Im Buchfieber: Der Podcast von Literaturlounge.eu

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Im Buchfieber: Der Podcast von Literaturlounge.eu episodes

  • [Podcast] Rezension: Butcher's Crossing – John Williams
    In dieser Folge diskutieren wir das Buch "Butchers Crossing" von John Williams. Es handelt von Will Andrews, der seine vielversprechende Karriere und Harvard verlässt, um im Westen eine Verbindung zur Natur zu finden. Er landet in Butchers Crossing, einer kleinen Stadt in Kansas, in der abenteuerlustige Menschen nach Glück suchen und schnell verdientes Geld verschwenden. Durch die Erzählungen eines Mannes namens Anthrus, der von riesigen Büffelherden in einem abgelegenen Tal in den Colorado Rockies erzählt, schließt sich Will einer Expedition an, um die Tiere aufzuspüren.
    Die Reise ist aufregend und anstrengend, aber am Ende erreichen die Männer einen paradiesischen Ort. Doch anstatt Ehrfurcht zu empfinden, werden sie von Gier ergriffen und entfesseln eine Tragödie. Das Buch thematisiert, wie man im Leben verlieren, aber dennoch gewinnen kann.
    Als ich das Buch in die Hand nahm, hatte ich zunächst Vorbehalte gegenüber Western und Büffeljagden, aber ich beschloss, mich auf die Geschichte einzulassen. Ich begann, mit Will Andrews nach Butchers Crossing zu reisen, und wurde von der Atmosphäre des Ortes mitgerissen. Das Buch nimmt mich mit auf Will's staubige Reise, und ich kann seine verzweifelte Suche nach dem Tal und die Hitze der Reise spüren. Später erfahre ich, wie es ist, in den Rockies festzustecken.
    Das Buch hat viele Höhen und Tiefen und lässt mich oft nachdenken. Es gibt nicht viele Dialoge, aber es wird viel ausgesagt. Die Charaktere sind facettenreich, und es gibt viele unausgesprochene Fragen, die den Leser zum Nachdenken anregen. Es sterben nicht nur Büffel, sondern auch Menschen. Ich finde das Buch sehr fesselnd und voller Vielschichtigkeit. Es ist schade, dass der Autor erst nach seinem Tod so bekannt geworden ist. Ich werde auf jeden Fall seine anderen Bücher, "Stoner" und "Augustus", lesen. Das Buch ist immer noch erhältlich, und ich empfehle es allen, die gerne in die Literatur eintauchen möchten.
    8 min
  • [Podcast] Rzension: Time School – Auf Ewig Dein – Eva Völler
    In dieser Folge bespreche ich das Buch "TimeSchool auf ewig Dein" von Eva Völler. Das Buch erzählt die Geschichte von Anna und Sebastiano, dem Traumpaar der Zeitenzaubertrilogie, die ihre eigene Zeitreiseschule in Venedig gründen. Obwohl ich die vorherige Trilogie nicht kenne, finde ich schnell Zugang zur Geschichte. Die Autorin hat sich für das Setting der Tudor-Zeit interessiert, nimmt sich aber auch künstlerische Freiheiten. Das Buch behandelt interessante Theorien zur Zeitreise und enthält eine erfrischende Liebesgeschichte zwischen Anna und Sebastiano. Die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Autorin findet eine gute Balance zwischen Spannung, Romantik und historischem Hintergrund. Ich freue mich schon auf den zweiten Band, der im Frühjahr 2018 erscheinen wird. Das Buch eignet sich für Leser ab 14 Jahren und ist für 12,90 Euro erhältlich. Viel Spaß beim Lesen! Bis bald, euer Markus
    8 min
  • [Autorenlesung-Podcast] Davids Weg zum Ritter - Karlheinz Huber
    In dieser Episode sprechen wir mit dem Autor Karl-Heinz Huber über sein Buch "Davids Weg zum Ritter, Leben auf der Burg". Das Buch erzählt die Geschichte des jungen David, der den Traum hat, ein mutiger Ritter zu werden. Zusammen mit seinen Freunden erlebt er spannende Abenteuer auf der Burg Mörsch. Eines Tages hören sie von einem Dieb, der Essen aus der Küche stiehlt. David schlägt vor, dass der Dieb vielleicht nur hungrig ist und Mitgefühl verdient. Seine Freunde sind jedoch skeptisch und schmieden Pläne, um den Dieb zu fangen. Sie legen Mehl aus, um seine Fußspuren zu entdecken.
