Immo.FM

Immo.FM

Download on the App Store

Immo.FM episodes

  • IFM 20: Eigenheim als Geldautomat?
    Für die meisten von uns ist das selbst genutzte Eigenheim ein Traum, auf den wir hinarbeiten oder den wir bereits leben. Er bedeutet Freiheit, Luxus, Unabhängigkeit, das Gefühl, „es geschafft“ zu haben und vieles mehr. Aber das muss nicht ewig so bleiben. Lebensumstände können sich auf verschiedenste Arten ändern. Und dann?
    Obwohl vielen Menschen das eigene Haus in erster Linie als Gebrauchsgegenstand präsent ist, so ist es ja auch immer etwas, das „Vermögen aufbewahrt“. Haus und Grundstück repräsentieren einen Wert und dieser Wert ist meistens ein erheblicher, wenn nicht der größte Teil des gesamten Vermögens.
    Doch kein Licht ohne Schatten: Wenn man einmal Geld braucht, kann man nicht ein paar Treppenstufen oder ein Fenster versetzen und ist wieder flüssig. Eine Immobilie konserviert Vermögen, aber eben auch immer in Gänze.
    Wenn wir älter werden, die Kinder irgendwann aus dem Haus sind oder vielleicht unser Partner verstirbt, werden wir früher oder später bemerken, dass das alles nicht so einfach ist. Entweder wird es einfach unwirtschaftlich, alleine acht Zimmer zu haben oder die Kosten oder die ganze Mühe wachsen uns über den Kopf.
    Mögliche Folge: Verkauf, Auflösung des Hausstandes, Altenheim. Der pure Horror.
    Aus den USA (die auf Armut generell und besonders im Alter weiß Gott viel besser spezialisiert sind als wir) kommen erste Modelle, wie es auch anders geht.
    31 min
  • IFM 19: Die Mietpreisbremse – Was uns jetzt erwartet
    Die Mietpreisbremse ist da. Wie schon beim Mindestlohn möchte die Regierung dafür sorgen, dass eigentlich fast jeder in fast jeder Gegend zu einem niedrigen Preis wohnen kann.
    Das hat übrigens noch nicht einmal im Kommunismus funktioniert. Und vielleicht liegt das nicht daran, dass Kommunisten generell und immer zu allem unfähig wären, sondern daran, dass es Dinge gibt, die einfach gute Ideen sind (Fahrrad) und Dinge, bei denen selbst kleine Kinder ahnen, dass sie nicht gut ausgehen (Markus Lanz und Wetten, dass…). Ja, manchmal braucht es kein Genie, um zu ahnen, wie etwas endet.
    Zurück zur Mietpreisbremse: Endlich sind die Zeiten vorbei, in denen gierige Vermieter, gegen die Dagobert Duck ein Waisenknabe war, von gepeinigten Arbeitnehmern säckeweise Geld, Wertsachen und Nachkommen kassierten, um heruntergekommene Besenkammern loszuwerden.
    Dumm nur, dass es diese Zeiten nie gegeben hat. Noch dümmer, dass diese Mietpreisbremse gar keine andere Chance hat, als zu scheitern. Dumm nur, dass sie für die Menschen, die weniger Geld haben als andere alles nur noch schlimmer machen wird.
    Wenn Sie noch nicht genau wissen, was die Mietpreisbremse ist, dann erfahren Sie es hier. Wenn Sie dachten, dass das doch eigentlich eine gute und gerechte Idee ist, erfahren Sie heute, warum das ein Irrtum ist. Wenn Sie noch nicht wissen, was für Zeiten aller Voraussicht nach auf uns zukommen, dann hat Mirko Otto hier auch für sie eine sehr belastbare Prophezeiung.
    Mehr kann man wirklich nicht verlangen und darum wünschen Ihnen jetzt schon viel Spaß beim Hören!
    1 hr 8 min
  • IFM 18: Vorsicht beim Energieausweis
    Ein alter DDR-Witz lautete: „Können Sie sich ausweisen?“ – „Was? Kann man das jetzt selber?“. Heute geht es bei uns auch um Ausweise, aber um einen anderen Witz: Den Energieausweis.
    Auch diesmal schafft es Mirko Otto, Neulinge und Fortgeschrittene thematisch gut abzuholen. Zuerst geht es darum, was eigentlich der Unterschied zwischen den beiden Arten ist, denn man kann sowohl den Bedarf wie auch den Verbrauch ausweisen. Und alleine dies zeigt schon, dass die Ergebnisse für ein und dasselbe Gebäude je nach Art des Ausweises verschieden sein kann – und meistens auch ist.
    So kann ein Bedarfsausweis ein beängstigendes „Knallrot“ ausweisen, wo der Verbrauchsausweis grünes Licht gibt. Beispielsweise, weil eine naturverbundene Familie auf dem Land nur mit Holz heizt und deshalb der Ölverbrauch paradiesisch gering ist.
    Für die Beurteilung eines Gebäudes hilft das Ganze nichts. Denn der Altbau kann von Vorteil sein, weil er durch die alten 36er-Wände gute Dämmvoraussetzungen hat, während die hohen Decken aber nun mal mehr Energie brauchen.
