Hofburg Wien - Kaiserappartements, Sisi Museum, Silberkammer

Hofburg Wien - Kaiserappartements, Sisi Museum, Silberkammer

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Hofburg Wien - Kaiserappartements, Sisi Museum, Silberkammer episodes

  • 41 - Raab
    An der Wand sehen Sie ein Gemälde von Georg Raab, das die Kaiserin anläßlich der Feierlichkeiten zu ihrer Silberhochzeit im Jahr 1879 mit dem berühmten Rubinschmuck zeigt. Der Rubinschmuck gehört zu den heute nicht mehr existierenden Kronjuwelen der Habsburger. In der Stele neben dem Gemälde sehen sie eine Rekonstruktion des berühmten Schmuckes.
    1 min
  • 42 - Winterhalter
    Die junge Kaiserin leidet zunehmend an Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und anhaltendem Husten. Um einer Lungenerkrankung vorzubeugen wird sie auf Anraten der Ärzte nach Madeira geschickt. Zum ersten Mal ist Sisi wieder frei von jeglicher Verpflichtung und genießt ihr Leben weitab von höflischen Zwängen. Als Elisabeth nach zweijähriger Abwesenheit an den Wiener Hof zurückkehrt, ist eine tiefgreifende Verwandlung vor sich gegangen. Aus dem anmutigen aber schüchternen und melancholischen Mädchen ist eine selbstbewusste, stolze Schönheit geworden. In dieser Zeit enstehen auch die berühmten Portraits von Franz Xaver Winterhalter. Das berühmteste ist zweifellos das Gemälde vor Ihnen, das Elisabeth 1865 in Ballgarderobe – dem sogenannten Sternenkleid - sowie den berühmten Diamantsternen im Haar zeigt. Elisabeth besaß ein Set von 27 Diamantsternen, die sie später ihrer Enkelin Erzherzogin Elisabeth, der Tochter Rudolfs, vererbte. In der Glasstele können Sie eine Rekonstrukion dieser Diamantsterne sehen.
    2 min
  • 43 - Ungarische Königin
    Die Kaiserin setzt die Macht ihrer Schönheit immer öfter ganz bewußt für ihre Interessen ein. An aktiver Politik ist sie wenig interessiert und so mischt sie sich auch nur ein einziges Mal in die Regierungsgeschäfte ihres Mannes ein, um sich für Ungarn einzusetzen. Elisabeth empfindet große Zuneigung für das temperamentvolle und stolze ungarische Volk, das seit der Niederschlagung der Revolution von 1849 absolutistisch regiert wird. Sie wird zu einer glühenden Fürsprecherin der ungarischen Interessen und steht in engem Kontakt zu führenden ungarischen Vertretern. Zweifellos hat sie großen Anteil daran, dass Franz Joseph schließlich den Ausgleich unterzeichnet, der die historischen Rechte Ungarns anerkennt und die österreichisch-ungarische Monarchie begründet. 1867 findet schließlich in der Budapester Matthiaskirche die feierliche Krönung statt, bei der auch Elisabeth zur Königin von Ungarn gekrönt wird.
    2 min
  • 44 - Ungarisches Krönungskleid
    Vor dem Portrait Elisabeths als ungarische Königin, sehen Sie ein zweites Kleid. Es handelt sich um eine Replik des Ungarischen Krönungskleides. Dieses Kleid ist im Hause Worth in Paris geschneidert worden. Als Franz Joseph und Elisabeth, nach der Krönung, aus der Matthiaskirche treten, schallt ihnen das „Eljen“ der tausendköpfigen Menge entgegen. Elisabeth zieht sich dann so rasch wie möglich zurück, um ihr schweres Schleppkleid mit einer einfachen Robe aus weichem Tüll zu wechseln.
    In der Stele neben dem Kleid sehen sie eine Rekonstruktion des ungarischen Krönungsschmuckes, die Originale existieren heute nicht mehr.
    1 min
  • 45 - Repräsentation
