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Giovanni di Lorenzo ist der Chefredakteur der Wochenzeitung Die Zeit, Mitherausgeber vom Tagesspiegel, er ist Moderator bei 3 nach Neun, Buchautor von mehreren Bestsellern und für mich ganz persönlich einer der wichtigsten Medienmacher Deutschlands.
Dementsprechend aufgeregt war ich vor diesem Interview und habe mich wie vor einer Prüfung gefühlt. Herr di Lorenzo hatte in der Nacht davor nur wenig geschlafen, und so treffen hier ein etwas müder Gast und ein nervöser Matze aufeinander.
Wir reden über seinen Berufsstart in Hannover, seinen Alltag bei der Zeit und über seinen Antrieb. Wir reden über Zeitmanagement, über seine Selbstwahrnehmung, sein Interview mit dem Papst, über persönliche Ziele, einem wiederkehrenden Albtraum, über Werte, über Heimat und darüber wie er gelernt hat, das Unwichtige vom Wichtigen zu unterscheiden.
Für mich ist dies die zentrale Frage des Interviews, weil es einerseits in seiner Position als Chefredakteur genau darum geht die wirklich wichtigen Themen aufzugreifen, aber eben auch im Privaten. Wie setzt man Prioritäten? Vielleicht ist dies sogar die wichtigste Aufgabe unseres Lebens: Das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden.
Auch wenn das Gespräch für uns beide nicht einfach war und es für Giovanni di Lorenzo am Ende auch zu persönlich wurde; dies hier ist eine sehr besondere Hotel Matze Folge. Ich habe in diesen knapp 60 Minuten viel gelernt, war sehr von seiner Bescheidenheit gerührt und beeindruckt von seinem nicht abnehmenden Pflichtbewusstsein und Antrieb.
facebook.com/hotelmatze
Wenn man sich anschaut, was Micky Beisenherz so alles macht und gemacht hat, kann man schnell den Überblick verlieren. Seine Karriere fing beim Radio an. Dort lernte er Atze Schröder kennen, für den er anfing Gags für sein Bühnenprogramm zu schreiben. Das hat er auch noch für Dieter Nuhr, Rüdiger Hoffmann und ein paar andere Spaßvögel gemacht.
Eine größere Öffentlichkeit lernte Micky als Autor vom Dschungelcamp kennen. Vermutlich, weil sich die größere Öffentlichkeit fragte, woher denn die guten Gags der Moderatoren kommen.
Heute schreibt Micky eine erfolgreiche Kolumne beim stern und moderiert vor der Kamera beim WDR und bei ProSieben. Er macht den Fußball MML Podcast, schreibt Witze für Joko und Klaas, fährt mit Oliver Polak durch das Land und versucht Witze über Minderheiten für Minderheiten zu machen – die Sendung heißt Das Lachen der Anderen und wurde mit dem Fernsehpreis ausgezeichnet. Und dann ist er immer noch Autor beim Dschungelcamp, natürlich auf seinen eigenen Social Media Kanälen und garantiert habe ich was vergessen.
Micky bezeichnet sich als Unterhalter mit ernsten Absichten. Wir tauchen in seine Biografie, seinen kreativen Prozess und seine Ansichten ein. Das Gespräch ist sicher für alle interessant, die kreativ sind und schauen müssen, wie sie am Ball bleiben.
facebook/hotelmatze
Leyla Piedayesh ist die Gründerin von lala Berlin, einer der Vorzeigemodemarken der Stadt. Kaschmir, große Aufdrucke, knallige Farben, Extravaganz - lala ist nicht nur ein Produkt, es ist vielmehr ein Symbol, vielleicht sogar ein Statussymbol.
Die Gründerin Lelya war über 30 Jahre als sie lala Berlin gegründet und damit einen kompletten Neustart hingelegt hat. Wir sprechen über ihre Furchtlosigkeit und wie sehr diese noch heute ihr Antrieb ist. Wir reden über die Geschichte von lala Berlin, wie sie das Unternehmen aufgebaut hat und heute führt. Wir reden über den kreativen Prozess, über Fehler und Visionen aber auch über Schlafstörung, Integration, Erziehung von Kindern und iranisches Essen.
