Jair Bolsonaro beschimpft Frauen, Schwarze und Homosexuelle, hält Hitler für einen "großen Strategen", schwärmt von der Zeit der Militärdiktatur - und trotzdem halten viele Brasilianer ihn für geeignet, ihr nächster Präsident zu werden.Am Sonntag kommt es zur Stichwahl zwischen ihm und Fernando Haddad. Darüber haben wir mit Jan Woischnik gesprochen, Leiter des brasilianischen Auslandsbüros der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung in Rio de Janeiro.