Auf der UN-Biodiversitätskonferenz konnte eine Einigung errungen werden. Rund 200 Staaten haben in einer gemeinsamen Erklärung festgehalten, dass unter anderem 30 Prozent der Land- und Meeresflächen bis 2030 unter Schutz zu gestellt werden sollen.
Die UN-Biodiversitätskonferenz geht in die entscheidenden Stunden: Heute noch soll ein Abschluss geschaffen werden, um das Tier- und Pflanzensterben auf der Erde zu beenden oder zumindest einzudämmen. Florian Titze, Experte für internationale Biodiversitätpolitik beim WWF, erklärt, was in Kanada gerade vor sich geht und was die Konferenz gebracht hat.
Wie geht man in Zukunft um mit der Fifa und muss man sich damit abfinden, dass im Fußball nicht nur sogenannte westliche Werte gelten? Ein Gespräch mit Jürgen Mittag, Professor für Sportpolitik an der Deutschen Sporthochschule in Köln.
Heute vor drei Monaten ist die junge Iranerin Jina Mahsa Amini kurz vor ihrem 23. Geburtstag durch Polizeigewalt in ihrem Heimatland gestorben. Seitdem gibt es im Iran heftige Proteste, die auch von Hessen aus unterstützt werden.
Wie schlägt sich der Winter auf die Kriegsgebiete in der Ukraine nieder? Und was bedeutet die Auszeichnung mit dem Sacharow-Preis den Menschen in der Ukraine? Ein Gespräch mit Andrej Postuschenko, Leiter eines landwirtschaftlichen Betriebs nähe Cherson.
Sind Sie vielleicht heute gegen 11 Uhr auch von einem schrillen Piepen erschreckt worden? Dann ist alles richtig gelaufen. Im Fall einer Katastrophe müssen Bürger frühzeitig gewarnt werden. Deshalb fand heute wieder der bundesweite Warntag statt, an dem via Handynachricht und Sirene Probealarm ausgelöst wurde. hr-Reporterin Saskia Klingelschmitt hat sich in Hessen umgehört und kann berichten, nicht überall schrillte es heute.
Sicherheitskräfte entlang der EU-Außengrenze in Bulgarien, Ungarn und Kroatien nutzen laut Recherchen des ARD-Magazins Monitor geheime Orte, um Flüchtlinge gefangen zu halten. Oft werden die Schutzsuchenden dabei misshandelt, bevor sie über die Grenze zurückgezwungen werden. Mehr Informationen finden Sie hier: https://www1.wdr.de/daserste/monitor/extras/pressemeldung-verbotene-orte-100.html
Sie streiten die Existenz des deutschen Staates ab und sollen den Umsturz des Systems geplant haben: Reichsbürger. Gestern sind bei einer groß angelegten Razzia in elf Bundesländern sowie in Italien und Österreich insgesamt 25 Menschen festgenommen worden. Aber wie groß war die tatsächliche Bedrohungslage für das politische System und die Gesellschaft wirklich? Benjamin Winkler von der Amadeu-Antonio-Stiftung ordnet ein.
Besonders die Flut im Ahrtal hat klar gemacht: Bürger müssen frühzeitig vor einer solchen Katastrophe gewarnt werden. Deshalb findet am Donnerstag wieder der bundesweite Warntag statt. Soll bedeuten: Um 11 Uhr wird der Bund eine Probewarnung auslösen. Erstmalig wird hierbei der neue Warnkanal Cell Broadcast getestet. Dabei handelt es sich um eine Warnnachricht, die direkt aufs Handy geschickt wird. Hr-Redakteur Udo Langenohl erklärt, worum es sich dabei handelt und warum diese Meldung wichtig ist.
Schätzungsweise jede 8 Art auf Erden ist derzeit von ihrer Existenz bedroht. Die Lage ist also brisant. Während die vorherigen Massensterben der Erdgeschichte durch Umweltkatastrophen ausgelöst wurden, ist das jetzt stattfindende Artensterben vom Menschen verursacht. Die 15. UN-Weltnaturkonferenz (COP15) die derzeit in Montreal stattfindet, will dem entgegentreten. Aber wie? Das kann unser Korrespondent in Montreal, Stephan Hübner, berichten.
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