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Letzte Chance für die Sprinter auf dem Weg nach Chalon-sur-Saône. So sah es Teammanager Ralph Denk voraus und genau so sollte es kommen. Nach einer flachen Etappe gewann Tim Melier bereits zum dritten Mal nach einem furiosen Finale inklusive Sturz. „Er ist der sprintstärkste Fahrer in diesem Jahr“, erkennt Denk neidlos an.
Für seine Mannschaft war es ein eher ruhiger Tag. „Die Stimmung ist gut. Die Jungs fühlen sich gut … aber es kommen jetzt noch genug Berge, da wird es richtig ernst“, sagt der Teamchef.
Im Hintergrund spricht Denk über die Entbehrungen im Radsport. So sprach beispielsweise Jonas Vingegaard vergangenes Jahr von einem möglichen Rücktritt. Denk ordnet die Herausforderungen für die Profis ein und erklärt die größten Unterschiede zu früheren Zeiten.
Von Dole nach Belfort wird es hügeliger. 2400 Höhenmeter und 205 Kilometer kommen auf die Fahrer zu. Mit einem harten Anstieg am Ende. „Es könnte zwei Rennen geben, eines vorn für die Ausreißer und eines um das gelbe Trikot“, so Denk. „Für uns ist es wichtig, dass Remco und Florian gut durchkommen.“
Foto: IMAGO / Photo News
In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der elften Etappe der Tour de France 2026. „Den Verlauf der Etappe hatte ich so erwartet, das Finale aber nicht. Dass sich die Sprintteams erst so spät formieren konnten, ist für mich ein klarer Indikator, dass jetzt schon jeder mausetot ist. Normalerweise passiert das viel früher“, sagt der 52-Jährige.
Bei Red Bull-BORA-hansgrohe kamen alle Fahrer gut und sicher ins Ziel: „Auch die medizinischen Daten passen, die Kennziffern sind auf grün“, betont der Teammanager.
Im Hintergrundthema geht es um den Vorschlag von Tadej Pogacar, den Rennkalender zu revolutionieren. Denk ist von dem Vorstoß sichtlich angetan. „Ich finde es gut, dass so eine Ikone das so offen anspricht. Wenn die Fahrer mitgehen, ist eine Tour de France im August durchaus vorstellbar. Die Frühjahrsklassiker müssen bleiben, aber über alles andere sollte man sprechen.“
Im letzten Teil geht es um die zwölfte Etappe, die am Donnerstag gefahren wird. 180 Kilometer müssen zwischen Magny Cours und Chalon-sur-Saône zurückgelegt werden. „Die Sprinter haben nicht mehr viele Chancen bei dieser Tour. Ich glaube, dass wir morgen wieder einen Massenstart sehen“, sagt Denk abschließend.
Foto: IMAGO / Photo News
In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der zehnten Etappe der Tour de France 2026. „Das war ein sehr guter Tag von uns, wir sind mit der Leistung des Teams vollauf zufrieden. Meiner Meinung nach hätte die Verfolgergruppe, wenn sie gut zusammengearbeitet hätte, Pogacar sogar noch einfangen können“, sagt der 52-Jährige.
„Remco hat massiv viel investiert in der heißen Phase und hätte dafür beinahe einen hohen Preis bezahlt. Er hatte Probleme am Schlussanstieg, was der intensiven Arbeit vorab geschuldet war. Das zeichnet ihn in Summe aus. Er gibt sich nicht mit einem zweiten Platz zufrieden“, betont der Teammanager.
Für beide Kapitäne ist Denk voll des Lobes, auch für Florian Lipowitz. „Mega gut, wie er das macht. Auch, wie er inzwischen mit den Medien umgeht. Sportlich steckt da pure Kraft und sehr viel Talent dahinter. Und wir sprechen jetzt über Sekunden, in der dritten Woche wird es um Minuten gehen. Da habe ich ein sehr gutes Bauchgefühl bezüglich Florian“.
Im letzten Teil geht es um die elfte Etappe, die am Mittwoch gefahren wird. 161 Kilometer müssen zwischen Vichy und Nevers zurückgelegt werden. „Ich gehe von einem Massensprint aus. Die Klassementfahrer werden dankbar sein, wenn es für sie ein Stück weit ruhiger ist“, sagt Denk abschließend.
Foto: IMAGO / Sirotti
In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der neunten Etappe der Tour de France 2026. „Wir haben mit einer klassischen Ausreißergruppe gerechnet, aber es kam anders. Wir wollten mit Maxim van Gils in diese Gruppe und sind am Anfang all in gegangen. Aber die Gruppe stand nicht, so war unser Pulver relativ früh verschossen“, sagt der 52-Jährige.
„Dass Remco und Florian isoliert waren, war suboptimal. Da müssen wir teamintern nochmal drüber reden. Du kannst einen möglichen Tagessieg nicht über die Gesamtwertung setzen. Es ist gut gegangen, hat aber doof ausgeschaut. Ich kann den Unmut der Fans verstehen“, betont der Teammanager.
