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Ein uralter Wald, dem das Wasser fehlt. Eine Staatsgrenze, die ein zusammenhängendes Ökosystem teilt. Und Menschen, die versuchen, beides zusammenzubringen. In dieser Folge reisen wir nach Białowieża und fragen, warum ausgerechnet Wasser über die Zukunft des Waldes entscheiden könnte - und wie Naturschutz funktioniert, wenn politische Grenzen plötzlich mitten durch die eigene Arbeit verlaufen. Zur Projektseite
Dabei geht es um trockengelegte Feuchtgebiete, alte Entwässerungsgräben und Flüsse, die wieder natürlicher werden sollen. Wir schauen darauf, wie die Zoologische Gesellschaft Frankfurt gemeinsam mit Partnern in Polen daran arbeitet, Wasser länger in der Landschaft zu halten und Lebensräume zu stärken.
Seit 2017 bringt die Frankfurt Spring School (FSS) junge Naturschutzfachleute aus aller Welt für vier Wochen in Frankfurt zusammen. Sie lernen, wie man Naturschutzprojekte plant, finanziert, organisiert und erfolgreich umsetzt. Mindestens genauso wichtig sind jedoch die Kontakte, die dabei entstehen. Mit dem neuen Alumni-Programm sollen diese Verbindungen über einzelne Jahrgänge hinaus wachsen.
Wie viel daraus entstehen kann, zeigen Niall Beddy und Adam Smith. Die beiden Iren nahmen in unterschiedlichen Jahren an der Spring School teil und fanden über das Netzwerk zusammen. Wenig später arbeiteten sie gemeinsam in einem Nashornschutzprojekt in Südafrika. Auch Caroline Reinwald, heute Wissenschaftskommunikatorin im Tiergarten Schönbrunn, nutzt die Erfahrungen und Kontakte aus ihrer Zeit bei der Spring School bis heute.
In dieser Folge von „Hinter dem Zoo geht's weiter“ spricht Marco Dinter mit FSS-Koordinatorin Amy Forster über das neue Alumni-Programm und mit ehemaligen Teilnehmenden darüber, was nach den vier Wochen bleibt: neue Fähigkeiten, berufliche Perspektiven und ein internationales Netzwerk von Menschen, die gemeinsam Naturschutz voranbringen.
In dieser Folge dreht sich alles um die Antillen-Ochsenfrösche – eine Amphibienart, die wohl die wenigsten Zoobesucher jemals zu Gesicht bekommen werden. Doch genau das macht sie so spannend.
Tierpfleger Dennis Jenschke nimmt uns mit hinter die Kulissen des Exotariums und erzählt, wie man sich auf eine völlig neue Tierart vorbereitet. Dafür ging es sogar in den Jersey Zoo (zur Webseite), um von den Kolleginnen und Kollegen zu lernen, die diese außergewöhnlichen Frösche bereits erfolgreich halten. Wie richtet man das perfekte Terrarium ein? Was frisst ein Frosch, der so groß wie ein Teller werden kann? Und warum wird die Art auch "Hühner-Frosch" genannt?
Anschließend erklärt Kurator Dr. Simon Rohner, wie Zoos überhaupt entscheiden, welche Arten sie halten. Warum investiert man Zeit, Geld und Platz in einen unscheinbaren Frosch, den viele Besucher nie entdecken werden? Und welche Rolle spielen gerade solche wenig bekannten Arten für den Artenschutz?
Eine Folge über Frösche, die kein Schwein kennt – und die gerade deshalb unsere Aufmerksamkeit verdienen.
Im Gespräch:
Dennis Jenschke arbeitet im Exotarium des Zoo Frankfurt, also dem Terrarien- und Aquarienbereich. Als Vorbereitung auf die neuen Zoobewohner ist er sogar nach England geflogen.
Dr. Simon Rohner ist Kurator im Zoo Frankfurt. Frösche aus einem britischen Zoo zu importieren stellte ihn vor gewisse Herausforderungen.
Schuppentiere gehören zu den außergewöhnlichsten Säugetieren der Welt und gleichzeitig zu den am stärksten bedrohten. In dieser Folge von „Hinter dem Zoo geht’s weiter“ besuchen wir Guo Bao, das Chinesische Schuppentier im Grzimekhaus des Zoo Frankfurt.
Tierpfleger Martin Rödl erzählt, warum die Haltung dieser seltenen Tiere so anspruchsvoll ist, was Schuppentiere fressen und wann Besucherinnen und Besucher die besten Chancen haben, Guo Bao zu entdecken.