    Am nächsten Morgen finden sie tatsächlich Fußspuren und eine Lücke in der Mauer, durch die der Dieb gekommen ist. Die Küche verschließt die Lücke, aber David und seine Freunde möchten den Dieb weiterhin finden. Sie beobachten nachts einen schwarzen Hund, der zur verschlossenen Lücke geht. David erkennt den Hund und folgt ihm in eine Höhle in der Burgmauer. Dort entdeckt er, dass der Hund Welpen hat, die hungrig sind.
    David kehrt zu seinen Freunden zurück und bittet sie, Milchbrot, eine Rübe und eine Pastinake mitzubringen. Gemeinsam gehen sie zurück in die Höhle und füttern die Welpen. Sie besuchen die Welpen regelmäßig, um sie zu füttern und zu streicheln. Nach einer Woche entscheiden sie, dass die Welpen ein neues Zuhause brauchen. Hans schlägt vor, sie einem Schäfer zu geben, der seinen Hund verloren hat und dringend einen neuen braucht.
    Sie sprechen mit dem Schäfer und sind überzeugt, dass er gut für die Welpen sorgen wird. Daher übergeben sie ihm die drei Hunde. Es ist offensichtlich, dass sich die Hunde und der Schäfer gut verstehen, und alle sind glücklich über diese Lösung. Durch dieses Abenteuer haben David und seine Freunde gelernt, dass nicht immer böse Absichten hinter Diebstählen stecken und dass Mitgefühl und Verständnis oft helfen können, Probleme zu lösen.
    10 min
  • [Podcast] Rezension: Milchschaumschläger – Moritz Netenjakob
    In dieser Episode spreche ich über das Buch "Milchschaumschläger" von Moritz Netenjakob. Der Klappentext verspricht, dass kein Kaffee auch keine Lösung ist. Die Hauptfigur, Daniel, hat den Traum, ein Café zu eröffnen, ernüchtert jedoch schnell von der Realität. Obwohl er eine glückliche Ehe mit Aylin führt, leidet er beruflich unter der Kälte der Werbebranche. Als ihr Stammlokal schließt, überredet er Aylin dazu, ein eigenes Café zu eröffnen. Auf dem Weg dorthin werden sie mit Ratschlägen und Katastrophen konfrontiert, aber das Schlimmste steht ihnen noch bevor. Gäste, darunter eine rebellische Pudeloma, ein altkluger Hipster, ein Trainer mit Alkoholproblem und ein vermeintliches Wunderkind namens Jonas Hortensius, sowie Daniels 68er-Eltern und Aylins türkische Familie machen ihr Leben zu einer Herausforderung. Die Gäste bleiben aus und wenn sie kommen, bestellen sie nicht das, was auf der Karte steht. Als dann noch ein Wasserrohr bricht, der Koch die Nerven verliert und das Fernsehen auftaucht, gerät alles außer Kontrolle. Nach einigen Wochen steht Daniel nicht nur vor der Zahlungsunfähigkeit, sondern auch kurz vor dem Verlust seines Verstandes. Der Bestseller-Autor Moritz Netenjakob verwandelt seine eigenen Erfahrungen als Café-Betreiber in eine humorvolle Geschichte mit absurden Situationen und liebenswerten Charakteren. Am Ende möchte man sogar Stammgast in diesem Kaffee sein. In meiner persönlichen Rezension möchte ich sagen, dass ich auf der Littbrook Convention 2017 in Köln ein Leseexemplar dieses Buches bekommen habe. Daniel und Aylin wachsen einem schnell ans Herz, vor allem wegen ihrer leicht verpeilten Art. Die Situationskomik von Daniel ist oft absurd und hat mich oft zum Lachen gebracht. Manchmal war der Roman mir jedoch zu schnell und die Personen schienen platt und unrealistisch. Ich habe jedoch bemerkt, dass dies seinen Grund hat, da viele Eigenschaften auch bei Türken, Griechen und Deutschen wiederzufinden sind, wenn auch überspitzt. Für mich ist es ein lustiges Buch mit der Botschaft, seine Träume zu leben und offen mit Freunden und Familie über Probleme zu sprechen. Es ist ein lustiger Roman mit warmherzigen Personen und lustigen Situationen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
