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Die Hyperinflation erreichte im August 1922 in Österreich ihren Höhepunkt. Die heute diskutierten Maßnahmen scheiterten schon damals: offene Geldschleusen und Hilfen, die das Inflationskarussell beschleunigten, Preisdeckel, die nichts bewirken. Das Ergebnis: riesige Gewinne für einige wenige, Armut für fast alle.
Der Autor:
Alle weiteren Texte aus dem Spectrum finden Sie hier.
Schnitt und Ton: Alexander Weller/Audiofunnel
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Im Jahr des Zuhausebleibens, in der Pandemie kamen die Tiere zurück. Die preisgekrönte Autorin Antje Rávik Strubel entdeckte währen der Corona-Lockdowns das schwedische Slow TV. Dort kann man 24 Stunden am Stück, ohne Kommentar oder Musik, nur die Geräusche der klaren Luft, das knisternde Fallen nassen Schnees, das Tauen des Flusses und die Wanderungen der Elche beobachten. Und sie sah: Elche eilen nicht. Ein Text aus dem "Spectrum" der "Presse" vom 23.7.
Die Autorin:
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Der aus Syrien stammende Autor Jad Turjman ist am vergangenen Wochenende beim Bergsteigen tödlich verunglückt. Er wurde 32. Wir erinnern an den Autor, der seit sieben Jahren in Salzburg gelebt hat und vertonen seinen berührenden Text über die Beziehung zu seiner Mutter, der im Mai in der "Presse" erschienen ist. Ein Satz ist besonders schmerzhaft. "Manches schätzt man erst, wenn man es verliert oder es verboten wird." Es liest Julia Pollak.
Der Autor:
Nachruf auf Jad Turjman https://www.diepresse.com/6171975/syrischer-schriftsteller-jad-turjman-beim-bergsteigen-gestorben?from=rss
Schnitt und Ton: Georg Gfrerer/Audiofunnel
Den Text von Jad Turjman vom 7. Mai 2022 und alle anderen Texte aus dem "Spectrum" finden Sie hier.
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Schönes und Nützliches stellen uns Pflanzen zur Verfügung, doch um manche hat sich eine besondere Kultur entwickelt: Es sind die, die uns psychoaktive Substanzen liefern, Kaffeebohnen oder Mohnkapseln etwa. Sie sind imstande, unser Bewusstsein zu verändern. Zwei Texte aus der "Presse" von Günther Haller, gelesen von Julia Pollak.
Die Texte von Günther Haller zum Nachlesen:
Der Autor:
Schnitt und Ton: Audiofunnel
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Der tierische Kriegsdienst ist vielmehr als ein dunkles Kapitel aus den Geschichtsbüchern. Schätzungen gehen von 14 Millionen Pferden aus, die im Ersten Weltkrieg im Einsatz waren, mindestens jedes zweite ist getötet worden. Hunde, Wale und sogar Delfine spielen auch heute noch eine große Rolle in der Kriegsführung. Autorin Jana Volkmann über Tiere als Waffen. Gelesen von Andrey Arnold.
Die Autorin:
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Stellen Sie sich einen gasgefüllten Ballon vor, stechen Sie ihn auf, der Ballon wird platzen. Die Gasmoleküle im Ballon werden ausströmen und sich mit den Umgebungsluftmolekülen vermischen. Es ist nicht mehr möglich, sie in den Raum, der von der Ballonhülle umschlossen war, zurückzudrängen.Physikerin und Autorin Olga Flor über den Klimawandel.
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Zum Sommerferienstart resümiert Schriftstellerin und Lehrerin Katharina Tiwald ihre Erfahrungen an einer ganz „normalen“ Mittelschule in Wien. Ein Erlebnisbericht oder vielmehr eine wahre Geschichte die unter die Haut geht.
Die Autorin:
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Musi: Falco, Nie mehr Schule
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Hat die Literatur mitten im Krieg noch einen Stellenwert? Norbert Gstrein spricht seinen Essay über das aktuelle Zeitgeschehen in Gesellschaft und Politik. Eine literarische Analyse.
Zum Autor:
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Schnitt und Ton: Georg Gfrerer
Musik: Jean Sibelius, Violin Concerto in D Moll, Op. 47, Maxim Vengerov, Adagio Di Molto
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"Bevor mein Freund mich das erste Mal zu Hause besuchte, hatte ich einen hektischen Nachmittag damit zugebracht, sämtliche Trivialromane hinter den anspruchsvollen Werken zu verstecken, um ihn zu beeindrucken; erst als das Vertrauen zwischen uns gefestigt war, wagte ich es, meine Lieblinge wieder an sichtbarer Stelle einzuordnen, wo sie jetzt schon seit Jahren ihren festen Platz haben." - So beginnt Daniela Chana ihren Text über Bücher, die sie gerne liest, die ihr aber vor anderen peinlich sind. Eine Hommage an die leichtfüßige Trivialliteratur. Es liest Julia Pollak. Gastgeber ist Michael Köttritsch.
Die Autorin:
Sprecherin: Julia Pollak
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