Ist das jetzt ein Ding?
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Ist das jetzt ein Ding? episodes

  • Der große Krach: Über die Inflation im Jahr 1922

    Die Hyperinflation erreichte im August 1922 in Österreich ihren Höhepunkt. Die heute diskutierten Maßnahmen scheiterten schon damals: offene Geldschleusen und Hilfen, die das Inflationskarussell beschleunigten, Preisdeckel, die nichts bewirken. Das Ergebnis: riesige Gewinne für einige wenige, Armut für fast alle.

    Der Autor:

    Roman Sandgruber
    geboren 1947 in Rohrbach, ist Historiker und Autor. Er war bis zum Jahr 2015 Leiter des Instituts für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Johannes Kepler Universität Linz. Sandgruber ist Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

    Alle weiteren Texte aus dem Spectrum finden Sie hier.

    Schnitt und Ton: Alexander Weller/Audiofunnel

    Redaktion: Julia Pollak

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    15 min
  • Antje Rávik Strubel: In der Pandemie kamen die Tiere zurück

    Im Jahr des Zuhausebleibens, in der Pandemie kamen die Tiere zurück. Die preisgekrönte Autorin Antje Rávik Strubel entdeckte währen der Corona-Lockdowns das schwedische Slow TV. Dort kann man 24 Stunden am Stück, ohne Kommentar oder Musik, nur die Geräusche der klaren Luft, das knisternde Fallen nassen Schnees, das Tauen des Flusses und die Wanderungen der Elche beobachten. Und sie sah: Elche eilen nicht. Ein Text aus dem "Spectrum" der "Presse" vom 23.7.

    Die Autorin:

    Antje Rávik Strubel
    wurde für ihren Roman „Blaue Frau“ mit dem Deutschen Buchpreis 2021 ausgezeichnet. Sie ist Autorin und Übersetzerin und lebt in Potsdam. Dieser Text ist ein Vorabdruck aus ihrem Essayband „Es hört nie auf, dass man etwas sagen muss“ (S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main), der am 27. Juli erschienen ist.

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    15 min
  • In memoriam Jad Turjman: "Manches schätzt man erst, wenn man es verliert"

    Der aus Syrien stammende Autor Jad Turjman ist am vergangenen Wochenende beim Bergsteigen tödlich verunglückt. Er wurde 32. Wir erinnern an den Autor, der seit sieben Jahren in Salzburg gelebt hat und vertonen seinen berührenden Text über die Beziehung zu seiner Mutter, der im Mai in der "Presse" erschienen ist. Ein Satz ist besonders schmerzhaft. "Manches schätzt man erst, wenn man es verliert oder es verboten wird." Es liest Julia Pollak.

    Der Autor:

    Jad Turjman
    Geb. 1989 in Damaskus. Studierte englische Literatur, arbeitete bis zu seiner Flucht 2014 in der Stadtverwaltung von Damaskus. Jad Turjman lebte seit sieben Jahren in Salzburg und erhielt 2021 die österreichische Staatsbürgerschaft. Er lernte in Rekordzeit Deutsch. Mit seinem ersten Soloprogramm, „Der Flüchtling Ihres Vertrauens“ trat er seit 2020 auf. Zuletzt ist sein Buch „Der Geruch der Seele“, im Residenz Verlag erschienen. Im September 2022 erscheint sein drittes Buch im Residenz Verlag.
    Am 29.7.2022 verunglückte er tödlich beim Bergsteigen im Berchtesgadener Land.

    Nachruf auf Jad Turjman https://www.diepresse.com/6171975/syrischer-schriftsteller-jad-turjman-beim-bergsteigen-gestorben?from=rss

    Schnitt und Ton: Georg Gfrerer/Audiofunnel

    Sprecherin: Julia Pollak
    Musik: Hussain Al Jassmi - Fakadtak

    Den Text von Jad Turjman vom 7. Mai 2022 und alle anderen Texte aus dem "Spectrum" finden Sie hier.

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    12 min
  • Vladimir Vertlib: Die Russophobie ist längst bei uns angekommen

    Alle weiteren Texte aus dem Spectrum finden sie hier.

    Der Autor:

    Vladimir Vertlib
    Geboren 1966 in Leningrad, UdSSR. 1971 emigrierte seine Familie nach Israel, dann nach Italien, Holland und in die USA, bevor sie sich 1981 in Österreich niederließ. Vertlib studierte Volkswirtschaftslehre und lebt seit 1993 als Schriftsteller in Salzburg und Wien. Sein jüngster Roman, „Zebra im Krieg“, über eine osteuropäische Stadt im Bürgerkrieg, ist heuer im Residenz-Verlag erschienen.

    Schnitt und Ton: Audiofunnel

    Redaktion: Julia Pollak
    Musik: Sasha Zelkin - Razgavor

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    19 min
  • Günther Haller: Drogen für das Volk - Wie sich Pflanzen in unser Gehirn schleichen

    Schönes und Nützliches stellen uns Pflanzen zur Verfügung, doch um manche hat sich eine besondere Kultur entwickelt: Es sind die, die uns psychoaktive Substanzen liefern, Kaffeebohnen oder Mohnkapseln etwa. Sie sind imstande, unser Bewusstsein zu verändern. Zwei Texte aus der "Presse" von Günther Haller, gelesen von Julia Pollak.

