Im Buchfieber: Der Podcast von Literaturlounge.eu

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  • [Podcast] Rezension: Ein Mensch brennt - Nicol Ljubic
    In dieser Episode bespreche ich das Buch "Ein Mensch brennt" von Nikol Ljubic. Der Roman erzählt die Geschichte des Jungen Hanno, der sich nicht nur für Fußball, sondern auch für öffentliche Proteste interessiert. Vor zwei Jahren ist er mit dem politischen Aktivisten Hartmut Gründler in das Haus der Familie Kelsterberg gezogen. Während Hannos Vater Hartmut belächelt, wird seine Mutter immer mehr von ihm fasziniert. Schließlich setzt Hartmut inmitten des deutschen Herbstes 1977 ein flammendes Protestzeichen. In meiner persönlichen Rezension gestehe ich, dass ich Schwierigkeiten mit diesem Buch habe. Anfangs dachte ich, dass Hartmut Gründler eine fiktive Figur ist, aber er war tatsächlich ein Aktivist, der den Bund für Umweltschutz mitbegründet hat. Im Buch trifft er auf die Mutter von Hanno, die ihm im Kampf gegen die Atomlobby hilft. Es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass sie den neunjährigen Hanno zu Demonstrationen mitnimmt. Als sie Hartmut in Hamburg besucht und er verbrannt ist, sieht der neunjährige Hanno die Verletzungen. Das hat sicherlich einen bleibenden Eindruck bei ihm hinterlassen. Der Autor schafft es, den Charakteren so viel Tiefe zu verleihen, dass es sich wie eine reale Familie anfühlt. Es fällt mir immer noch schwer zu entscheiden, was davon fiktiv ist und was real in diesem Roman ist. Das ist das Besondere an diesem Buch. Es lässt einen auch Stunden später nicht los und man lernt viel über deutsche Geschichte, die in meinem Geschichtsunterricht zu kurz gekommen ist. Ich könnte noch viel mehr über das Buch schreiben, aber es ist besser, es selbst zu lesen. Ich würde mich freuen, mehr von diesem Autor zu lesen, da er einen intensiven Schreibstil hat und wichtige Themen in einem guten Roman verpacken kann. "Ein Mensch brennt" ist im Jahr 2019 im DTV-Verlag erschienen und kann für 11,90 Euro erworben werden. Viel Spaß beim Lesen wünscht euch Markus von literaturlounge.eu.
    7 min
  • [Podcast-Interview] mit Marina Frenk über das Buch: ewig her und gar nicht wahr
    In der heutigen Episode spreche ich mit Marina Frenk, der Autorin eines faszinierenden Buches über verschiedene Zeitzonen und ihre Einbindung in die Geschichte. Wir erfahren Einblicke in den Schreibprozess und wie Marina Frenk entschieden hat, zukünftige Ereignisse durch Träume und Visionen darzustellen. Die Hauptfigur Kira begibt sich auf eine Reise, um die Geschichte ihrer Familie im Zweiten Weltkrieg wiederherzustellen und lernt dabei viel über ihre eigene Herkunft. Die Szenen im Evakuierungszug haben mich zutiefst berührt und ich konnte die Sorge spüren, ob sie in den falschen Zug gestiegen sind. Der erschütternde Antisemitismus, der in der Geschichte vorkommt, hat mich ebenfalls tief bewegt und es ist bedauerlich zu sehen, dass solche Dinge auch heute noch in Deutschland existieren.
    Im Hinblick auf den Schreibprozess betont Marina Frenk die Ambivalenz zwischen Kiras jüdischer und sowjetischer Identität. Kiras Suche nach Identität und Heimat spielt eine entscheidende Rolle in der Handlung. Besonders interessant ist auch der Bezug zu Moldawien und der Frage nach Nationalität. Marina Frenk teilt mit Begeisterung mit, dass sie bereits an ihrem zweiten Roman arbeitet und sich auf ihre kreative Reise begeben hat. Trotz Schwierigkeiten während der Corona-Zeit ist sie jetzt wieder produktiver und freut sich über das positive Feedback zu ihrem Schreibstil und der emotionalen Tiefe ihres Buches.
    Wir sprechen auch darüber, wie Marina Frenk die Möglichkeit schätzt, sich ganz auf das Schreiben konzentrieren zu können. Ihr künstlerischer Weg ist klar vorgezeichnet und sie sieht mit Vorfreude auf die Fertigstellung ihres zweiten Romans und darauf, die Welt erneut mit ihren mitreißenden Geschichten zu berühren.
