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Three years ago, on February 24, 2022, Russia attacked Ukraine. The war did not stop our work in the country—quite the opposite: Within days, we were able to provide aid to people on the ground—conservation turned into emergency relief. Since then, our teams in Ukraine have been working tirelessly to support people and protect nature.
In this episode:
Michael Brombacher
Maria Halaiko
Hanna Kuzo
Vor drei Jahren hat Russland die Ukraine angegriffen. Der Krieg hat die Arbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt im Land nicht gestoppt - ganz im Gegenteil: Innerhalb weniger Tage nach Ausbruch konnte die ZGF Menschen im Land mit Hilfsgütern versorgen - aus Naturschutz wurde Nothilfe. Seitdem arbeiten die ZGF-Teams in der Ukraine unermüdlich daran, den Menschen zu helfen und die Natur zu bewahren.
In dieser Folge sprechen wir mit Kolleginnen aus der Ukraine darüber, wie sie den Krieg persönlich erleben und warum die Naturschutzarbeit gerade in Zeiten des Krieges so unglaublich wichtig ist.
Die Stimmen der heutigen Folge:
Hanna Kuzo arbeite seit 2019 bei der ZGF Ukraine. Aktuell ist sie Koordinatorin für Umweltbildungsprogramme in den Schutzgebieten der Karpaten und hat mitten im Krieg damit begonnen, ein Umweltbildungsprogramm aufzubauen. Menschen eine Perspektive geben oder auch nur einen kleinen Moment der Ablenkung – das ist ihr Ziel.
Michael Brombacher ist Referatsleiter der Europaprojekte der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Er spricht darüber, warum wir als Organisation nicht nachlassen, die Ukraine bei der Erhaltung ihrer wertvollen Naturlandschaften zu unterstützen.
Hilf uns dabei, diese besonderen Naturlandschaften, die zu unserem gemeinsamen europäischen Naturerbe gehören, zu bewahren.
Hier gehts zur Spendenaktion
Aktuell scheint die Zeit nicht besonders günstig für Naturschutz. Kriege, Katastrophen und politisches Theater dominieren die Öffentlichkeit. Der dramatische Artenverlust sowie die Klimakrise geraten zunehmend ins Abseits. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) plant 2025 trotzdem große Schritte. Welche das sind und wie das gelingen soll, klären wir in einem Interview mit Geschäftsführer Dr. Christof Schenck.
Zusätzlich sprechen wir mit Ihm über den Wert von Natur, paradoxe Prioritäten in der Politik und darüber, wie jeder Einzelne von uns entscheidend dazu beitragen kann, dem Verlust der Biodiversität zu begegnen (Spoiler: z.B. u.a. bei der Bundestagswahl das Kreuz an der richtigen Stelle machen).
Diese Folge war ursprünglich als Doppelinterview mit Zoochefin Dr. Christina Geiger geplant. Aufgrund eines Terminkonflikts mussten wir kurzfristig umplanen. Gut für euch, denn so bekommt ihr (voraussichtlich im März) zusätzlich ein exklusiven Gespräch mit Dr. Christina Geiger und dem Saisonausblick des Frankfurter Zoos.
Im Gespräch:
Löwen kennt ja nun wirklich jedes Kind. Aber habt ihr gewusst, dass gar nicht alle Löwen aus Afrika kommen? Im Frankfurter Zoo werden asiatische Löwen gehalten. Was an diesen so besonders ist, erklärt Zoo-Kurator Dr. Johannes Köhler. Zum Tierlexikon
Um den Löwen mehr Platz zu bieten, hat der Frankfurter Zoo seine Anlage für die Großkatzen aufwendig umgebaut. Sie haben jetzt mehr als doppelt so viel Gehegefläche. Und auch für das Tierpflegeteam und die Besucherinnen und Besucher gibt es einige Neuerungen. Zur Pressemitteilung
Neu sind auch die Löwen im Nsumbu-Nationalpark in Sambia. Dort waren sie fast zehn Jahre ausgerottet. Nach einem langen Prozess, bei der die Arbeit mit der lokalen Bevölkerung im Fokus stand, konnten nun drei Tiere zurückgebracht werden. Zur ZGF-Homepage
Vielen Dank an Susanne Ott vom Office Management der ZGF. Und an Tim Milz vom ZGF-Europareferat. Sie haben Thandiwe Mweetwa und Craig Zytkow ihre deutschen Stimmen geliehen.
In unsere Podcastfolgen zu Marcos Perureise haben Bildbände über den Manu-Nationalpark in Peru verlost. Hier sind die Gewinner*innen:
Benedikt aus Wuppertal – Lieblingstier: Riesenotter
Isabelle aus Gießen - Lieblingstier: Pantherchamäleon / Blutbürzelarassari
Alexander aus Dietzenbach – Lieblingstier: Buckelwal
Herzlichen Glückwunsch!
Im Gespräch:
Als Integrated Landscape and Custodianship Managerin für das Nsumbu-Tanganjika-Naturschutzprogramm arbeitet Thandiwe Mweetwa eng mit den Menschen in der Region daran, die Erweiterung des Naturschutzgebiets vorzubereiten und zu unterstützen. Die Löwenexpertin arbeitet seit 2023 für die ZGF.
