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Tierpfleger Jan Leitsch weiß, was Addax besonders macht. Die Tiere haben nämlich eine eingebaute Klimaanlage. Wie diese funktioniert und warum das Leben der Addax davon abhängt, klären wir in dieser Episode. Link zum Tierlexikon
Auch im Zoo Hannover leben Addax. Dort spricht Marco mit Fabian Krause, der das Zuchtbuch der weißen Antilopen koordiniert. Er weiß, wie die Zoos zur Erhaltung der vom Aussterben bedrohten Tiere beitragen und, warum europäische Zoos vor einigen Jahren Addax wortwörtlich in die Wüste schickten. Zur Webseite des Erlebnis-Zoos
Im Gespräch:
Als Kurator ist Fabian Krause im Erlebnis-Zoo Hannover für vier Reviere zuständig. Dort trägt er die Verantwortung für Menschenaffen und Eisbären, Drills, Elefanten und Robben. Als Koordinator des Erhaltungszuchtprogrammes für Addax-Antilopen weiß er genau, wie es um die Zoopopulation steht.
Das Positionspapier der Weltnaturschutzunion, das die Rolle von Zoos, Aquarien und botanischen Gärten im Artenschutz behandelt, findet ihr hier. Positionspapier
Bilder:
Tipsy hat Edgar den Mann ausgespannt, Olaf ist alleinerziehend und Dori, Bär und Smartie leben in einer Kommune. Wenn Marta Kalkowski über die Humboldt-Pinguine im Frankfurter Zoo spricht, klingt es ein wenig nach einer Vorabend-Soap. Auch wenn wir in einem wissenschaftlichen Zoo die Tiere nicht vermenschlichen wollen – gerade bei den Humboldt-Pinguinen fällt das jedoch besonders schwer. Kein Wunder, dass sie zu den beliebtesten Tieren im Zoo gehören. Leider sind Humboldt-Pinguine laut der Weltnaturschutzorganisation gefährdet. Warum? Das erklärt Tierpflegerin Marta.
Seit den 1990er-Jahren setzen Gabriele und Werner Knauf sich für Humboldt-Pinguine ein. Der Verein arbeitet – zusammen mit Partnerorganisationen vor Ort – in Chile und Peru, um den Humboldt-Pinguin zu schützen. Mithilfe des Naturschutz-Euro unterstützt der Frankfurter Zoo beispielsweise die Forschungsprojekte von Sphenisco.
In Chile arbeitet Nancy Duman für Sphenisco. Sie organisiert Umweltbildungsprogramme für Kinder und Erwachsene, Protestaktionen, Radiobeiträge und viele weitere Aktionen, die den gefährdeten Pinguin bekannt machen sollen. Kürzlich wurde eine besondere Meeresschutzzone für die gefährdeten Tiere eingerichtet. Ein riesiger Erfolg für Nancy und ihre Kolleginnen, aber noch lange nicht das Ende ihrer Arbeit.
Hier seht ihr die spektakulären Unterwasseraufnahmen der Humboldt-Pinguine.
Im Gespräch:
Marta Kalkowski, Tierpflegerin im Zoo Frankfurt
Tipps für den nächsten Zoobesuch:
Wenn ihr mehr über die Dreiecksbeziehung Harry-Edgar-Tipsy und die Pinguinhaltung im Zoo erfahren wollt, schaut doch mal bei der kommentierten Fütterung im Frankfurter Zoo vorbei.
Für Pinguin-Fans lohnt sich der Zoobesuch vor allem am 28. April. Da feiert der Zoo den Tag des Pinguins, mit Informationsständen, besonderen Fütterungen und Kinderbeschäftigung.