    Die Texte von Günther Haller zum Nachlesen:

    https://www.diepresse.com/6160485/wie-sich-pflanzen-in-unser-gehirn-schlichen?from=rss
    https://www.diepresse.com/5398563/opium-ndash-die-freude-der-armen-und-der-dichter?from=rss

    Der Autor:

    Günther Haller
    Jahrgang 1955, Historiker, war von 1984 bis 2021 in der Redaktion der Presse aktiv. 2014 erschien das Buch "Das politische Bild“,2017 "Karl Marx und Wien“. Freier Autor mit Schwerpunkt Geschichte.

    Schnitt und Ton: Audiofunnel

    Redaktion: Julia Pollak
    Musik: Jefferson Airplane, White Rabbit

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    18 min
  • Können Pferde schreien? Wenn Tiere zu Waffen werden und qualvoll sterben

    Der tierische Kriegsdienst ist vielmehr als ein dunkles Kapitel aus den Geschichtsbüchern. Schätzungen gehen von 14 Millionen Pferden aus, die im Ersten Weltkrieg im Einsatz waren, mindestens jedes zweite ist getötet worden. Hunde, Wale und sogar Delfine spielen auch heute noch eine große Rolle in der Kriegsführung. Autorin Jana Volkmann über Tiere als Waffen. Gelesen von Andrey Arnold.

    Die Autorin:

    Jana Volkmann
    Geboren 1983 in Kassel. Studierte in Berlin Europäische Literaturen, lebt nun in Wien als Autorin und Redakteurin der Zeitschriften „Tagebuch“ und „Freitag“. Zuletzt: „Investitionsruinen“, Gedichte (Limbus Lyrik).

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    13 min
  • Olga Flor: Das Kippen eines Systems

    Stellen Sie sich einen gasgefüllten Ballon vor, stechen Sie ihn auf, der Ballon wird platzen. Die Gasmoleküle im Ballon werden ausströmen und sich mit den Umgebungsluftmolekülen vermischen. Es ist nicht mehr möglich, sie in den Raum, der von der Ballonhülle umschlossen war, zurückzudrängen.Physikerin und Autorin Olga Flor über den Klimawandel.

    Die Autorin:

    Olga Flor
    Geboren 1968 in Wien, studierte Physik. Autorin. Zuletzt erschienen: „Morituri“, Roman (Jung und Jung). Der Text ist die gekürzte Fassung der Festrede zur 150-Jahr-Feier der Boku Wien.

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    Schnitt und Ton: Audiofunnel

    Redaktion: Julia Pollak

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    14 min
  • Eine Lehrerin berichtet: "Tatsächlich windet sich die Schule bis in meine Träume"

    Zum Sommerferienstart resümiert Schriftstellerin und Lehrerin Katharina Tiwald ihre Erfahrungen an einer ganz „normalen“ Mittelschule in Wien. Ein Erlebnisbericht oder vielmehr eine wahre Geschichte die unter die Haut geht.

    Die Autorin:

    Katharina Tiwald
    Arbeitet als freie Schriftstellerin und – in Teilzeit und mit Unterbrechungen – seit 2012 als Lehrerin. 2021 erschien der Roman „Mit Elfriede durch die Hölle“ (Milena).

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    Musi: Falco, Nie mehr Schule

    Schnitt und Ton: Alexander Weller/Audiofunnel
    Redaktion: Julia Pollak
    gesprochen haben: Katharina Tiwald, David Freudenthaler und Julia Pollak

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    17 min
  • Norbert Gstrein: Literatur kann in diesem Augenblick gar nichts

    Hat die Literatur mitten im Krieg noch einen Stellenwert? Norbert Gstrein spricht seinen Essay über das aktuelle Zeitgeschehen in Gesellschaft und Politik. Eine literarische Analyse.

    Zum Autor:

    Norbert Gstrein
    Geboren 1961 in Tirol, lebt in Hamburg. Sein Roman „Vier Tage, drei Nächte“ erscheint im August bei Hanser.

    Alle Texte aus dem Spectrum finden sie hier.

    Schnitt und Ton: Georg Gfrerer

    Redaktion: Julia Pollak

    Musik: Jean Sibelius, Violin Concerto in D Moll, Op. 47, Maxim Vengerov, Adagio Di Molto

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    17 min
  • Daniela Chana über Chic Lit: Ich lese Bücher, die mir vor anderen peinlich sind!

    "Bevor mein Freund mich das erste Mal zu Hause besuchte, hatte ich einen hektischen Nachmittag damit zugebracht, sämtliche Trivialromane hinter den anspruchsvollen Werken zu verstecken, um ihn zu beeindrucken; erst als das Vertrauen zwischen uns gefestigt war, wagte ich es, meine Lieblinge wieder an sichtbarer Stelle einzuordnen, wo sie jetzt schon seit Jahren ihren festen Platz haben." - So beginnt Daniela Chana ihren Text über Bücher, die sie gerne liest, die ihr aber vor anderen peinlich sind. Eine Hommage an die leichtfüßige Trivialliteratur. Es liest Julia Pollak. Gastgeber ist Michael Köttritsch.

    Die Autorin:

    Daniela Chana (geb. 1985) lebt in Wien. Ihr Gedichtband „Sagt die Dame“ wurde unter die Lyrik-Empfehlungen 2019 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gewählt. Ihr Erzählband „Neun seltsame Frauen“ (Limbus Verlag, Innsbruck) stand auf der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis 2021.

    Sprecherin: Julia Pollak

    Schnitt und Ton: Georg Gfrerer
    Musik: Cindy Lauper, True Colors

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    15 min

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