Er ist der Programm-Manager des Nsumbu-Tanganjika-Naturschutzprogramms: Craig Zytkow. Er ist bereits seit Gründung des Programms 2017 dabei und lebt auch vor Ort in Nsumbu.
Bilder
Die ehemalige Löwenanlage im Frankfurter Zoo war von einem Wassergraben umgeben, der für Löwen nicht nutzbar ist.
In der umgestalteten Anlage haben die Löwen Kumar (Bild) und Zarina deutlich mehr Platz.
Einer der Löwen, die in den Nsumbu-Nationalpark gebracht wurden.
Mit dem Naturschutz-Euro unterstützt der Frankfurter Zoo Naturschutzprojekte weltweit. Eines davon ist das Naturschutzprogramm der Zoologischen Gesellschaft in Peru rund um den Manú-Nationalpark. Moderator Marco hat das vielfältige Programm im September 2023 besucht, um herauszufinden, wo und wie der Naturschutz-Euro eingesetzt wird. Zum Peru-Programm der ZGF.
Im tropischen Regenwald des Nationalparks trifft Marco ZGF-Projektleiter Oscar Mujica, der das Naturschutzprogramm für die Region koordiniert.
Die Biologin Leydi Auccacus erklärt, wie und warum die ZGF seit über 30 Jahren Riesenotter erforscht und welche Rolle die Art für das Ökosystem spielt.
Viele Momente seiner Reise hat Marco auf Video festgehalten. Hier geht es zu einer Playlist mit den Videos zu dieser Folge: Link zur Playlist.
Der Manú-Nationalpark ist so vielfältig, dass man ihn am besten selbst erlebt. Da nicht jeder nach Peru reisen kann, haben wir ein großformatiges Manú-Buch gemacht. Voll mit spektakulären Bildern und spannenden Geschichten von Autorinnen und Autoren, die persönlich mit der Region verbunden sind. Beschreibung des Buches.
Unter allen Hörerinnen und Hörern verlosen wir drei gedruckte Exemplare.
Wer teilnehmen möchte, schreibt eine E-Mail mit Namen, Adresse und Lieblingstier an [email protected] .
Ein großer Dank geht Tim Milz vom ZGF-Europateam, der Oscar Mujica seine deutsche Stimme geliehen hat. Und an Laura Ullius von der ZGF-Kommunikation, der deutschen Stimme von Leydi Auccacusi.
Im Gespräch:
Leydi Auccacusi Choque leitet das Ottermonitoring der ZGF. Einmal jährlich wird in den ZGF-Schutzgebieten Tambopata und Manú die Population der Tiere erfasst.
Bilder:
Marcos Reiseroute
Das etwas andere Podcaststudio: Oscar und Marco im Gespräch auf dem Manú-Fluss.
Bei kurzen Zwischenstopps am Flussufer findet man Tapirspuren und andere aufregende Dinge.
Vom Katamaran aus beobachtet Marco Klammeraffen und Riesenotter auf dem Cocha Salvador.
Nashörner und Antilopen grasen auf den weiten Flächen der Serengeti. Im zentralafrikanischen Regenwald von Lomami schiebt sich vorsichtig ein Okapi aus der Deckung. Und durch die Überschwemmungsflächen in Manu tollen die Riesenotter.
Was Zoodirektorin Christina Geiger da beschreibt klingt wie Berichte aus den ZGF-Projektgebieten. Soll aber an ganz anderer Stelle Wirklichkeit werden. Es ist ein Blick in die Zukunft des Frankfurter Zoos.
Im September 2024 hat der Zoo seinen Masterplan vorgestellt. Und in dem stecken nicht nur Monate intensiver Arbeit, sondern auch ganz viel ZGF. Denn der wissenschaftlich geführte Zoo soll ein Schaufenster in die Arbeit der ZGF werden. Zur Pressemeldung
Im Gespräch nimmt Christina Moderator Marco mit in den Zoo der Zukunft, spricht über Tierwohl und Denkmalschutz, Naturschutz und Arterhaltung und darüber, welche Rolle der Zoo in der Frankfurter Stadtgesellschaft spielt.
Im Gespräch:
Bilder
In einem Keller im Frankfurter Zoo stehen dreißig graue Plastikkisten. Sie sind das optimale Zuhause für einige Feuersalamander, die der Zoo aus einer Beschlagnahmung erhalten hat. Dr. Simon Rohner erklärt, wie man die Tiere artgerecht hält und warum der Salamanderfresserpilz die größte Bedrohung für den Salamander darstellt.