    7 min
  • [Podcast-Interview] mit Kathrin Lange und Susanne Thiele über das Buch: Toxin
    Wir haben gerade ein Gespräch mit Kathrin Lange und Susanne Thiele geführt. Wir haben uns bereits auf das Du geeinigt. Wir sind uns nicht sicher, ob es letztes oder vorletztes Jahr war, als wir den Vertrag für die Romanserie mit Nina Falkenberg und Tom Morell unterzeichnet haben. Es ist schon zwei Jahre her, seit das erste Buch der Serie, "Probe 12", veröffentlicht wurde. Von Anfang an hatten wir eine Serie geplant und es ist sehr interessant, die Weiterentwicklung zu beobachten. Sie haben genug Material über Bakterien und Viren für mehrere Folgen. Naturwissenschaft, Biologie und Medizin im Allgemeinen sind sehr faszinierende Themen. Diesmal geht es um Milzbrandbakterien. Sie denken über dieses Thema nach der Corona-Pandemie nach und es ist toll zu sehen, dass es immer noch Leser gibt, die sich dafür interessieren. Die Idee, dass es dieses Mal um den Milzbrand-Erreger geht, kam aufgrund des politisch relevanten Themas Klimawandel. Das Auftauen von Permafrostböden, wie auf der nordsibirischen Halbinsel Jamal, ist ein interessantes Ereignis, das bereits die Aufmerksamkeit der Leser gewonnen hat. Es gab dort bereits Milzbrandinfektionen durch alte Erreger, die sich über Rentiere verbreitet haben. Diese Ereignisse dienen als Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung der Handlung. Es ist erschreckend zu erfahren, dass man sich selbst anstecken könnte, wenn man mit den Bakterien in Berührung kommt.
    Ihnen ist wichtig, verschiedene Standpunkte aufzuzeigen und interessantere Ansätze zu finden. Ihre Geschichten sollen nicht nur unterhalten, sondern auch Wissen vermitteln. Es ist ihnen wichtig, dass Ihre Themen nicht fremd bleiben und in den Alltag der Leser integriert werden.
    Wir erzählen die Geschichte von Arctic Village, die stark von einem ähnlichen Fall inspiriert ist, der auf der Halbinsel Jamal in Sibirien stattgefunden hat. Es ist schwierig, sich gegen Populisten wie Klimawandelleugner zu stellen. In Talkshows werden immer noch falsche Wissenschaftler eingeladen, deren Thesen längst widerlegt wurden. Das bedeutet jedoch nicht, dass Wissenschaftler sich nicht sicher sind, dass der Klimawandel existiert. Es gibt auch Falschpublikationen, die von Interessen geleitet sind und ohne wissenschaftliche Überprüfung auf den Markt kommen. Es ist wichtig, nicht in ein sogenanntes "Kaninchenloch" zu fallen, in dem man falsche Informationen annimmt. Für mich persönlich ist das eines der größten Probleme, das ich sehe, auch für die Wissenschaft. Es ist wichtig, dass die Menschen lernen, wie sie an die richtigen Informationen und Quellen gelangen. Gute Recherchefähigkeiten sollten bereits in der Schule gelehrt werden. Das ist etwas, das wir in unserer Show immer transparent machen.