    21 min
  • [Podcast] Rezension: Und du kommst auch drin vor - Alina Bronsky
    In der heutigen Folge besprechen wir das Buch "Und du kommst auch drin vor" von Alina Bronski. Es handelt von den besten Freundinnen Kim und Petrovna, die seit der ersten Klasse unzertrennlich sind. Eines Tages gehen sie mit ihrer Klasse zu einer Schullesung und plötzlich hört Kim etwas, das von ihr handelt. Obwohl einige Details nicht übereinstimmen, erkennt sie sich selbst in der Geschichte. Das Problem ist, dass die Geschichte nicht gut endet, insbesondere für ihren Klassenkameraden Jasper, der laut dem Buch an einem Wespenstich stirbt. Um dies zu verhindern, beschließt Kim, ihr Leben komplett auf den Kopf zu stellen und Dinge zu tun, die sie noch nie zuvor gemacht hat, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Petrovna ist von dieser Entscheidung jedoch überhaupt nicht begeistert.
    Unser Rezensent Markus von literaturlounge.eu berichtet, dass er nicht unbedingt zur Zielgruppe des Buchs gehört, aber dennoch verstehen kann, warum es Kim so anspricht. Er wurde rasch von der Geschichte mitgerissen und lobt Alina Bronski für den logischen Aufbau der Handlung. Er betont, dass gute Bücher einen mitnehmen und bei diesem Buch ist das definitiv der Fall. Markus empfiehlt das Buch für Leser ab 12 Jahren und weist darauf hin, dass es immer noch erhältlich ist.
    Das Buch "Und du kommst auch drin vor" von Alina Bronski bietet eine spannende und mitreißende Geschichte, in der Kim alles daran setzt, das Schicksal ihres Klassenkameraden zu ändern. Es ist ein Buch voller Abenteuer, Freundschaft und der Bereitschaft, das eigene Leben auf den Kopf zu stellen, um das Richtige zu tun
    7 min
  • [Autorenlesung-Podcast]Von Königsberg bis 80 - Margitta Sünwoldt
    In dieser Episode spricht Margitta Sünwoldt über ihre schrecklichen Erlebnisse während des Jahres 1945 in Palmnicken. Sie möchte junge Menschen eindringlich darum bitten, rechten Versprechungen nicht zu vertrauen und Ausgrenzung nicht zu dulden. Margitta erzählt, wie sie als neunjähriges Mädchen sehnsüchtig auf ihren bevorstehenden zehnten Geburtstag und den Eintritt in den Bund Deutscher Mädel gewartet hat. Sie erinnert sich an die Weihnachtsfeier in der Turnhalle, die mit Hakenkreuzfahnen und viel Vorbereitung begangen wurde. Doch dann fiel im Januar 1945 Schnee und Schießgeräusche waren aus der Ferne zu hören. Ihr älterer Bruder erklärte ihr, dass die Russen bald kommen könnten, aber der Volkssturm und die Hitlerjugend sie aufhalten würden. Am 28. Januar schickte ihr Bruder sie zum Bäcker, begleitet von ihrer Freundin Elli. Auf dem Weg bemerkten sie große rote Fußstapfen im Schnee, die sich später als Blut herausstellten. Überall gab es Blutspuren. Als sie mit dem Brot nach Hause kam, erzählte ihr Bruder ihr, dass überall Menschen erschossen werden. Gemeinsam beobachteten sie einen Zug von Menschen, die wie Vieh zusammengetrieben wurden. Plötzlich sah Margitta den Mann mit den glänzenden Augen, der sich aus dem Zug gelöst hatte. Ein SS-Mann erschoss ihn von hinten, während sie und die anderen Dorfbewohner stumm und erstarrt zusahen. Margitta beschließt, diese schreckliche Erfahrung für ihre Kinder und Enkelkinder festzuhalten und sich mit dem Schreiben von Erinnerungen zu befassen. Das Schreiben hilft ihr, die Gräuel von damals zu begreifen und diese Erlebnisse nicht zu vergessen.
    9 min
  • [Podcast] Rezension: Coldworth City - Mona Kasten
    In dieser Folge bespreche ich das Buch "Coltworth City" von Mona Karsten. Die Hauptfigur Raven gibt vor, seit drei Jahren tot zu sein, um der gefährlichen Forschungsorganisation AID zu entkommen. Als Mutantin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten lebt sie inkognito in Caldworth City, bis der mysteriöse Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit ihren Kräften zu schulen. Kurz darauf finden sich Raven und Wade in einer Verschwörung wieder, die nicht nur das Ende der Mutanten, sondern auch die Welt in Chaos stürzen könnte.
