeit, die Lügen-Brücken können weg, wir wollen Vögel. Und einen Zwanziger nennen wir künftig selbstverständlich „Zwitschi“.
Von dort mäandern wir zuverlässig über zwei ausgesetzte Königspythons in Coburg zu Christians Zeckenbattle mit Penny Lane, dem erstaunlich geduldigen Gemeinen Holzbock und der Frage, welche Aufgabe diese kleinen Blutsauger im großen Kreislauf der Natur eigentlich erfüllen. Cathy bringt außerdem eine App mit, die Vogelstimmen erkennt – quasi Shazam für Vögel – und Christian findet beim Wandern einen kleinen Würfel, mit dem Penny Lane gleich zweimal hintereinander eine Sechs würfelt. Der Aufstieg zur professionellen Casinohündin scheint nur noch Formsache.
Nebenbei entdecken wir auf einem Podcastfoto, dass Christians geliebtes Hemd unter der Achsel großflächig aufgegeben hat, erinnern uns an seine geheime Geburtstagsparty und klären, warum manche Gäste Cathy begrüßen, als würden sie sie alle zwei Wochen persönlich sehen. YouTube schafft eben ein sehr einseitiges Gefühl von Bekanntschaft…
Die Subba Sach
Christian bringt ein Haus mit, das bei früheren Gassirunden noch verdächtig nach Serienkiller-Versteck aussah, sich inzwischen aber als Heimat einer ausgesprochen sympathischen Gemeinschaft entpuppt hat. Hinter dem Bienenhof - MoorCulture e.V. steckt eine langjährige Freundesgruppe, die Kunst, Subkultur und Menschen zusammenbringen will und dafür vom 14. bis 16. August in Kolbermoor das Honigtopf Festival veranstaltet. Zwischen Techno, Deep House, Dub, Garage, Punk und neuer Volksmusik soll ein kleines, liebevoll organisiertes Festival entstehen – unter anderem mit Elli Altenberger, T-Shirts und Maxi Pongratz. Vom vermeintlichen Gespensterhaus zum Honigtopf: Charakterentwicklung können nicht nur Romanfiguren.
Danach wird es bewusst ernst. Christian spricht über einen AfD-Abgeordneten, der regionale Freibäder aufsucht, um dort rassistische Stimmung gegen junge Männer mit Migrationsgeschichte zu machen. Statt seinen Hass weiterzuspinnen, drehen wir den Gedanken um: Wer wirklich etwas für seine Gemeinde tun möchte, könnte Sprach- oder Schwimmkurse organisieren, Menschen zusammenbringen oder Familien unterstützen, die sich den Freibadbesuch kaum noch leisten können. Denn konstruktives Engagement wäre nicht nur hilfreicher – vermutlich würde es auch deutlich glücklicher machen als das nächste menschenfeindliche Reel.
Zur emotionalen Erholung empfiehlt Christian anschließend „Zoey’s Extraordinary Playlist“. Darin kann die Hauptfigur nach einer Untersuchung im MRT die Gedanken anderer Menschen hören – allerdings als große Musicalnummern mit bekannten Popsongs. Lustig, berührend und offenbar so süchtig machend, dass die Absetzung nach nur zwei Staffeln persönlich genommen werden muss.
Schmankerl der Folge
Cathy geht derweil mit Pinzette und Lupe auf Schatzsuche. Ihr Schmankerl ist der Account until.found0: Ein Mann streift durch eine niederländische Stadt, hebt Knöpfe, Perlen, Münzen, Würfel, Schmuckteile und winzige Figuren aus den Ritzen des Pflasters und dokumentiert jeden einzelnen Fund. Sein ursprüngliches Ziel war es, einen echten Diamanten zu finden – inzwischen sind es bereits 26. Aus besonderen Fundstücken lässt er außerdem limitierte Silberanhänger fertigen. Darunter befindet sich ein winziges Baguette, das Cathy rein zufällig kurz vor ihrem Geburtstag entdeckt hat. Nur als Information.
Betthupferl – improvisiert
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Viel Spaß!
