Hofburg Wien - Kaiserappartements, Sisi Museum, Silberkammer

Hofburg Wien - Kaiserappartements, Sisi Museum, Silberkammer

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Hofburg Wien - Kaiserappartements, Sisi Museum, Silberkammer episodes

  • 71 - Großer Salon
    Diesen Raum verwendete Elisabeth vor allem als Empfangssalon. Die Marmorstatue, die Sie in der Ecke sehen, stellt die Muse Polyhymnia von Antonio Canova dar, die 1816 als Geschenk des Königreiches Lombardo Venezien an Kaiser Franz II./I. nach Wien kam. Der gedeckte Frühstückstisch, den Sie vor sich sehen, erinnert daran, daß das Kaiserpaar hier ab und zu gemeinsam frühstückte, wie auch die zeitgenössische Darstellung vor Ihnen zeigt.
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  • 72 - Kleiner Salon
    Sie befinden sich nun im kleinen Salon der Kaiserin. Dieser Raum war ursprünglich mit Gemälden Kaiser Franz Josephs sowie ihrer Kinder Gisela, Rudolf und Marie Valerie geschmückt.
    1 min
  • 73 - Großes Vorzimmer
    Über die Adlerstiege im angrenzenden Leopoldinischen Trakt gelangte die Kaiserin durch das Türhüterzimmer und das Vorzimmer in ihr Appartement. Die Gemälde an den Wänden führen uns ins 18.Jahrhundert, in die Zeit Maria Therersias zurück. Diese Epoche war, unter der Regierung Franz Josephs vorbildlich für die Wohnkultur des Wiener Hofes im Stil des Neorokoko. Zwei der Gemälde zeigen die berühmten Opern „Il parnasso confuso“ von Gluck und „il trionfo d’amore“ von Gassmann die von Kindern Maria Theresias aufgeführt wurden. Auf einem der Bilder ist die jüngste Tochter Maria Theresias Marie Antoinette als Balletttänzerin dargestellt..
    2 min
  • 74 - Alexanderappartements/Durchgangszimmer
    Die Räumlichkeiten der Amalienburg Richtung Norden (gegen den Ballhausplatz) wurden während des Wiener Kongresses, als sich zwischen 1814 und 1815 alle gekrönten Häupter Europas in Wien aufhielten, um nach dem Sturz Napoleons Europa neu aufzuteilen, von Zar Alexander bewohnt. Als Kaiserin Elisabeth die Amalienburg bewohnte, fanden hier private Einladungen der Kaiserin statt, zuletzt hatte hier zwischen 1916-1918 der letzte österreichische Kaiser, Karl I. seine Amtsräume.
    1 min
  • 75 - Roter Salon
    Dieser Raum, der zuletzt als Empfangssalon Kaiser Karl I. diente, ist mit wertvollen Tapisserien der Pariser Gobelinmanufaktur geschmückt, die in den Jahren 1772 und 1776 gewebt wurden. Für die Darstellungen in den Medaillons dienten Gemälde von Francois Bouchers als Vorlage. Auch die Möbel, der Paravent und der Ofenschirm sind mit Gobelins bespannt. Das Ensemble gehörte zu den Geschenken des französischen Königs Ludwig XVI. an seinen Schwager Kaiser Joseph II.
    1 min
  • 76 - Speisesaal
    In diesem Raum sehen Sie eine Tafel, wie Sie zur Zeit Kaiser Franz Josephs für allerhöchste Familiendiners in kleinem Kreis gedeckt war. Galadiners fanden ausschließlich in den großen Festsälen der Residenz statt. Die Tafel ist nach den Richtlinien der “Allerhöchsten Hoftafel” gedeckt, selbst ein Diner im Kreis der engsten Familie folgte einem strengen Zeremoniell. Die Tafel war immer festlich geschmückt, in der Mitte standen vergoldete Tafelaufsätze, die mit Blumen, Obst und Konfekt geschmückt waren. Auf den silbernen Platztellern lagen kunstvoll gefaltete Damastservietten. Es wurde jeweils nur für einen Gang gedeckt, für Suppe und Dessert Porzellanteller, für alle übrigen Gänge wurden Silberteller verwendet, das Tafelbesteck aus Silber trug den Doppeladler. Zu jedem Gang wurde ein anderer Wein serviert, wofür jeweils ein eigenes Glas vorgesehen war, das grüne Glas wurde für Rheinweine verwendet. Zusätzlich verfügte jeder über eine eigene Wein- und Wasserkaraffe sowie ein eigenes Salzschälchen. Um die Speisen immer frisch und warm servieren zu können, wurden sie von der Hofküche in beheizten Wärmekisten in die jeweiligen Appartements transportiert und in einem angrenzenden Raum mit Kohle- später Gasrechauds warmgehalten. Der Kaiser saß in der Mitte der Tafel, ihm gegenüber sein Ehrengast, daran anschließend die Gäste nach ihrem Verwandtschaftsgrad oder Rang. Damen und Herren saßen immer abwechselnd, Konversation war nur mit den Tischnachbarn gestattet. Den Gästen wurde gleichzeitig mit dem Kaiser serviert, der sofort zu essen begann. Da, sobald der Kaiser das Besteck niederlegte, der Gang als beendet erklärt war und sofort allgemein abserviert wurde, achtete der Kaiser stets darauf, sein Besteck erst dann niederzulegen, wenn seine Gäste fertiggespeist hatten. Ein Diner bestand aus 9 bis 13 Gängen und dauerte maximal 45 Minuten, Kaffee und Likör wurden anschließend in einem anderen Raum serviert, wo es den Herren auch erlaubt war zu rauchen. Damit endet unser Rundgang durch die Kaiserappartements, wenn Sie noch mehr zum Thema kaiserliches Wohnen am Wiener Hof sehen und erfahren möchten, laden wir Sie herzlich ein, auch das Kaiserliche Hofmobiliendepot zu besuchen, in dem Sie eine Vielzahl von Mobiliar und Interieurs aus den verschiedensten Residenzen des Habsburger erwartet. Gegenüber des Ausganges der Kaiserappartements befindet sich die Station der U-Bahnlinie U3, mit der Sie in 3 Stationen (5 min.) bequem das Hofmobiliendepot erreichen können. Nichtzuletzt möchten wir auch auf die kaiserlichen Appartements im Schloß Schönbrunn, der ehemaligen Sommerresidenz der kaiserlichen Familie verweisen. Beim Verlassen der Kaiserappartements befinden Sie sich am Ballhausplatz – direkt neben dem Eingang zu den Amtsräumen des österreichischen Bundespräsidenten – und gegenüber des Bundeskanzleramtes. Zu Ihrer Orientierung finden Sie am Ausgang eine Plantafel. Abschließend bedanken wir uns für Ihren Besuch, mit dem Sie zur Erhaltung der Kaiserappartements beigetragen haben, und wünschen Ihnen noch einen schönen Wien-Aufenthalt.
    4 min

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