Im Buchfieber: Der Podcast von Literaturlounge.eu

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  • [Podcast-Interview] mit Sabine Fitzek über das Buch: Verrückt
    Frau Fitzek, Autorin von "Verrückt" und der Kommissar Karmowski-Reihe, erzählt über die Entstehung dieser Figuren. Karmowski entwickelte sich über Jahre organisch aus der Storyidee und wurde ohne konkreten Vorbild geboren. Fitzek integriert psychische Krankheiten und das Gesundheitssystem in die Krimis, basierend auf persönlichen medizinischen Erfahrungen und Beobachtungen. Sie betont, dass psychisch Kranke als normale Menschen betrachtet werden sollten. Die Diskussion über psychische Erkrankungen, wie paranoide Schizophrenie und Psychosen, sowie die Wahrnehmung dieser Krankheiten in der Gesellschaft sind wichtige Aspekte. Fitzek hebt die Belastung der Pflegekräfte hervor und betont die Notwendigkeit einer besseren Entlohnung und Wertschätzung ihres Berufs.
    Die Entwicklung von Kommissar Karmowski wird beleuchtet, da er sich als Charakter im Laufe der Bücher weiterentwickelt und neue Facetten zeigt. Die Unterstützung von Sebastian Fitzek, ihrem Schwager, spielte bei der Buchveröffentlichung und Überarbeitung eine bedeutsame Rolle, da er Mut machte und konstruktive Kritik lieferte. Fitzek stellt klar, dass sie Neurologin und nicht Psychiaterin ist, aber dennoch durch ihre Arbeitseinblicke fundiert über psychische Krankheiten sprechen kann. Sie spricht auch über die Wichtigkeit von Unterstützung für Familien von psychisch Erkrankten und betont die Notwendigkeit des Austauschs in Selbsthilfegruppen oder therapeutischen Settings. Fitzek reflektiert über die gesellschaftliche Wahrnehmung psychischer Erkrankungen und ihre Darstellung in ihren Büchern.
    Die Diskussion endet mit einem Ausblick auf zukünftige Krimis mit Kommissar Karmowski und der Bedeutung von Aufklärung und Verständnis für psychische Gesundheit. Das Gespräch zeigt die Vielschichtigkeit von Fitzeks Arbeit und ihren Bemühungen, wichtige Themen in ihren Büchern zu thematisieren.
    34 min
  • [Podcast] Rezension: Die schönsten Schulgeschichten – Patricia Schröder, Ursel Scheffler, gelesen von Malte Arkona
    In diesem Podcast geht es um die Rezension zu "Die schönsten Schulgeschichten" von Patricia Schröder, Ursul Schäffler und gelesen von Malte Akona. Der Fokus liegt auf dem perfekten Geschenk für die Schultüte, das die Aufregung und Spannung des ersten Schultags widerspiegelt. Die Geschichten handeln von gemeinsamem Lernen, echter Freundschaft und dem ein oder anderen Streich im Klassenzimmer. Die enthaltenen Erzählungen wie "Quassekiste" von Patricia Schröder und "Murat und die neue Schule" von Ursul Schäffler bieten einen Einblick in typische Situationen im ersten Schuljahr.
    Besonders hervorgehoben wird die Darstellung von normalen Schulängsten und -freuden, wie sie von Kindern wahrgenommen werden. Die kindliche Perspektive wird durch die Meinung eines siebenjährigen Jungen, Lars, veranschaulicht, der die Geschichten als unterhaltsam empfindet. Die CD mit sechs Geschichten wird als lehrreich und zugleich amüsant beschrieben, indem sie Alltagssituationen junger Schulkinder aufgreift.
    Die Rezensentin betont, dass die Geschichten nicht nur pädagogisch wertvoll sind, sondern auch den Spaßfaktor nicht vernachlässigen. Sie erinnert sich an persönliche Erinnerungen an die Einschulung ihres Neffen und wie die Geschichten dieses Ereignis mit Humor und Schwung reflektieren. Die CD wird als tolles Geschenk für Erst- und Zweitklässler sowie Vorschulkinder empfohlen.
