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In der aktuellen Ausgabe geht es zunächst um die 21. und damit letzte Etappe der Tour de France 2026. „Ein Spektakel, da war alles dabei. Ein Pogacar am Limit, das Aufbäumen der Sprinter und ein wahnsinniger Van der Poel“, fällt das Fazit der Moderatoren aus. Der Niederländer holt sich den Sieg, von dem er schon vor einem Jahr träumte, als er das Finale verpasste.
Anschließend blicken Sautter und Ruf auf die Tour de France 2026 zurück. Fünf Kategorien bilden die Grundlage für die aktuelle Ausgabe. Was waren die Überraschungen und Enttäuschungen der Tour 2026, was war die prägendste Etappe, welche Momente bleiben und was kann weg?
„Mich hat Evenepoel am Berg extrem überrascht“, bilanziert Ruf und stellt eine Chance für Größeres in Aussicht. „Er hat sich in Position gebracht, die Tour vielleicht einmal gewinnen zu können“, meint er.
Die Tour de France 2026 endet für den Podcast Inside Red Bull-BORA-hansgrohe mit der großen Rückschau am Montag. Dann blickt Teammanager Ralph Denk auf die vergangenen drei Wochen zurück. (Quelle: ovb-online.de , kos, truf)
Foto:Imago/Foto News
In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 20. Etappe der Tour de France 2026. „Wir sind super happy mit der Etappe. Die ganze Mannschaft hat einen tollen Job gemacht“, sagt der 52-Jährige.
„Man kann diskutieren, ob wir Jai Hindley früher hätten zurückholen sollen oder ob Remco früher hätte attackieren sollen. Aber unser primäres Ziel war es, den zweiten Platz in der Gesamtwertung zu sichern. Wir hätten mehr Risiko gehen können für den Etappensieg. Das hätten wir wohl auch gemacht, wenn wir nicht schon zwei Siege in der Tasche gehabt hätten“, betont der Teammanager.
Auf die Frage, ob Evenepoel in der stärksten Verfassung seiner bisherigen Karriere ist, antwortet Denk mit einem „Ja“ und ergänzt: „Er war vor zwei Jahren schon einmal Dritter bei der Tour. Aber der Radsport hat sich unheimlich weiterentwickelt. Mit seiner Leistung vor zwei Jahren stünde er heute nicht auf dem Podium.“
Im Hintergrundthema geht es um die Abschlussfeier in Paris. Denk gibt Details über die Party zum Ende der Tour de France.
Im letzten Teil geht es um die 21. Etappe, die am Sonntag gefahren wird. 89 Kilometer werden rund um Paris zurückgelegt. „Remco ist auf einem ähnlichen Rundkurs Olympiasieger geworden. Aber auch morgen wird unser Ansatz sein, gut durchzukommen. Sollte sich eine Gelegenheit bieten, um den Etappensieg zu kämpfen, werden wir das tun“, sagt Denk abschließend.
Foto: IMAGO / Photo News
Ein Monument im Radsport: Die Bergankunft an Alpe d’Huez – Teil 1. Denn dieses Jahr steht der Mythos gleich zweimal im Programm. Bei der 19. Etappe ging es um den ersten Sieg auf dem berühmten Gipfel. Nach den 21 Kehren gewann Tadej Pogačar. „Chapeau an ihn. Das war von Beginn an richtig, richtig schnell“, sagt Ralf Denk, Teammanager von Red Bull-BORA-hansgrohe.
An erster Stelle für das Team von Red Bull-BORA-hansgrohe stand die Absicherung des Podiums durch Remco Evenepoel. Das gelang, obwohl der Belgier bei seiner Attacke ausgebremst wurde. „Remco ist richtig aufgehalten worden – da wäre noch mehr drin gewesen“, so Denk. Demnach wusste der Topfahrer nicht genau, wo die Absperrungen beginnen, und musste daher doppelt antreten, um seine Konkurrenten zu distanzieren.
Schon morgen wird Alpe d’Huez erneut gefahren. Dieses Mal über die andere Seite, inklusive des Col de Galibier. Einfacher wird es deshalb nicht. „Der Anstieg von der anderen Seite ist deutlich schmaler. Ich bin gespannt, wie die Organisatoren das lösen“, sagt der Teamchef, der den riesen Aufwand für die Orga und sein Team sieht. „So schön dieses Radfest hier ist, logistisch ist es ein Horror“, meint Denk und berichtet über lange Lkw-Schlangen, die sich durch das Gebirge kämpfen müssen.