    Anfangs war ich skeptisch, da ich eine Mischung aus Superhelden-Action und Liebesgeschichte nicht erwartet hatte. Doch ich wurde bald in die Geschichte hineingezogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Mona Karsten erzählt die Geschichte von Raven und ihrem Bruder Knox, die vor AID auf der Flucht sind. Raven arbeitet in einer zwielichtigen Kneipe, verdient aber auch Geld als Nachtwächterin für Verbrechensbekämpfung mit ihren Fähigkeiten. Dabei gerät sie ins Visier eines Rächers aus der Mutantenwelt, doch dank Wade kommt sie unbeschadet davon. Wade fordert sie dazu auf, sich dem Widerstand gegen AID anzuschließen.
    Raven und Knox flüchten in den Untergrund und lernen dort andere Mutanten kennen. Es kommt zu intensiven Kämpfen gegen AID und schließlich zu einem spannungsgeladenen Showdown. Die Liebesgeschichte nimmt immer wieder Platz ein, ist aber nicht zu dominant. Am Ende war ich definitiv bereit, den nächsten Band zu lesen. Ich hoffe, dass es Fortsetzungen gibt, denn die Autorin hat mich mit ihrer Geschichte wirklich gefesselt.
    "Coltworth City" von Mona Karsten wurde 2017 im Droemer Knaur Verlag veröffentlicht und ist für 9,99 Euro erhältlich. Bis zum nächsten Mal, euer Markus von LiteraturLounge.eu.
    7 min
  • [Podcast-Interview] mit Anne-Sophie Monrad über das Buch: Fashion Victim – Licht und Schatten des Modelbusiness: Ein Topmodel berichtet
    In dieser Episode sprechen wir darüber, wie es ist, als Model in der Modebranche zu arbeiten. Anne-Sophie Monrad erzählt von ihren Erfahrungen und den Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert wurde. Sie berichtet von ihrem Leben in einer Wohngemeinschaft mit anderen Models, wo Konkurrenz und Stress allgegenwärtig waren. Trotzdem hat sie einige enge Freundschaften geschlossen und ist stolz darauf, dass sie in dieser fordernden Branche durchgehalten hat. Sie spricht auch über die negativen Auswirkungen des Magerwahns und wie wichtig es ist, sich selbst zu akzeptieren. Außerdem thematisiert sie, wie Models oft keine natürliche Ausstrahlung haben dürfen und stattdessen ein bestimmtes Idealbild erfüllen müssen. Sie erzählt von ihren Erlebnissen mit bekannten Designern und wie sie manchmal als Model ausgebeutet wurde. Auch der Missbrauch von Macht in der Branche ist ein Thema, über das sie spricht und betont, wie wichtig es ist, dagegen anzukämpfen. Zum Schluss spricht sie über ihr Buch, in dem sie ihre Erfahrungen teilt und Jugendliche ermutigt, sich selbst treu zu bleiben. Musik spielt in ihrem Leben eine große Rolle und beeinflusst sie positiv.
    35 min
  • [Podcast] Rezension: Oxen – Das erste Opfer – Jens Henrik Jensen
    In dieser Episode teile ich meine persönliche Rezension des Buchs "Oxen, das erste Opfer" von Jens Henrik Jensen. Der Protagonist, Nils Oxen, ist ein traumatisierter Soldat mit PTBS und ich finde ihn faszinierend, da er ein Held mit psychischen Problemen ist. Die Geschichte beginnt düster, mit Oxen, der in Containern herumstreift und mit seinem Hund spricht. Dann wird ein Mann beim Kanufahren ermordet und der dänische Geheimdienst kommt ins Spiel.
    Es stellt sich heraus, dass Oxen ein ehemaliger Polizist und Kriegsheld ist, der nun in den Wäldern lebt, die Hans-Otto-Korfitzen gehören. Die Geschichte ist mysteriös und ich frage mich, wer in dieser Geschichte gut und wer böse ist. Ich kann mich mit Oxens Ängsten identifizieren und verstehe sein Bedürfnis, den Fall zu lösen.