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Heute wird alles ein bisschen anders. Cathy eröffnet die Folge mit einem Cold Open, Christian fühlt sich dabei ungefähr so wohl wie ein Dieselmotor ohne Vorglühen und ehe beide sich versehen, landen sie bei Herzblatt, Rudi Carrell und der Erkenntnis, dass eine himmeblabla-Kuppelshow auf einer Live-Bühne vielleicht gar keine so schlechte Idee wäre.
Außerdem geht es um Muskelkater an sehr unerwarteten Körperstellen, Tennis mit einem Boris-Becker-Schläger, Karatetraining, Bürokratiewahnsinn rund um Arbeitslosenanträge und die erstaunliche Frage, warum Behörden Bescheinigungen von Arbeitgebern verlangen, die es längst nicht mehr gibt. Zwischendurch bestellt Cathy live im Podcast Brot über Too Good To Go, während beide feststellen, dass spontane Einkäufe offenbar grundsätzlich mit Schokolade enden.
Natürlich wird auch wieder genascht. Diesmal geraten die beiden in ein Rabbit Hole rund um Kindersnacks, Maiskugeln, Billy Tiger, knusprige Schreib-Snacks und die philosophische Frage, ob Reiswaffeln eigentlich Lebensmittel oder Verpackungsmaterial sind.
Christian bringt diesmal das Rosenheimer Spektakel mit. Vom 24. bis 26. Juli verwandelt sich die Innenstadt in eine riesige Open-Air-Bühne mit Straßenkunst aus aller Welt. Akrobatik, Jonglage, Comedy, Musik und jede Menge Künstlerinnen und Künstler sorgen dafür, dass ein Stadtbummel plötzlich zur kleinen Weltreise wird. Ganz nebenbei gratulieren wir unserer Kollegin Dani zu über 5.000 Followern auf dem himmeblau-Instagram-Kanal – und rätseln, welche Wettschuld Anzeigenleiter Andi nun wohl einlösen muss.
Cathy bleibt ihrer Tierliebe treu und erzählt von einem ungewöhnlichen schwedischen Projekt: Krähen sollten dabei helfen, Zigarettenstummel einzusammeln und wurden dafür mit Futter belohnt. Die Idee sorgte weltweit für Aufmerksamkeit, wirtschaftlich funktionierte sie allerdings nicht. Trotzdem sprechen wir darüber, wie intelligent Krähen tatsächlich sind und warum Zigarettenstummel überhaupt erst auf dem Boden landen.
Außerdem regen wir uns gemeinsam über das Stiertreiben in Pamplona auf und fragen uns, warum manche Traditionen längst dort hingehören, wo sie niemandem mehr schaden. Wir beschäftigen uns zudem mit dem Thema der Sexualisierung von Frauen bei TV-Übertragungungen von Profisport. Die gute Nachricht: Die European Broadcasting Union (EBU) hat kürzlich Richtlinien eingeführt, die Athletinnen vor sexualisierenden Kameraeinstellungen schützen sollen.
Cathy hat endlich die heiß diskutierte Serie Off Campus gesehen (und geliebt!) und versteht jetzt, warum die BookTok-Community seit Wochen darüber spricht. Zwischen Eishockeyspielern, Romance, Red Flags und jeder Menge Gesprächsbedarf wird klar: Über das Finale muss dringend diskutiert werden.
Christian wiederum bringt die Instagram-Seite "Flirtfriedhof" mit. Die zeigt schonungslos die Abgründe männlicher Kontaktaufnahmen auf einschlägigen Dating-Portalen.
Dazu gibt es jede Menge Abschweifungen über Wimbledon, Friedrich Merz samt legendären Memes, vegane Schnitzel, aktuelle himmeblau Projekte und die Erkenntnis, dass man manchmal einfach Milliardär werden müsste, um sich den Papierkram zu sparen.
himmeblabla Playlist
Christian feiert seinen Geburtstag musikalisch mit "Happy Birthday" von Tiny Moving Parts und ergänzt die Playlist um "Kamera Blitzlicht" von Dilla – eine moderne Mischung aus Indie, Hyperpop und elektronischen Einflüssen.
Viel Spaß mit der neuen Folge! Wenn sie euch gefällt, freuen wir uns wie immer über ein paar Sternchen, ein Like oder eine Weiterempfehlung.