Im zweiten Teil der Folge geht es um eine der größten Bedrohungen für Schuppentiere: den illegalen Wildtierhandel. Gemeinsam mit Stephanie von Meibom von der internationalen Artenschutzorganisation TRAFFIC sprechen wir darüber, warum Schuppentiere so häufig geschmuggelt werden, wie der Handel mit Wildtieren funktioniert und was Artenschutz und Politik dagegen tun können.
Mehr über den Handel mit Wildtieren und seine Regulierungen:
Zur Pressemeldung über Guo Bao im Zoo Frankfurt:
Im Gespräch:
Der Tierpfleger Martin Rödl arbeitet im Grzimek-Haus - also dem Nachttierhaus des Frankfurter Zoos. Zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen hat er sich über Monate auf die aufwendige Pflege des neuen Schuppentiers vorbereitet.
Die Biologin Stephanie von Meibom arbeitet bereits seit ihrem Studium für die Organisation TRAFFIC. Hier hat sie unter anderem daran gearbeitet, den illegalen Handel von Schuppentieren, Hörnern von Saigaantilopen oder Schneeleoparden zu bekämpfen.
Das Artensterben nimmt weltweit zu, während Biodiversität in vielen Debatten an Bedeutung verliert. Dabei sind eine stabile Wirtschaft, Ernährungssicherheit und gesellschaftliche Resilienz eng mit einer intakten Natur verbunden.
In dieser Folge von Hinter dem Zoo gehts weiter spricht Felix Gaschick, Geschäftsführer des Frankfurt Conservation Center (FCC), über einen neuen Ansatz im Naturschutz. Das Frankfurt Conservation Center bringt Akteurinnen und Akteure aus Naturschutz, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Finanzwelt zusammen, um gemeinsame Lösungen für die Biodiversitätskrise zu entwickeln.
Wir sprechen darüber, weshalb Biodiversität weit mehr als ein Umweltthema ist und welche Rolle das Frankfurt Conservation Center dabei spielen kann, Naturschutz stärker in gesellschaftliche und wirtschaftliche Entscheidungen einzubinden.
Eine Folge über die Zukunft des Naturschutzes, neue Allianzen und die Frage, wie das Frankfurt Conservation Center Menschen dabei helfen kann, den Schutz der Natur wirksamer zu gestalten.
Im Interview - Felix Gaschick
Östliche Bongos gehören zu den am stärksten gefährdeten Antilopen der Welt und leben in den Bergwäldern Ostafrikas. In der Wildnis gibt es nach aktuellen Schätzungen weniger als 100 Tiere. Um ihr Überleben zu sichern, braucht es genetische Vielfalt – und genau hier kommen Zoos ins Spiel. Tiere aus Zuchtprogrammen sollen helfen, die Population in Kenia zu stärken. Einer davon könnte Fitz sein.
Zu Beginn der Folge spricht Dr. Sabrina Linn, Kuratorin im Zoo Frankfurt, mit Marco darüber, was hinter diesem Projekt steckt: Warum kommt Fitz überhaupt infrage? Welche Kriterien entscheiden – und warum dauert es Jahre, so einen Transport vorzubereiten?
Nick Davis vom Chester Zoo berichtet direkt aus Nairobi, wo die Tiere erwartet werden. Er erklärt, wie die Auswahl getroffen wurde und welche Rolle Zoos heute im internationalen Artenschutz spielen.
Zusammen mit Dr. Robert Aruho von der Mount Kenya Wildlife Conservancy
Denn es geht um mehr als nur diesen Transport. Ziel ist es, den Östlichen Bongo langfristig wieder in geeignete Lebensräume zurückzubringen.
In dieser Folge sprechen wir mit Elsabe van der Westhuizen, die gemeinsam mit ihrem Mann Hugo für die ZGF Naturschutzprogramme in Sambia, Simbabwe aufgebaut hat – und heute in Mosambik ein neues Programm entwickelt.
Sie gibt Einblicke in ihren Alltag und erzählt, wie viel Abenteuer tatsächlich im Leben einer Naturschützerin steckt.
Es geht um den Aufbau neuer Naturschutzprogramme, um die Zusammenarbeit mit Menschen vor Ort, nationalen Partnern und Behörden – und um die vielen kleinen Schritte, die nötig sind, damit Naturschutz funktioniert und langfristig wirkt.