Im letzten Teil geht es um die zehnte Etappe, die am Dienstag gefahren wird. 166 Kilometer müssen zwischen Aurillac und Le Lioran zurückgelegt werden. „Ich rechne fest mit einem Tag für die Klassementfahrer und einem Ausscheidungsfahren. Wenn sich Remco und Florian gut fühlen, können wir durchaus etwas versuchen“, sagt Denk abschließend.
Foto: IMAGO / Belga
In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der achten Etappe der Tour de France 2026. „Ich hätte mit einer größeren Fluchtgruppe gerechnet. Aber letztlich hat auch der nötige Seitenwind gefehlt, um das Rennen schwerer zu machen“, sagt der 52-Jährige.
„Wir sind gut durchgekommen, im Team sind alle fit. Das ist nach acht Tagen nicht selbstverständlich“, betont der Teammanager.
Im Hintergrundthema geht es um die mediale Infrastruktur bei der Tour de France. Denk erklärt die gigantische Logistik vor Ort, die Medianarbeit mit den Fahrern, und gibt Einblicke in ein besonderes Projekt seines Teams.
Im letzten Teil geht es um die neunte Etappe, die am Sonntag gefahren wird. 185 Kilometer müssen zwischen Malemort und Ussel zurückgelegt werden. „Ich lege mich auf 80 Prozent fest, dass morgen eine Ausreißergruppe durchkommt. Wir werden heute noch mit unseren Fahrern sprechen. Ich hoffe, dass viele Arme nach oben gehen, die morgen mit in die Gruppe wollen“, sagt Denk abschließend.
Foto: IMAGO/Fotoreporter Sirotti Stefano
Hier geht es zum YouTube-Kanal von Red Bull-BORA-hansgrohe
In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der siebten Etappe der Tour de France 2026. „Wir haben einen Massensprint in Bordeaux gesehen, der sich relativ früh abgezeichnet hat. Ich bin ehrlich gesagt über die Passivität einiger Teams doch etwas verwundert. Wer keinen Anwärter auf die Gesamtwertung und keinen absoluten Topsprinter in seinen Reihen hat, müsste meiner Meinung nach deutlich mehr riskieren“, sagt der 52-Jährige.
„Als wir in unseren Anfangsjahren mit einer Wildcard am Start waren, hat mir der Tourdirektor Christian Prudhomme klar gesagt, dass er von uns etwas sehen will. Siege hat er nicht erwartet, aber er hat uns klar gemacht, dass wir das Rennen mitgestalten sollen“, berichtet Denk. Der Aufreger um Remco Evenepoel und Florian Lipowitz ist hingegen abgehakt. „Das ist bei uns kein Thema mehr. Alle haben sich lieb und wir fokussieren uns auf Racing“, betont der Teammanager.
Im letzten Teil geht es um die achte Etappe, die am Samstag gefahren wird. 180 Kilometer müssen zwischen Perigueux und Bergerac zurückgelegt werden. „Ich bin mir nicht sicher, ob wir wieder einen Massensprint sehen. Ich würde die Chance auf 60 zu 40 beziffern“, sagt Denk abschließend.
Foto: IMAGO / Photo News
Tief in der Nacht und nach einem anstrengenden Tag ordnet Teammanager Ralph Denk die sechste Etappe ein. Mit über 4000 Höhenmetern, Col du Tourmalet und Bergankunft war es ein hartes Stück Arbeit. Ein Antritt von Tadej Pogačar 42 Kilometer vor Schluss setzte die Topfahrer unter Druck. „Es wurde von Anfang an schnell gefahren und wir haben kleine Fehler gemacht“, sagt Denk, bezüglich einer ungünstigen Pinkelpause von Remco Evenepoel.
Für Red Bull-BORA-hansgrohe endet der Tag in der Verfolgergruppe hinter Vingegaard und Pogacar. „Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Damit können wir zufrieden sein“, sagt Denk. „Ich denke, Jonas Vingegaard ist insgesamt nicht viel besser. Der Kampf hinter Platz eins ist völlig offen“, betont der Teamchef.
Etwas ruhiger für die Favoriten auf den Gesamtsieg verspricht die siebte Etappe zu werden. Auf dem Weg nach Bordeaux gibt es erneut eine Chance für die ganz schnellen Jungs. „Wir hoffen, dass der Wind mitspielt und es dadurch für uns eine ruhigere Etappe wird“, meint Denk
Imago/Phot News
Teammanager Ralph Denk spricht im Podcast über die fünfte Etappe der Tour de France, auf der alles auf eine Sprintankunft ausgelegt war. Eine kurze Strecke ohne viel Profil war in durchgehender Kontrolle der Sprinterteams. Am Ende siegte Olav Kooij vom Team Decathlon. „Er ist ein großer Name. Ich hätte es aber auch dem deutschen Max Kanter bei seinem Tour-Debüt gegönnt“, sagt Denk.