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Der Sommer hat uns fest im Griff. Während Christian über Kellerquartiere, Flussbäder und die Rettung eines Hippie-Handys aus den Fluten der Mangfall berichtet, kämpft Cathy mit Hitzewellen, Buchmesse-Vorbereitungen und einem Auto, das sich zeitweise wie ein Pizzaofen verhält. Dazu gesellen sich Kindheitserinnerungen an Freibäder, Baggerseen, Lagerbauten und die Frage, ob man früher eigentlich jemals Sonnencreme benutzt hat oder einfach kollektiv beschlossen wurde, zu überleben.
Zwischendrin wird es wunderbar absurd. Es geht um Biscoff-Kekse, Körperlotion unter der Dusche, Beck's Ice, eine legendäre Schimmelflocke in einer Bierflasche und die erstaunliche Erkenntnis, dass Reklamationen früher offenbar noch mit ganzen Getränkekisten belohnt wurden. Außerdem lernen wir, dass Christian sehr konkrete Vorstellungen davon hat, wie groß ein Sandwicheis sein sollte. Spoiler: deutlich größer als das in seinem Gefrierfach!
Natürlich wird auch über Bücher gesprochen. Cathy berichtet von der Buchrausch-Messe in Wels, einer ungeplanten Lesung, einer vergessenen Lesebrille und der Herausforderung, bei tropischen Temperaturen vor Publikum konzentriert zu bleiben. Nebenbei entsteht die Erkenntnis, dass Lektorate nicht nur Texte verbessern, sondern Autorinnen und Autoren regelmäßig darauf aufmerksam machen, wie oft ihre Figuren nicken, schwitzen oder gedankenverloren in die Ferne blicken.
Die erste Subba Sach bringt Cathy mit. Sie erzählt von den vielen Ehrenamtlichen, die in diesen Wochen wieder frühmorgens Felder absuchen, um Rehkitze vor dem Mähtod zu retten. Mit Drohnen, Wärmebildkameras und enormem Engagement sorgen sie dafür, dass die jungen Tiere rechtzeitig gefunden und in Sicherheit gebracht werden. Eine dieser Geschichten, die zeigt, wie viel Gutes oft ganz still und ohne große Schlagzeilen passiert.
Christian bleibt ebenfalls bei Menschen, die sich einsetzen. Seine Subba Sach ist die Initiative "Rosenheimer Aktion für das Leben“, die Familien, Schwangere und Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftlich oft über Probleme gesprochen wird, ist das für ihn ein schönes Beispiel dafür, wie konkrete Hilfe vor Ort aussehen kann.
Danach wird es kurz politischer. Wir sprechen über aktuelle Entwicklungen rund um die AfD, eine wahrscheinliche Einstufung durch den Verfassungsschutz und die Frage, welche Konsequenzen sich daraus ergeben müssten. Ein Thema, das uns beschäftigt und das zwischen all dem sommerlichen Schmarrn bewusst Raum bekommt.
Im Schmankerl wird Christian zunächst musikalisch und gesellschaftlich zugleich. Auslöser ist Olivia Rodrigo, die mit einem eigenen Festival bewusst nur Künstlerinnen und queeren Acts eine Bühne geben möchte. Von dort aus landen wir bei Rock am Ring, Rock im Park, der immer noch erschreckend geringen Zahl weiblicher Acts auf großen Festivalbühnen und der Frage, warum sich manche Strukturen offenbar hartnäckiger halten als alte Festivalarmbänder. Die gute Nachricht: Es bewegt sich etwas. Langsam vielleicht, aber sichtbar.
Außerdem erfahren wir, dass Michi inzwischen stolzer Besitzer einer neuen Lederhose ist, Cathy zufällig das perfekte Dirndl dazu gefunden hat und beide künftig wieder vollständig trachtentauglich unterwegs sind. Reiner Zufall natürlich. Zwischendurch sprechen wir über Sonnenaufgänge, Sonnenuntergänge, Lieblings-Eissorten, Picknicks, Sommergetränke, Lagerbau-Romantik und darüber, warum Malaga-Eis vermutlich nicht aus Malaganesen hergestellt wird. Wissenschaftlich belastbar ist diese Aussage allerdings nicht.