Imago/Foto News
In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 18. Etappe der Tour de France 2026. „Die Stimmung ist gut im Team. Das war ein sehr gutes Rennen von uns. Unsere Strategie war es, die Konkurrenten ums Podium ein Stück weit müde zu machen. Das ist aufgegangen, wir sind happy mit dem Tag“, sagt der 52-Jährige.
Beim Team von Poagacar grassiert eine Krankheitswelle, Denk fühlt mit. „Das ist schon hart, wenn man so geschwächt in die finalen Tage gehen muss“, betont der Teammanager. Auf die Taktik von Red Bull-BORA-hansgrohe hat das aber nur wenig Einfluss. „Wir sind nicht die, die das Rennen schwer machen müssen. Über vier Minuten auf Pogacar aufzuholen, ist utopisch.“
Im Hintergrundthema geht es um das Thema Sicherheit im Radsport. Denk spricht über die Themen Abfangnetze bei Abfahrten, spezielles Sturztraining und wie man Strecken und die Ausrüstung der Fahrer sicherer machen könnte.
Im letzten Teil geht es um die 19. Etappe, die am Donnerstag gefahren wird. 128 Kilometer müssen zwischen Gap und Alpe d’Huez zurückgelegt werden. „Ich erwarte morgen einen beinharten Kampf ums Podium auf dieser prestigeträchtigen Etappe. Wir werden Remco in Position bringen, am Ende werden die Kapitäne aber alleine sein“, sagt Denk abschließend.
Foto: IMAGO / Photo News
In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 17. Etappe der Tour de France 2026. „Das war Chaos pur heute. Es kamen viele Interessen auf einmal zusammen. Es ging um das Grüne Trikot und viele Teams haben noch nichts auf der Habenseite“, sagt der 52-Jährige.
Red Bull-BORA-hansgrohe war mit zwei Fahrern in der Spitzengruppe vertreten. „Nico Denz hatte freie Fahrt, aber es war am Ende für ihn zu schwer da vorne. Jai Hindley hatte eher eine Aufpasserrolle. Man muss in diesen großen Gruppen Präsenz zeigen und darf nicht in die Defensive geraten", betont der Teammanager.
Florian Lipowitz wurde nach seinem Schlüsselbeinbruch bereits operiert, auch hier gibt Denk ein Update. „Es geht ihm den Umständen entsprechend sehr gut. Ich habe heute Vormittag mit ihm gesprochen. Die Enttäuschung ist riesig, aber er hat einen gefassten Eindruck auf mich gemacht und sogar etwas Galgenhumor gezeigt. Er ist nicht der erste Protagonist, der so die Tour de France verlässt, und sicher auch nicht der letzte.“
Im Hintergrundthema beantwortet Denk verschiedene Hörerfragen. Es geht um UV-Schutz während der Etappen, die Deutschlandtour im August, einen möglichen Tourstart in Berlin 2029 und die Funkeinblendungen im TV.
Im letzten Teil geht es um die 18. Etappe, die am Donnerstag gefahren wird. 185 Kilometer müssen zwischen Voiron und Orcières-Merlette zurückgelegt werden. „Ich glaube nicht, dass die Fahrer ums Gesamtklassement morgen alle Karten auf den Tisch legen. Wir sind gut daran gelegen, es erstmal abwartend angehen zu lassen“, sagt Denk abschließend.
Foto: IMAGO / Sirotti
In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 16. Etappe der Tour de France 2026. „Es tut mir massiv leid für Florian, aber auch für Remco. Der hat ein grandioses Zeitfahren hingelegt, aber so wirkliche Etappensieg-Stimmung kommt natürlich nicht bei uns auf“, sagt der 52-Jährige.
Den Sturz von Lipowitz bewertet Denk mit klaren Worten. „Florian ist absolut am Limit gefahren, auch in der vorherigen Abfahrt. In der Kurve war er viel zu schnell. Er ist da zu optimistisch reingefahren, ich sehe da keinen anderen in der Schuld. Es ist ein Rennunfall im Eifer des Gefechts. Wenn es um etwas geht, muss man auch riskieren. In dem Fall war es zu viel Risiko“, betont der Teammanager.