    Während des Lesens spüre ich die subtile Präsenz des Geheimbundes und finde es schwer, mich von dem Buch loszureißen. Ich bin gespannt auf den zweiten Band der Trilogie und empfehle das Buch aufgrund der gut ausgearbeiteten Charaktere und der vorstellbaren Umgebung. Es hat mich so sehr fesselt, dass ich sogar darüber nachdenke, mich näher mit Geheimbünden zu beschäftigen.
    Das Buch "Oxen, das erste Opfer" ist nach wie vor erhältlich und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
    7 min
  • [Podcast] Rezension: Grimms Morde - Tanja Kinkel
    In dieser Episode unserer Podcast-Show besprechen wir das Buch "Grimms-Morde" von Tanja Kinkel. Das Werk entführt uns in das 19. Jahrhundert und bietet eine faszinierende Kombination aus märchenhaftem Setting und einer grausamen Mordserie. Überraschenderweise geraten die Gebrüder Grimm ins Visier der Ermittlungen, was dazu führt, dass Jenny Krims und Annette von Droste-Hülshoff in den Fall involviert werden. Während sie nach Hinweisen suchen, müssen die vier Protagonisten auch mit ihren eigenen persönlichen Problemen und den gesellschaftlichen Herausforderungen ihrer Zeit kämpfen.
    Tanja Kinkel verknüpft geschickt die private Verwicklung der berühmten Literaturpaare mit einer spannenden Mordgeschichte. Als Hesse bin ich von der Geschichte und der Einbindung prominenter Persönlichkeiten wie Annette von Droste-Hülshoff und den Gebrüdern Grimm begeistert. Die detaillierten historischen Bezüge und die mitreißende Handlung haben mich sofort in ihren Bann gezogen.
    Zugegebenermaßen hatte ich anfangs Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorin, doch ich finde, dass er gut zur damaligen Zeit des 19. Jahrhunderts passt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, insbesondere die starken Frauen prägen den Roman.
    Alles in allem finde ich das Buch äußerst spannend, lehrreich und ich habe nun Lust auf weitere Werke von Tanja Kinkel. Ich empfehle "Grimms Morde" allen interessierten Lesern und weise darauf hin, dass es nach wie vor erhältlich ist.
    9 min
  • [Podcast-Interview] mit Christl Ledermann über das Buch: Die Abenteuer der Sonnenblume
    In dieser Podcast-Episode geht es um die Unterschiede zwischen den Büchern "Die Abenteuer der Sonnenblume" und "Mond und die Buchstaben". In "Die Abenteuer der Sonnenblume" handelt es sich um einzelne Geschichten, die den Naturkreislauf und die Achtung vor der Natur behandeln, während "Mond und die Buchstaben" sich mit dem Sozialverhalten beschäftigt. Die Autorin erzählt, dass die Idee für "Die Abenteuer der Sonnenblume" entstand, als sie im Kindergarten arbeitete und für jedes Kind zum Geburtstag eine Geschichte über Sonnenblumen schrieb. Es fällt ihr nicht schwer, solche Geschichten zu schreiben, da ihr die Ideen spontan einfallen. Als Kindergärtnerin ist es für ihn wichtig, produktiv zu sein und Geschichten ausdenken zu können. Die Entstehung einer Sonnenblume vergleicht er mit dem menschlichen Leben und dem Kreislauf des Lebens. Auch die Bedeutung von Spinnen und Bienen für unsere Welt betont er. In "Die Abenteuer der Sonnenblume" werden verschiedene Lebenssituationen beschrieben, in die sich Kinder hineinversetzen können, wie Heimweh, Angst und Träume.
    Weiterhin spricht die Autorin über die Bedeutung des Vorlesens in seiner Kindheit und auch heute noch. Bücher waren schon immer ein wichtiger Teil seines Lebens, auch wenn seine Familie nicht viel Geld hatte. Sie betont, wie wichtig es ist, die Texte bewusst zu lesen und dass die Geschichten kurz und prägnant sein sollten, da die Konzentration der Kinder schnell nachlässt. Bilder sind beim Vorlesen wichtig, da sie eine gewisse Nähe schaffen und das Kind sie betrachten kann. Die Bilder in seinem Buch hat seine Schwester gemalt, und sie haben gut zusammengearbeitet, obwohl sie weit voneinander entfernt sind.