Musikalisch wird es diesmal angenehm widersprüchlich. Christian bringt mit Fleetwood Macs "Go Your Own Way" einen absoluten Klassiker auf die Playlist und legt mit "Cannonball" von The Breeders – direkt noch eine Portion Indie-Rock-Geschichte nach.
Viel Spaß, wenn euch die Folge gefällt, lasst gern ein paar Sternchen da oder ein Like oder teilt sie, damit auch andere ihren Spaß haben :-)
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Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach
Musik: Dominikus Fuchs
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Nach einem hitzigen Einstieg lassen wir erst einmal Kellerkühle einziehen. Christian kämpft mit Magazin-Produktionswoche, Sauna-Auto und einer bauchwehgeplagten Penny Lane, Cathy mit Buchmesse-Vorfreude, Wels-Witzen, vollen To-do-Listen und der Frage, warum Zeitschriftenregale inzwischen offenbar ganze WhatsApp-Ratgeber und Airfryer-Heftchen ausspucken. Weil man Glück bekanntlich erzwingen kann, wird ein Rätselheft gekauft. 500 Euro in bar stehen im Raum – und damit beginnt eine Folge lang das große, leicht würdelose Herantasten an Kreuzworträtselbegriffe wie Olm (?), Ambra, Dip, Egel und Bodycheck. Bildungsauftrag? Vielleicht. Rätselkompetenz? Ausbaufähig.
Kulinarisch wird’s dafür deutlich erfolgreicher: Die von Edelfan Melanie ins Spiel gebrachten Geleebananen werden endlich getestet. Gleich zwei vegane Varianten treten an, werden professionell beschnuppert, verkostet, mit Wasser neutralisiert und am Ende erstaunlich positiv aufgenommen. Christian muss feststellen: Vielleicht ist er doch ein Geleebananen-Typ. Das Leben schreibt die wildesten Twists.
Zwischendrin wird es persönlicher und sehr himmeblabla: Cathy erzählt vom alten Kennenlern-Post mit Nikolaus-Fotoshooting, Christian berichtet von Penny Lanes Läufigkeitsverwirrung und seinem anstehenden Geburtstags-Event, inklusive Erinnerungen an frühere Feiern mit fast abgeschnittenem Daumen, Krankenhauspause und Kopfplatzwunde. Diesmal soll alles verletzungsfrei bleiben. Wir dokumentieren das mal vorsichtig.
Außerdem geht es um Sonnencreme, Lichtschutzfaktor, Badepfannen, Lieblingsdips, Bravo-Nostalgie, Jasmin Wagner alias Blümchen, Bravo Hits 133 und die Frage, ob der Ausdruck „Dip & Fit“ nicht eigentlich ein KI-generiertes Ernährungsheft verdient hätte.
Dann neigt sich die Folge einmal deutlich Richtung Gegenwartsschmerz: Christian spricht über die Abstimmung im Europaparlament zur weiteren Verschärfung des Asylrechts, über Rückführungszentren, das Zusammenspiel von Konservativen mit Rechten und Rechtsextremen – und darüber, warum man sich solche politischen Momente merken sollte. Cathy ergänzt einen Nachrichtenbeitrag auf Sat.1, der sich sachlich mit sinkenden Flüchtlingszahlen, Fluchtrouten und Abschiebezentren beschäftigt hat und trotzdem klar durchblicken ließ, wie menschlich dieses Thema eigentlich betrachtet werden müsste.
Die Subba Sach
Danach wird’s magisch-eklig: Cookie hat Jelly Beans aus Großbritannien mitgebracht, und wir probieren uns durch Geschmacksrichtungen, bei denen man sich ernsthaft fragen muss, warum Menschen so etwas freiwillig herstellen. Zwischen Popcorn, Seife, Erde und noch fragwürdigeren Aromen entsteht eine kleine Geschmacksprüfung des Grauens. Dazu passen historische Beleidigungen wie Bohnenjockel, Ofenpudel, Brunzprophet und Buttermilchgesicht ganz hervorragend.
