Heute haben 23 EU-Staaten ein Dokument unterzeichnet, das den Grundstein für eine europäische Verteidigungsunion legt. Das war auch möglich, weil die Briten dem Vorhaben nun nicht mehr im Weg stehen - vor allem aber, weil viele äußere Bedingungen sich geändert haben - von Washington bis Moskau. Ein Kommentar von Andreas Meyer-Feist aus unserem Studio in Brüssel.
Ein Apotheker aus Bottrop soll in mehr als 60.000 Fällen Krebsmedikamente nicht ordnungsgemäß hergestellt haben. Neben der falschen Dosierung von Präparaten soll er auch Hygieneregeln missachtet haben. Seit heute muss er sich dafür vor Gericht verantworten.
Die Bundesagentur für Arbeit will Geld sparen. Deshalb sollen künftig Vorschüsse zum Arbeitslosengeld in Supermärkten ausgezahlt. Das sei ein Verstoß gegen das Gesetz, sagt der ehemalige Datenschutzbeauftragte Peter Schaar.
Viele technischen Geräte werden heute über LED oder Touch-Screen bedient. Für Blinde und Sehbehinderte ist das ein Problem. Für sie haben zwei Marburger Physiker ein spezielles Gerät entwickelt, das bei der Bedienung hilft. Dieses kann dann in Alltagsgeräte eingebaut werden. Anna Spiess war in der Blindenstudienanstalt in Marburg, wo seit kurzem eine aufgerüstete Mikrowelle steht.
Drei Wochen dauern die Koalitionsverhandlungen bereits: Nun werden die Pläne für eine Jamaika-Koalition langsam konkreter. Eine gemeinsame Idee von der Zukunft fehle aber weiterhin, sagt der Politikpsychologe Dr. Thomas Kliche im Gespräch. In der zukünftigen Koalition sieht er vor allem die Kanzlerin in einer starken Position.
Nach den beiden Stürmen Xavier und Herwart musste die Deutsche Bahn den kompletten Verkehr in Nord- und Ostdeutschland einstellen - einige Strecken waren tageland blockiert, viele Reisende kamen nicht weiter. Die Verkehrsminister der Länder beraten derzeit auf einer Konferenz, wie man das künftig verhindern oder zumindest verbessern kann. Welche Vorschläge werden diskutiert? Darüber haben wir mit Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir gesprochen.
Im vom Bürgerkrieg geplagten Jemen gehen die Lebensmittelhilfen für rund 20 Millionen Menschen zur Neige. Laut UN droht die größte Hungerkatastrophe, die die Welt seit Jahrzehnten gesehen hat - und die Welt scheint zuzuschauen. Was sollte und kann Deutschland tun? Darüber haben wir mit dem Außenpolitikexperten der Grünen, Omid Nouripour, gesprochen.
Im Jemen breitet sich die Cholare aus und gleichzeitig fehlt es an Wasser, Nahrungsmittel und Medikamenten. In dieser Situation hat Saudi-Arabien alle Zugänge ins Land geschlossen. Anica Heinlein von CARE warnt im Interview vor den humanitären Folgen.
Max Weber arbeitet für die Stadt Frankfurt, die sich den Klimaschutz schon seit Jahrzehnten auf die Fahnen schreibt. Weber ist Klimaschutzmanager - eine Schnittstelle zwischen Stadtplanung, Wirtschaft und Klimaschutz. Konkret hilft er rund 550 Unternehmen dabei, das Klima zu schützen und vernetzt sie. Das Besondere: Er sitzt mittendrin im großen Frankfurter Industrie- und Gewerbegebiet Seckbach-Fechenheim im Osten der Stadt.
Die Kritik an Missständen in Pflegeheimen wächst. Statt in Angst zu verfallen, sollte nach den Ursachen gefragt werden. Das findet Silke Simon von der Deutschen Stiftung Patientenschutz.
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