    Spätestens, wenn man aber diese hohen Decken schön findet, versteht man, warum der Energieausweis nicht viel mehr ist als eine Ansammlung fragwürdiger Zahlen, die ein fragwürdiges Ergebnis ausmachen.
    Sie müssen das Objekt „energetisch verstehen“. Die Ursache der Zahlen und Werte sind von Belang, die Bausubstanz, das Verhalten der bisherigen Bewohner die geplante Nutzung und vieles mehr. Da ist der Energieausweis vielleicht hier und da ein Indikator.
    Die Idee, dass man die energetische Tauglichkeit an einer einzigen Zahl festmachen könne ist natürlich wünschenswert, aber aufgrund der Komplexität der Dinge würde sie keinem normal denkenden Menschen einfallen. Dazu braucht man schon einen Politiker.
    23 min
  • IFM 17: Die wahnwitzigen Forderungen der Politiker
    Immobilienprofi Mirko Otto ist sauer über die wahnwitzigen Forderungen und Gesetze der Regierung. Der Duden definiert Wahnwitz unter anderem als „abwegiges, unvernünftiges, oft auch gefährliches Verhalten“. Darum geht es in dieser Ausgabe.
    Mietpreisbremse, Bestellerprinzip und Umwandlungsverbot sind die aktuellsten, tiefgreifenden Eingriffe in den Immobilienmarkt und sie alle haben ein Ziel vor Augen: Mehr Gerechtigkeit und bezahlbarer Wohnraum für Mieter. Doch schon heute verspricht Mirko Otto: Das Gegenteil wird erreicht!
    Immer wieder geht es darum, dem vermeintlich „kleinen Mann“ Kosten zu ersparen. Weniger Miete, weniger oder keine Maklerprovision, keine Umwandlung in hochwertigen Wohnraum und was nicht noch alles. Das mag ja – wenn man sich sehr anstrengt – noch lieb gemeint und aller Ehren wert sein.
    Zugleich sollen die Vermieter endlich aus ihren wundgelegenen Hängematten gescheucht werden und anstatt der Zigarre Ihr Geld in die Hand nehmen und für energetische Modernisierungen, Dämmungen, Solaranlagen sorgen. Ist das Polemik oder Realsatire?
    Das Kernproblem: Unehrlichkeit. Oder Naivität. Warum? Weil das intellektuelle Niveau dieser ganzen Regelungen ungefähr so scharfsinnig ist wie in den Garten zu gehen laut zu rufen: „Es gibt kein Unkraut! Es gibt kein Unkraut! Ich möchte kein Unkraut und darum gibt es keines, ich schaffe es ab, hört Ihr, weg damit, harhar!“
    Denn der Aufwand des Maklers (egal, wie wir alle ihn beziffern würden), die notwendigen Investitionen in energetische Sanierung, die bloße Instandhaltung von vermietetem Eigentum, das alles kostet Geld. So oder so.
    Ganz egal, ob die CDU oder die SPD oder die Linken das wollen oder nicht. Und diese Kosten den Mietern ersparen zu wollen, wird zwangsläufig nur dazu führen, dass sie es auf anderem Wege wieder bezahlen werden. Versprochen. Und zwar deshalb, weil der Umkehrschluss schlicht unmöglich ist. Der würde lauten, dass Vermieter eben mehr Sanierung und Instandhaltung mit weniger Miete bewerkstelligen wollen und werden.
    Und die Miete, also der Preis für Wohnraum? Der wird von Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn eine Regierung „Friedrichstraßenloft für alle“ möchte, dann muss sie das mit Ihrem Eigentum bewerkstelligen, nicht mit dem der Bürger. Aber genau das passiert gerade. Wenn etwas so riecht und so schmeckt, muss man es auch beim Namen nennen: Das ist Enteignung.
    Wie wäre es denn mal mit „Pizza für jedermann“. Pizza in Ballungsgebieten darf nur noch € 3,50 kosten. Pardon, dieser Vorschlag ist kein bisschen weniger blöd – oder?
    Selbstverständlich sind die Zusammenhänge komplexer, sonst würden wie nicht eine Dreiviertelstunde darüber sprechen – übrigens schon einige Wochen vor der eigentlichen Gesetzgebung, was beweist, dass wir ab und an unserer Zeit voraus sind.
    In jedem Fall erwartet Sie eine garantiert nicht temperamentarme Diskussion. Viel Spaß!
    57 min
  • IFM 16: Planieren oder sanieren: Kaufen für den Abriss?
    Wenn Sie sich ein Objekt kaufen, spielt bisweilen der Unterschied zwischen „Grundstück“ und „Gebäude“ eine große Rolle. Sie könnten auch sagen, zwischen „Lage“ und „Wohnqualität“.
    Oft harmonieren Lage mit dem Niveau des Hauses oder der Wohnung lange nicht mehr. Altbauten haben zu Recht viele Fans, denn vieles kann heute gar nicht mehr zu zahlbaren Preisen so gebaut werden. Doch gibt es auch Bäder oder Küchen, bei denen oft „alt“ eben nicht „schick“ bedeutet.
    Die wohl wichtigste Entscheidung dürfte die sein, ob man sich der „Herausforderung Altbau“ stellt und falls ja: Wie? Wenn Sie die Wasserleitungen tauschen wollen, dann müssen die Fliesen weg und deren Farbe gefiel Ihnen sowieso nicht mehr. Diese Armaturen werden dann kaum noch einzubauen sein. Eine Kettenreaktion beginnt, deren Ende Sie vorher kennen sollten, nicht die Handwerker.