Für Red Bull BORA-hansgrohe lief der Tag ohne Probleme. „Wir haben gewarnt, gewarnt, gewarnt. Macht keine Späßchen. Denn genau an solchen Tagen kann man die Tour verlieren“, sagt der Teamchef. Doch seine Fahrer blieben im Fokus und kamen unfallfrei durch die Etappe.
Im Hintergrund berichtet Denk über die Vorbereitung der Fahrer auf die klimatischen Bedingungen. Hitzetraining im Maleranzug, Anpassung in der Sauna. Der Teamchef gibt exklusive Einblicke ins Training.
Während die Sprinter feiern, blicken die Bergspezialisten auf die sechste Etappe voraus. Der Col du Tourmalet ist Teil eines harten Weges durch die Pyrenäen, Bergankunft inklusive. „Wir werden, wie wahrscheinlich die meisten Teams, darauf reagieren, was das Team UEA macht, um so lange wie möglich dabei zu sein“, kündigt Denk an.
Foto: IMAGO / Photo News
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Teammanager Ralph Denk spricht im Podcast über die vierte Etappe der Tour de France, die erneut vom Kampf mit dem Wetter geprägt war. Dieses Mal im Fokus: Jan Tratnik und Nico Denz, die es beide in die Spitzengruppe schafften. „Eigentlich wollten wir Maxim Van Gils in die Gruppe bekommen. Aber er hatte keine Chance. Wir hatten also eigentlich ein anderes Ziel – aber es ist kein Wunschkonzert“, sagt Denk.
Den Sieg sicherte sich am Ende der Däne Mads Pedersen. Der Norweger Torstein Traeen übernimmt das Gelbe Trikot von Tadej Pogačar. Mit dessen Einwilligung. „Wie vorhergesehen wollte er das Trikot abgeben. Dass es Torstein Traeen holt, freut mich sehr“, meint der Teamchef. Traeen hatte eine lange Leidenszeit, da er während seiner Karriere an Krebs erkrankte.
Zusätzlich gibt es Neuigkeiten zum Personal. Jai Hindley hat offiziell seinen Vertrag langfristig verlängert. Der Giro-Sieger von 2022 bleibt damit dem Team auch nach der fünften Saison erhalten. „Er ist unter mehreren Gesichtspunkten sehr wichtig für uns. Er hat den Giro 2022 gewonnen, ein Meilenstein für uns. Er kann außerdem als Kapitän sowie als Helfer für uns fahren.“, sagt Denk zum Australier.
Abschließend blickt der Teamchef auf den fünften Tag der Tour. Zwischen Lannemezan und Pau warten auf den ersten Blick nicht viele Herausforderungen auf die Fahrer. Gibt es also die erste gute Chance für die Sprinter? „Die Teams, die sich da etwas ausrechnen, werden das Feld morgen kontrollieren. Denn die Sprinter mussten bisher richtig kämpfen“, meint Denk.
Foto: IMAGO / Belga
Foto: IMAGO / Belga
In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der dritten Etappe der Tour de France 2026. „Es war wahnsinnig heiß heute, das Rennen entsprechend hart. Der Chef, Tadej Pogacar, wollte unbedingt gewinnen und war im Sprint einfach der beste Fahrer“, sagt der 52-Jährige.
Sehr angetan ist der Teammanager von der Entwicklung des Co-Kapitäns Lipowitz. „Ich erinnere mich ans letzte Jahr zurück, da war Florian zu Beginn den Tränen nahe. Es lief damals zu Beginn nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte. Dieses Jahr managt er die ersten Tage mit Bravour. Ich habe ihn vorhin gesprochen, er fühlt sich richtig gut. Das stimmt uns sehr optimistisch für die kommenden Tage“, berichtet Denk.
Ein besonderes Lob gab es für Edelhelfer Jai Hindley. „Er hat am Schlussanstieg Florian und Remco in Weltklassemanier positioniert“, sagt Denk. Das Rennen von Evenepoel beurteilt Denk aus vielschichtiger Perspektive. „Er war nicht so punchy, wie wir ihn schon gesehen haben. Ich habe auch mit ihm gesprochen. Er ist sehr lange keine Rennen mehr gefahren. Genau diese Belastung kann man im Training schwer simulieren, und entsprechend hat er mit Pogacar nicht mithalten können. Aber er hat sich gut gefühlt und wir schauen entspannt nach vorne“, so das Fazit des Raublingers.
Im letzten Teil geht es um die vierte Etappe, die am Dienstag gefahren wird. 182 Kilometer müssen zwischen Carcassonne und Foix zurückgelegt werden. „Wir haben jetzt drei Tage erlebt, an denen sich die besten Fahrer und Teams vorne gezeigt haben. Daher gehe ich morgen von einer Außreißergruppe aus. Wir haben sicher Optionen, aber unser Plan steht noch nicht“, sagt Denk abschließend.
Foto: IMAGO / Belga
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