Und es geht um persönliche Erkenntnisse: Was hilft, dranzubleiben, wenn Fortschritte Zeit brauchen? Wie findet man den eigenen Antrieb in einem Arbeitsfeld, das Geduld verlangt und immer wieder neue Herausforderungen mit sich bringt?
Eine persönliche Folge darüber, warum es im Naturschutz keine schnellen Lösungen gibt – und warum genau darin die Grundlage für echte Wirkung liegt.
Im Exotarium des Zoo Frankfurt wächst eine kleine europäische Sumpfschildkröte heran. Ihr Name: Emy.
Noch lebt sie in menschlicher Obhut – bald soll sie ausgewildert werden.
Gemeinsam mit Dr. Johannes Köhler, Kurator im Zoo Frankfurt, schauen wir hinter die Kulissen eines sogenannten Headstarting-Projekts. Junge Schildkröten werden dabei so lange im Zoo aufgezogen, bis sie groß genug sind, um in der Natur bessere Überlebenschancen zu haben. Ein kleiner Baustein im Schutz einer heimischen Art.
Doch Emy steht für mehr. Sie steht für einen Lebensraum: Feuchtgebiete.
Trotzdem verschwinden Feuchtgebiete schneller als Wälder.
Zum Schluss reisen wir in eines der größten Feuchtgebiete Europas: die Polesie.
Von einer kleinen Schildkröte bis zu einer ganzen Landschaft zeigt diese Folge:
Gäste dieser Folge
Dr. Johannes Köhler
Dr. Nora Weyer
Eleni Vendras
Wenn ihr wissen wollt, wie es mit der "Wetlands for Life"-Kampagne weitergeht, folgt ihr doch auf
Instagram: @eaza_wetlandsforlife (zum Profil)
LinkedIn: EAZA Wetlands for Life campaign (zum Profil)
Wir sprechen mit Mitarbeitenden aus dem Zoo Frankfurt und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Menschen, die sich beruflich für Tiere, Lebensräume und Naturschutz einsetzen. Und die sich, trotz oder gerade wegen dieser Arbeit, immer wieder fragen: Was treibt mich eigentlich an?
Statt großer Zahlen, Masterpläne oder abstrakter Ziele geht es in dieser Folge um persönliche Geschichten. Um Motivation. Um Hoffnung. Und um diesen Moment morgens, bevor der Tag beginnt: Was gibt mir die Energie, aufzustehen und anzupacken?
Host Marco ist dieser Frage nachgegangen. Entstanden ist eine Sammlung persönlicher Perspektiven, die zeigt: Natur- und Artenschutz ist nicht nur eine Aufgabe, sondern etwas, das Menschen aus Überzeugung tun. In ganz unterschiedlichen Rollen, mit ganz eigenen Gründen.
Ob Marco seine persönliche Antwort auf dieser Reise findet?
Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner in dieser Folge
Danke an alle euch alle, die diesen Podcast hören, die Interesse an Natur- und Artenschutz haben, an alle, die etwas bewegen wollen.
Wir sprechen über ein Programm-Jubiläum in Vietnam und über einen der bedeutendsten Preise im Naturschutz. Über Przewalski-Pferde, die in Kasachstan ausgewildert wurden, über ein Erdferkel-Jungtier im Zoo Frankfurt, das zum Publikumsliebling wurde, und über den Vietnam-Fasan, der Hoffnung auf den Erhalt einer seltenen Art macht.
In Peru begleiten wir die Entstehung eines neuen Schutzgebiets im Amazonas, das nicht nur die Natur schützt, sondern auch die Rechte indigener Gemeinschaften stärkt. Und wir werfen einen Blick in die Zukunft: auf die Vision eines „Zookunfts“-Masterplans und das geplante Frankfurt Conservation Center – ein Ort, an dem Naturschutz, Forschung und Bildung zusammenfinden.
Diese Geschichten zeigen: Veränderung ist möglich. Und manchmal beginnt sie mit einem Tier – und Menschen, die gemeinsam etwas bewegen.
Menschen in dieser Folge:
Dr. Christof Schenck – Geschäftsführung ZGF (Einspieler)
An dieser Stelle möchten wir Danke sagen. Danke an alle euch alle, die diesen Podcast hören, die Interesse an Natur- und Artenschutz haben, an alle, die etwas bewegen wollen.
Wir gehen jetzt in die kurze Winterpause und sind ab Februar 2026 mit neuen Folgen für euch am Start.
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