Vor 30 Jahren wurden Studentenproteste in China blutig niedergeschlagen, der 4. Juni 1989 ging als Massaker von Tiananmen in die Geschichte ein. In China ist das Thema Tabu, Menschen- und Bürgerrechtsverletzungen sind im Land weiter an der Tagesordnung, es gibt unzählige politische Gefangene. Die Bundesregierung fordert immer wieder ihre Freilassung und sucht den Dialog, die vergangenen Jahre haben aber gezeigt, dass das nichts bringt. Warum tut sie es dennoch? Darüber haben wir mit der Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Bärbel Kofler, gesprochen.