    Sie haben Ihre Verantwortlichkeiten aufgeteilt. Susanne ist für die Wissenschaft und Korrektheit zuständig und Kathrin für die Spannung. Manchmal gibt es Diskussionen darüber, wie wir den Plot gestalten sollen. Sie versuchen, eine Lösung zu finden, die sowohl wissenschaftlich korrekt als auch spannend ist. Manchmal entscheiden sie sich für eine unrealistische Variante, geben dies aber offen zu. Sie streiten sich eigentlich nie, sondern diskutieren nur Je nach Handlungsort und Umständen müssen sie manchmal interpretieren oder etwas dramatisieren. Es muss schließlich knallen und unterhalten, um das Publikum zu erreichen. Ihr Ziel ist es, Menschen auf unterhaltsame Weise für die Wissenschaft zu begeistern. Sie denken bereits über den dritten Band nach und freuen sich, in spätestens zwei Jahren wieder voneinander hören zu lassen.
    32 min
  • [Podcast] Rezension: Macadam oder Das Mädchen von Nr. 12 – Jean-Paul Didierlaurent
    In dieser Folge meines Podcasts besprechen wir das Buch "Macadam oder das Mädchen von Nummer 12" von Jean-Paul Didier-Laurent. Es handelt sich um einen Erzählband mit elf preisgekrönten Geschichten, die von originellen Figuren und Ereignissen handeln. Die Geschichten variieren in ihrem Ton, mal leicht, mal ernst, mal ironisch oder düster, aber immer mit einer herrlichen Pointe am Ende. Didier-Laurent hat bereits mit seinem Roman-Debüt viele Leser begeistert, und auch in diesem Buch beweist er sein Talent für tiefgründige und herzliche Geschichten.
    Ein Haupterzählstrang dreht sich um ein Mädchen, das im Rollstuhl sitzt und in einer Mautstation arbeitet. Obwohl sie normale Dinge vermisst und sich manchmal von Dates ausgelacht fühlt, behält sie ihren Sinn für Humor. Weitere Geschichten behandeln Themen wie den Verlust von Vater und Kind sowie das Leben im Altenheim. Didier-Laurents Schreibstil ist einfühlsam und authentisch, so dass man das Gefühl hat, dass er diese Erfahrungen selbst gemacht hat. Er schafft es, in wenigen Sätzen eine geniale Atmosphäre zu erschaffen.
    Das Buch berührt und regt zum Nachdenken an. Die Übersetzung ins Deutsche von Sina de Malafosa ist gelungen, und obwohl das Buch leider nur noch als Restauflage erhältlich ist, empfehle ich es wärmstens weiter. Als Rezensent von LiteraturLounge.eu freue ich mich über jeden, der das Buch liest und von seiner Schönheit und Tiefe berührt wird.
    6 min
  • [Autorenlesung-Podcast] Pietà - Frank Schelling
    In dieser Folge sprechen wir mit Frank Schelling, der Auszüge aus seinem ersten Roman vorliest. Die Geschichte handelt von der Suche nach den Müttern zweier Männer. Einer von ihnen ist Walter Netzach, der aktiv nach seiner Mutter sucht. Er hat fünf Adressen in Rom gefunden, aber anstatt anzurufen, entscheidet er sich, persönlich zu seiner Mutter zu reisen. Unterwegs nach Mailand hat er Ängste und Sorgen bezüglich des Treffens mit seiner Mutter. Walter hat eine komplizierte Beziehung zur Weiblichkeit, angefangen bei seiner Mutter bis hin zu seinen Problemen mit Frauen im Allgemeinen. Seine Ehe ist aufgrund dieser Probleme gescheitert. Bei der Suche nach seiner Mutter möchte er sich besser vorbereiten und sich auf seinen Verstand verlassen. Seine Affäre Marion schlägt vor, einen Brief zu schreiben, um das Interesse der möglichen Mütter zu wecken. Etwas später wird auch über Jack Larson gesprochen, der versucht, Dinge zu besitzen, die ihn an seine Mutter erinnern. Er hat die Idee, die Statue des Vatikans zu kaufen, um so eine Verbindung zu seiner Mutter herzustellen. Es wird auch erwähnt, dass Larson nur wenig Interesse am Sport hat, obwohl die olympischen Sommerspiele in München stattfinden. Es wird speziell darauf