    Ohne Panik machen zu wollen: Bei so etwas können die geplanten Kosten gerne einmal unkontrolliert galoppieren. Diese Folgenabschätzung ist natürlich auch etwas, bei der ein Sachverständiger wie unser Gastgeber Mirko Otto viel zu berichten weiß.
    Und wenn dann alles zusammengetragen wurde, was Sie sich als neuer oder künftiger Eigentümer wünschen, kann es passieren, dass der Satz „Für DAS Geld können Sie es gleich neu bauen!“ gar nicht mehr ironisch, sondern ein richtig sinnvoller Vorschlag ist. Das betrifft übrigens auch Erben.
    Wie beim Menschen so lassen sich auch an Wohnungen und Häusern massive Änderungen vornehmen – bis hinein in den Grundriss. Aber immer wird ein großer Teil des Kerns der gleiche bleiben. Was bei einem Neubau schon mit aktuellem Stand und Normgrößen quasi „à la Carte“ geliefert wird, bedeutet im Altbau Dreck, viel Arbeit, Entsorgungskosten etc…
    Es lohnt sich, sich mit diesem Thema einmal zu befassen – darum haben wir das wie immer gern für Sie getan. Freuen Sie sich auf über eine halbe Stunde kurzweiliger und lehrreicher Anekdoten und Weisheiten…
    39 min
  • IFM 15: So besichtigen Sie richtig!
    Besichtigungen. Gibt es da wirklich etwas zu lernen? Man sollte doch meinen: Hingehen, gucken und abwarten, ob man begeistert ist und alles passt. Es geht aber ein ganzes bisschen cleverer und darum eine extra Ausgabe Immo.FM! Mirko Otto, der rein beruflich tausende von Begehungen und Besichtigungen absolviert hat, verrät Erfahrungen und lehrreiche Anekdoten.
    49 min
  • IFM 14: So kaufen Sie eine Wohnung als Geldanlage.
    Nachdem wir in den vergangenen Ausgaben viel darüber gesprochen haben, wie Sie eine Immobilie kaufen oder verkaufen, geht es heute einmal um die Immobilie als Kapitalanlage. Betongold war und ist ein Dauerbrenner, wenn es um die Geldanlage geht. Plötzlich geht es nämlich nicht mehr primär Fragen wie: Will ich dort gern wohnen? Passt der Grundriss zu mir? Komme ich von dort aus gut zur Arbeit?
    Schließlich soll die Immobilie jemandem anders gefallen: Dem Markt. Sie sollten die Wohnung (oder seltener: Das Haus) leicht an eine große Zielgruppe vermieten können. Wer kümmert sich um die Verwaltung? Möchten Sie hier selbst tätig werden oder tut das jemand anders für Sie? Was wird das Kosten? Fragen über Fragen.
    Wie geht man also an die Suche einer Wohnung als Kapitalanlage heran? Sie können sich vorstellen, dass das ein reichlich langer Artikel würde. Deshalb ist es ja so klasse, dass wir gleich ein ganzes Interview mit Mirko Otto geführt haben. Für die Autofahrt, beim Joggen oder wo immer Immo.FM bei Ihnen ist. Viel Spaß!
    57 min
  • IFM 13: Kreditkonditionen – Das ist wichtig.
    Im Rahmen unserer Serie „So kaufen Sie eine Immobilie“ lassen wir auch die Frage danach nicht aus, wie Sie die richtige Bank oder besser gesagt die richtigen Kreditkonditionen finden.
    Nun bedeuten Zinsen ja nichts anderes als „Geld für Geld“. Insofern ist es nahe liegend, dass man auch hier Preise vergleichen kann wie beim Kauf anderer Dinge.
    Moment: Sollte man nicht annehmen, dass man bei der eigenen Hausbank am besten aufgehoben wäre? Schließlich ist man dort doch seit vielen Jahren, vielleicht Jahrzehnten bekannt? Nicht unbedingt: Denn auch der liebe Herr Schneidereit kann fast nie etwas an den Konditionen „drehen“, die sich sein Arbeitgeber vorgestellt hat.
    Aber es wäre unklug, die Qualität einer Finanzierung nur auf den blanken Zinssatz zu reduzieren. Auch die anderen Rahmenbedingungen sollten stimmen und können teuer werden, wenn man sie vernachlässigt.
    Und damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde: Auch die beste Finanzierung wird keine Freude machen, wenn sie für das falsche Objekt gedacht ist. Aber dazu mehr in unserer Sendung. Viel Spaß!
    20 min
  • IFM 12: Bankgespräch? Das müssen Sie (vorher) wissen.
    Wenn Sie in den vorherigen Ausgaben bei uns gewesen sind (wofür wir uns nicht nur an dieser Stelle ganz herzlich bedanken), dann sind Sie Ihrer Traumimmobilie schon einen Schritt näher gekommen. Und das möglicherweise so weit, dass Sie sich jetzt mit der Frage befassen, woher eigentlich der Kaufpreis dafür kommen soll.

