Die sogenannte Fernwärme kommt meist aus großen Kohle- und Gaskraftwerken. Für den Klimaschutz müssen die Fernwärme-Versorger neue, umweltfreundliche Quellen erschließen und hinkommen zur sog. "grünen Fernwärme". Vor allem, weil Politik und Experten sagen, dass wir in Zukunft immer häufiger mit Fernwärme heizen. Aber wo findet man diese Quellen in der Stadt und wie gelingt die schrittweise Umstellung? Ohnehin ist der Fernwärme-Weg dahin noch ganz schön lang, denn diese macht bisher gerade mal zehn Prozent am gesamten Wärmeverbrauch in Deutschland aus. Bis 2045 sollen es 25 Prozent sein.
Wir fangen ganz vorne an und erklären erst einmal, was Fernwärme überhaupt genau ist, wie weit wir mit dem Ausbau hierzulande sind - und welche besonderen hessischen Vorgaben bzw. Pläne es in Sachen Wärmeplanung und Fernwärme eigentlich gibt. Außerdem zeigen wir, wie aus schwarzer Fernwärme grüne werden kann, am Beispiel vom Heizkraftwerk der Energieversorgung Offenbach/Dietzenbach. Auch das Problem der Preisbindung und die grundsätzliche Frage, wie teuer uns alle der Ausbau eigentlich zu stehen kommt, wird thematisiert.