Manchmal kommt der Lohn erst Jahre später: Schwedische Forscher haben herausgefunden, dass Mütter und Väter im Schnitt länger leben als kinderlose Erwachsene. Die Gründe sind nicht eindeutig geklärt. Carsten Schmiester berichtet.
Es hat sich Einiges verändert in den letzten zwei Jahren, in denen wir regelmäßig nach Pfungstadt blicken. Es sind jetzt 400 Flüchtlinge in der Stadt, vier Mal soviel wie vor zwei Jahren. Sie leben mit, es gibt aber auch Ängste beispielsweise vor sozialen Brennpunkten. Und es gibt politischen Streit. Seitdem steht die lokale Flüchtlingspolitik in Frage. Im Hintergrund haben gibt es die bundesweite Debatte, in der viel über Abschiebung und Abwehr von Flüchtlingen diskutiert wird, nur noch wenig über Willkommenskultur. Im letzten Teil unserer Serie zieht unser Reporter Riccardo Mastrocola ein Fazit.
Die Idee, Flüchtlinge dezentral unterzubringen, damit sich keine Ghettos bilden, ist gescheitert. Mittlerweile hat Pfungstadt drei große Wohnheime mit jeweils über hundert Betten. Bei manchen Anwohnern löst das Ängste und Sorgen aus - vor allem wenn neue Unterkünfte entstehen. Riccardo Mastrocola.
Der Bau von Flüchtlingsunterkünften war zu Beginn von Befürchtungen begleitet worden. Besonders die Menschen in der Nachbarschaft der sorgten sich um die Sicherheit. Wie steht es damit heute? Raphael Stübig berichtet.
Die Frage, wie gut Integration klappt, ist allgemein nicht zu beantworten. In Pfungstadt haben bislang nur wenige Flüchtlinge eine Arbeit gefunden. Aber viele sind zielstrebig, um in der Gesellschaft etwas zu erreichen. Riccardo Mastrocola berichtet.
Rund 400 Flüchtlinge sind in den vergangenen Jahren nach Pfungstadt gekommen. Wie verändert sich das Gemeindeleben dadurch? Unser Reporter Riccardo Mastrocola hat sich in der südhessischen Gemeinde erneut umgesehen.
Er ist klein, niedlich und kaum zu verstehen. Aber vor allem ist er eins: ein Star. Vor 60 Jahren erblickte er das Licht der Welt. Und noch immer erobert er Kinderherzen. Die Rede ist vom kleinen Maulwurf. 1957 wurde die Bilderbuch- und Zeichentrickfigur vom tschechischen Künstler Zdenek Miler entworfen. In Deutschland bekannt geworden ist der schwarze Kerl mit dem grauen Latz durch die Sendung mit der Maus. Stefan Heinlein gratuliert.
Um für die umstrittene Verfassungsreform zu werben, wollten türkische Minister zu in Deutschland lebenden Türken sprechen. Doch Köln untersagte den Auftritt, ebenso wie Gaggenau - dort aus Sicherheitsgründen. Viele Politiker kritisieren den "türkischen Wahlkampf" in Deutschland. Zu Recht? Darüber haben wir mit Cemile Giousouf gesprochen. Die CDU-Politikerin ist Bundestagsabgeordnete und Integrationsbeauftragte der CDU/CSU.
UNO und internationale Hilfsorganisationen warnen davor, dass schon in den nächsten Tagen zehntausende Menschen am Horn von Afrika verhungern könnten. Besonders drastisch sei die Situation außer im Südsudan vor allem in Somalia. Die Weltgesundheitsorganisation will ihre Hilfen zwar ausweiten - doch das dürfte kaum reichen. Und auch in anderen ostafrikanischen Ländern wie Äthiopien und Kenia verschärft sich die Lage. Holger Beckmann berichtet.
In Berlin wird heute ein Buch vorgestellt, das aktueller nicht sein kann.
Es dreht sich um die AfD: wo sie herkommt, wer sie führt, wohin sie steuert. Geschrieben hat es die Spiegel-Redakteurin Melanie Amann, die die Alternative für Deutschland wie keine andere Beobachterin kennt. Andreas Reuter berichtet.
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