Mit dem Naturschutz-Euro unterstützt der Frankfurter Zoo Naturschutzprojekte weltweit. Eines davon ist das Naturschutzprogramm der Zoologischen Gesellschaft in Peru rund um den Manù-Nationalpark. Moderator Marco hat das vielfältige Programm im September 2023 besucht, um herauszufinden, wo der Naturschutz-Euro eingesetzt wird. Zu den Peru-Projekten der ZGF
Eine Station der Reise ist das Gebiet „La Pampa“ in der Provinz Tambopata. Hier wird illegal Gold gewaschen. Dadurch wird der Regenwald so zerstört, dass das Gebiet einer Mondlandschaft gleicht. Auf ihrer Fahrt durch La Pampa kamen Marco und seine Kollegen den illegalen Goldwäschern näher, als erwartet.
Zusammen mit den lokalen Partnern versucht die ZGF, die Entwicklungen aufzuhalten. Von seinen Kolleginnen und Kollegen erfährt Marco, wie sich die Landschaft verändert hat, welche Gefahren die Goldwäsche für die Menschen vor Ort birgt und warum tausende Menschen trotzdem in diesem Bereich arbeiten.
Das Thema Gold war schon einmal Thema im Podcast. In Folge 11 hat sich Marco mit dem Leiter der ZGF Peru, Hauke Hoops, vor allem über die sozialen Folgen der illegalen Goldwäsche unterhalten. Hört doch nochmal rein!
Wir haben mehrere Sonderfolgen geplant, die Reiseziele und Personen genauer vorstellen. Um keine Folge zu verpassen, abonniert ihr diesen Podcast am besten in einem Podcatcher eurer Wahl.
Der Manú-Nationalpark ist so vielfältig, dass man ihn am besten selbst erlebt. Da nicht jeder nach Peru reisen kann, haben wir ein großformatiges Manù-Buch gemacht. Voll mit spektakulären Bildern und spannenden Geschichten von Autorinnen und Autoren, die persönlich mit der Region verbunden sind.
Unter allen Hörerinnen und Hörern verlosen wir drei gedruckte Exemplare.
Wer teilnehmen möchte, schreibt eine E-Mail mit Namen, Adresse und Lieblingstier an [email protected].
Ein großer Dank geht Hannah Friedrich vom ZGF-Europateam, die Karina Garay Tapia ihre deutsche Stimme geliehen hat. Und an Nils Elbert von der ZGF-Kommunikation, der deutschen Stimme von Kevin Ibañez Saravia.
Im Gespräch:
Kevin Ibañez Saravia arbeitet als Control and Surveillance Specialist für die Zoologische Gesellschaft in Peru. Er weiß, welchen Einfluss die illegale Goldwäsche auf die Umwelt vor Ort hat.
Karina Garay Tapia ist Anwältin. Sie versucht, unter anderem in Workshops mit der lokalen Bevölkerung, Alternativen zur illegalen Goldwäsche zu finden.
Bilder:
Marcos Reiseroute
Mit solchen Flößen wird in La Pampa Gold gewaschen. Von hier wird Sediment aus dem Gewässer gepumpt…
… und über diese Holzkonstruktionen geleitet. Hier verfängt sich der Goldstaub in Stoffbahnen.
In La Pampa sind an verschiedensten Stellen Drohungen gegen die Behörden angebracht. Wie hier auf diesem Plakat mit Einschusslöchern, auf dem dargestellt wird, wie Ratten (als Symbol für die Behörden) erschossen werden.
Am 6. Februar 2024 war Frau Böhning-Gaese zu Gast in der Vortragsreihe des Zoo Frankfurt. Diese Folge ist ein Livemitschnitt des Interviews mit anschließenden Publikumsfragen.