    Zusammenfassend wird "Die schönsten Schulgeschichten" als ansprechendes Hörbuch für Kinder gelobt, das bei der Hörverlag erhältlich ist und für 5,95 Euro erworben werden kann. Die Geschichten werden als ideale Begleitung für Schulanfänger beschrieben, die sich mit den vielfältigen Emotionen und Erlebnissen des Schulalltags auseinandersetzen. Die persönliche Note durch Lars' Meinung verleiht der Rezension eine authentische und kindgerechte Perspektive.
    4 min
  • [Podcast-Interview] mit Tobias Goldfarb über das Buch: Hilda Hasenherz
    Markus Eggert und Tobias Goldfarb sprechen über das Buch "Hilda Hasenherz", das Tobias geschrieben hat. Tobias erzählt, dass die Idee zu dem Buch entstand, als er seiner Tochter Tiere in Geschichten vorlas und merkte, wie begeistert sie davon war. Er wollte eine Geschichte von Mut und Freundschaft schreiben, in der nur Tiere die Hauptrolle spielen. So entstand die Geschichte von Hilda, einem mutigen Hasenmädchen. Sie diskutieren auch über die Zusammenarbeit mit der Illustratorin Verena Körting, die das Buch mit wunderschönen Zeichnungen bereichert hat.
    Markus ist begeistert von der Vielfalt der Charaktere im Buch und lobt, wie gut die Illustrationen zur Geschichte passen. Tobias betont, dass er versucht hat, eine zeitlose und tiefsinnige Geschichte zu schaffen, die nicht nur Kinder, sondern auch Eltern anspricht. Sie diskutieren auch über die Bedeutung des Vorlesens für Kinder und wie wichtig es ist, sie frühzeitig an Bücher heranzuführen.
    Tobias erklärt, dass Kinderbücher eine wichtige Rolle dabei spielen, Kinder für das Lesen zu begeistern. Sie diskutieren über die Auswirkungen von Technologie auf die Aufmerksamkeitsspanne von Kindern und betonen, dass gedruckte Bücher eine einzigartige und beruhigende Wirkung haben, die digitale Medien nicht bieten können.
    27 min
  • [Podcast] Rezension: Tausend Teufel - Frank Goldammer
    In dieser Rezension spreche ich über den Krimi "Tausend Teufel" von Frank Goldammer. Das Buch spielt im Jahr 1947 in Dresden, das noch unter sowjetischer Besatzung steht und von den Folgen des Krieges gezeichnet ist. Wir begleiten Oberkommissar Max Heller, der mit den schwierigen Bedingungen des kalten Winters konfrontiert wird, darunter Wohnungsnot, Hunger und Krankheit. Als Heller an einen Tatort gerufen wird, entdeckt er den abgetrennten Kopf eines Mannes, was den Beginn einer erschütternden Ermittlung markiert.
    Meine persönliche Review reflektiert die intensive Atmosphäre des Buches, die über den reinen Kriminalfall hinausgeht. Die Darstellung der Kälte, des Hungers und des alltäglichen Leidens der Menschen in den Trümmern Dresdens wird eindringlich geschildert. Besonders berührend sind die Beschreibungen der Kinder, die in prekären Verhältnissen um ihr Überleben kämpfen. Die Darstellung der Ausbeutung und Rache in einer von Missständen geprägten Gesellschaft verleiht der Geschichte eine weitere Dimension, die zum Nachdenken anregt.
    Die Ermittlungsarbeit von Max Heller und seinem Kollegen Oldenbusch wird durch politische Intrigen und persönliche Herausforderungen erschwert, dennoch bleiben sie standhaft und bemüht, trotz der Widrigkeiten gute Polizeiarbeit zu leisten. Der Roman führt zu einem packenden Showdown mit unerwarteten Wendungen, wodurch die Tiefe der Charaktere und die Intensität der Handlung noch weiter unterstrichen werden. "Tausend Teufel" ist nicht nur ein Krimi, sondern ein eindringliches Porträt der Nachkriegszeit, das den Lesern die Atmosphäre jener Zeit nahebringt.