Leyla ist eine sehr pragmatische und ehrliche Person, dass das nicht immer von Vorteil ist - darüber sprechen wir auch.
Der Unterstützer dieser Folge ist happybrush. Happybrush stellen elektrische Zahnbürsten her, die nicht nur vegan, sondern auch ziemlich stromsparend sind, denn der Akku hält bis zu drei Wochen. Außerdem könnt ihr die Zahnbürste, die im Vergleich zu anderen Markenzahnbürsten viel günstiger ist, 100 Tage lang testen und wenn sie euch doch nicht überzeugt, einfach zurück schicken. Mit dem Promocode "happymatze" bekommt ihr 10 Euro Rabatt auf eure Bestellung. Danke happybrush!
Titelbild Yves Borgwardt
Dieses Mal zu Gast im "Hotel Matze"-Podcast ist der Friseur-Superstar Udo Walz. Nach eigenen Aussagen kennen ihn 98 Prozent aller Deutschen. Seit seinem 14. Lebensjahr hat er eine Schere in der Hand und hatte nie vor, etwas anderes zu werden als Friseur. Udo Walz sagt: "Schwierig gibt es bei mir nicht." Und natürlich wollte ich wissen, warum es dem 73-Jährigen so verdammt gut geht.
Wir haben uns getroffen und hatten einen turbulenten Start. Udo mochte meine Fragen nicht, mochte mich nicht, er schaute lieber aus dem Fenster, antwortete kurz. Wir haben das Interview abgebrochen.
Ich glaube, danach hatte Udo dann doch Lust mit mir zu sprechen. Vielleicht, weil er nicht damit gerechnet hat, dass ich aufhören würde. Wir haben den Ort gewechselt und sind in seinen Udo Walz Salon, haben uns in eine Ecke gesetzt und noch einmal angefangen.
Es ist eine sehr spezielle und eine ganz andere "Hotel Matze"-Folge geworden. Im Hintergrund föhnt es, es kommen ständig Berühmtheiten vorbei und dennoch teilt Udo seine kleinen Lebensweisheiten, die in ihrer Direktheit eine ziemliche Wucht haben.
Der Unterstützer der heutigen Ausgabe ist readly. Bei readly bekommt ihr über 2.400 Magazine in einer App zum Festpreis von 9,99 im Monat. Es gibt unbegrenzten Zugriff auf alle Magazine. Ihr könnt sie bequem auf Smartphone, Tablet & PC und auch offline lesen. Wenn ihr readly.de/hotelmatze eingebt, könnt ihr die App sogar einen Monat gratis testen.
facebook.com/hotelmatze
Keine Moderatorin hat mehr deutschsprachige Rapper interviewt. Ich habe Charlotte – wie Visa Vie eigentlich heißt – das erste Mal als Moderatorin bei 16Bars wahrgenommen. Jetzt hat sie eine wöchentliche Radiosendung bei Radio Fritz, bespielt einen eigenen YouTube-Kanal, moderiert auf Festivals und hat es geschafft, Stars zu interviewen und dadurch selbst zum Star und zur Queen des Deutschraps zu werden.
In unserem sehr weiten Interview sprechen wir über ihren Anfang als Kinderschauspielerin, darüber wie sie zum Deutschrap gekommen ist, wir sprechen über ihre Bühnenangst, ihren Arbeitseifer, ihren Drang nach Bestätigung und ihren Zusammenbruch im letzten Jahr. Wir reden über sexistische Kommentare, darüber, wie sie damit umgeht und was sie jungen Moderatorinnen raten würde. Wir sprechen über Zeitmanagement, Zukunftspläne und einige Inneneinsichten, die mich sehr überrascht haben. Zum Beispiel, dass sie sich als schüchtern und unsicher bezeichnet.
Ich kenne Lotti schon ein paar Jahre, aber hatte noch nie die Möglichkeit, mich länger mit ihr zu unterhalten. Das Gespräch zeigt, dass es zwischen öffentlicher Wahrnehmung und privater Realität so einige Unterschiede geben kann.
Facebook Visa Vie: https://www.facebook.com/visavie.official/
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