    Und sobald das Objekt der Begierde ein wenig größer ist, passiert es in der Regel, dass der Gang zur Bank unvermeidlich wird.

    Ein alter Spruch sagt: „Eine Bank ist eine Institution, die einem Geld leiht, nachdem man den Nachweis angetreten hat, dass man keines braucht.“ Und dieser Nachweis ist meist einigermaßen aufwendig, das wissen Sie selbst.

    So banal das Anliegen, ein Haus zu kaufen, erst einmal klingen mag, so viele Fragen schließen sich beim anschließenden Gespräch in der Bank an.

    Natürlich wollen wir, dass Sie für diesen Termin ideal vorbereitet sind. Und deswegen hat sich Mirko Otto etwas mehr als eine halbe Stunde Zeit genommen, um seine Erfahrungen mit Ihnen zu teilen.
    38 min
  • IFM 11: So finden Sie die perfekte Immobilie
    Das perfekte Haus oder die perfekte Wohnung suchen wir alle. Tut uns leid, das gibt es nicht. Die perfekte Lage zum passenden Preis, in der jede Ecke und jeder Winkel stimmt – da hätten wir in 20 Jahren noch nicht von gehört.

    Aber „nicht perfekt" ist ja nichts Schlechtes. Es bleiben ja noch immer „super" und „klasse". Wie findet man also das richtige Haus? Das klingt zuerst banal: ImmoScout anwerfen, Region eingegeben und los geht's – bloß nicht.

    Darum erklären wir in dieser Ausgabe, wie man sich richtig vorbereitet, bevor man sich die Finger bei ImmoScout wund scrollt oder gar die wertvolle Freizeit bei Besichtigungen verplempert. Natürlich ist in einer Dreiviertelstunde noch Platz für viel mehr Faustregeln, Lehrsätze und lehrreiche Anekdoten. Viel Spaß beim Hören!
    47 min

About Immo.FM

From the publisher's feed

Eine weitere WordPress-Website