hingewiesen, dass ein Mann namens Flosbury vor vier Jahren eine revolutionäre Technik im Hochsprung eingeführt hat. Larson erinnert sich an einen Tag in Rom, als er die Michelangelo-Statue des Petrus im Petersdom betrachtet hat und eine einschneidende Erkenntnis hatte, die sein Leben verändert hat. Walter hat in Rom keine Erfolge bei der Suche nach seiner Mutter gehabt. Marion wünscht ihm zwar, dass er sie findet, hat jedoch auch Bedenken, dass er sich nur noch um seine Mutter dreht und seinen Job kündigt. Walter fühlt sich in Rom kraftlos und ängstlich. Er besucht drei Frauen mit dem Namen Maria Cannavajo, doch keine von ihnen zeigt besonders großes Interesse an seinem Anliegen. Marion wünscht sich, dass Walter seine Mutter nicht findet und nach Frankfurt zurückkehrt, damit sie sich um ihn kümmern kann. In New York erzählt ein Mann namens Dave Mason Jack Gleason von seinem Kunstprojekt, bei dem er schwangere Bäuche bemalt. Jack Gleason reflektiert über seine Kunst und wie sie die Familien der Frauen beeinflusst. Er erzählt Dave, dass er den Bauch einer Frau namens Shaheen bemalt hat und wie wichtig es für ihn ist, eine Verbindung zur Mutter herzustellen, bevor er mit der Arbeit beginnen kann. Dave und Jack sprechen darüber, dass die Männer oft wenig Interesse an den Beziehungen haben, die die Frauen zu ihren Kindern entwickeln. Dave erwähnt, dass er noch mit vier Frauen in Kontakt steht und über den aktuellen Stand informiert wird.
    41 min
  • [Podcast] Rezension: Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg – Jenny Colgan
    In dieser Folge sprechen wir über "Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg" von Jonny Colgan. Es ist die Geschichte von Polly Waterford, die glücklich in ihrer kleinen Bäckerei in Cornwall lebt. Zusammen mit ihrer großen Liebe Huckle genießt sie den Sommer an der Küste. Doch plötzlich gerät die Bäckerei in Gefahr, als die alte Besitzerin stirbt und Huckle Schwierigkeiten hat, seine Vergangenheit in Amerika hinter sich zu lassen. Polly macht sich Sorgen um ihre Zukunft und arbeitet hart in der Bäckerei.
    Der Rezensent gibt zu, dass er anfangs skeptisch war, da das Buch als "Frauenliteratur" kategorisiert wird. Dennoch gibt er dem Buch eine Chance und findet die Geschichte letztendlich unterhaltsam und herzlich. Er empfiehlt außerdem, die Rezepte am Ende des Buches auszuprobieren und lobt die Werbung für kleine Geschäfte und den Hashtag BuyLocal. Das Buch wurde 2018 vom Piper Verlag veröffentlicht und kann für 11 Euro erworben werden.
    7 min
  • [Podcast] Rezension: Happiness – Charlotte Walter
    In dieser Rezension sprechen wir über das Buch "Happiness" von Charlotte Wagner. Die Geschichte handelt von Gerhild, einer Forscherin an einem psychologischen Institut, die nach der ultimativen Glücksformel sucht. Trotz der Herausforderungen mit ihrem egoistischen Freund, ihrer meckernden Schwiegermutter und ihrem PC-süchtigen Sohn glaubt sie daran, dass sie glücklich ist. Die Handlung findet im Jahr 1999 statt, zu einer Zeit, als Internetanschlüsse noch keine Selbstverständlichkeit waren. Das Buch ist humorvoll und lädt zum Lachen und Schmunzeln ein. Es ist leicht zu lesen und bietet gute Unterhaltung. "Happiness" ist im Medu Verlag erhältlich.
    5 min
  • [Podcast-Interview] mit Christopher Kloeble zu dem Buch: Das Museum der Welt
    In dieser Folge haben wir das Buch "Das Museum der Welt" als eine faszinierende Geschichte kennengelernt, die von europäischen Reisenden in Südostasien handelt. Die Idee für das Buch entstand, als ich von der Geschichte der Familie Schlagkind-Walds hörte und daran interessiert war, die Perspektive der einheimischen Bevölkerung einzubeziehen.
