relevant – das Wochenmagazin

Israel - 1 Jahr nach dem 7. Oktober 2023


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Eine kriegsmüde Nation im Krieg

Diese Woche feiern jüdische Menschen in aller Welt das jüdische Neujahr. Gleichzeitig ist es bald ein Jahr her seit dem Massaker vom 7. Oktober 2023, das die Terrororganisation Hamas auf Israel ausgeübt hat. Seither hat Israel weitere Angriffe erlebt - seitens politisch-militärischer Huthis in Jemen, seitens Hisbollah-Miliz im Libanon und mittlerweile auch direkt durch den Terror-Drahtzieher Iran respektive dessen Mullah-Regime.

Israel verteidigt sich bisher erfolgreich – in einem Mehrfrontenkrieg gegen alle Aggressoren. Dies unter internationalem Protest, wo Vergeltungsschläge und Präventivschläge als «Eskalation» ausgelegt werden. Gleichzeitig gibt es sogar in Israel selbst kritische Stimmen, die die Verhältnismässigkeit des Verteidigungskrieges in Frage stellen. Nicht zuletzt auch aus Reihen der Israelischen Verteidigungskräfte (IDF), deren Soldaten teils auch von unnötiger Zerstörung im Gazastreifen berichten.

Es brauche nun wieder unbedingt «politische Lösungen» und «demokratische Bemühungen» bis hin zu einer «Zweistaatenlösung» (mit internationaler Anerkennung Israels und eines palästinensischen Staates), fordert «Peace Now» mit Sitz in Tel Aviv. Nach eigenen Angaben ist dies die grösste und bewährteste Friedensbewegung Israels. Bezeichnet wird sie auch als ausserparlamentarische Gruppierung (NGO), die mit Kampagnen in der Bevölkerung und mit Lobbying in der Politik auf ihre Anliegen aufmerksam macht. Wir sprechen im Podcast mit Mauricio Lapchik, Director of Development and External Relations, und hören die Voten des links-politischen und pazifistischen Spektrums in Israel. Also von regierungskritischen, jüdischen Stimmen.

Währenddessen gibt es unter Christen und Muslimen in Israel wie auch global sogar Vertreter, welche die Politik von Israel unterstützen. Darunter internationale Beobachter in Israel. Wie hat sich die Situation aus ihrer Sicht und aus der Perspektive aus der Hauptstadt Jerusalem entwickelt? Welche gesellschaftlichen und darüber hinaus geistlichen Komponenten lassen sich deuten? Dies haben wir bei der Internationalen Christlichen Botschaft in Jerusalem (ICEJ) nachgefragt. ICEJ sieht sich als christlich-zionistische Interessengemeinschaft. Wir sprachen mit Dr. Mojmir Kallus, Vice-President for International Affairs.

Dazu mehr im aktuellen Wochenmagazin «Gott und die Welt» von ERF Medien Schweiz.

Kontakt:

Israel – 1 Jahr nach dem 7. Oktober 2023 und der jetzige Krieg im Nahen Osten: Wie denkt ihr darüber?

Lasst es uns gerne wissen:

Webformular: erf-medien.ch/podcast
Wir freuen uns über alle Fragen, Feedbacks und Themenvorschläge!

Im Podcast zu hören:

Mauricio Lapchik, Director of Development & External Relations bei der Friedensbewegung PEACE NOW

https://peacenow.org.il/en

Dr. Mojmir Kallus Vice-President for International Affairs International Christian Embassy Jerusalem

https://www.icej.org/
https://www.icej.ch/

Autor/Host:

Georg Hoffmann

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