Schmankerl der Folge
Nebenbei wird noch kurz schmerzhaft daran erinnert, wie kompliziert Harry-Potter-Nostalgie geworden ist, wenn die Autorin dahinter queer- und transfeindlich unterwegs ist. Manchmal bleibt eben nicht nur ein Zauber übrig, sondern auch ein sehr bitterer Beigeschmack.
himmeblabla Playlist
Betthupferl
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Nach den Urlaubswochen starten wir mit ordentlich Schwung in Folge 44. Während Christian von seiner neuen Lauf- und Fitnessroutine berichtet, springt Cathy gedanklich bereits zwischen ihren zahlreichen Projekten hin und her. Eines davon: Die Geleebananen-Mission. Erneut hat der Snack den Weg ins Studio nicht gefunden, das schlechte Gewissen nagt an Cathy.
Die erste Subba Sach bringt Cathy mit – und sie knüpft an ein Thema an, das sich wie ein roter Faden durch die Folge zieht: Veränderungen zulassen, Chancen erkennen und den Blick nicht nur auf Probleme richten. Inspiriert von Christians letztem Editorial aus dem himmeblau Magazin spricht sie darüber, wie wichtig es ist, die schönen und oft übersehenen Momente im Alltag wahrzunehmen. Manchmal reicht dafür schon ein Blick aus dem Fenster um 4:25 Uhr morgens, begleitet von Vogelgezwitscher und Vollmond.
Im Schmankerl wird es zunächst politisch-kreativ. Christian bringt die Gegenkampagne zur aktuellen Nius-Werbung in der Berliner BVG mit. Eine Aktion, die zeigt, dass man auf fragwürdige öffentliche Werbepräsenz nicht nur mit Empörung reagieren kann, sondern auch mit Humor, Kreativität und einer klaren Haltung.
Musikalisch wird es diesmal laut, wütend und ausgesprochen kathartisch. Christian packt mit Killing in the Name von Rage Against The Machine einen Song auf die Playlist, der auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wucht verloren hat. Dazu gesellen sich die Beastie Boys mit Sabotage, auch ein energiegeladener Klassiker. Cathy steuert mit Little Girl Gone von Chinchilla die moderne Schwester dieser Stimmung bei; ein Song für alle, die Frust lieber aus den Lautsprechern als an ihren Mitmenschen auslassen. Außerdem steuert Cathy von Panic! At The Disco "The Greatest Show" mit.
*Betthupferl
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Nach einem Einstieg zwischen Alaska-Fantasien, Bifteki-Knöchel und Fronleichnam-Fiebertraum reden wir uns erst einmal zuverlässig in die Urlaubsnachbereitung hinein. Cathy erzählt von Kreta, luxuriösen Pools, Weißen-Schokolade-Pfannkuchen, Saxophon-Abenden und einem Taxifahrer, der kurzerhand Schmerzsalbe organisiert, damit man nicht selbst zur Apotheke humpeln muss.
Zwischendrin eskalieren wir erwartbar in Richtung Alltagsabsurditäten: Eine Regentonne entwickelt beinahe Fluchpotenzial, im Gartenmarkt läuft ein herrenloser Hund herum, Apfelbäume bekommen plötzlich modische Seidentücher umgebunden und Cathys Haustiermanagement besteht aktuell hauptsächlich daraus, Zecken aus Luni zu entfernen. Außerdem sprechen wir über Weintrauben, Kiwi-Pläne, Petunien-Symmetriekrisen und die weiterhin offene Suche nach Thüringer Geleebananen.
Die erste Subba Sach bringt Cathy mit – und sie geht direkt ins Herz. Es geht um den Instagram-Account „natuerlichpatrik“, auf dem ein junger Mann in Bosnien Straßenkatzen und Hunde rettet, versorgt und inzwischen Schritt für Schritt ein eigenes Tierprojekt aufbaut. Zwischen all den absurden Themen dieser Folge ist das einer dieser Momente, bei denen man kurz innehält und einfach froh ist, dass es Menschen wie ihn gibt.
