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Hier regiert die Hölle Nord! Das Herz dieses Podcasts ist rund und schlägt blau-weiß-rot. Einmal in der Woche gibt es die volle Portion SG Flensburg-Handewitt. Am Dienstag wurde die laufende Saison der Handball-Bundesliga offiziell abgebrochen. Wie geht es jetzt weiter mit der SG Flensburg-Handewitt? In der zwölften Podcast-Folge sprachen wir mit SG-Chef Boy Meesenburg.
#12 Kampfansage und quälende Ungewissheit
Die aktuelle Handball-Saison ist zu Ende. Der THW Kiel ist Deutscher Meister. SG-Chef Boy Meesenburg Kiel sendet eine klare Kampfansage nach Kiel: „Ich werde alles möglich machen, um die Schale wieder nach Flensburg zu holen.“ Aber wann kann es überhaupt wieder sportlichen Wettkampf zwischen den Landesrivalen geben?
Meesenburg umtreibt nicht die Wann-Frage, sondern vielmehr die Unsicherheit, ob der Profi-Handball – ein Kontaktsport, der in geschlossenen Räumen stattfindet – die Coronakrise überhaupt durchsteht.
Man müsse der Politik die Probleme des Handballs mitteilen und hoffen, dass sie in Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden. Ohne Zuschauer gehe es nicht. „Wenn wir über Geisterspiele im Fußball reden, können wir nicht über Geisterspiele im Handball reden.“
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Hier regiert die Hölle Nord! Das Herz dieses Podcasts ist rund und schlägt blau-weiß-rot. Immer dienstags gibt es die volle Portion SG Flensburg-Handewitt. Wie geht es weiter mit dem Profi-Handball? In der elften Folge sprachen wir mit SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke, Jennifer Kettemann (Rhein-Neckar Löwen) und Viktor Szilagyi (THW Kiel) über die Corona-Krise und ihre Folgen.
#11 Die ungewisse Zukunft des Profi-Handballs
Die Entscheidung, ob es bei den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ab dem 20. April erste Lockerungen gibt, beeinflusst unmittelbar den Entschluss der HBL, ob die Saison 2019/20 abgebrochen oder mit Geisterspielen zu Ende gebracht wird.
„Keines der beiden Szenarien ist vorteilhaft. Mit finanziellen Einbußen müssen wir so oder so rechnen“, erklärt Dierk Schmäschke in der neuen Folge des „Hölle Nord“-Podcasts.
Davon, dass bis zum 30. Juni Zuschauer zu Sportveranstaltungen dürfen, rechnet niemand mehr. „Wir müssen davon ausgehen, dass wir die Letzten sind, bei denen Normalität einkehrt“, sagt Jennifer Kettemann.
Was wird aus der nächsten Saison?
Noch größere Sorgenfalten als die aktuelle Spielzeit treibt den Managern die Saison 2020/21 auf die Stirn. Mit Sportveranstaltungen vor Publikum rechnen Experten im Jahr 2020 nicht mehr. „Geisterspiele bis 2021 wären das Worst-Case-Szenario“, betont Viktor Szilagyi.
Die drei Geschäftsführer sprechen über einen möglichen Restart der laufenden Saison, das Minusgeschäft von Geisterspielen, Existenz-Ängste sowie Kreativität und Flexibilität in der Corona-Krise.
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Hier regiert die Hölle Nord! Das Herz dieses Podcasts ist rund und schlägt blau-weiß-rot. Immer dienstags gibt es die volle Portion SG Flensburg-Handewitt. In der zehnten Folge sprachen wir mit den Ex-SG-Spielern Rasmus Lauge und Kentin Mahé.
#10 Grüße aus Veszprem
Beide ehemaligen SG-Profis sind derzeit beim ungarischen Meister Telekom Veszprem unter Vertrag. Kentin Mahé spielte von 2015 bis 2018 bei der SG und holte in seinem letzten Jahr gemeinsam mit Rasmus Lauge den ersten Meistertitel des Vereins seit 2004. „Dass wir Flensburg die Deutsche Meisterschaft geschenkt haben, war ein Riesending. Da bin ich sehr stolz drauf“, sagt der Franzose.
Die beiden Handball-Profis sprechen über Corona, Veszprems spanisches Spielsystem, das Stahlbad Bundesliga und Erinnerungen an die Zeit in Flensburg.
