Die großen deutschen Medien berichten in Sachen Migration und Geflüchtete eher über Probleme und Risiken. So das Ergebnis einer Studie der Macromedia Hochschule Hamburg von vor zwei Jahren. Die Studienmacher hatten dazu hunderte Zeitungsartikel und Fernsehbeiträge aus dem Frühjahr 2017 ausgewertet. Nun liegt eine neue Studie vor - und die Ergebnisse sind dieses Mal ganz anders, erzählt Studienleiter Thomas Hestermann.
Tatort Heilerziehungsanstalt ‚Kalmenhof‘ im hessischen Idstein: Hier sind während der NS-Zeit Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen getötet worden. ‚Euthanasie‘ haben die Nationalsozialisten das genannt - das Auslöschen von nach Nazi-Ideologie so genanntem ‚lebensunwerten Leben‘. Um das Gedenken an die Opfer in Idstein wird seit Jahren gerungen, erzählt Conrad Frohn, Gründungsmitglied des Vereins Gedenkort Kalmenhof im Gespräch.
"Man kann nicht billigen, dass auf Telegram zu Hass und Hetze aufgerufen wird, ohne dass Telegram reagiert", sagt Bundesinnenministerin Nancy Faeser von der SPD. Es sei aber nicht ihr Ziel Telegram abzuschalten. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, worum es ihr bei Telegram geht.
Das Bundeskriminalamt hat eine Taskforce eingerichtet, um Telegramchats zu beobachten. Wir haben mit BKA-Chef Holger Münch über diese Arbeit gesprochen. Er sagt: "Telegram ist zunehmend ein Medium, auf dem man gezielt einschüchtert und bedroht."
Es gebe bestimmte Gesundheitsgefahren, mit denen man leben müsse - eventuell gehöre Covid-19 dazu, meint Steffen Augsberg, Mitglied des Deutschen Ethikrates und Professor für Öffentliches Recht an der Uni Gießen. Im Gespräch erklärt er, warum für ihn eine allgemeine Impfpflicht aktuell zu weit geht.
Ohne Impfpflicht könne man die Pandemie in Deutschland nicht beenden, meint Timo Ulrichs, Epidemiologe und Professor an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin. Er erklärt, warum er eine allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren für richtig hält.
Frankfurt gehört mit einem Wert von über 1000 zu den Großstädten mit der höchsten Inzidenz. Was bedeutet das für die Arbeit des Gesundheitsamtes? Ein Gespräch mit dem Leiter Peter Tinnemann.
Wie ist der Aufmarsch einer großen Anzahl russischer Truppen an der ukrainischen Grenze zu verstehen? Ist es eine Drohgebärde oder doch alles bloß ein Missverständnis? Ein Gespräch mit Sergej Netschajew, russischer Botschafter in Berlin.
Das Gutachten zum Missbrauch im Erzbistum München belastet hochrangige Kirchenfunktionäre schwer - darunter auch den emeritierten Papst Benedikt. hr-iNFO-Kirchenredakteur Klaus Hofmeister fasst Reaktionen von Opfern und Kirche zusammen.
497 Opfer, 235 Täter und ein mangelnder Aufklärungswillen: Das Gutachten zum Missbrauch im Erzbistum München belastet hochrangige Kirchenfunktionäre schwer - darunter auch den emeritierten Papst Benedikt und Kardinal Marx.
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