    Des Weiteren spricht die Autorin über die Bedeutung von emotionaler Intelligenz, Empathie und Verständnis für andere. Diese werden in seinen Geschichten reflektiert und gefördert. Er betont, wie wichtig dies besonders in der heutigen Zeit ist. Obwohl es positive Veränderungen gibt, wie das Bewusstsein dafür, dass nichts selbstverständlich ist und dass man das Leben mehr schätzen sollte, gibt es immer noch Menschen, bei denen er denkt, wo ihre emotionale Intelligenz geblieben ist.
    Die Autorin gibt an, dass er vor allem Umarmungen und die kurze körperliche Nähe zu geliebten Menschen in der aktuellen Situation vermisst. Auch im Kindergarten ist es eine Herausforderung, dass man den Kindern keine Hand geben oder sie umarmen darf. Ihre Kolleginnen finden dies genauso schwer wie er. Sie betont, dass es für ihn immer wichtig war, in schwierigen Situationen die Nähe spüren zu können.
    Sie spricht auch über seine Pläne als Autorin und erwähnt, dass er zwei Geschichten im Kopf hat, die zu Büchern werden könnten, aber dass der Aufwand ihr zu groß ist. Sie betont, dass die Zusammenarbeit mit dem Verlag für sie wichtig ist und dass es wichtig ist, sich bei einem Verlag wohlzufühlen. Sie hebt das Vertrauen hervor, das er in den Medu-Verlag und insbesondere in Frau Völker hatte. Die Podcast-Episode endet mit einer Betonung der Wichtigkeit von Hobbys und der Freude am Miteinander mit Kindern und Enkelkindern.
    24 min
  • [Podcast-Konzert] Paganini und noch viel mehr im Stadttheater Gießen
    In der heutigen Folge haben wir eine Kritik zu einem Konzert im Stadttheater Gießen. Einer unserer Gäste war gestern Abend bei einem Preview-Konzert und kam total begeistert zurück. Er empfiehlt jedem, der mehr über klassische Musik lernen möchte, das Preview-Konzert am Tag vor jedem Sinfoniekonzert zu besuchen. Obwohl das eigentliche Sinfoniekonzert einen besseren Klang hat, ist das Preview-Konzert entspannter und Christian Förnzler macht eine gute Moderation. Leider ist die Zeit zwischen der Einführung und dem Konzertbeginn knapp. Es war ein beeindruckender Abend und ich bin immer noch davon fasziniert. Boris Placher hat fantastisch gespielt und die Klarinetten und Flöten waren besonders hervorragend. Wataru Hisasue hat mit viel Gefühl ein Klavierstück gespielt und man konnte spüren, wie sehr er die Musik liebt. Er wurde mehrmals aufgerufen, um Zugaben zu spielen. Das Zusammenspiel mit dem Orchester war umwerfend. Nach einer kurzen Pause wurde das Klavierkonzert Nr. 1 von Sergei Prokofiev gespielt und Hisasues Klavierspiel war auch hier herausragend. Man sollte klassische Musik live erleben und nicht nur auf Aufnahmen hören, um das Besondere des Miteinanders zu spüren.
    Heute gab es eine Zugabe von Wataru Hisasue, der zusammen mit Andreas Schüller und den anderen Musikern auf der Bühne ordentlich ins Schwitzen kam. Die Musiker geben an solchen Abenden immer ihr Bestes, wie ich beobachten konnte. Danach spielte das Philharmonische Orchester die Sinfonie Nr. 2 von Kurt Weill, bekannt für seine Dreigroschenoper. Das Orchester hat eine beeindruckende Leistung gezeigt, abgesehen von ein paar kleinen Fehlern, die kaum auffielen. Besonders beeindruckend war das Zusammenspiel von Blech und Holz, vor allem Klarinette und Flöte. Ich bin fasziniert davon, was die Klarinette alles kann, und das Konzert hat mir gezeigt, dass ich keine Angst vor moderner klassischer Musik haben muss. Ich freue mich schon auf das nächste Konzert und finde, dass die Musik in vielerlei Hinsicht hervorragend ist. Mir ist aufgefallen, dass viele junge Menschen, unabhängig von ihrem Erscheinungsbild, ins Theater kommen und gemeinsam die Vorstellungen genießen. Es herrscht eine offene und freudige Atmosphäre, unabhängig von Geschlecht, Nationalität oder Alter. Das habe ich bei den Preview-Konzerten erlebt und bin sicher, dass auch Paganini und die anderen Komponisten sich über diesen Zuspruch freuen würden. Das war es für heute. Bis bald! - Markus
    13 min

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