Wenn sie keine Bücher schreibt oder Podcastinterviews gibt, leitet Frau Böhning-Gaese das Forschungszentrum des Senckenberg Institutes für Biodiversität und Klima und ist Vorstandsmitglied der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Das Buch "Vom Verschwinden der Arten - Der Kampf um die Zukunft der Menschheit" ist 2023 bei Klett-Cotta erschienen. Zum Buch
Die Vortragsreihe des Zoo Frankfurt findet jeden ersten Dienstag im Monat statt. Expertinnen und Experten aus Zoo, Forschung und Naturschutz geben dort Einblicke in ihre Arbeit. Der Eintritt ist kostenlos. Die genauen Termine und Themen findet ihr auf der Webseite des Zoos. Zur Zoo-Webseite
Im Gespräch:
Bilder:
Mit dem Naturschutz-Euro unterstützt der Frankfurter Zoo Naturschutzprojekte weltweit. Eines davon ist das Naturschutzprogramm der Zoologischen Gesellschaft in Peru.
Moderator Marco hat das vielfältige Programm im September 2023 besucht, um herauszufinden, wo der Naturschutz-Euro eingesetzt wird. Dazu reist er 10 Tage durch das Land, besucht einzigartige, artenreiche Regionen wie den Manú-Nationalpark, und Gebiete, die durch illegale Goldwäsche so zerstört sind, dass sie Mondlandschaften gleichen.
Er trifft Menschen, die im Naturschutz arbeiten, die in Schutzgebieten oder im Umfeld leben und solche, die die Natur zerstören. Diese Folge gibt einen kleinen Einblick in Marcos Reise und ZGF-Peru-Chef Hauke Hoops stellt die ZGF-Arbeit im Büro in Cusco vor.
Wir haben mehrere Sonderfolgen geplant, die Reiseziele und Personen genauer vorstellen. Um keine Folge zu verpassen, abonniert ihr diesen Podcast am besten in einem Podcatcher eurer Wahl.
Der Manú-Nationalpark ist so vielfältig, dass man ihn am besten selbst erlebt. Da nicht jeder nach Peru reisen kann, haben wir ein großformatiges Manù-Buch gemacht. Voll mit spektakulären Bildern und spannenden Geschichten von Autorinnen und Autoren, die persönlich mit der Region verbunden sind.
Unter allen Hörerinnen und Hörern verlosen wir drei gedruckte Exemplare.
Wer teilnehmen möchte, schreibt eine E-Mail mit Namen, Adresse und Lieblingstier an [email protected].
Ein Dank geht an unseren Kollegen Julio Monzón, der in dieser Folge sein Heimatland kurz vorstellt.
Im Gespräch:
Bilder:
Marcos Reiseroute
In dieser Folge erzählen wir sechs Mutmacher-Geschichten aus den Natur- und Artenschutzprojekten vom Frankfurter Zoo und von den Projekten der Zoologischen Gesellschaft. Mit dabei sind Tiger, Orang-Utans und ein neues UNESCO-Welterbe.
Die Geschichten wollen wir hier nicht vorweg nehmen, aber die Kolleginnen und Kollegen nennen, die ihr in den Einspielern hören könnt:
Noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Dies ist die letzte Folge "Hinter dem Zoo geht's weiter" im Jahr 2023. Wir sind am 2. Februar wieder für euch da. Ab dann kommt der Podcast immer am ersten Freitag eines Monats.
In dieser Folge geht es um außergewöhnliche Menschen. Menschen, die durch ihre Arbeit und ihr Wirken den Natur- und Artenschutz entscheidend voran gebracht haben. Sie erforschen die Biodiversität, fördern und begeistern junge Menschen für diese Arbeit und verwalten einige der artenreichsten Schutzgebiete dieser Welt.
Sie alle haben den Frankfurt Conservation Award erhalten, der alle zwei Jahre in drei Kategorien vergeben wird. Der Stifter des Preises heißt Bruno Heinrich Schubert. Ein Frankfurter Geschäftsmann, der sein Geld mit dem Verkauf von Bier und der Henniger-Brauerei verdient hat. Früher hieß der Preis anders, nämlich genau wie der Stifter "Bruno-H-Schubert-Preis".