    Die Familie Schlag war zu ihrer Zeit sehr bekannt und erfolgreich, aber im Laufe der Jahre geriet ihre Geschichte in Vergessenheit. Das Buch erzählt die Geschichte aus der Sicht eines Waisenjungen namens Bartholomäus, der kritisch hinterfragt, wie die Wissenschaftler sein Land vermessen und die Kultur übernehmen. Bartholomäus steht symbolisch für den Widerstand gegen diese Übernahme. Indem ich die Geschichte aus seiner Perspektive erzähle, konnte ich auch humorvolle Elemente einbringen und zeigen, wie absurd es ist, wenn jemand in dein Land kommt und dir sagt, wie du sein sollst, nur weil du von dort stammst.
    Ein wichtiges Thema in "Das Museum der Welt" ist die Rolle von Kindern. Ich glaube fest daran, dass Kinder Dinge sehen können, die Erwachsene oft übersehen. Kinder haben eine einzigartige Kombination aus Weisheit und Naivität, die ihnen erlaubt, Fragen zu stellen und Dinge in einem neuen Licht zu betrachten. In dem Buch geht es auch um das Konzept eines Anti-Museums, das als Buch dargestellt wird. Der Autor/Die Autorin hat sich viele Gedanken über Museen und Objekte gemacht, da sie eine koloniale Vergangenheit haben. Die Idee eines Anti-Museums fand der/die Hauptprotagonist(in) spannend und wollte alles in einem Buch festhalten. Dies spiegelt auch die Parallelen zur Literatur wider. Ein Buch kann ein ganzes Universum enthalten und viele unsichtbare Dinge transportieren.
    Die Geschichte des Hauptprotagonisten wird in Tagebuchform erzählt, mit Fokus auf verschiedene Objekte. Es war interessant, die Art und Weise, wie über Objekte geschrieben wird, umzukehren und aus der Sicht des Hauptprotagonisten zu sehen. Ursprünglich ist er in einem Waisenhaus aufgewachsen, sein erstes Museum wurde von den anderen Kindern zerstört. Dann begann er, alles aufzuschreiben. Der Leiter des Kinderhauses, Vater Fuchs, und deutsche Pfarrer hatten ebenfalls einen Einfluss auf die Geschichte.
    Wir haben auch über die koloniale Vergangenheit Indiens und den Einfluss der East India Company gesprochen. Die East India Company hatte ab dem 16. Jahrhundert großen Einfluss in Indien und agierte wie ein eigener Staat mit einem eigenen Heer. Sie spielten die Maharajas geschickt gegeneinander aus und erwarben nach und nach Territorien. Der Handel mit Gewürzen und Textilien war für Europa von großer Bedeutung und Indien war ein wertvolles wirtschaftliches Ziel. Die East India Company führte auch illegal Opium nach China ein, um das Land zu destabilisieren und ihren eigenen Machtanspruch zu stärken. Dies führte schließlich zum Chinesisch-Englischen Krieg und zur Entstehung von Hongkong als Ergebnis des Kriegsverlusts der Chinesen.
    Das Schreiben über Indien und die Beschäftigung mit neuen Themen hat meine Sicht auf die Welt erweitert. Es ermöglicht mir, andere Kulturen und Perspektiven kennenzulernen und meine eigene Identität zu reflektieren. Es ist eine bereichernde Erfahrung, die ich jedem empfehlen würde. Wir haben bereits Projekte im Auge, die uns weiterhin herausfordern werden, und wir freuen uns darauf, zu sehen, wohin sie uns führen werden.
    Alles in allem hat mich die Geschichte von "Das Museum der Welt" beeindruckt und mich dazu angeregt, über Identität, Herkunft und Zugehörigkeit nachzudenken. Es ist wichtig, verschiedene Perspektiven einzunehmen und die Komplexität der Welt zu erkennen. Das Buch lädt uns ein, die Welt aus den Augen anderer zu sehen und unsere eigene Rolle darin zu hinterfragen. Es war eine anregende Diskussion und hat mir viel Spaß gemacht.
    35 min

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