Für den Tagessieger hat Denk nur lobende Worte übrig. „Remco hat auch die Zeiten in der Simulation geschlagen. Er hat technisch alles richtig gemacht, auch das Material hat gepasst. Gratulation an Remco, das ist ein großartiger Sieg für uns“, sagt Denk und schickt eine klare Zielvorgabe hinterher. „Der zweite Platz in der Gesamtwertung ist jetzt das klare Ziel.“
Im letzten Teil geht es um die 17. Etappe, die am Mittwoch gefahren wird. 175 Kilometer müssen zwischen Cambery und Voiron zurückgelegt werden. „Ich glaube nicht an einen Sprint morgen, die Strecke ist zu schwer. Ich rechne mit einer Fluchtgruppe“, sagt Denk abschließend.
Foto: Imago/Belga
Remco Evenepoel gewinnt die 15. Etappe der Tour de France. Das Plateau de Solaison bildete den Schlusspunkt der zweiten Woche bei der Tour de France. Die schwere Bergankunft war dieses Mal nichts für den Dominator Tadej Pogačar. Stattdessen war der Belgier vom Team Red bull-BORA-hansgrohe der Schnellste. „Er war heute im Mann gegen Mann einfach der bessere“, meint Denk, der den Erfolg als Sieg für die ganze Mannschaft sieht. „Mehr geht nicht“, sagt der Teamchef.
Eine unschöne Szene ereignete sich kurz vor dem Finale. Jonas Vingegaard stürzte in der Rechtskurve und musste aufgeben. „Es sieht mir nach einem Schlüsselbeinbruch aus. Sehr schade, dass er so die Tour beenden muss“, sagt Denk.
Morgen folgt ein Ruhetag. Am Dienstag geht es dann mit einem Zeitfahren weiter. Trotz 400 Höhenmetern eine Spezialität für Remco Evenepoel? „Er gehört zum erweiterten Favoritenkreis“, meint Denk. (Quelle: ovb-online.de , kos)
Imago/Belga
Als eine der härtesten Etappen steht der Weg nach Le Markstein Fellering auf dem Rennkalender der Tour de France. Vier Anstiege, drei der ersten Kategorie – ein Kampf vorwiegend für die Fahrer um das Gesamtklassement. Am Ende siegt Tadej Pogačar. Remco Evenepoel und Florian Lipowitz verlieren etwas Zeit auf das Podium. „ „Es war eine harte Etappe und die beiden haben super gekämpft“, meint Teammanager Ralph Denk. „Wir sind voll auf Kurs, denn wir sprechen heute nur von Sekunden.“ Am Ende geht Denk jedoch von Minutenabständen aus.
Im Hintergrund spricht Ralph Denk über den Neuzugang Remco Evenepoel. Was ist der Belgier für ein Typ? Wie bringt er sich im Team ein und was sind die Pläne mit dem Ausnahmefahrer für die Zukunft?
Keine Ruhe gibt es bei der 15. Etappe. Wieder müssen 4000 Höhenmeter gemeistert werden, inklusive Schlussanstieg auf das Plateau de Solaison. „Es wird enorm hart vor dem Ruhetag. Ich hoffe, unsere Jungs fühlen sich gut“, meint Denk.
Imago/Belga
Ausreißer aufgepasst. Auf dem langen Weg nach Belfort rechneten sich viele Fahrer etwas aus. Der Dominator Tadej Pogačar ließ sie gewähren, und so gewann am Ende der 14. Etappe der Schweizer Mauro Schmid. Mit dabei im Kampf um den Sieg: Maxim van Gils vom Team Red Bull-BORA-hansgrohe. Am Ende wird er Vierter. „Die Stimmung ist etwas betrübt – aber kein Vorwurf an Maxim van Gils“, sagt Ralph Denk, Teammanager von Red Bull-BORA-hansgrohe.
Mit Tom Pidcock griff unterdessen ein prominenter Name das Podium der Gesamtwertung an. Er rutschte von Rang elf vor auf Position vier. „Ich bin nie nervös geworden“, meint Denk dazu. Zu viel hat der Brite bisher „unfreiwillig“ im Gesamtklassement verloren.
Im Hintergrund geht es um den Nachwuchs des Raublinger Teams. U19 und U23 haben speziell seit dem Einstieg von Red Bull eine große Priorität. Denk erklärt die Philosophie dahinter und wie das Team im besten Fall den nächsten Tour-Sieger hervorbringen möchte.
Am vierzehnten Tag der Tour wird es richtig hart für die Fahrer. Le Markstein Fellering heißt die Bergankunft nach vier richtig harten Anstiegen. Eine Challenge für das Team Reb Bull-BORA-hansgrohe? „Es wird ein harter Kampf der besten Fahrer. Wir wollen mit Remco und Florian dabei sein“, sagt Denk.
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