    Insgesamt empfehle ich "Tausend Teufel" allen, die an gut geschriebenen Krimis mit einer einzigartigen Atmosphäre interessiert sind. Der Roman von Frank Goldammer aus dem Jahr 2017 bietet nicht nur eine fesselnde Krimigeschichte, sondern auch Einblicke in eine erschütternde Epoche der deutschen Geschichte. Der Leser wird durch die Tiefe der Figuren und die spannende Handlung mitgerissen, sodass ich bereits gespannt bin auf den nächsten Band von Max Hellers Abenteuern. Freuen Sie sich auf eine intensive Leseerfahrung mit "Tausend Teufel" und tauchen Sie ein in die Welt des Kommissars Heller.
    7 min
  • [Podcast] Oper: Xerxes von Händel aktualisiert und trotzdem Genial
    Heute spreche ich über meine Erfahrung mit der Aufführung von Xerxes von Händel im Stadttheater Gießen. Obwohl Barockmusik nicht mein übliches Genre ist, hat mich die Operninszenierung in letzter Zeit immer mehr fasziniert. Die Einführung durch Ann-Christin Mecke war brillant, sie erklärte die Handlungsstränge auf verständliche und unterhaltsame Weise. Besonders interessant war ihre Entscheidung, Romilda und Atalantes als lesbisches Paar auftreten zu lassen, was eine kreative Lösung aufgrund des Mangels an Kastratstimmen darstellte.
    Die Oper selbst, mit einem modernen Bühnenbild in einer Abflughalle, war von Anfang an fesselnd. Die Darsteller überzeugten mit ihren Mimiken und Schauspielkünsten. Die Besetzung von Romilda, Arsamenes, Asamina, Xerxes und Amastris beeindruckte durch ihre stimmliche und schauspielerische Leistung. Besonders Fanny Lusthaut als Xerxes verkörperte die Rolle überzeugend. Die musikalische Begleitung durch den Opernchor und das Philharmonische Orchester war herausragend, ihre Klangvielfalt überraschte mich positiv.
    Insgesamt reiht sich Xerxes in die Liste der exzellenten Aufführungen im Stadttheater Gießen ein. Trotz der Komplexität der Handlung war die Inszenierung mitreißend und unterhaltsam. Die drei Stunden vergingen wie im Flug, dank der humorvollen Momente auf der Bühne. Obwohl ich manche Aspekte kritisch sehe, wie die Zollabfertigungsszene, war die Aufführung stimmig und nie überladen. Die Musik von Händel und die Darsteller schafften eine Atmosphäre des gemeinsamen Spielens und Gestaltens.
    Ich kann Händel-Fans und Opernliebhabern nur empfehlen, das Stadttheater Gießen zu besuchen und diese besondere Inszenierung von Xerxes zu erleben. Die Begeisterung und Freude des Publikums nach der Aufführung waren spürbar, und ich freue mich bereits auf die nächste Premiere im Stadttheater. Es war eine unvergessliche Vorstellung, die mich auch Stunden später noch verzaubert.
    14 min
  • [Podcast-Interview] mit Eva-Isabel Schmid über das Buch: Paracelsus - Auf der Suche nach der unsterblichen Seele
    Frau Eva-Isabel Schmid erzählt, dass die Idee für das Buch über Paracelsus in einem Kanadaurlaub 2016 entstand, als ihr Mann vorschlug, etwas Massenkompatibles zu schreiben. Sie war von Paracelsus als Thema fasziniert, da er das Medizinverständnis bis heute geprägt hat und ein medizinisches Genie war. Die Persönlichkeit von Paracelsus mit Ecken und Kanten hat sie als Protagonistin gereizt. Die Recherche über Paracelsus und die historische Zeit war für sie spannend, da sie vieles über Medizin und Geschichte lernte.
    Sie betont Paracelsus' revolutionäre Ansätze in der Medizin, wie das Aufbrechen des monokausalen Medizindenkens. Die Figur des Paracelsus bot genug Stoff für einen interessanten Protagonisten. Sie diskutieren auch über andere historische Figuren wie Zwingli und die Reformation, die in der Schweiz immer noch präsent sind. Die Wahl von Figuren wie Astaroth und die mystischen Elemente im Buch wurden aufgrund historischer Recherchen getroffen.
