Warum Daniel Mannale und seine Familie ihr sicherer Leben aufgaben, um den Ngäbe zu helfen.
Gute Schulbildung für die Kinder, Sicherheit, ein stabiles Einkommen, vielleicht sogar genug Geld, um ein Haus zu bauen oder eigene Träume zu verwirklichen: In der Schweiz leben wir mit unzähligen Möglichkeiten.
Und trotzdem gibt es Menschen, die sich bewusst für das Gegenteil entscheiden. Einer von ihnen ist Daniel Mannale.
Daniel wächst in Panama auf. Als Sohn von Missionaren erlebt er dort – wie er selbst sagt – eine ziemlich normale Kindheit. Panama ist seine Heimat, ein Land, das er liebt.
Mit 19 Jahren kommt er in die Schweiz, um Elektrotechnik zu studieren. Der Einstieg ins Studium ist anspruchsvoll und fordert ihn heraus. Aber bald ist er mit dem Schweizer Schulsystem vertraut und findet hier auch Freunde.
Nach dem Studium arbeitet Daniel mehrere Jahre als Elektroingenieur – eine Arbeit, die ihm Freude macht. Und trotzdem wächst mit der Zeit das Gefühl in ihm: Er ist noch nicht am richtigen Ort. Wohlstand und Sicherheit allein haben ihn nie wirklich gereizt.
Darum entscheidet er sich für einen neuen Weg. Er beginnt ein Theologiestudium und studiert später zusätzlich Entwicklungshilfe. Sein Wunsch wird immer klarer: Menschen in Not zu helfen. Auch ihn zieht es selbst in die Mission, wie schon seine Eltern.
Obwohl es ursprünglich nie geplant war, kristallisiert sich nach und nach heraus, dass der nächste Schritt für ihn und seine Familie ausgerechnet zurück nach Panama führen würde.
2018 wandern Daniel, seine Frau und ihre zwei kleinen Kinder dorthin aus. Ihr Ziel: das indigene Volk der Ngäbe. Eine Bevölkerungsgruppe, die oft in grosser Armut lebt und gesellschaftlich stark benachteiligt ist.
Die Familie lebt mitten unter ihnen: in den Bergen, in einem einfachen Haus. Der Alltag ist geprägt von Herausforderungen: schwierige Lebensbedingungen, Isolation und sogar eine Skorpion-Plage.
Warum entscheidet sich jemand freiwillig für ein solches Leben, wenn er in der Schweiz Sicherheit und Komfort haben könnte? Daniel Mannale erzählt uns seine Geschichte.
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