    Elisabeth erfüllt immer widerwilliger ihre Pflicht als Kaiserin. Repräsentation ist ihr unangenehm, das Hofzeremoniell lästig, sie verabscheut die starren hierarchischen Strukturen und Intrigen des Wiener Hofes.
    1 min
  • 46 - Reiterei
    Die Kaiserin flüchtet vor dem Wiener Hof in Sport, Schönheitskult und Reisen. Eine der größten Leidenschaften Elisabeths ist seit ihrer Kindheit die Reiterei. Schon von ihrem Vater hat sie das Kunstreiten gelernt, jetzt trainiert die Kaiserin hart und profiliert sich als eine der besten und mutigsten Reiterinnen Europas. Ihre Parforceritte gehen dabei oft an die Grenzen des Machbaren - wir begegnen hier erstmals der Persönlichkeit Elisabeth, die ganz bewußt ihre Grenzen sucht – unter anderem in sportlichen Höchstleistungen, wobei sie sich auch bewusst in gefährliche Situationen begibt.
    1 min
  • 47 - Schönheit
    Elisabeth gilt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit und ist sich dessen auch durchaus bewußt. Ihre Schönheitspflege nimmt einen Großteil ihres Tagesablaufes ein. Besonders stolz ist Elisabeth auf ihr dichtes, beinahe bodenlanges Haar, das täglich 2-3 Stunden frisiert wird. Um ihre vielbewunderte Schönheit zu erhalten, probiert Elisabeth unzählige Schönheitsrezepte aus, vor sich sehen Sie einige ihrer Originalrezepte. Elisabeth schwört auch auf ausgefallene Methoden wie rohes Kalbfleisch, mit dem sie Ledergesichtsmasken auslegt die sie dann über Nacht trägt. Besonderen Wert legt Elisabeth auf ihre schlanke Linie. Sie war 172 groß und wog zwischen 45 und 47 Kilo. Bewundernswert auch ihre unglaubliche Taille von 51cm. Zusätzlich probiert Elisabeth die verschiedensten Diäten, um ihr Gewicht zu halten. Dabei spielt die Waage eine entscheidende Rolle: Elisabeth wiegt sich täglich und hält mit zunehmendem Alter immer exzessivere Diäten. Sie hätte sich von rohem Fleischsaft ernährt ist falsch – das rohe Kalbfleisch wurde unter der Presse mürbe gemacht, der Fleischsaft gewürzt und abgekocht, bevor ihn Elisabeth zu sich nahm. Ebenfalls ins Reich der Legenden muß verwiesen werden, dass Elisabeth ständig hungerte, um schlank zu bleiben. Rechnungen aus den verschiedensten Konditoreien zeigen, dass Elisabeth, vor allem gerne Konfekt und Gefrorenes naschte.
    3 min
  • 48 - Gesundheit
    Die körperbewußte, sportliche Kaiserin ist aber auch unter ständiger ärztlicher Betreuung. Sie weiß, dass zu einem gesunden Körper und schönen Gesicht auch gepflegte Zähne gehören. Das Zahnarztbesteck ihres persönlichen Zahnarztes und Briefe ihrer Vertrauten, der Gräfin Ferenczy beweisen die regelmäßigen Behandlungen.
    1 min
  • 49 - Zentrum
    Nach dem tragischen Selbstmord ihres einzigen Sohnes Rudolf im Jahr 1889 wird Elisabeth immer verbitterter, zieht sich immer mehr in sich zurück, wird menschenscheu, unnahbar und trägt nur noch schwarz.
    1 min
  • 50 - Fächer- und Trauerschmuckvitrine
    Fächer, Schleier und Sonnenschirme sind bereits sehr früh unverzichtbare Begleiter, mit denen die Kaiserin ihr Gesicht vor Neugierigen versteckt. Elisabeth verabscheut es, angegafft zu. Als Fünfzijährige schreibt sie: „Vielleicht werde ich später immer verschleiert gehen, und nicht einmal meine nächste Umgebung soll mein Gesicht mehr erblicken.“ Zu den Trauerkleidern trägt die Kaiserin Trauerschmuck aus schwarzen Glasperlen und Jett. Es war typisch keine kostbaren Steine zu verarbeiten, um auf Grund der Einfachheit des verwendeten Materials auf die eigene Zurücknahme in der Trauer zu verweisen.
    2 min

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