    Der Prozess der Buchveröffentlichung von der Suche nach einem Literaturagenten bis zum Lektorat mit Piper Verlag wird ausführlich besprochen. Frau Eva-Isabel Schmid erwähnt, wie Langwierig und intensiv der Prozess war und wie stolz und erfüllt sie war, als sie das fertige Buch in den Händen hielt. Sie spricht auch über die Herausforderungen beim Schreiben eines historischen Romans und die Faszination für vergangene Zeiten und Personen.
    Zum Schluss teilt sie ihre Begeisterung für historische Figuren wie Sigmund Freud und betont die Wichtigkeit, in historischen Romanen Fakten und Fiktion geschickt zu vermischen, um die Leser zu fesseln. Obwohl sie Ideen für weitere historische Protagonisten hat, ist für sie im Moment die Veröffentlichung von Band 2 Priorität, aber ein Band 3 ist nicht ausgeschlossen. Sie lässt sich gerne treiben und freut sich auf die Reaktionen der Leser und zukünftige Projekte.
    41 min
  • [Podcast] Rezension: Wiener Straße - Sven Regner
    In dieser Podcast-Episode wird eine Rezension des Romans "Wiener Straße" von Sven Regner präsentiert. Der Roman wird als eine Geschichte voller schräger Charaktere in einer turbulenten Welt beschrieben. Die Handlung spielt im Berlin der 80er Jahre und dreht sich um Protagonisten wie Frank Lehmann, Chrissy, Karl Schmidt und H.R. Ledigt. Die ersten Seiten des Buches waren für den Sprecher gewöhnungsbedürftig aufgrund des unkonventionellen Schreibstils, aber das Lachen begann, als HR eine Kettensäge im Baumarkt kaufte. Die Beschreibung der Hausbesetzer-Szene und der Charaktere wie Arschart und P. Immel brachten dem Sprecher die Atmosphäre jener Zeit näher. Der Roman wirft auch einen kritischen Blick auf die Gesellschaft und die Künstlerszene im Berlin der 80er Jahre. Die skurrilen Charaktere sind liebenswert und lassen den Hörer in ihre Welt eintauchen. Die Erzählung regt zum Nachdenken über die deutsche Geschichte an und vermittelt Emotionen, die den Leser mitreißen. Insgesamt wird der Roman als eine gelungene Möglichkeit gesehen, jungen Menschen die Geschichte Deutschlands auf emotionale Weise näherzubringen. Der Podcast empfiehlt den Roman, der bei Kippenheuer & Witsch für 13 Euro erhältlich ist, auch Jahre nach seinem Erscheinen im Jahr 2017.
    9 min
  • [Podcast-Interview] mit Greg Walters über das Buch: Der Lehrling des Feldschers
    Herr Greg Walters spricht über sein Buch "Der Lehrling des Fälschers" und seine Erfahrungen nach dem Gewinn des Kindless Story Awards. Seitdem er diesen Preis gewonnen hat, hat er viele Interviews erhalten und zusätzliche Leser angezogen. Das Buch kombiniert Fantasy mit historischen Elementen aus dem Dreißigjährigen Krieg, was für ihn als Geschichtslehrer besonders spannend ist. Der Dreißigjährige Krieg prägte Deutschland stark und hat bis heute Auswirkungen auf die kulturelle und politische Landschaft des Landes. Walters betont die Bedeutung, historische Fakten mit unterhaltsamen Elementen zu kombinieren, um die Leser zu fesseln. Die Verwendung von Dämonen in der Handlung verleiht dem Buch eine besondere Note und sorgt für eine interessante Mischung aus Dunkelheit und Humor. Walters plant, das Buch als Trilogie abzuschließen, inspiriert von anderen erfolgreichen Fantasy-Trilogien wie "Herr der Ringe". Er betont auch die Herausforderung, Fantasy-Elemente in die Geschichte einzuflechten, während er gleichzeitig historisch korrekt bleibt und die Leser unterhält.