Ein wichtiger Akteur bei der Erhaltungszucht von Feuersalamandern ist die Organisation Citizen Conservation (CC). Sie bringt Privathalter und Zoos zusammen. Die Idee dahinter: Feuersalamander dürfen privat gehalten und gezüchtet werden mit ständiger Begleitung durch Experten der CC. Zur Webseite von CC
Um auf das Schicksal der Feuersalamander aufmerksam zu machen, veranstaltet der Frankfurter Zoo eine ganze Aktionswoche zu dem Thema. Sie endet mit dem Tag des Feuersalamanders, einem Aktionstag am 08.09.2024, bei dem Besucherinnen und Besucher viele Informationen zu den schwarz-gelben Amphibien erhalten können. [Zur Veranstaltung
](https://www.zoo-frankfurt.de/zoobesuch-planen/was-ist-los-im-zoo/event/tag-des-feuersalamanders)
Der Zoo Frankfurt hat viele Wasserflächen, von ganz klein bis riesig groß. Das heißt, jeden Tag werden tausende Liter Wasser in Kreisläufen bewegt. Aber wo kommt das Wasser her, wie wird es aufbereitet und wo kann der Zoo Wasser sparen und nachhaltig wirtschaften? Darüber sprechen wir in der heutigen Folge.
Die alte Flusspferddame Petra gibt sich mit einem Wasserloch in Poolgröße zufrieden. In der alten Anlage muss das Wasser noch aufwändig ausgetauscht werden. Wie das funktioniert und warum Petra damit trotzdem leben kann, erklärt Tierpfleger Paul Zimmermann.
Gleich gegenüber leben die Humboldtpinguine in einer neuen Anlage. Hier ist Hightech am Werk. Die Filteranlage ist das Reich von Volker Storch. Er erklärt, wie das Wasser automatisch aufbereitet und umgewälzt wird.
Die größte Wasserfläche im Zoo gehört aber den wilden Tieren. Der Weiher, um den die Besucherwege führen, existiert seit der Zoo gebaut wurde. Die Fläche ist auch das Zuhause der Gänse und Pelikane, die sich sonst frei im Zoo bewegen dürfen. Eine Insel der Artenvielfalt, berichtet Dr. Stefan Stadler, Leiter der wissenschaftlichen Abteilung im Frankfurter Zoo.
Wir verlosen in dieser Folge zwei Tickets für "The World of Sebastião Salgado" in der Alten Oper Frankfurt am 19. September. Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet, schickt uns einfach eine E-Mail an [email protected] mit dem Stichwort "Amazonas". Einsendeschluss ist der 31. August 2024.
Bei der Veranstaltung könnt ihr auch Kolleginnen und Kollegen der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt an einem eigenen Stand treffen. Dort informieren wir über unsere Programme in Südamerika.
Hier findet ihr die Infos zu der Veranstaltung: https://www.alteoper.de/de/programm/themenschwerpunkt.php?id=523628366
Als am 5. Juni 2024 nach mehr als 200 Jahren erstmals wieder Przewalski-Pferde ihre Hufe auf zentralkasachischen Boden setzen, ist das ein historischer Moment für die Wildnis in Zentralasien. Ypsilonk, Zeta II und Zorro aus dem Zoo Prag und Tessa, Sary, Wespe und Umbra aus dem Tierpark Berlin sind die Pioniere einer neuen Wildpferdepopulation in der Steppe. Die sechs Stuten und der Hengst haben eine sehr lange Anreise von Prag und Berlin hinter sich gebracht. In einem großen Eingewöhnungsgehege unserer Partnerorganisation ACBK akklimatisieren sie sich zurzeit in ihrer neuen alten Heimat.
Przewalski-Pferde gehören zu einem funktionierenden Steppen-Ökosystem dazu und haben eine wichtige Funktion. Warum das so ist, erklärt Stephanie Ward, die ZGF-Koordinatorin der Altyn Data Conservation Initiative.
Dr. Annette Klein, Zootierärtzin in Berlin, kennt vier der Tiere persönlich und berichtet darüber, wie der Tierpark Berlin Przewalski-Pferde züchtet. Denn nur Zoozuchten machen es möglich, die Tiere dort wieder anzusiedeln, wo sie einst zuhause waren.
Und ZGF-Fotograf und Abenteurer Daniel Rosengren hat den Transport der drei Wildpferden aus Prag nach Kasachstan begleitet. Eine Reise, die auch für ihn etwas ganz Besonderes war.
Rund 1.000 Kilometer vor der Küste Ecuadors liegen die Galápagos-Inseln. Sie sind vulkanischen Ursprungs und hatten nie eine Verbindung zum Festland. Trotzdem hat sich hier eine beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt etabliert. In dieser Folge findet Marco heraus, wie die Inseln unser Verständnis von Natur verändert haben.
Auch mitten im Pazifik ist Naturschutz notwendig. Dr. Antje Müllner berichtet über die Arbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) auf den Inseln und wie invasiven Arten, ein Seegurkenkrieg und eine Ölkatastrophe den Naturschutz auf eine harte Probe stellten.
Wichtigster Partner der ZGF auf der Insel war die Charles Darwin Foundation (CDF), die bis heute dort arbeitet. Von der Forschungsleiterin Heinke Jäger erfährt Marco, was die Ökosysteme der Inseln aktuell bedroht und welche ungewöhnlichen Maßnahmen Erfolg versprechen.
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