Im Schmankerl der Folge bringt Christian diesmal den Content-Creator juckiha mit – und damit ziemlich treffsichere Beobachtungen über Familienalltag, Elternwahnsinn und Generationenchaos. Humor, bei dem man gleichzeitig laut lachen und sich ein kleines bisschen ertappt fühlen kann.
Außerdem streifen wir Lotto-Gewinne, Metalldetektor-Fantasie, fünf-Euro-Reichtum, Zwiebeln gegen Skorbut und die Erkenntnis, dass „Salzigkeit“ offenbar wirklich ein legitimes Wort ist.
Zwischendrin wird es gesellschaftlich unangenehm: Wir sprechen über Stephen Colbert, Donald Trump und politische Entwicklungen in den USA – und direkt danach über diese völlig groteske Deepfake-TV-Show, bei der KI-Versionen von Freddie Mercury, Whitney Houston und Elvis gemeinsam mit echten Menschen performen mussten. Lucy von den No Angels bedankt sich dort bei einer digitalen Whitney Houston – absolute Fremdschamkrise.
Cathy:
Im Betthupferl geht’s weiter mit Sockensebi, dem dicken Uli, Kali, Lagerfeuerromantik, emotionalen Verwerfungen und einer Ratte, die erstaunlich aktiv am Geschehen teilnimmt. Also im Grunde alles, was gute Literatur braucht.
Christian ist zurück aus Italien und bringt La Dolce Vita mit: Naturcampingplatz, Tiny House, Weißwein am See, Kaulquappen-Fußpflege und die Erkenntnis, dass Urlaub zwar gut tut, aber davor und danach leider immer irgendwas eskaliert.
Cathy steht währenddessen kurz vor Kreta, kämpft mit Koffer-Overthinking und hat sich ein komplettes Basic-Klamotten-System zurechtgelegt – inklusive farblich abgestimmter Bikinis. Ordnung im Kleiderschrank, Chaos im Kopf. Kennt man. (Naja, eher Frau ;-)
Außerdem sprechen wir über Heizungen, Radiatoren, kalte Häuser, warme Füße und die große Frage, warum ein Delonghi-Karton nicht zwingend Kaffee bedeuten muss. Dann wird’s kulinarisch: In London wurde ein über 440 Meter langes Tiramisu gebaut, was uns sehr freut, aber auch irritiert – denn wenn irgendwo Tiramisu-Weltrekord ist, dann doch bitte in Italien und nicht zwischen Fish and Chips und Haggis.
Weil es diesmal keine vorbereiteten Rubriken gibt, machen wir einfach trotzdem eine auf: Süßigkeitenverkostung. Haribo Minis in vegetarisch und vegan, Pasta Frutta, Balla Balla, blaue Monde mit Schlumpfaroma – und der feste Vorsatz, beim nächsten Mal die empfohlenen veganen Gelee-Bananen von Berggold zu besorgen.
Dann biegen wir ab Richtung Anime, Märchen und Kindertrauma light. Dragon Ball als Resilienztraining? Struwwelpeter als pädagogischer Horrorfilm? Des Kaisers neue Kleider als erschreckend aktuelle Manipulationsgeschichte? Passt alles rein. Dazu empfehlen wir düstere Märchenadaptionen von Stella Tack und Christina Henry – und Christian erinnert sich an einen Griechenlandurlaub, in dem ein Horrorbuch namens „Die Ratten“ dafür sorgte, dass ein Gummihammer plötzlich wie ein legitimes Sicherheitskonzept wirkte.
Gelesen wird natürlich auch: Christian berichtet von „Stein und Schatten“ von Burhan Sönmez, Cathy von drei Buchmessen hintereinander – Regensburg, Rosenheim und Ingolstadt – und einem Rosenheimer Messe-Ausblick Richtung Auerbräu Festhalle. Zum Schluss wird’s tierisch: Bergkater Tomba rettet offenbar Menschenleben, Cathys neue Katzenmitbewohnerin wächst und gedeiht, hält sich aber weiterhin ein bisschen für ein Schaf, und mit Luni herrscht gepflegte Koexistenz.
Krumpi? Vielleicht. Aber sehr gemütlich krumpi. :-)
Achja, für die Playlist hatten wir dann doch Energie, immerhin.
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