    27 min
  • [Podcast] Rezension: Bernsteinjahre - Martin Freund
    In dieser Rezension zu "Bernsteinjahre" von Martin Freund werden sechs außergewöhnliche Geschichten vorgestellt. In einer der Geschichten wacht ein Mann ohne Erinnerung im Krankenhaus auf und ist nicht in der Lage zu sprechen oder sich zu bewegen. Die Ärzte sind fasziniert von diesem ungewöhnlichen Patienten mit merkwürdigen Narben auf den Handflächen. Langsam kehrt seine Erinnerung zurück und es werden insgesamt sechs außergewöhnliche Geschichten über Liebe, Freundschaft und Vergänglichkeit erzählt. Ein zentraler Aspekt ist der Kampf gegen innere Dämonen und das Überwinden von Verdrängung. Der Erzähler gibt seine persönliche Rezension ab und erwähnt, dass Kurzgeschichten ihn manchmal psychisch angreifen können. Bei "Bernsteinjahre" war dies der Fall, da er beim Lesen der Geschichten immer wieder an seine Ex-Freundin denken musste. Die Augen spielen in diesem Buch eine wichtige Rolle, da sie den Spiegel der Seele darstellen. Es geht um Liebe, Vertrauen und den kleinen Teufel in uns. Auch Verlust und Rache werden thematisiert. Der Autor betont, dass nicht alles einfach und klar ist, sondern dass es immer zwei Seiten der Medaille gibt. Der Erzähler findet die Geschichten berührend und empfiehlt das Buch zu lesen und über die Geschichten nachzudenken. Es wird darauf hingewiesen, dass das Buch nur noch als Restauflage erhältlich ist. Abschließend wünscht der Erzähler viel Spaß beim Lesen und bei der Suche nach dem Buch.
    7 min
  • [Podcast] Konzert: Zwei Orchester ergeben einen Klangkörper mit Volumen
    In dieser Folge spreche ich über mein Erlebnis beim Sinfoniekonzert zwischen dem Landesorchester Nordrhein-Westfalen und unserem philharmonischen Orchester in Gießen. Schon zu Beginn hatte ich viele Fragen und war gespannt auf den Klang und die Atmosphäre in der Kongresshalle in Gießen. Durch ein kleines Missverständnis kamen mein Begleiter Heik und ich etwas spät an und bemerkten, dass man für die Einführung dicht an den Lautsprechern stehen musste, da die Akustik im Vorraum der Kongresshalle nicht optimal war.
    Aber mit dieser Erkenntnis in der Hinterhand machten wir uns auf unsere Plätze. Es gab freie Platzwahl und obwohl das Orchester im kleinen Saal der Kongresshalle aufgebaut werden musste, war die Darbietung von Ludwig van Beethovens Stücken bereits magisch. Der Klang war voluminöser und die einzelnen Instrumente präsenter. Ich war richtig in der Musik versunken.
    Dann kam das Hauptprogramm des Abends: Ein Heldenleben von Richard Strauss. Der Klangkörper war noch beeindruckender und die Solisten des Orchesters waren einfach herausragend. Es war eine tiefe Verbundenheit und Hingabe unter den Musikern zu spüren, was sich in einem wärmeren und kraftvolleren Klang widerspiegelte.
    Ich war überrascht, wie gut dieses umfangreiche Musikerlebnis in der Kongresshalle klingen konnte. Es wäre wunderbar, wenn solche gemeinsamen Konzerte zwischen den beiden Orchestern öfter stattfinden könnten. Vielleicht könnten wir sogar mehr Solisten aus Gießen und Andreas Schüller als Dirigenten dabei haben. Natürlich bin ich von Nabil Shehata und den Solisten des Abends absolut überzeugt und würde nichts daran ändern wollen. Aber es wäre fantastisch, dieses Volumen und diese Klangqualität öfter erleben zu können.
    Eine solche Zusammenarbeit wäre ein Highlight für die Musikfans sowohl in Gießen als auch in Siegen und es spielt keine Rolle, welches Programm gespielt wird - es ist einfach etwas ganz Besonderes.
    Damit schließe ich diese Folge und freue mich auf das nächste Mal.
    11 min

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