Yves Honla: «Ich sagte mir immer: Die Schule kann mich retten!»
Yves Honla wächst in Kamerun auf – in einer Realität, die kaum vergleichbar ist mit dem Leben, das wir in der Schweiz kennen.
Seine Eltern arbeiten hart, um ihm, seinen Geschwistern und der grossen Familie ein gutes Leben zu ermöglichen. Lange gelingt das. Für kamerunische Verhältnisse lebt die Familie privilegiert.
Doch dann zerbricht alles.
Die Eltern trennen sich. Die Familie fällt auseinander. Für Yves beginnt ein harter Überlebenskampf.
Trotz allem liebt er die Schule. Doch Bildung hat ihren Preis. Um weiter lernen zu können, schleppt er Steine, arbeitet auf Feldern – nur um sich Schulbücher leisten zu können.
Schon früh sieht Yves die Ungerechtigkeit in seinem Land. Und in ihm wächst ein brennender Wunsch:
Er will Menschen aus Unterdrückung befreien. Für Gerechtigkeit kämpfen. Seine Stimme für die erheben, die keine haben.
Er studiert Jura, wird Rechtsberater für genau diese Menschen. Doch dabei bleibt es nicht. Yves gründet eine Sprachschule, eine Solidaritäts-Tourismus-Organisation – und merkt irgendwann: Reden allein reicht nicht.
Er geht an die Öffentlichkeit.
Nennt die Dinge beim Namen.
Spricht aus, was viele verschweigen: Verfolgung, Unterdrückung, das Leid von Minderheiten.
Dieser Mut bringt ihn in Lebensgefahr.
Als Yves zu einem Vortrag bei einer internationalen Menschenrechtsorganisation nach Genf eingeladen wird, verändert sich alles. Er strandet in der Schweiz. Eine Rückkehr ist nicht mehr möglich.
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