Warum das so ist, wer dahinter steckt und wieso ein Frankfurter Brauereibesitzer überhaupt einen Umwelt- und Naturschutzpreis ins Leben gerufen hat, das ergründen wir gemeinsam in dieser Folge.
Dazu sprechen wir mit Gabriele Eick, sie ist die Vorsitzende der Bruno-H-Schubert-Stiftung und spielen Mitschnitte der diesjährigen Preisträger ein. Es lohnt sich.
Die Verleihung des Frankfurt Conservation Award 2023 könnt ihr in voller Länge bei YouTube sehen: https://www.youtube.com/watch?v=MkssjPl_XY4
Fotos findet ihr im Pressebereich der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt: https://photos.fzs.org/Press-Photos/Bruno-H-Schubert-Preis-2023
Im Gespräch:
Die Hintergrundmusik der Infobox stammt von „Enrize“:
Die Feldforschung zu seiner Doktorarbeit hat Julio in Panguana absolviert, der ältesten biologischen Forschungsstation Perus, die 1968 von zwei deutschen Zoologen gegründet wurde. Auf zwei Quadratkilometern Regenwald konnte Julio vierhundert Arten Bärenspinner nachweisen. In ganz Europa leben gerade einmal 100 Arten. Ein Beispiel für die Megadiversität des südamerikanischen Landes. Zur Homepage von Panguana
Seit 1969 unterstützen wir in Peru. zahlreiche Projekte zum Schutz bedrohter Arten. 1990 begann mit einer wissenschaftlichen Studie über die Riesenotter im Manú-Nationalpark die Entwicklung des umfangreichen ZGF-Programms „Andes to Amazon“. Seitdem ist die Unterstützung kontinuierlich gewachsen und konzentriert sich aktuell auf vier Regionen mit 13 Schutzgebieten. ZGF-Projekte in Peru
Die Unterstützung ist notwendig, weil auch die Bedrohungen der vielfältigen Ökosysteme durch illegale Goldwäsche, massiven Kokaanbau und andere Gefahren stark zugenommen haben.
Im Gespräch:
Bilder:
Marco entdeckt in dieser Folge Orte, die von Besucherinnen und Besuchern im Zoo normalerweise nicht betreten werden können – sei es, weil sie sich unter der Erde befinden, dort Technik versteckt ist oder geheimnisvolle Dinge lagern.
Auch wenn das jetzt so richtig nach ‚Lost Places‘ klingt, haben all diese Orte auch heute noch wichtige Aufgaben für den Zoo und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt.
Alle, die Halloween für einen absurden Kulturimport aus Amerika halten, können trotzdem einschalten. Denn Kürbisschnitzen, „Süßes oder Saures“ und Plastikskelette haben wir nicht im Programm.
Im Gespräch:
Disclaimer: Wir sprechen in dieser Folge über den Tod von Zootieren. Das kann ein emotionales Thema sein. Wenn du weißt, dass dich dieses Thema belastet höre diese Folge bitte nicht alleine oder verzichte darauf.
Menschenaffen sind nicht nur Publikumslieblinge im Frankfurter Zoo, auch die Tierpflegerinnen und Tierpfleger bauen enge Beziehungen zu den Tieren auf. Wie gehen sie damit um, wenn ein Tier stirbt, das sie Jahrzehnte im Zoo gepflegt haben? Tierpflegerin Lena Kämmerer berichtet vom Tod des Bonobo-Weibchens Magrit, der auch in den Medien ein Thema war.
Dank wissenschaftlicher Untersuchungen lernen die Tierärzte auch von verstorbenen Tieren und helfen so, die Haltung der anderen Tiere zu verbessern. Was genau nach dem Tod mit einem Tier passiert, erklärt Tierärztin Nora Weger.
Wie prägend einzelne Tiere für die Zoogeschichte waren, weiß die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit des Zoos, Christine Kurrle. Sie kennt sich auch aus mit den Reaktionen der Besucherinnen und Besucher sowie der Medien.
Im Gespräch:
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