Mehr Zeit für die Reha
Mahé konnte auch vor Corona kein Handball spielen. Der 28-Jährige arbeitet nach einer Operation am linken Knie, wo er eine chronische Entzündung an der Patellasehne hatte, an seinem Comeback. „Die OP ist etwas mehr als vier Monate her, seitdem bin ich in der Reha. Egoistisch gesehen kommt mir der Zeitpunkt der Unterbrechung gelegen, weil ich nun mehr Zeit habe“, berichtet der Spielmacher. Auch mit der Olympia-Verschiebung ist er nicht unzufrieden.
Sein tägliches Programm musste er vom Kraftraum in das eigene Wohnzimmer oder auf die Terrasse verlegen. Jeden Tag teilt er Videos seiner Übungen in den sozialen Medien. „Das gucke ich mir gar nicht mehr an“, sagt Lauge und lacht. Für ihn habe sich durch Corona kaum etwas geändert. „Das einzige ist, dass ich zum Training nicht mehr in die Arena muss“, so der Däne.
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Hier regiert die Hölle Nord! Das Herz dieses Podcasts ist rund und schlägt blau-weiß-rot. Immer dienstags gibt es die volle Portion SG Flensburg-Handewitt. In der neunten Folge war Holger Glandorf zu Gast.
#9 Eine einzigartige Handball-Karriere
Der Linkshänder erzählt von seinen ersten Schritten im Handball, seiner Bodenständigkeit, Meilensteinen seiner Karriere und dem zukünftigen Job in der SG-Geschäftsstelle.
Holger Glandorf spricht über…
…seinen 37. Geburtstag: „Es war ganz entspannt, wir waren natürlich zu Hause. Aber ich war froh darüber. Normalerweise wäre ich erst abends vom Auswärtsspiel am Sonntag in Montpellier zurückgekommen. Für meinen Geburtstag war der Ausfall also positiv, für den Handball ist die Zeit allerdings sehr negativ.“
…das mögliche verfrühte Karriereende: „Man kann sich vorstellen, dass ich es mir anders gewünscht hätte. Aber meckern bringt nichts. Wir müssen das beste aus der Situation machen, uns an die Vorgaben halten und hoffen, dass es besser wird. Hoffentlich kriege ich irgendwann, wenn alles wieder normal läuft, einen Abschied in der Flens-Arena.“
…ein Spiel, das er unbedingt noch einmal spielen wollen würde: „Das wäre mit Zuschauern ein Derby gegen den THW Kiel in der Flens-Arena. Das wäre ein echtes Highlight. Vielleicht bekommen wir das ja noch.“
…Bodenständigkeit: „Ich bin bodenständig erzogen worden. Wenn ich mich anders geben würde, wäre das nicht authentisch. Mir war die persönliche Entwicklung lange wichtiger, als zu einem Topclub zu gehen. Wenn man sich nicht wohlfühlt, kann man keine gute Leistung bringen.“
Außerdem geht es um seinen Nachfolger Franz Semper und seine Zukunft in der Geschäftsstelle.
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Hier regiert die Hölle Nord! Das Herz dieses Podcasts ist rund und schlägt blau-weiß-rot. Immer dienstags gibt es die volle Portion SG Flensburg-Handewitt. In der sechsten Folge sind die SG-Fans Ingo (Wikinger) und David (Hölle Nord) zu Gast im Studio.
#8 "Höllen"-Stimmung und Klatschpappen-Abscheu
Im Gespräch mit Jannik Schappert und Ulrich Schröder erzählen die beiden Fans von ihren schönsten SG-Momenten, Auswärtsfahrten und Fan-Freundschaften.
Was gehört für die SG-Fans zu einem perfekten Spieltag? Wie ist das Verhältnis zum Verein? Gibt es Freundschaften zu anderen Fangruppen und wo sind die Anhänger aus dem Norden nicht gerne gesehen?
Ihr größter SG-Moment war der Gewinn der Champions League 2014, das Europacup-Ausscheiden bei den Kadetten Schaffhausen 2010 würden die beiden dagegen am liebsten vergessen. Und Klatschpappen – das geht gar nicht. „Jeder Gegner, der hierher kommt, soll Respekt haben“, sagt Ingo.
Die 1500 Stehplätze in der Flens-Arena machen den Unterschied. Was die beiden antworten, wenn sie nach der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins gefragt werden? Die Antwort gibt es im "Hölle Nord"-Podcast.
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